Timotheus

5 Jahre Timotheus Magazin

18 Geld Besitz EwigkeitTimotheus, ein Magazin für junge Christen, ist 5 Jahre alt geworden. Ich habe letzte Woche für Evangelium21 darüber mit Peter Voth, Mitgründer und Gestalter der Zeitschrift, gesprochen.

Wir waren ein Bibelkreis von vier jungen Männern aus zwei Gemeinden, der entgegen der Theologie unserer „Herkunft“ sehr reformatorisch geprägt war. Aus dem Bibelkreis entstand die Idee für ein theologisches Magazin. Zuerst dachten wir, dass wir es in geringer Auflage selber herstellen und es in unserer Jugend verteilen. Wir verwarfen diesen Gedanken aber wieder, weil die Theologie unseres Magazins nicht die Theologie unserer Gemeinde wäre. Das würde zu viel Konfliktpotential mit sich bringen.

Also beschlossen wir, dass wir ein PDF-Magazin herstellen und es dann einfach kostenlos online zu Verfügung stellen. Durch meinen damaligen Blog „TheYoungReformer.de“ hatten wir schnell ein kleines Publikum. Es sollte ein kostenloses und reformatorisches Onlinemagazin sein.

Das Magazin freut sich über Unterstützung! Wie geht das? Der einfachste Weg ist es, ein Abo für sich selbst oder Freunde zu bestellen. Peter sagt:

Da wir auf Spenden verzichten, ist der Erwerb eines Abos aus finanzieller Sicht die größte Hilfe für uns. Leider kündigen immer wieder Leser ein Abo wegen kleinen theologischer Differenzen. Hier wünsche ich mir auch mehr Verständnis und Gebet für unser Magazin. Obwohl wir uns ständig Hilfe von guten Theologen holen, darf man nicht vergessen, dass wir eigentlich nur ein Haufen junger Typen ohne Theologiestudium sind. Feedback zu den Ausgaben ist auch eine große Unterstützung. Es hilft mehr als die meisten glauben. Unser Traum ist es, irgendwann 1000 Abonnenten zu haben. Davon sind wir momentan noch weit entfernt. So Gott will, klappt es ja vielleicht irgendwann.

Hier mehr: www.evangelium21.net.

Fünf gute alte Bücher

ImageTimFür das Blog des empfehlenswerten Timotheus Magazins habe ich fünf wertvolle Bücher vorgestellt:

Kürzlich war ich mit einem unserer Kinder im Sportgeschäft, um Fußballschuhe zu kaufen. Als uns der Verkäufer fragte, ob er helfen könne, entwickelte sich ein kurzes Gespräch. „Früher“, sagte er, „haben wir beim Kauf von Sportschuhen auf die Lederqualität und die solide Verarbeitung geachtet. Heute interessiert die jungen Leute vor allem, wer in der Bundesliga welche Schuhe trägt“. „Die Hersteller bringen ja auch jedes Jahr neue Farben auf den Markt“, erwiderte ich. „Hm“, antwortete der Verkäufer. „Die Farben wechseln mehrmals im Jahr.“

Wir haben uns an die schnelllebige Kaufkultur gewöhnt. Die Hersteller wecken in uns das Bedürfnis, immer aktuell sein zu wollen. Wir wollen die Farben tragen, die gerade „in“ sind oder genau mit dem Smartphone telefonieren, das gerade frisch auf den Markt gekommen ist. Also kaufen wir.

Im Rahmen der Literatur ist es manchmal ähnlich. Was nicht neu ist, ist „out“. Sind die Schrifttypen unmodern oder die Sätze altertümlich verschachtelt formuliert, werden Bücher schnell beiseitegelegt. Dabei gibt es besonders im Raum der Theologie ältere Bücher von hervorstechender Qualität und Bedeutsamkeit. Theologische Gegenwartsliteratur kann meist alten Klassikern das Wasser nicht reichen. Deshalb empfehle ich nachfolgend einige Bücher, die nicht mehr ganz frisch sind, aber dennoch viel zu bieten haben.

Hier geht’s weiter: www.timotheusmagazin.de.

Timotheus 9

image.pngAusgabe 9 des Magazins Timotheus ist erschienen. Diesmal geht es um ein Thema, über das heute kaum noch gepredigt und gesprochen wird: die Buße.

In Zeiten der großen Erweckungen, in den Zeiten Luthers, Calvins, Whitefields, Edwards oder Spurgeons nahm die „Buße“ ihren rechtmäßigen und lehrmäßig richtigen Platz ein.

Die Biografien großer Gottesmänner zeugen von der Wucht und Wichtigkeit „echter Buße“ und wir tun gut daran, daraus zu lernen. Angesichts dieser Tatsachen fragen wir: „Was bedeutet Buße wirklich?“ Diese Ausgabe kann niemals die Lehre der Buße als ganzes erfassen und es bleibt letztlich ein fehlerhafter Versuch diesem wichtigen Thema literarisch gerecht zu werden.

Vielleicht kann diese Ausgabe als Plädoyer oder Anstoß dafür dienen, der Buße in Denken, Leben und Praxis den richtigen Platz zu geben.

Hier eine Bestellmöglichkeit und mehr: www.timotheusmagazin.de.

Timotheus: Magazin für junge Christen

timo2012.pngDie aktuelle Ausgabe des Magazins Timotheus liegt auf meinem Tisch. Die wie immer ästhetisch gestaltete Publikation ist dem Thema „Demut“ gewidmet. Autoren sind bist auf Iain H. Murray junge Christen aus Deutschland. Murray ist Engländer und Mitbegründer des Verlags „Banner of Truth“. Bekannt wurde er durch seine Biografien über C.H. Spurgeon, Jonathan Edwards, A.W. Pink u.a. Kürzlich erschien seine Biografie über John MacArthur in deutscher Sprache beim Bethanien Verlag.

Mir hat besonders der Artikel „Spurgeons Demut“ von Simon Schuster gefallen, zeigt er doch, was für harte Lektionen der große Prediger zu durchleben hatte. Die vollmächtige Predigt ist nicht nur eine Frage der guten Hermeneutik, sorgfältigen Exegese und gewinnenden Rhetorik, sondern auch die Frucht der gehorsamen Hingabe an seinem HERRN. Was für ein Bekenntnis hat der noch junge Spurgeon nach der „Feuer-Krise“ gegenüber seiner Frau abgelegt: „Wenn Christus erhöht ist, so soll er mit mir machen, was ihm gefällt. Mein einziges Gebet soll es sein, dass mein Ich sterben möge und ich vollkommen für ihn und zu seiner Ehre lebe.“

Übrigens: Wie Waldemar Dirksen in seinem Beitrag „Mahnung zur Demut“ schreibt, soll Spurgeon einmal gesagt haben: „Es ist für uns von allergrößter Wichtigkeit, dass wir demütig gehalten werden.“ Lesen wir hier nicht: „dass wir für demütig“ gehalten werden. Hinter der gespielten Demut steckt meist nichts anderes als Stolz.

Das Magazin Timotheus braucht dringend weitere Abonnenten. Es kann für nur € 13,35 (inkl. Versandkosten) pro Jahr hier bestellt werden. Wer selbst keine Zeit zum Lesen findet, kann Timotheus gern als Geschenk-Abo unters Volk bringen.

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner