Veranstaltungen

Tipps & Verantstaltungshinweise

Ortsgemeinde entdecken & leben

Das Netzwerk Evangelium21 wird am 11. November erstmals auch in Unna eine E21-Regionalkonferenz anbieten. Matthias Lohmann, Rudi Tissen und Daniel Knoll sprechen zu dem Thema „Gottes Idee von Ortsgemeinde entdecken & leben“. Evangelium21 teilt mit:

Hast du nicht auch das Gefühl, dass die Wichtigkeit und Relevanz der Ortsgemeinde selbst für bekennende Christen abgenommen hat? Ob wir es wollen oder nicht – die Corona-Krise hat ihre Spuren hinterlassen: Christen verzichten viel schneller darauf, ihrem Gott (gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern) zu begegnen. Der „virtuelle“ Gottesdienst wird dem Gottesdienst vor Ort vorgezogen, verbindlich gelebte Mitgliedschaft als optional gesehen.

Es ist an der Zeit, den Wert, die Bedeutung und die Schönheit der Ortsgemeinde wieder neu zu entdecken. Collin Hansen und Jonathan Leeman schreiben in ihrem Buch Gemeinde wiederentdecken: „Gemeinde [ist] der Ort, von dem Jesus sagt, dass er dort in besonderer Weise gegenwärtig ist.“ Es ist der Ort, „wo der Himmel die Erde berührt“ (S. 15). Das klingt dir zu übertrieben? Dann hör mal auf das, was Paulus in Epheser 3,10 über die Gemeinde schreibt: „damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde.“ Ob du es glaubst oder nicht: Das will Gott auch durch die Ortsgemeinde tun, zu der du gehörst. Er will durch sie seine Herrlichkeit zum Erstrahlen bringen. Ist das nicht genial?

Damit die Herrlichkeit unseres Königs in unseren Ortsgemeinden sichtbar wird, müssen wir aber eines tun: Wir müssen Gottes Idee für Ortsgemeinde in seinem Wort immer wieder neu entdecken und hingegeben leben. Genau dazu will dich die Tageskonferenz, die für den 12.11.2022 in der EFG Unna geplant ist, motivieren.

Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: www.evangelium21.net.

Die gute Nachricht – Jesus kraftvoll verkündigen

FlyerSiegerland2022Am kommenden Samstag, den 10. September 2022, werde ich auf der 44. Regionaltagung des Bibelbundes im Siegerland zwei Vorträge zum Thema „Die gute Nachricht – Jesus kraftvoll verkündigen“ halten. Die Konferenz startet um 16.30 Uhr in der Christlichen Versammlung Geisweid (Breitscheidstr. 17, 57078 Siegen).

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber aus organisatorischen Gründen erwünscht. Siehe die weiteren Informationen im Flyer: FlyerSiegerland T44-2022.pdf.

Mark Dever: Die Gebete der Gotteskinder werden erhört

Am Sonntag, den 10. Juli 2022, sprach Mark Dever im Abendgottesdienst der Freien Evangelischen Gemeinde München Mitte über die Öffnung des Siebenten Siegels in Offenbarung 8,1–5. Der Hauptpastor der Capitol Hill Baptist Church in Washington, D.C. (USA) ermutige die Gottesdienstteilnehmer zu einem treuen und beharrlichen Gebetsleben.

Zunächst betrachtete er die Erwähnung der „Stille“ in Offb 8,1. Die kurze Zeit der Stille – eine halbe Stunde – verdrängt den unaufhörlichen Lobgesang der triumphierenden Gemeinde (vgl. Offb 7,9–10). Wir brauchen in unserem Leben und in unseren Gottesdiensten Zeiten der Stille. Stille ist allerdings auch angebracht in Erwartung des kommenden Gerichts des Herrn (vgl. dazu Zef 1,7–10; Sach 2,13). Gott wird eines Tages gerecht Richten und dabei alle Ungerechtigkeiten ans Licht bringen. Die Menschen, deren Sünden nicht durch Jesus gesühnt und vergeben sind, werden ihre gerechte Strafe empfangen. Die Erlösten, die zu Jesus gehören und ihm vertrauen und nachfolgen, leben in der Erwartung der ewigen Gegenwart ihres Königs.

Im letzten Teil der Predigt betonte Dever vor voller Gemeinde, dass die Gebete der Heiligen einen Anteil an der Entstehung der Gerichte haben. Sie steigen als Weihrauch zu Gott auf und werden von dort von einem Engel mit Feuer auf die Erde geschüttet (Offb, 8,4–5). Die Gebete der Gotteskinder werden erhört, meinte Dever. Manchmal schnell, manchmal mit zeitlichem Abstand, spätestens am Tag des Gerichts. Während sieben Engel bereitstehen, um warnende Trompeten zu blasen, ist der Weihrauchaltar, von dem der Rauch aufsteigt, die Quelle einer Reihe von feurigen Gerichten, die vom Himmel auf die Erde geworfen werden – verheerende, aber gerechte Vorboten des kommenden Endgerichts.

