G.K. Chesterton: Orthodoxie

201203310605.jpgEin hörenswerter Beitrag über ein sehr gutes Buch:

  • Gilbert Keith Chesterton: Orthodoxie: Eine Handreichung für die Ungläubigen, Fe-Medienverlag, 2011, 303 S.
Der Verlag schreibt:

Chesterton verteidigt die Tradition, das Wunder, die Phantasie und das Dogma, aber auf eine Art und Weise, die jedem Dogmatiker von Herzen zuwider sein muss; denn er beruft sich dabei einzig und allein auf die alltägliche Erfahrung, den „common sense“, die Vernunft und die Demokratie. Man kann sein Buch auch als die Autobiografie eines Abenteurers lesen, der mit zwölf ein Heide, mit sechzehn ein Agnostiker war und den einzig und allein sein wildes Denken zum Glauben führte. Chesterton wurde 1874 in London geboren und starb dort 1936. Er war Zigarrenraucher und Dialektiker, Vielschreiber und Gourmand. Er verfasste hundert Bücher.

Hier der DLF-Beitrag:



Kommentare

  1. Joel213 meint:

    Chesterton hat mir jetzt garnichts gesagt. Hab mal auf Amazon bei seinem Buch „Ketzer“ reingelesen. Das liest sich schon sehr gut. Bei Gelegenheit werde ich mich mal mehr mit ihm beschäftigen. Danke fürs reinstellen.

  2. hab mir das Buch erst vor kurzem besorgt. Bin schon gespannt auf den Inhalt

  3. Von Chesterton tauchen immer wieder mal Aphorismen auf, z. B.:
    „Gott hat Humor – sonst hätte er nicht den Menschen erschaffen.“

    🙂

    noch ein Peter 😉

  4. Johannes meint:

    „Orthodoxy“ in der englischen Fassung kann hier kostenlos heruntergeladen werden:

    http://archive.org/details/cu31924029192478

  5. Bettina Klix meint:

    Ich gestehe, dass ich Chesterton erst durch Zizek entdeckt habe, der ihn immer rühmt.
    Durch ihn und dann Chesterton selbst habe ich zum ersten Mal wirklich begriffen, welche Paradoxien das Christentum dem Denken zumutet. Deshalb hat Zizek aber auch viele Atheisten/Agnostiker neugierig gemacht und dazu gebracht, sich „Orthodoxy“ zu kaufen. Die letzte deutsche Ausgabe war vergriffen.
    Wer noch einen Band mit Pater Brown Geschichten zu Hause hat: besonders die Geschichte „Das blaue Kreuz“ ist zu empfehlen, Pater Brown entlarvt darin einen falschen Geistlichen. Und wie? will der wissen. Denn er spielte die Rolle recht überzeugend und war theologisch beschlagen.
    „Sie griffen die Vernunft an“, sagte Pater Brown. „Das tut kein echter Theologe.“

  6. Schandor meint:

    @Bettina Klix

    „Sie griffen die Vernunft an“, sagte Pater Brown. „Das tut kein echter Theologe.“

    Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!

  7. Johannes G. meint:

    Na endlich ist dieses Buch wieder verfügbar! Ich habe es vor einigen Jahren nur noch antiquarisch für eine doch recht stolze Summe erstanden (allerdings wenigstens als Hardcover 😉 )

    Danke für den Hinweis auf dieses nach wie vor äußerst „erfrischende“ Werk 🙂

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] addthis_share = [];}G.K. Chesterton schreibt in seinem Buch Orthodoxie (S. 37–38; siehe dazu hier): Ich erinnere mich, dass ich einmal mit einem wohlhabenden Verleger spazieren ging und der eine […]

Ihre Meinung ist uns wichtig

*