Veranstaltungen

Tipps & Verantstaltungshinweise

Daniel Knoll: „Zu wenig gute Theologie in unseren Gemeinden“

Anfang April gibt es in Wetzlar eine E21-Regionalkonferenz zum Thdema „Theologie für die Gemeinde“. Hauptreferent wird der Neutestamentler Thomas Schreiner (Professor für Neues Testament am Southern Baptist Theological Seminary in Kentucky (USA) sein.

Waldemar Henschel hat für Evangelium21 mit dem Pastor der gastgebenden Immanuel-Gemeinde, Daniel Knoll, über das Thema Theologie und Gemeinde gesprochen. Hier ein Auszug: 

Waldemar: Häufig hört man den Vorwurf, dass ein Übermaß an Theologie Pastoren praxisfern sein lässt und in den Gemeinden nur zu unnötigen Streitereien führt. Sollte man wirklich so viel Wert auf Theologie in der Gemeinde legen?

Daniel: Unbedingt. Der bedauernswerte Zustand in einem Großteil unserer Gemeinden ist ja nicht auf zu viel Theologie zurückzuführen, sondern auf zu wenig Theologie, genauer gesagt, auf zu wenig gute Theologie. Ganz grundsätzlich gilt doch: Theologie ist die Lehre von Gott – und davon kann man nie genug bekommen. Das wertvollste, was einer Gemeinde passieren kann, ist ein hohes Bild von Gott zu haben, gegründet auf einem tiefen Verständnis von seinem Wort. Genau das ist das Ziel von Theologie. Der Vorwurf ist aber dennoch ernst zu nehmen, denn er zeigt ja auch, wie Pastoren und Prediger mit theologischer Ausbildung offenbar häufig wahrgenommen werden. Eine große Herausforderung an der theologischen Arbeit ist es ja, Gottes Wort und Wesen mit unserem ganzen Verstand so zu studieren, dass es unser Herz näher zu ihm bringt. Und das geschieht nicht von selbst. Man kann sich gründlich mit biblischen und dogmatischen Texten auseinandersetzen, ohne wirklich von ihrer Botschaft ergriffen zu sein. Dabei betreiben wir Theologie doch nur dann konsequent, wenn wir dadurch immer wieder selbst über Gottes Offenbarung ins Staunen geraten, darüber beten und anbeten, uns davon überführen und verändern lassen, weil wir Gott mehr erkennen.

Mehr: www.evangelium21.net.

Vielleicht treffen wir uns ja in Wetzlar? 

Aufbaukurs II: „Christozentrische Seelsorge“

Vom 22.–27. März 2020 werden wir in Friedrichshafen am Bodensee den Aufbaukurs II zur „Christozentrischen Seelsorge“ anbieten. Folgende Themen sind geplant:

  • Das seelsorgerliche Gespräch (R. Kubsch)
  • Gesprächsführung und Fallbeispiele (R. Kubsch & Drs. Th. Jeising)
  • Wenn’s lange dauert: Anregungen für die Begleitung längerer Seelsorgeprozesse (L. Stromberger)
  • Seelsorgerliche Begleitung in Leidsituationen, in der Trauer (L. Stromberger)
  • Seelsorge im Angesicht von Krankheit und Tod (Drs. Th. Jeising)
  • Seelsorge an Jugendlichen I & II (Pfarrer Heinz Bogner)

Es sind noch einige Plätze frei. Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: Seelsorge März 2020.pdf. Gedruckte Flyer können via persönliche Nachricht angefordert werden.

Evangelisation in der Kraft des Heiligen Geistes

Die E21-Regionalkonferenz Schweiz 2020 ging am 1. Februar zu Ende. In Riehen bei Basel trafen sich rund 160 Teilnehmer, um über das Thema Mission und Evangelisation nachzudenken. Evangelium21 meldet:

Daniel Knoll, Pastor der Immanuel-Gemeinde in Wetzlar (Deutschland), betonte, dass nicht die subjektiven Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt der Evangeliumsverkündigung stehen dürften. Auch die Mission drehe sich um Gott. Oft setze die Evangelisationspraxis heute Schwerpunkte, die biblisch nicht gedeckt seien. Es sei wichtig, als Botschafter des Evangeliums im Licht zu leben. Die Leute beobachteten uns genau. „Es geht nicht ohne einen glaubwürdigen Lebensstil“, meinte Knoll. Matthias Lohmann, 1. Vorsitzender von Evangelium21 und Pastor der Freien evangelischen Gemeinde München Mitte (Deutschland), zeigte anhand der Geschichte vom reichen Jüngling (Mk 10,17–27) die Prioritäten auf, die Jesus im missionarischen Gespräch gesetzt hat. Er habe die Erwartungshaltung des reichen Mannes völlig auf den Kopf gestellt und nahm es in Kauf, seinen Gesprächspartner dabei zu verlieren. Bei der evangelistischen Verkündigung seien Themen wie Gott, Sünde, Christus und Glaube unaufgebbar. Die konkrete Vermittlung dieser Punkte solle so vielfältig sein, wie Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit es auch sind. Lohmann betonte den Reichtum der Schrift, aus dem das Evangelium aus dem Alten Testament sowie aus dem Neuen Testament immer wieder neu und frisch dargestellt werden könne. Das Vertrauen in das Wort Gottes und den Heiligen Geist, die im Prozess der Umkehr eines Menschen wirken, soll uns dabei vor unnötigem Druck bewahren.

Das Nachrichtenmagazin IDEA hebt in seiner Meldung den Vortag von Samuel Sommer heraus und schreibt:

In der heutigen Evangelisationspraxis fehlt häufg der Ruf zur Buße. Das hat der freikirchliche Schweizer Theologe Samuel Sommer kritisiert. Der Pastor der Freien Missionsgemeinde in Oberburg-Burgdorf und Wynigen (Kanton Bern) sprach auf einer Regionalkonferenz des Netzwerks „Evangelium21“, die am 31. Januar und 1. Februar in Riehen bei Basel stattfand.

„Wo ist die Buße geblieben?“, fragte er vor rund 160 Teilnehmern aus der Schweiz und Süddeutschland. Sie sei in der Verkündigung weithin zugedeckt von „Lifestyle-Predigten“, oberÖächlichen Aufrufen und Moral. Sommer bezeichnete Buße als Abkehr von der Sünde und Hinwendung zu Gott. Sie müsse in der Evangelisation eine zentrale Rolle spielen: „Glaube und Buße gehören zusammen.“ Ohne sie gebe es keine Vergebung und keine Versöhnung mit Gott. Buße sei letztlich eine „Bankrotterklärung vor Gott“.

Der Vortrag „Und wo ist die Buße geblieben?!“ kann auch im Blick auf die aktuelle Debatte über Evangelisation unter Jugendlichen heute weiterhelfen. Meine Hörempfehlung: www.evangelium21.net.

E21-Regionalkonferenz Schweiz: „… tue das Werk eines Evangelisten …“

„Tue das Werk eines Evangelisten“, ermahnt Paulus seinen Mitarbeiter Timotheus in 2. Timotheus 4,5. Was aber bedeutet das konkret?

Dieser Frage stellt sich die nächste Evangelium21-Regionalkonferenz in der Schweiz, die vom 31. Januar bis 1. Februar 2020 in Riehen bei Basel stattfinden wird. Unter dem Titel „Ihr werdet meine Zeugen sein – Evangelisation in der Kraft des Heiligen Geistes“ sollen verschiedene Aspekte unseres evangelistischen Auftrags beleuchtet werden. Mit Referenten aus der Schweiz und Deutschland aus dem Umfeld des Netzwerkes Evangelium21 geht es dabei um theologische und praktische Fragen wie z.B., was das Evangelium eigentlich ist, wie es Teil des Predigtdienstes wird und wie wir es weitergeben, was Buße ist und durch welche Kraft Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen; immer wieder spannend auch die Frage, wie der Auftrag zur Evangelisation und die Souveränität Gottes zusammenpassen. Und überhaupt, woher kommt unsere Evangelisationspraxis? Ein Ausflug in die Geschichte wird uns einige Hintergründe aufzeigen.

Neben den Vorträgen soll wieder Zeit für Austausch und Begegnungen sein; wie immer wird es einen Büchertisch mit ausgewählter Literatur geben.

Weitere Informationen zu den Referenten, den Vortragstiteln, den Zeiten und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: www.evangelium21.net.