Mark Dever, der als Leiter des Gemeindehilfswerks 9Marks einige Tage für Konsultationen in Europa war, ist eng verbunden mit der Freie Evangelischen Gemeinde München Mitte und dem Netzwerk Evangelium21. Matthias Lohmann, der Hauptpastor der Gemeinde und 1. Vorsitzender von Evangelium21, der Dever übersetzte, hat selbst für mehrere Jahre die Capitol Hill Baptist Church in Washington besucht. Bei der Evangelium21-Konferenz in der Zeit vom 20.–22. April 2023 in Hamburg wird Dr. Mark Dever der Hauptreferenz sein.

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Mark Dever und sein Übersetzer Matthias Lohmann (Foto: W. Adelberger).
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Pastor Mark Dever (Foto: W. Adelberger).

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Mark Dever am Sonntag in München

Dr. Mark Dever, Autor des Buches 9 Merkmale einer gesunden Gemeinde, wird am kommenden Sonntag (10. Juli 2022) in der Freien Evangelischen Gemeinde München Mitte im Abendgottesdienst (19.00 Uhr) über Offenbarung 8,1–5 predigen: 

Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang. Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron. Und der Rauch des Räucherwerks mit den Gebeten der Heiligen stieg von der Hand des Engels hinauf vor Gott. Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.

Die Predigt wird übersetzt. Gäste sind herzlich willkommen! Möglicherweise wird unter www.feg-mm.de/livestream ein Videostream angeboten.

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Christen müssen sich nicht an die Gesellschaft anpassen

Vor 25 Jahren formierte sich im Studienzimmer von Prof. Dr. Thomas Schirrmacher das Martin Bucer Seminar, das in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten zu einer großen deutschsprachigen theologischen Ausbildungsstätten gewachsen ist und sich einem reformatorischen und bibeltreuen Ansatz verpflichtet weiß. Am vergangenen Samstag, also dem 11. Juni 2022, haben wir das Jubiläum in Bonn in einer kleinen Runde gefeiert. Der Staffelstab wurde eigentlich schon vor zwei Jahren an Dr. Frank Hinkelmann übergeben. Doch wegen der Covid-19-Auflagen haben wir den Festakt auf das Jahr 2022 verschoben.

Während des vorangehenden Mitarbeitertreffens und der Jubiläumsfeier gab es eine Reihe von wertvollen Vorträgen. Ein Highlight für mich war der Vortrag „Gegen den Strom – was wir von den Christen der frühen Kirche lernen können“ von Prof. Dr. Roland Werner. Falls meine Notizen korrekt sind, hob er sieben Merkmale heraus, die kennzeichnend für viele Gemeinden in den ersten beiden Jahrhunderten gewesen sind und die heute Gemeinde Jesu ebenfalls auszeichnen sollten:

  1. Ein zentrales Bekenntnis zum Christusglauben.
  2. Eine eindeutige Definition dessen, was es bedeutet, ein Christ zu sein.
  3. Die tiefe Identifikation mit Jesus Christus.
  4. Das ziehen von Grenzen (eine Unterscheidung zwischen drin oder draußen).
  5. Offene Türen für Außenstehende (Credo, Einladung, Teil der neuen Familie zu werden, Werke der Barmherzigkeit (etwa bei den antiken Pandemien).
  6. Eine Unterscheidende Ethik. Christen leben anders als Menschen, die Jesus nicht kennen (unter Berufung auf): „So sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr leben dürft, wie die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes“ (Eph 4,17). Das schließt ein: Liturgia (Feier des Glaubens), Koinonia (Gemeinschaft) u. Martyrium (Bereitschaft, für den Glauben zu leiden).
  7. Feste und starke Hoffnung: Das Beste kommt noch.

Epheser 4 enthält übrigens auch den Leitvers für das Martin Bucer Seminar: „damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes“ (Eph 4,12a).

Die Nachrichtenagentur Idea war auch dabei und schreibt in dem Artikel „Christen müssen sich nicht an die Gesellschaft anpassen“:

Christliche Gemeinden müssen sich nicht an die Gesellschaft anpassen. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende der Evangelisationsbewegung proChrist, der Theologe und Sprachwissenschaftler Prof. Roland Werner (Marburg), bei der Jubiläumsfeier „25 plus 1“ des Martin Bucer Seminars (MBS/Bonn). Die Veranstaltung fand am 11. Juni in den Räumen der FeG Bonn statt.

