Bücher

Theologie für Kinder

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Carolyn Deloffre hat für Evangelium21 das Buch Theologie für Kinder rezensiert. Fazit:

Das Buch ist eine wertvolle Ressource, die uns als Eltern bei unserer Verantwortung hilft, die Kernwahrheiten der Bibel weiterzugeben. Auch bietet es unseren Kindern eine tolle Hilfestellung, selbst auf Entdeckungsreise durch diese Wahrheiten zu gehen. Neben der bunten und ansprechenden Gestaltung durch die vielen Illustrationen ist es bemerkenswert, wie Machowski es schafft, teils komplexe Themen in wenigen Worten verständlich darzustellen. Wer Systematische Theologie bisher mit einem mühsamen Pauken im Theologiestudium assoziiert hat, wird beim Lesen überzeugt, dass auch schon junge Leser Gott, sich selbst und den Heilsplan kennenlernen können.

Marty Machowski zitiert in seiner Widmung den Großvater seiner Frau, der stets betete: „Herr, bitte bring all meine Kinder und Enkelkinder mit mir in die Herrlichkeit. Ich würde sie alle so gerne dort wiedersehen“ (S. 7). Ist das nicht auch unser Gebet für unsere Kinder? Möge dieses Buch dazu beitragen, dass sie Gott immer tiefer kennen- und lieben lernen.

Mehr: www.evangelium21.net.

Seht unsern Gott

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Das beliebte E21-Liederbuch Seht unsern Gott enthält 136 Lieder, darunter alte Kirchenlieder, bewährte Hymnen sowie neue Anbetungslieder, die Gemeinden, Kleingruppen und einzelne Christen dazu ermutigen sollen, ihren Gesang und ihr ganzes Leben auf Gott auszurichten. Das Buch war jetzt einige Monate vergriffen. Inzwischen kann die dritte Auflage bestellt werden. Im Vergleich zu früheren Auflagen wurden keine Änderungen an den Nummern oder den beinhalteten Liedern gemacht, sodass unterschiedliche Auflagen auch gleichzeitig genutzt werden können. 

Hier: verbum-medien.de.

Berufung

Berufung guinness 3a29dfbbDer Herold Verlag hat erfreulicherweise die erweiterte Auflage des Buches Berufung von Os Guinness herausgegeben. Schon diese Worte aus dem Eingangskapitel sind stark:

Gottes Ruf ist das Herzstück des Evangeliums, der besten Nachricht, die es gibt. Wenn wir aber entdecken wollen, was Gottes Ruf für uns alles beinhaltet, dann müssen wir ihn zuerst von all den Klischees und Verdrehungen befreien, die dem Begriff „Berufung“ noch immer anhaften. Vieler dieser Verdrehungen werden uns unterwegs begegnen, während wir die großen Wahrheiten von Gottes Ruf ausführlicher betrachten. Aber es lohnt sich, gleich zu Beginn auf zwei besonders weit verbreitete Verzerrungen hinsichtlich der Berufung einzugehen. Und zwar darauf, dass die Bedeutung der Berufung entweder unterschätzt oder sie ihres Inhalts beraubt wird. Unterschätzt wird unsere Vorstellung der göttlichen Berufung heutzutage häufig, indem wir sie auf das Leben des Einzelnen reduzieren. Alles dreht sich nur noch um uns – ich, mich und mein, „weil wir es wert sind“. Und ja, Gottes Berufung betrifft auf ganz persönliche und intime Art und Weise jeden Einzelnen von uns. Aber gleichzeitig ergeht Gottes Ruf an eine neue Menschheit, und zwar zu einem neuen gemeinsamen Lebensweg, dessen Endziel der neue Himmel und die neue Erde ist. Daher hat Gottes Berufung eine überwältigende schöpferische Kraft und weitreichende Auswirkungen. Es sollte uns deshalb auch nicht überraschen, dass Gottes Ruf die Geschichte nachweislich verändert und in der Welt einen Unterschied gemacht hat – sowohl was die Kultur ganzer Gesellschaften betrifft als auch in Bezug auf das Leben Einzelner. Genau diese Ehrfurcht und das Erstaunen darüber müssen wir gleich zu Beginn zurückgewinnen und erkennen, wie jeder Einzelne von uns in dieses große Bild hineinpasst, von dem wir letztendlich ein kleiner Teil sind.

