Brian McLaren: Eine neue Form des Christentums

Kevin DeYoung hat mit einer ausführlichen Besprechung des Buches:

begonnen.

Die Serie kann hier mitverfolgt werden: thegospelcoalition.org.

Auch Tim Challies hat das Buch gelesen und schreibt:

Er leugnet den Sündenfall, er leugnet die Ursünde, er leugnet die Verderbtheit [des Menschen], er leugnet die Existenz der Hölle …

Seine Rezension gibt es hier: www.challies.com.

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21 Comments
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Alexander
Alexander
10 Jahre zuvor

Eine noch ausführlichere (und stellenweise sehr unterhaltsame) Besprechung bei Mike Wittmer http://mikewittmer.wordpress.com/ , der mittlerweile schon beim etwa 10. Post ist mit den Fragen 8 und 9 von McLaren „10 Fragen“.

trackback

[…] Artikel TheoBlog: Brian McLaren: Eine neue Form des Christentums Alphakurs – eine missionarische […]

Cristiano
10 Jahre zuvor

„Er leugnet den Sündenfall, er leugnet die Ursünde, er leugnet die Verderbtheit [des Menschen], er leugnet die Existenz der Hölle …“

Wie „gut“ ist es dieses Buch… 🙁

Cristiano
10 Jahre zuvor

At least, it’s good in a fashion then 😉

Jürgen
Jürgen
10 Jahre zuvor

@ Cristiano

Right.., good for nothing but trouble!

Jürgen

Andreas
Andreas
10 Jahre zuvor

Hast Du das hier schon gelesen, Ron? http://www.christianitytoday.com/ct/article_print.html?id=86862 Ein Review von Scot McKnight, der mit folgenden Worten schließt: „Alas, A New Kind of Christianity shows us that Brian, though he is now thinking more systemically, has fallen for an old school of thought. I read this book carefully, and I found nothing new. It may be new for Brian, but it’s a rehash of ideas that grew into fruition with Adolf von Harnack and now find iterations in folks like Harvey Cox and Marcus Borg. For me, Brian’s new kind of Christianity is quite old. And the problem is that… Weiterlesen »

Andreas
Andreas
10 Jahre zuvor

Ich wusste, dass McKnight urspünglich relativ eng (wie eng?) mit McLaren verbunden war. Ich fand diese Rezension um so interessanter. Sieht man hier den Bruch innerhalb des Emerging Movement, von dem M. Patton diese nette Graphik entworfen hat? Sieht man hier ein Anzeichen der Radikalisierung McLarens, der mehr und mehr über Bord wirft und auch Freunde verwirrt zurücklässt? (vgl. Challis: „In this book we finally see where McLaren’s journey has taken him; it has taken him into outright, rank, unapologetic apostasy. He hates God. Period.“)

Andreas

Markus
10 Jahre zuvor

@alle: Gibt’s hier auch jemanden, der das Buch selber gelesen hat? 🙂 Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Menschen es lieben, über das zu reden, was andere ÜBER ETWAS sagten, statt das ETWAS selbst zu hören und darüber zu reden. Genauso funktioniert die traditionelle Theologie, die immer nur auslegt, was andere auslegten. Und keiner merkt, dass die ersten, die so auslegten, mehr vom griechisch-römischen Theos beeinflusst waren, als vom biblischen Elohim. Ungefähr das steht ja übrigens auch in „A New Kind of Christianity“. Vielleicht ist der böse McLaren nur damit beschäftigt, die Schrift und das Wort Jesu auszugraben (Jo… Weiterlesen »

Alexander
Alexander
10 Jahre zuvor

@Markus: Danke, dass Du McLarens Hauptthese noch einmal angesprochen hast, die da lautet, die traditionelle christliche Lektüre der Bibel als eine Erzählung über Schöpfung, (Sünden-)Fall und Erlösung des Menschen sei durch und durch griechisch-römisch, genauer: platonisch beeinflusst. Ich weiß nicht, ob McLaren jemals Platon gelesen hat. Stellt man aber die traditionell-christliche und die platonische Version der Erzählung von Schöpfung-Fall-Erlösung einander gegenüber, dann zeigen sich fundamentale Unterschiede: 1. Schöpfung: nach traditionell-christlicher Interpretation ist die Schöpfung gut und zwar gerade auch die physische Welt. Nach Platon ist die materielle Welt schlecht. 2. Fall: christliche Lesart: das menschliche Grundproblem ist moralischer Natur (Rebellion… Weiterlesen »

Markus
10 Jahre zuvor

@Ron: Ich find’s halt nur schade, dass sich ausgerechnet Christen nicht von dieser „ad hominem“-Argumentation lösen können. Ausserdem wollte ich ja keine Werbung für McLaren machen. Ich würde es einfach schätzen, wenn Diskussionen mehr auf die effektiven Inhalte abzielen als auf den Urheber. @Alexander: Ich weiss jetzt nicht, ob Du das Buch selber gelesen hast. Eine derart simple Darstellung habe ich darin jedenfalls nicht gefunden. Vielleicht wäre es wirklich besser, wir würden über das reden, was jemand wirklich sagte, als über einen „Verdacht“, der sich Dir aufdrängt… McLaren sieht das römisch-griechische Denken nicht einfach nur von Platon beeinflusst. Vielmehr weist… Weiterlesen »

Markus
10 Jahre zuvor

@Ron: Danke für die Präzisierung. Theologischer Populismus … das muss ich mir noch überlegen. Als Gegengewicht zum theologischen Elitarismus, der mir persönlich auf dem Magen liegt, kann ich das aber nur begrüssen… Ich habe einfach bislang kaum einen „traditionellen Christen“ getroffen, der sich tatsächlich auch inhaltlich mit den Themen befasste, die McLaren in seinen Büchern aufwirft. Auch was ich hier (bislang) gelesen habe ist nur eine Gegenüberstellung seiner Gedanken mit irgendwelchen Dogmen, theologischen Floskeln und Bekenntnisschriften, die es offenbar um jeden Preis zu verteidigen gilt: „Er leugnet den Sündenfall, er leugnet die Ursünde, er leugnet die Verderbtheit [des Menschen], er… Weiterlesen »

Markus
10 Jahre zuvor

@Ron: Dem Verstand statt dem Herzen zu folgen ist leider auch keine Garantie dafür, sich nicht zu irren („im Herzen fühlen“ ist nicht einfach nur ein Gefühl). Ausserdem ist Denken und Fühlen nicht so leicht zu differenzieren, wie manche meinen… Aber ich glaube, es geht weder um Denken noch um Fühlen, sondern um ein geistliches Erfassen von Inhalten, die sich nicht in theologische Lehrmodelle oder Bekenntnistexte einmeisseln lassen (sofern wir ein fleischernes Herz haben…). Im übrigen bin ich nicht durch McLaren auf diese „neue Art des Christentums“ gekommen, sondern durch ein intensives Studium biblischer Eschatologie. Ich wäre durchaus bereit, auch… Weiterlesen »

Markus
10 Jahre zuvor

: Was ist eine „negative Theologie“?
Ich habe nicht gesagt, man könne diese Inhalte nicht sprachlich etc. ausdrücken. Ich meine nur, man könne diese Inhalte nicht in Regelwerken, theologischen Lehrmodellen und Bekenntnistexten einmeisseln. Das Wort wurde Fleisch, das Wort ist lebendig.
Und unser Herz ist entweder aus Stein oder aus Fleisch.
Herzlichen Gruss
Markus