Die Top-Downloads 2008

Die Top-Beiträge 2008

Herzlichen Glückwunsch!

Geschenk-0029.jpgHeute Morgen hat meine jüngste Tochter das Los gezogen. Tom Proehl aus Berlin ist der Gewinner der kleinen Weihnachtsverlosung.

Herzlichen Glückwunsch! Die Bücher sind schon unterwegs.

Allen anderen danke ich ganz herzlich fürs Mitmachen!

Idole – Kult

Die Beilage der Zeitschrift Das Parlament (Aus Politik und Zeitgeschichte 52/2008) widmet sich in dieser Woche dem Thema »Idole – Kult«. Der Soziologe Hubert Knoblauch von der TU Berlin schreibt über »Die populäre Religion und die Transformation der Gesellschaft«. Darin heißt es unter anderem:

Weil die soziale Sichtbarkeit der Religion unmittelbar an ihre Kommunikation gebunden ist, können die jüngeren Veränderungen der Kommunikationstechnologien und die damit einhergehenden veränderten Strukturen des kommunikativen Handelns als bedeutende Gründe der Transformation der Religion angesehen werden.

Karl Gabriel aus Münster stellt der These von der »Wiederkehr der Religion« das »Konzept der multiplen Modernen« gegenüber. Dieses werde:

… der religiösen Signatur der Gegenwart besser gerecht: Die Religionen bleiben, aber sie wandeln ihr Gesicht.

In der Regel werden die Texte auch online publiziert: www.bpb.de.

Abstecher ins holländische L’Abri

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Gestern besuchte ich zusammen mit Thomas Schirrmacher die holländischen L’Abri Mitarbeiter in Uetrecht. Das Reinschnuppern in die »L’Abri-Atmosphäre« hat wieder viel Freude gemacht.

Wim hat uns kurz die Altstadt von Uetrecht gezeigt und uns mit in die Universität genommen, wo wir einen echten Rembrandt bestaunten (und mitten in eine Absolvierungsfeier hineingerieten).

Der Austausch mit Rietkerks, Henk und Robb war sehr ermutigend. Wie immer waren Gastfreundschaft und Bewirtung herzlich und zuvorkommend. Wir würden uns sehr freuen, als Martin Bucer Seminar schon bald in einigen Bereichen mit L’Abri kooperieren zu können.

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Links oben: Das Haus für die Dienstagabendvorlesungen bzw. Filmvorführungen. Rechts: Thomas im Gespräch mit dem netten Filmkritiker Robb Ludwick.

Mehr Informationen über das holländische L’Abri gibt es hier: www.labri.nl.

Alternativen zur Maus II

Rollermous.jpgDa ich am RSI-Syndrom leide, nutze ich seit Jahren anstelle einer Maus (An was denken wohl kleine Kinder, wenn sie das Wort »Maus« hören?) einen Wacom Stift. Obwohl der Stift zur Entlastung der Armmuskulatur (auch der Sehnen) beiträgt, sind die Schmerzen in Arm und Hand nicht vollständig verschwunden.

Seit ungefähr zwei Monaten nutze ich deshalb zusätzlich noch die RollerMouse. Das Konzept der RollerMouse von der Firma ContourDesign ist ganz einfach: Fehlbelastungen, die auf die Dauer vor allem muskuläre Probleme nach sich ziehen, sollen vermieden werden. Sie arbeiten ganz zentral vor dem Körper und können die Cursorbewegungen mit beiden Händen und allen Fingern vollziehen. Das wird dadurch ermöglicht, dass sich vor der Tastatur einen Rollstab befindet, mit dem sie den Cursor steuern können (siehe hier ein kurzes Demo).

Leider ist das Produkt noch sehr teuer. Aber für diejenigen, die täglich vor dem Rechner sitzen und starke Schmerzen empfinden, könnte es eine Option sein. Mein Wohlbefinden hat sich jedenfalls weiter verbessert.

Weitere Informationen gibt es hier: www.ergotrip.de.

Viele Länder unterdrücken christliche Minderheiten

4_0Obwohl das Recht auf Religionsfreiheit seit Jahrzehnten als Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis leider in zahlreichen Regionen der Erde auf vielfache Weise missachtet. Heimo Schwilk hat für DIE WELT einen Beitrag über die neue Dokumentation Religionsfreiheit weltweit – Bericht 2008 von der Organisation »Kirche in Not« verfasst. Er schreibt:

Während in Deutschland Advent gefeiert wird, werden Christen fast überall dort, wo sie Minderheit sind, verfolgt. Sie werden an der freien Religionsausübung gehindert, ihnen werden Berufe verwehrt. Streng islamische Staaten drohen praktizierenden Christen mit der Todesstrafe.

Hier der vollständige Artikel: www.welt.de.

