Humor

Theologie der Anfechtung

Anfang des 20. Jahrhunderts (nachzulesen bei Helmut Thielicke, Theologie der Anfechtung, 1949, S. 1):

Einige Studenten, die Adolf v. Harnack bei einem Umzuge behilflich waren, fragten ihn, an welcher Stelle seiner Bibliothek sie die dogmatischen Bücher aufbauen sollten. Harnack antwortete: »Stellen Sie sie zur schönen Literatur!«

Anfang des 21. Jahrhunderts:

Einige Studenten, die Antonius Emergentus bei einem Umzuge behilflich waren, fragten ihn, an welcher ›Location‹ sie die dogmatischen Bücher aufbauen sollten. Emergentus antwortete: »Stellen Sie sie zur historischen Theologie!«

Dawkins‘ Eigentor

w1000.jpgIn Großbritannien haben Atheisten eine Kampagne gegen religiöse Erziehung gestartet. Eltern sollten ihren Kindern nicht mehr den eigenen Glauben weitergeben und ihnen somit keinen religiösen Stempel aufdrücken.

Die beiden glücklichen Kinder, die Richard Dawkins & Co. für ihre neuste Anzeige gewählt haben, stammen allerdings aus einer bekannten christlichen Familie.

Hier mehr: www.timesonline.co.uk.

VD: AW

Matrix IV

Es gibt einen neuen Matrix-Film. Gespielt von einer russischen Schauspielgruppe im Stil eines Stummfilms. Eine köstliche Parodie!

Hier:

Die Amsterdamer Philosophie in 4 Minuten

1. MBS-CH_daniel.jpgDas erste Schweizer Symposium des Martin Bucer Seminars (18.–20.09.2009) war der Transzendentalen Philosophie von Herman Dooyeweerd (1894–1977) gewidmet. Für die Einführung in die reformierte Amsterdamer Schule konnten die Professoren Gianfranco Schultz (STH, CH) und Gerrit Glas (Freie Universität Amsterdam, NL) gewonnen werden. Beiden gelang es, den Teilnehmern die komplexen und zugleich leistungsfähigen Ansätzen vorzustellen und angeregte Diskussionen zu leiten.

Daniel Suter (Foto) hat in seinem nicht ganz ernst gemeinten Schlusswort die Ergebnisse der Arbeit exzellent zusammengefasst. Wer die Dooyeweerdsche Philosophie in vier Minuten kennenlernen (oder einfach Mal wieder lachen) möchte, sollte reinhören:

[podcast]http://theoblog.de/wp-content/uploads/2009/09/DaniSuter.mp3[/podcast]

– – –

Nachtrag: Eine seriöse Berichterstattung über das Symposium wird wohl irgendwann kommen.

Wer auf den HERRN hart, fährt auf mit Flügeln

fluegel.jpg

Während einer kurzen und gesegneten Retraite nördlich von Amsterdam traf ich einige nette Leute, die ihr Vertrauen fest auf den HERRN setzen. Erstmalig habe ich sogar mit eigenen Augen sehen können, wie eine Verheißung aus dem Propheten Jesaja in Erfüllung geht (ein Click auf das Bild vergrößert die Aufnahme). Es heißt dort (Jes 40,31):

Er gibt dem Müden [o. Ermattenden] Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden [o. Ohnmächtigen]. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln [wörtlich: Schwungfedern] wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Allen Müden und Unvermögenden wünsche ich, dass sie auf den HERRN hoffen und ebenfalls erleben dürfen, wie ihnen Flügel verliehen werden.

Spotlight lernt Bibelverse

SnowLeopardSpotlight.pngDie neue Version des Apple Betriebssystems (Snow Leopard), die noch für diese Jahr angekündigt wurde und vor allem Performance-Steigerungen verspricht, wird voraussichtlich eine ›aufgebohrte Spotlight Engine‹ enthalten.

Für Bibelleser erfreulich: Das neue Spotlight soll auch Bibelverse erkennen und auf attraktive Weise darstellen (siehe das Screenshot von Joe Weaks). So wäre ein schneller Zugriff auf Bibeltexte möglich, ohne dafür Bibelsoftware oder Widgets öffnen zu müssen.

Mehr Infos beim The Macintosh Biblioblog.

Patrick Süskind im Interview

Patrick Süskind hat mit Das Parfüm einen der erfolgreichsten postmodernen Romane geschrieben. Obwohl ausgesprochen medienscheu, hat er zum 60. Geburtstag (völlig überraschend) der WELT KOMPAKT ein besonders postmodernes Interview gegeben: www.welt.de.

Verwinkelte (kostspielige) Postmoderne

Wfm_stata_center.jpgDas Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist eine der führenden Universitäten in den USA (Cambridge). Im Jahr 2004 wurde auf dem Gelände der Uni nach langen, kostspieligen Baumaßnahmen das von Frank Gehry entworfene »Stata Center« fertiggestellt. Der Komplex, der charakteristische Merkmale postmoderner Architektur aufweist, gibt seit dem Anlass für Kontroversen. Angestellte bezeichnen das »Stata Center« als benutzerunfreundlich und extrem beengt. Wie Accociated Press am 6. November berichtete, zeigen sich nun – bedingt durch die ungewöhnlich schrägen und somit witterungsanfälligen Wände – erhebliche bauliche Mängel am Gebäude. Einige Mankos seien sogar sicherheitsgefährdend.

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