Werner hielt einen Festvortrag mit dem Titel „Gegen den Strom – was wir von den Christen der frühen Kirche lernen können“. Die Situation heutiger Christen werde derjenigen der frühen Kirche immer ähnlicher, sagte er. Wegen der fortschreitenden Säkularisierung könnten sie sich nicht mehr auf die Unterstützung des Staates verlassen. Stattdessen müssten sie die Menschen wieder durch Worte und Taten überzeugen. Die frühen Christen hätten als kleine Minderheit innerhalb weniger Generationen das riesige Römische Reich grundlegend verändert. Das sei ihnen unter anderem durch ihr klares Bekenntnis zu Jesus Christus gelungen.

Außerdem hätten sie sich in ihrem Lebenswandel erkennbar von ihrer Umgebung unterschieden, etwa durch ihre Sexualethik. Sie seien zwar offen für jeden Menschen gewesen, hätten von ihren Mitgliedern aber eine konsequente Entscheidung für Jesus verlangt. Die heutige Zeit brauche wieder starke christliche Gemeinden, die erkennbar seien, statt sich an die Gesellschaft anzupassen.

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Dankrede von Prof. Thomas Kinker für den Gründungsrektor Prof. Dr. Thomas Schirrmacher (Bild: RK)
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Prof. Dr. Roland Werner (Bild: RK)
Der neue Rektor Dr. Frank Hinkelmann (Bild: RK)

E21-Konferenz: Nachfolgen – mit ungeteilten Herzen

Hinter uns liegt eine sehr intensive Zeit während der E21-Konferenz in Hamburg. Ich habe die Zeit mit den Kollegen, Freunden und Besuchern sehr genossen und bin dankbar für Gottes Reden während dieser Tage. In unserer Pressemitteilung zur Konferenz heißt es:

Die größte Not für Christen und Gemeinden ist eine fehlende Evangeliums-Integrität, die sich besonders in Heuchelei und Stolz zeigt. Das sagte Michael Reeves, Präsident der Union School of Theology (Bridgend, Wales), bei der diesjährigen Hauptkonferenz des Netzwerks Evangelium21 in der Hamburger Arche-Gemeinde. Reeves warnte die rund 750 Konferenzbesucher anhand des biblischen Gleichnisses vom Pharisäer und vom Zöllner (Lukas 18,9–14) vor den Folgen einer Schein-Frömmigkeit. Die Pharisäer hätten äußerlich zwar gottgefällig gelebt, doch letztlich ihre Sicherheit in sich selbst und nicht bei Gott gesucht. Jesus habe darin keine Lappalie gesehen, sondern sie als „nicht gerechtfertigt“ bezeichnet. Um nicht in dieselbe Falle zu tappen, ermutigte Reeves seine Zuhörer zu einem ehrlichen Blick aufs Kreuz: „Dass Christus dort für meine Schuld bezahlt hat, zeigt, dass meine Not so groß ist, dass ich mir nicht selbst helfen kann“, sagte er. Diese Erkenntnis sei nicht nur für die Bekehrung relevant, sondern für das ganze Christenleben. Nur diese Wahrheit entziehe Stolz und Heuchelei wirksam den Nährboden. Gleichzeitig fördere das Evangelium eine tiefe Freude an Gottes Gnade und Barmherzigkeit, die auch den liebevollen Umgang mit anderen Menschen präge.

Nachfolgend einige Impressionen. Vielen Dank an den Fotografen Danny Fröse für seine Bilder (Rechte: Danny Fröse, E21, letzte Foto: RK):

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Franken JuGo: Lang lebe der König?!

Social Media JuGo22Jugendtage oder Jugendwochenenden sind auf Grund der anhaltenden Corona-Maßnahmen zu einer Seltenheit geworden. Dabei geht für junge Christen eine wichtige Möglichkeit verloren, gemeinsam Gott anzubeten und von seinem Wort herausgefordert und verändert zu werden.

Um einen Ausgleich zu schaffen, startet das Team des Fränkischen Jugendtages jetzt eine Serie von Jugendgottesdiensten. An vier Abenden werden (eher) unbekannte Könige Judas und Gottes Urteil über ihr Leben betrachtet. Das wird dazu herausfordern, sein eigenes Leben aus Gottes Perspektive zu überdenken und verändern zu lassen. Gleichzeitig stehen diese Könige aber auch im Kontrast zu dem einen perfekten König, Jesus Christus, der sein Volk auch heute noch rettet und es wunderbar regiert.

Deshalb komm vorbei beim „Franken JuGo“ und lass dich herausfordern, dein Leben unter die vollkommene Herrschaft dieses wahren Königs zu stellen.

Mehr Infos und Anmeldung (Achtung – Es gibt nur begrenzt viele Plätze!) unter: www.franken-jugo.de.

