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Sämtliche allgemeinen Beiträge.

Robert bloggt hier nicht mehr

Robert Basic, Deutschlands meistzitierter Blogger, möchte seinen Blog basicthinking.de bei ebay.de versteigern und rechnet mit 10.000 bis 100.000 Euro. Dieser Verkauf spiegelt einen Trend, den die FAZ beim Namen nennt:

Kommerziell bleiben deutsche Blogs trotz aller Vermarktungsversuche bedeutungslos. Seit gut einem Jahr stagnieren die Besucherzahlen, auch die gegenseitigen Verlinkungen gehen zurück. Wer attraktiv für Werbekunden sein will, für den ist das Bloggen ein aufreibendes, hochfrequentes Geschäft.

Hier der Artikel von Thomas Thiel: www.faz.net.

Es tut sich was

In der christlichen Bloggerszene bewegt sich etwas. Immer mehr reformatorisch orientierte Christen publizieren in eigenen Blogs zu spannenden Themen. Auf vier verhältnismäßig junge Projekte möchte ich kurz hinweisen:

  • Johannes Otto beschäftigt sich in seinem NachfolgeBlog mit der Frage, wie Nachfolge Jesu heute aussehen kann (und natürlich mit vielen anderen Dingen). Johannes hat entscheidende Anstöße durch die Lektüre von Bonhoeffers »Nachfolge« empfangen und so wundert es nicht, dass ihn der Tiefgang mehr interessiert als das seicht-fromme Gerede.
  • Einen ähnlichen Schwerpunkt setzt Christian Meyer (Hitsch) aus der Schweiz in seinem Blog: Unterwegs in Seinen Fußspuren. Christians drittes Blog-Projekt ist theologischer konzipiert als die Vorgänger und dennoch sehr verständlich, vielfältig und authentisch gestaltet.
  • Daniel Dangendorf ist ein begeisterter Theologiestudent und zugleich professioneller Musiker, der sich gern und intensiv mit fast allem in diesen Bereichen und besonders mit den dazugehörigen Schnittstellen befasst. Es lohnt sich, seinen Blog Theologia et musica zu abonnieren.
  • Nicht jeder, der die Institutio von Johannes Calvin kennenlernen möchte, wird sie sich kaufen (können). Matthias Viraureus veröffentlicht (sicher mit viel Aufwand) Abschnitte der Institutio in seinem Blog Institutio Reformata. So kann jeder Interessierte die Texte via RSS-Feed abonnieren oder sich per eMail häppchenweise zustellen lassen. Ein disziplinierter Student könnte auf diese Weise im Calvinjahr 2009 das ganze Werk lesen.

Ich möchte an dieser Stelle diesen Betreibern und den vielen anderen (mir noch unbekannten), die sich in ihren Blogs für eine gesunde biblisch-reformierte Weltsicht einsetzen, herzlich danken. Was für ein Segen, wie ermutigend. Weiter so!

Frohe Weihnachten!

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Johannesevangelium 8,12:

Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Nachfolge ist etwas anderes, als sich daran zu erinnern, dass man irgendwann einmal eine Entscheidung getroffen hat. Nachfolge heißt: »Hinterhergehen der Schüler hinter ihrem Meister«. Nachfolge bedeutet auch: Lösung von falschen Bindungen und ganz feste Verbundenheit mit seinen Meister in Wort und Tat, das »so Leben«, wie er er es will. Wer Jesus nachfolgt, hält sich nicht in der Finsternis auf, sondern folgt dem Licht.

Gott ist so gut zu uns. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus, um uns mit dem Vater zu versöhnen. Was können wir da anderes tun als ihn anzubeten und ganz in seiner Nähe zu bleiben?

Ich wünsche allen Lesern des Blogs frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2009!

Liebe Grüße, Ron

P.S. Meiner Kollegin Beate Hebold danke ich für die Grafik!

Die Top-Downloads 2008

Die Top-Beiträge 2008

Herzlichen Glückwunsch!

Geschenk-0029.jpgHeute Morgen hat meine jüngste Tochter das Los gezogen. Tom Proehl aus Berlin ist der Gewinner der kleinen Weihnachtsverlosung.

Herzlichen Glückwunsch! Die Bücher sind schon unterwegs.

Allen anderen danke ich ganz herzlich fürs Mitmachen!

Abstecher ins holländische L’Abri

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Gestern besuchte ich zusammen mit Thomas Schirrmacher die holländischen L’Abri Mitarbeiter in Uetrecht. Das Reinschnuppern in die »L’Abri-Atmosphäre« hat wieder viel Freude gemacht.

Wim hat uns kurz die Altstadt von Uetrecht gezeigt und uns mit in die Universität genommen, wo wir einen echten Rembrandt bestaunten (und mitten in eine Absolvierungsfeier hineingerieten).

Der Austausch mit Rietkerks, Henk und Robb war sehr ermutigend. Wie immer waren Gastfreundschaft und Bewirtung herzlich und zuvorkommend. Wir würden uns sehr freuen, als Martin Bucer Seminar schon bald in einigen Bereichen mit L’Abri kooperieren zu können.

