Die 10 Gebote der Postmoderne
Die nachfolgenden 10 Gebote der Postmoderne habe ich mit freundlicher Genehmigung des Autors übersetzt:
Die 10 Gebote der Postmoderne
I. Du sollst nur das wertschätzen, was zum Gedeihen deines Lebens beiträgt, so wie du es siehst.
II. Du sollst keine andere Person, keine Institution und auch keine Werte hochachten oder dich ihnen unterordnen – nur du zählst.
III. Du sollst dich keinen sprachlichen Konventionen unterwerfen, die dich in irgendeiner Weise beleidigen.
IV. Du sollst den Zeitplan und den Rhythmus deines Lebens allein daran ausrichten, wonach du dich gerade fühlst.
V. Du sollst dich und deine Komfortzone wichtiger nehmen als alle anderen Menschen.
VI. Du sollst jeglichen Kollateralschaden, der aus dem Projekt deines Lebens folgt, in Kauf nehmen.
VII. Du sollst niemals unfair gegenüber deinen eigenen Gefühlen und Wünschen sein.
VIII. Du sollst dir all das zunutze machen, womit du durchkommen kannst.
IX. Du sollst die Wahrheit formen, um dir selbst oder was auch immer zu dienen.
X. Du sollst nicht begehren, dir einen Wert anzueignen, der nicht deinem inneren Selbst entspringt.
(c) Ellis Potter
Der Buchhinweis erschien zuerst in Glauben und Denken heute (1/2020, S. 83):
Die Ausgabe Nr. 25 (1/2020) der Zeitschrift für Theologie und Gesellschaft Glauben und Denken heute ist erschienen.