Aufbaukurs I:„Christozentrische Seelsorge“

Vom 17.–22. November 2019 werden wir in Friedrichshafen am Bodensee einen Aufbaukurs zur „Christozentrischen Seelsorge“ anbieten. Folgende Themen sind geplant:

  • Bildschirmfoto 2019 06 27 um 17 17 31Biblische Seelsorge I-III (Michael Martens)
  • Kommunikation I-II (Karsten Kranzmann)
  • Der ganze Mensch vor Gott: Leiblichkeit als vernachlässigte Dimension der Seelsorge (Thomas Jeising)
  • Die Gedanken- und Gefühlswelt als Thema in der Seelsorge (Lilia Stromberger)

Es sind noch einige Plätze frei. Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: Seelsorge Nov._2019.pdf

E21-Regionalkonferenz 2019: Richtig zweifeln und glauben

Der Glaube an Gott schützt nicht vor Zweifeln, manchmal verschärft er sie sogar. Diese Ansicht vertrat Vaughan Roberts, Hauptpastor der anglikanischen Gemeinde St. Ebbe’s (Oxford), bei der Evangelium21-Regionalkonferenz Süd in der Freien Evangelischen Gemeinde München-Mitte. „Von Gläubigen wie Hiob oder Habakuk lernen wir, dass uns der Glaube in Krisenzeiten manchmal sehr in Not bringen kann“, sagte er vor rund 250 Konferenzteilnehmern. Während Nichtchristen viele Herausforderungen ihres Lebens schlicht hinnehmen müssten, stelle sich für Christen manchmal die Frage, wie sie ihre schweren Erfahrung mit der Vorstellung von einem liebenden und allmächtigen Gott in Einklang bringen könnten. Diese Feststellung verdeutlichte der Pastor am Beispiel des Propheten Habakuk. Dieser habe angesichts der Krise seines eigenen Volkes verzweifelt gerufen: „Gott, warum greifst du nicht ein?“ Roberts ermutigte die Zuhörer, angesichts von Leid und Schwierigkeiten solche Fragen zuzulassen und sie Gott ehrlich zu stellen. Gleichzeitig sei es wichtig, in der Krise nicht alle Überzeugungen über Bord zu werfen. Zweifler sollten sich immer wieder bewusst machen, was sie bereits über Gott wissen. „Offene Fragen stellen weder unsere Beziehung zu Gott, noch seine Allmacht und Liebe grundsätzlich in Frage“, sagte Roberts.

Mehr: www.evangelium21.net.

„Fränkischer Jugendtag“ zum Thema Helden

Bildschirmfoto 2019 05 08 um 08 59 32Der „Fränkische Jugendtag“ wird von Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen verschiedener fränkischer Freikirchen organisiert. Was uns verbindet ist der gemeinsame Glaube an Jesus Christus und die Begeisterung, junge Menschen positiv durch das Evangelium zu prägen. Ziel des Jugendtags ist es, Jugendliche für ein Leben mit Jesus Christus zu motivieren und sie in eine tiefere Beziehung zu Gott zu führen. Dies wollen wir erreichen durch tiefgehende Predigten aus Gottes Wort, lebendige Anbetung, sowie durch die Förderung von Freundschaften unter den Jugendlichen.

Beim Jugendtag am 30. Mai 2019 geht es um „Helden“. Die Geschichten großer Helden haben die Menschheit schon immer begeistert. Das zeigen unzählige Bücher und Blockbuster. Auch die Bibel zeigt uns echte Helden. Es waren Männer und Frauen, die Großes für Gott wagten, weil sie ihm voll und ganz vertrauten. Durch ihr Beispiel ruft Gott uns auf, immer mehr im Glauben zu leben, um auch mit unserem Leben Geschichte zu schreiben. Hauptreferent ist Rudi Tissen.

Hier geht es zur Konferenzseite mit weiteren Informationen: www.fraenkischer-jugendtag.de.

E21-Regionalkonferenz Süd: Im Gespräch mit M. Lohmann und A. Reindl

In der Zeit vom 31. Mai bis 1. Juni 2019 veranstaltet Evangelium21 zusammen mit der Freien Evangelischen Gemeinde München Mitte die Regionalkonferenz Süd zum Thema „zweifeln und glauben“. Der Hauptreferent Vaughan Roberts wird in seinen Vorträgen über das Buch Habakuk sprechen. Matthias Lohmann und Alexander Reindl werden ebenfalls Vorträge halten.

Ich hatte die Gelegenheit mit Matthias und Alexander über die Konferenz zu sprechen.

Hier gibt es das Interview:

Die Konferenz wendet sich vor allem an Prediger, Älteste, Gemeindemitarbeiter sowie alle Männer und Frauen, die sich für das Thema interessieren. Weitere Informationen zur Konferenz können diesem Flyer entnommen werden. Sie sind herzlich eingeladen und können sich hier anmelden!

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