Andreas Dück hat das Buch gründlich gelesen (das kann ich sagen, denn ich habe die Markierungen im Buch gesehen) und eine Rezension veröffentlicht. Trotzdem wird er das Buch noch einmal lesen, da es ihn so gepackt hat. Er schreibt: 

Spannend finde ich auch den Studienteil am Ende des Buches. Wenn ich mir die Fragen mancher christlichen Jüngerschaftskurse anschaue, bin ich oft enttäuscht vom Niveau und der Vorhersehbarkeit der Antworten. Bei Os Guinness finde ich jedoch Fragen, die auf den Inhalt des Kapitels eingehen und zu einem anregenden Austausch einladen. Das macht diese Ausgabe des Buches zu einem hervorragenden Werkzeug für Buchleseprojekte in Jugend-, Studenten-, Männer- und Frauengruppen. Eine besondere Zielgruppe sehe ich in Menschen, die sich für Kunst, Kultur, Wissenschaft, Theologie, Politik oder Wirtschaft interessieren und in einem dieser Bereiche engagieren wollen. Das Buch bietet einen brillant durchdachten und gleichzeitig inspirierenden Leitfaden für ein bewusst gelebtes Leben in der Nachfolge Jesu.

Der wertige Umschlag, der leichte Schreibstil und die ausgezeichnete Übersetzung laden zum Aufschlagen, Lesen und Nachdenken ein. Für eine stärkere Nutzung sollte das Buch aber eine Hülle bekommen, da sich das schöne Weiß des Umschlags mit zunehmendem Gebrauch verfärbt. Ich für meinen Teil setze das Buch noch einmal auf meine Leseliste.

Die Rezension kann hier nachgelesen werden: www.evangelium21.net. Das Buch selbst kann am Besten hier bestellt werden: herold-mission.com.

Moltmann: Glauben und Wissen

Wie manche wissen, bin ich kein Freund der moltmannschen Theologie. Ich halte wenig von seiner Politisierung des Evangeliums, kritisiere seine Kreuzestheologie oder auch die Trinitätslehre sowie seine Gotteslehre insgesamt. Trotzdem lese ich Moltmann gern. Er ist ein wirklich gelehrter Theologe, von denen es heute nicht mehr so viele gibt. Ihm kann – im Blick auf die Theologiegeschichte – so schnell niemand etwas vormachen. Er schafft es, Fragestellungen ohne große Umschweife auf den Punkt zu bringen und oft auch auch zu beantworten.

Mein Lieblingstext von Jürgen Moltmann stammt interessanterweise nicht aus seiner Werkausgabe (die ich schätze), sondern aus einer unscheinbaren Aufsatzsammlung (Rudolf Bohren (Hrsg.), Einführung in das Studium der evangelischen Theologie, München  Chr. Kaiser Verlag , 1964). Dort schreibt er in seinem Beitrag zur Dogmatik etwas über den Zusammenhang von Glauben und Wissen, was man besser meines Erachtens nicht sagen kann (S. 103–105):

