Evangelikale

Brauchen wir einen Kulturevangelikalismus?

zeitgeist_kl.jpgVor wenigen Wochen ist ein neues Buch mit emergentem Gedankengut erschienen. Die deutschsprachige Publikation ist keine Übersetzung aus dem Amerikanischen, sondern wurden von insgesamt 26 in Deutschland lebenden Autoren verfasst. Der wunderschön gestaltete Sammelband enthält insgesamt 37 Beiträge und ist beim Francke Verlag erschienen:

  • Tobias Faix & Thomas Weißenborn (Hg.), Zeitgeist: Kultur und Evangelium in der Postmoderne, Marburg: Francke, 2007,
    12,95 EUR.

Da ich gern wissen wollte, ob (und wie) sich die Emerging Church-Szene hierzulande von der in den U.S.A. unterscheidet, habe ich die Publikation gelesen. Eine Rezension kann hier heruntergeladen werden: zeitgeist.pdf.

Was bedeutet es, ›evangelikal‹ zu sein?

Das amerikanische Touchstone Magazine hat einflußreiche protestantische Theologen in den U.S.A. nach dem Wesen des Evangelikalismus befragt. Abgefragt wurden unter anderem eine Begriffsdefinition, wahrgenommene Veränderungen seit den 50er Jahren sowie die gesellschaftliche Relevanz der Bewegung.

Die Antworten von Russell Moore, John Franke, Darryl Hart, Michael Horton, David Lyle Jeffrey, und Denny Burk stützen meine Behauptung, dass der traditionelle Evangelikalismus inzwischen erschöpft ist.

Das Ergebnis der Befragung wurde (in Englisch) online publiziert und kann hier heruntergeladen werden: http://touchstonemag.com.

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