Bullingers Briefwechsel

Vom Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575) sind rund 12.000 Briefe überliefert, die er selbst geschrieben oder erhalten hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde rund ein Viertel der Briefe vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich ediert. Mit dem Projekt «Bullinger digital» soll nun der gesamte Briefwechsel gescannt, digital erfasst, durchsuchbar und übers Internet zugänglich gemacht werden.

Das Projekt «Bullinger digital»: wird am 3. November 2021 zwischen 17.30 bis 19.30 Uhr vorgestellt. Zu den Mitwirkenden gehören Prof. Dr. Peter Opitz (Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, UZH) und Prof. Dr. Martin Volk (Institut für Computerlinguistik, UZH).

Hier weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung: bookwhen.com.

Seminartage: Was vermag der Mensch?

In den letzten Jahren sind allerlei Publikationen erschienen, die das freie Vermögen des Menschen gegenüber der kirchlichen und insbesondere reformatorischen Lehre aufwerten (vgl. Ali Bonner, The Myth of Pelagianism, 2018; Kenneth M. Wilson, Augustine’s Conversion from Traditional Free Choice to »Non-free Free Will«, 2018; G. Goletiani, Der gnostische Einfluss in der Reformation, 2021, vgl. a. David Hunt, Eine Frage der Liebe, 2011 u. gemäßigter John Lennox, Vorherbestimmt?, 2019).

Kenneth Wilson hat sich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, der Gott, an den Augustinus, Luther oder Calvin geglaubt haben, sei ein heidnischer Gott, der die Menschen hypnotisiere und manipuliere (siehe Kenneth M. Wilson, War Augustin der erste Calvinist?, 2020, S. 150; vgl. dazu „Hat Augustinus die abendländische ‚Ursünde‘ erfunden?“).

Der Einfluss dieser Schriften ist so groß, dass inzwischen von den Kanzeln mancher Gemeinden verkündet wird, Luther und Calvin seien durch die Lektüre von Augustinus unter den Einfluss des Manichäismus geraten und verkündeten nicht das Evangelium, welches uns in der Bibel offenbart ist, sondern den gnostischen Determinismus des Persischen Religionsgründers Mani (lat. Manes oder Manichaeus, 216–276/277 n.Chr.).

Das Institut für Reformatorische Theologie wird vom 29. Oktober bis zum 1. November 2021 im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg Seminartage rund um dieses Thema veranstalten. Das Institut teilt mit:

Thema dieses Seminars ist die alte und stets aktuelle Frage, was der Mensch vor Gott tun kann. Daß Evangelikale und Katholiken in dieser Frage näher beieinander stehen, zeigt die neuerliche Veröffentlichung von Ken Wilson. „War Augustin der erste Calvinist?“, zu dem kein Geringerer als Dr. Roger Liebi ein lobendes Vorwort geschrieben hat.

Die Reformatoren hielten die Frage nach der Willensfreiheit des Menschen für das entscheidende Thema der Reformation, wie Luther in seiner Schrift „Vom unfreien Willen“ (1525) gegen den Humanisten Erasmus von Rotterdam betont.

Wer immer eine Antwort haben möchte auf die Frage, was der Mensch bei Gott vermag, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Aus dem Programm:

  • Der Streit über die Willensfreiheit zwischen Luther und Erasmus (Bernhard Kaiser)
  • Römer 9,6–13: Gottes freie Wahl (Ron Kubsch)
  • Eine Theologie des freien Willens? oder: Was lehrte Pelagius? (Ron Kubsch)
  • Eine Theologie des durch Gnade befreiten Willens (Ron Kubsch)
  • Allgemeine Heilsverheißungen und die Erwählung (Bernhard Kaiser)
  • Der Mythos von der freien Selbstbestimmung des Menschen (Bernhard Kaiser)
  • Römer 8,35–39: Die Gewissheit der Liebe Gottes (Bernhard Kaiser)

Das vollständige Programm mit einer Möglichkeit zur Anmeldung kann hier heruntergeladen werden: FaltblattSeminarOkt21.pdf.

Seelsorge Aufbaukurs II (November 2021)

Vom 21.–26. November 2021 werden wir in Friedrichshafen am Bodensee einen Aufbaukurs zur „Christozentrischen Seelsorge“ anbieten. Folgende Themen sind geplant:

  • Seelsorge an Jugendlichen (Pfarrer Heinz Bogner)
  • Das seelsorgerische Gespräch (Ron Kubsch)
  • Seelsorge im Angesicht von Krankheit und Tod (Thomas Jeising)
  • Seelsorgerische Begleitung in Leidsituationen (Lilia Stromberger)
  • Wenn’s lange dauert: Anregungen für die Begleitung längerer Seelsorgeprozesse (Lilia Stromberger)

Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: Seelsorge _ November 2021_a.pdf.

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