Themelios 51 (1/2026)

THEMELIOS Carson.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift THEMELIOS ist der theologischen Arbeit von D.A. Carson gewidmet. Benjamin L. Gladd scheibt in „D. A. Carson’s Influence on Biblical Theology“:

D. A. Carson hat uns gelehrt, dass biblische Theologie – und zwar gute – von einer hohen Wertschätzung der Heiligen Schrift abhängt. Deshalb stehen Evangelikale auf diesem Gebiet an vorderster Front, und deshalb muss jede nachfolgende Generation die Autorität und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift erneut bekräftigen. Carson hat zudem eine Grundlage dafür geschaffen, Verbindungen zwischen den beiden Testamenten verantwortungsvoll nachzuzeichnen. Wir müssen uns ein hermeneutisches Modell für die Lektüre des Neuen Testaments zu eigen machen, das sowohl Kontinuität als auch Diskontinuität berücksichtigt. Die Waage zu sehr in eine Richtung zu kippen, schafft ein Ungleichgewicht, das dem Text nicht gerecht wird. Wenn evangelikale Gelehrte darüber nachdenken, welche Projekte sie in Zukunft schreiben sollten, wäre es klug, die Kontinuität und Diskontinuität der Schrift herauszuarbeiten.

Carson bewies eine ausgeprägte Fähigkeit, andere Gelehrte zusammenzubringen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dies ist einer der Gründe, warum es so viele NSBT-Bände gibt und warum er eine atemberaubende Anzahl von Projekten herausgegeben hat. Er war stets auf der Suche nach neuen Entwicklungen und Erkenntnissen, die die Wahrheit der Bibel ans Licht brachten; er erkannte Lücken in der Literatur und war entschlossen, diese zu schließen. Wenn Evangelikale das Erbe Carsons fortsetzen wollen, müssen sie dies als Team tun. Wir sind schließlich „Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes“ (1 Kor 4,1).

Die Ausgabe kann hier heruntergeladen werden: www.thegospelcoalition.org.

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5 Kommentare
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Kommentator
2 Tage vor

Ich brauchte nur ein paar Sekunden reinzulesen, um über die ersten „Chrisitan“ Leaders stolpern. Die Ausgabe richtet sich doch an ein akademisches Publikum, oder? Das lässt man sich gefallen? Das würde man doch keinem Mittelstufenschüler durchgehen lassen.

Stephan
2 Tage vor

Ein paar Sekunden, um auf Seite 70 einen Rechtschreibfehler zu entdecken? Oder doch nicht gelesen, sondern nur ein Haar in der Suppe gesucht, mit dem man vom Inhaöt ablenken kann?
Äußerst schwach …

Kommentator
2 Tage vor

Ein paar Sekunden, um auf Seite 70 einen Rechtschreibfehler zu entdecken?

Genau, über das Inhaltsverzeichnis einen Artikel ausgewählt, dann den Text quergelesen, nur um festzustellen, dass sich nicht einmal der Autor die Mühe gemacht hat, sein eigenes Produkt selbst noch einmal selbst zu lesen. Warum sollte ich es dann tun?

Dieser Qualitätsstandard steht stellvertretend für Fließbandware, die inzwischen überwiegend aus dem Textgenerator kommt und offenbar auch in dieser Ausgabe die Seiten gefüllt hat. Anderswo in diesem Blog beklagte sich gerade ein Akademiker, dass niemand mehr „Lesetechniken“ anwendet. Aber die heutige „Lesetechnik“ ist solchen Schrott schnellstmöglich auszufiltern.

Max
1 Tag vor

Lieber Kommentator, deine Generalkritik an allem und die darin enthaltenen Argumentationsmuster sind den Lesern dieses Blogs mittlerweile bekannt. Einiges davon ist bedenkenswert. Aber letztlich ist dieses Lamentieren allein in großen Teile ohne Mehrwert; ich verweise in diesem Kontext gerne auch auf die Anfrage des Mitforisten Stephan im Artikel zur E21-Konferenz.

Stephan
1 Tag vor

Mal abgesehen von seiner Argumentation: ich kenne kein 100-Seiten-Papier, in dem nicht mindestens ein Rechschreibfehler vorkommt, oder doppelte / vergessene Wörter, Interpunktionsprobleme, redaktionelle Probleme, Layoutfehler, irgendwas ist immer. Und das ist auch meist gut durch die Bearbeitungsabläufe, trotz QS, erklärbar, und vertretbar. Von einem Buchstabendreher ausgehend dann auf Qualität und Inhalt zu schließen, bzw. das als Vorwand zu nehmen, beweist eigentlich nur, dass sich jemand mit dem Inhalt nicht auseinandergesetzt hat. Die Nichtauseinandersetzung hat i.d.R. als Gründe, dass es nur ums Meckern geht, oder die intellektuelle Befassung damit -nett gesagt- zuviel Mühe machen würde. Sei es drum. Oft genug bin ich der Meinung, dass Publikationen oder Konferenzen eher den Charakter einer Elfenbeinturmauseinandersetzung haben und daher weit weg sind von den Problemen vor Ort, und es fraglich ist, ob und was davon in den Gemeinden ankommt. Aber gelegentlich finde ich doch etwas, was interessant ist, und in die eigene Arbeit innerhalb der Gemeinde mitgenommen werden kann, oder könnte, und das hilft,… Weiterlesen »

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