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Links oben: Das Haus für die Dienstagabendvorlesungen bzw. Filmvorführungen. Rechts: Thomas im Gespräch mit dem netten Filmkritiker Robb Ludwick.

Mehr Informationen über das holländische L’Abri gibt es hier: www.labri.nl.

Viele Länder unterdrücken christliche Minderheiten

4_0Obwohl das Recht auf Religionsfreiheit seit Jahrzehnten als Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis leider in zahlreichen Regionen der Erde auf vielfache Weise missachtet. Heimo Schwilk hat für DIE WELT einen Beitrag über die neue Dokumentation Religionsfreiheit weltweit – Bericht 2008 von der Organisation »Kirche in Not« verfasst. Er schreibt:

Während in Deutschland Advent gefeiert wird, werden Christen fast überall dort, wo sie Minderheit sind, verfolgt. Sie werden an der freien Religionsausübung gehindert, ihnen werden Berufe verwehrt. Streng islamische Staaten drohen praktizierenden Christen mit der Todesstrafe.

Hier der vollständige Artikel: www.welt.de.

Kotau vor Christen-Fundis

Daniel Bax hat für die taz einen spannenden Kommentar über die Evangelikalen geschrieben. Dort heißt es unter anderem:

Kann man Evangelikale und Islamisten vergleichen? Unter Fachleuten ist das überhaupt keine Frage, der Vergleich liegt schließlich nahe. Evangelikale Christen bezeichnen sich selbst als bibeltreu, weil sie das Evangelium wörtlich leben wollen. Und Islamisten werden all jene Muslime genannt, die ihre Vorstellungen von Staat und Gesellschaft am Wortlaut des Korans ausrichten. In Abgrenzung zu anderen Christen und Muslimen, die das nicht tun, werden sie auch als – christliche oder muslimische – Fundamentalisten bezeichnet.

Es braucht nicht viel Verstand, um zu erkennen, dass sich Herr Bax nicht besonders gut auf dem Gebiet auskennt, über das er hier urteilt. Seine Fundamentalismus-Definition geht nicht auf. Jeder Muslim, der seinen Glauben ernst nimmt, möchte sein Leben und das der Gesellschaft am Koran ausrichten. Der Glaube an den göttlichen Ursprung des Koran gehört zu den Grundfesten des Islam. Daher müsste, hielten wir uns an Bax, jeder Muslim ein Fundamentalist im engeren Sinne sein. Das ist natürlich völliger Quatsch. So wie eben auch Quatsch ist, dass jeder Christ, der das Evangelium wörtlich nimmt (was auch immer das bedeutet), Gesinnungsterror verbreitet.

Ob Herr Bax weiß, dass Evangelikale keine ›Sharia‹ in der Gesellschaft installieren möchten und gern für die Freiheit und den Schutz Andersdenkender eintreten? Welche Freiheitsrechte wollen evangelikale Christen denn abschaffen?

Auffällig der agitatorische Stil, die Verwendung emotional stark besetzter Begriffe (Fundamentalismus, Kirchenstaat, gebrochenes Verhältnis zur Meinungs- und Pressefreiheit) und die Aneinanderreihung von Behauptungen, die nicht begründet werden. Wo konkret sind die Expertenstimmen, die sagen, Evangelikale und Islamisten gehören in die gleiche Kategorie?

Und:

Der Fall zeigt, welchen großen Einfluss evangelikale Gruppen hierzulande bereits besitzen – und wie stark ihr Wille ist, diesen Einfluss weiter auszudehnen: in Staat, Politik und an den Schulen.

Mal davon abgesehen, dass Bax hier die Evangelikalen völlig überschätzt, möchte ich wissen, ob er ihnen denn verbieten möchte, Einfluss zu nehmen. Könnte man nicht das Subjekt einfach austauschen:

Der Fall zeigt, welchen großen Einfluss die Grünen, die Homosexuellen-Lobbyisten, die Linken (taz!) hierzulande bereits besitzen – und wie stark ihr Wille ist, diesen Einfluss weiter auszudehnen: in Staat, Politik und an den Schulen.

Alle diese Gruppen nehmen Einfluss und das ist völlig o.k. Aber bitte spielt nicht die ›Diskurspolizei‹ und verbietet bekennenden Christen, sich an den Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen!

Hier noch der Verweis auf einen guten Aufsatz zum ›Islamismus‹:

Himmlische Chöre

200812190458.jpgChristian Meyer hat mich auf den Geschmack gebracht. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir die Live-CD mit dem Chor der Together for the Gospel-Konferenz gekauft und genieße die Anbetungsmusik. Fünftausend Stimmen loben Gott, wunderbar!

Christian schreibt:

Mein Fazit? Die beste und ergreifendste Live-CD, welche ich seit langem gehört habe. Wer sich selber ein schönes Weihnachtsgeschenk gönnen möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen!

Mehr Informationen gibt es bei Hitsch: www.chritsch.net. Danke Christian!

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