Kotau vor Christen-Fundis

Daniel Bax hat für die taz einen spannenden Kommentar über die Evangelikalen geschrieben. Dort heißt es unter anderem:

Kann man Evangelikale und Islamisten vergleichen? Unter Fachleuten ist das überhaupt keine Frage, der Vergleich liegt schließlich nahe. Evangelikale Christen bezeichnen sich selbst als bibeltreu, weil sie das Evangelium wörtlich leben wollen. Und Islamisten werden all jene Muslime genannt, die ihre Vorstellungen von Staat und Gesellschaft am Wortlaut des Korans ausrichten. In Abgrenzung zu anderen Christen und Muslimen, die das nicht tun, werden sie auch als – christliche oder muslimische – Fundamentalisten bezeichnet.

Es braucht nicht viel Verstand, um zu erkennen, dass sich Herr Bax nicht besonders gut auf dem Gebiet auskennt, über das er hier urteilt. Seine Fundamentalismus-Definition geht nicht auf. Jeder Muslim, der seinen Glauben ernst nimmt, möchte sein Leben und das der Gesellschaft am Koran ausrichten. Der Glaube an den göttlichen Ursprung des Koran gehört zu den Grundfesten des Islam. Daher müsste, hielten wir uns an Bax, jeder Muslim ein Fundamentalist im engeren Sinne sein. Das ist natürlich völliger Quatsch. So wie eben auch Quatsch ist, dass jeder Christ, der das Evangelium wörtlich nimmt (was auch immer das bedeutet), Gesinnungsterror verbreitet.

Ob Herr Bax weiß, dass Evangelikale keine ›Sharia‹ in der Gesellschaft installieren möchten und gern für die Freiheit und den Schutz Andersdenkender eintreten? Welche Freiheitsrechte wollen evangelikale Christen denn abschaffen?

Auffällig der agitatorische Stil, die Verwendung emotional stark besetzter Begriffe (Fundamentalismus, Kirchenstaat, gebrochenes Verhältnis zur Meinungs- und Pressefreiheit) und die Aneinanderreihung von Behauptungen, die nicht begründet werden. Wo konkret sind die Expertenstimmen, die sagen, Evangelikale und Islamisten gehören in die gleiche Kategorie?

Und:

Der Fall zeigt, welchen großen Einfluss evangelikale Gruppen hierzulande bereits besitzen – und wie stark ihr Wille ist, diesen Einfluss weiter auszudehnen: in Staat, Politik und an den Schulen.

Mal davon abgesehen, dass Bax hier die Evangelikalen völlig überschätzt, möchte ich wissen, ob er ihnen denn verbieten möchte, Einfluss zu nehmen. Könnte man nicht das Subjekt einfach austauschen:

Der Fall zeigt, welchen großen Einfluss die Grünen, die Homosexuellen-Lobbyisten, die Linken (taz!) hierzulande bereits besitzen – und wie stark ihr Wille ist, diesen Einfluss weiter auszudehnen: in Staat, Politik und an den Schulen.

Alle diese Gruppen nehmen Einfluss und das ist völlig o.k. Aber bitte spielt nicht die ›Diskurspolizei‹ und verbietet bekennenden Christen, sich an den Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen!

Hier noch der Verweis auf einen guten Aufsatz zum ›Islamismus‹:

Evangelikale führen einen Kreuzzug

Oliver Trenkamp, Redakteur bei SPIEGEL online, wirft in einem Artikel über den Q-rage-Vorfall (vgl. Sind Evangelikale verfassungsfeindlich? u. Evangelikale sind nicht verfassungsfeindlich!) den Evangelikalen einen überzogenen Kulturkampf vor. Christliche Hardliner, so heißt es,  führten einen »bizzaren Kreuzzug« und signalisierten damit einen »neuen Machtanspruch«.

Mal davon abgesehen, dass sich die Evangelikalen nur gegenüber dem widersinnigen Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit gewehrt haben, sticht die aggressive Wortwahl ins Auge. Der Begriff »Kreuzzug« ist bekanntlich vorbelastet und meint in der Regel einen »Eroberungskrieg«.

Lieber Herr Trenkamp, ich kann sie beruhigen. Vor den alles in allem recht harmlosen Evangelikalen brauchen sie keine Angst zu haben. Sie wollen weder hetzen noch jemand unterdrücken. Sie wollen einfach nur als mündige Bürger respektiert werden, so wie alle anderen auch.

Hier geht es zu dem Artikel »Evangelikale führen Kreuzzug gegen Schüler-Autoren«: www.spiegel.de.

Themelios 33.3

themelios-33-3.jpgDie neue Ausgabe des theologischen Journals Themelios ist verfügbar. Sie kann wieder frei eingesehen und herunter geladen werden.

Enthalten ist diesmal auch ein Aufsatz von Tim Keller zum Thema »The Gospel and the Poor«.

Hier geht es zum Herausgeber: www.thegospelcoalition.org.

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