Mit zwei Fragen kommt jeder Theologiestudent in sein Studium hinein: es sind die Fragen nach dem Glauben und nach dem Wissen. Solange sich einer um „Theologie“ bemüht, ringt er darum, glaubend zu wissen und wissend zu glauben. Er möchte erkennen, verstehen und begreifen, was er glaubt und was er als Evangelium zu hören bekommt. Wie sollte einer Glauben fassen und im Glauben bestehen können, der sich nicht aufmacht, dem nachzudenken mit allen Fragen seines Verstandes, was ihn zum Glauben, zum Hoffen und zum Lieben ruft und nötigt! Er muß danach fragen, worauf er sich im Glauben denn eigentlich einläßt. Er muß kritisch Zusehen, ob das wahr ist, was ihm als Gottes Wahrheit verkündet wird, ob es Gott selbst ist, den er hört, oder nur ein Abgott und ein Götze menschlicher Einbildungskraft, ob es wahrer Glaube oder nur ein Aberglaube ist, den er in seinem Herzen bewegt. Kritisches Fragen nach der Wahrheit und Selbstkritik gehören schlechterdings zum christlichen Glauben. Denn dieser Glaube ist nicht blind, wie das Schicksal, auf das man setzt, ohne zu wissen, ob man gewinnt. Der Gott, der der Vater Jesu Christi genannt wird, ist kein dunkler Gott, den man im Gedankenflug der Spekulation oder in den dunklen Ahnungen des eigenen Herzens finden könnte. Er ist ein offenbarer Gott, ein offenkundiger Gott, den man in der Geschichte Israels und in der Geschichte Jesu Christi sehen und erkennen, hören und vernehmen kann. Darum sind die Glaubenden keineswegs besonders religiös veranlagte Menschen, sondern sie sind Menschen, wie andere auch. Aber sie sehen, was eigentlich jedermann sehen müßte. Sie hören, was eigentlich jeder hören müßte. Sie fassen jene Freude und Zuversicht, die eigentlich jeder fassen müßte. Ihr Glaube ist nicht „blind“ und ist auch kein „Wagnis“ und kein „Sprung in den Abgrund“. Im Neuen Testament bekennen die Menschen vielmehr: „Wir haben geglaubt und erkannt, daß Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Joh. 6, 68). Sie sprechen von dem „Wort des Lebens“, das sie „gehört haben, mit ihren Augen gesehen und mit ihren Händen betastet haben“ (1. Joh. 1,1). Wie sollte darum der Glaube die Augen und die Fragen des Verstandes verschließen können, und nicht vielmehr die Geschichte sehen und zu erkennen trachten, die ihm verkündigt wird!

Es ist der christliche Glaube selber, der nach Erkenntnis und Verstand drängt. Gewöhnlich hört und liest man es zwar umgekehrt, daß der Verstand mit seinem Fragen und Zweifeln den Glauben bedrängt. Doch hat der mittelalterliche Theologe Anselm von Canterbury recht, wenn er die Theologie aus dem Grundsatz entwickelt: fides quaerens intellectum (Der Glaube fragt nach Verstand). Der Glaube hat sich vor den Zweifeln des Verstandes nicht in die Gläubigkeit des Herzens zurückzuziehen, die ihm „keiner nehmen kann“ – die er aber auch keinem mitteilen kann. Er hat seinerseits dem Verstande Fragen zu stellen. Der Glaube fragt den Verstand, und er fragt nach Verstand. Er bringt mit seinem Fragen einen unstillbaren Hunger nach Erkenntnis in den Verstand und wird so zur Unruhe, zum treibenden Motor und zum ständigen „Querulanten“ im Denken des Menschen. Das hält den Verstand des Menschen offen und in Atem. Das läßt ihn keine Ruhe finden bei sich selbst, sondern macht es, daß der menschliche Verstand sich öffnet für die Zukunft und sich selbst und der erfahrbaren Wirklichkeit voraneilt. Wahrer Glaube ist darum nie ohne eine „gewisse Erkenntnis“. Es gehört zu ihm Gewißheit, so daß er sagen kann: Ich weiß, woran ich glaube. Ich weiß, was fest besteht. Daß diese Gewißheit auch in das Wissen komme, darum studiert man Theologie, darum forscht, sucht, diskutiert und hört man. „Erkennen“, so hat der große Theologe der Alten Kirche Augustin einmal gesagt, ist „ein Liebhaben mit dem Verstande“. So ist die theologische Erkenntnis, nach der der Glaube hungert, ein Liebhaben Gottes und Christi mit dem Verstande. Dieses ist das eine: Glaubend zu wissen.

Ein anderes ist es, wissend zu glauben. Auch das bleibt keinem erspart, der mit wachen Sinnen in seiner Zeit lebt. Er muß darum kämpfen, wissend, und zwar wissend mit aller ihm zugänglichen und möglichen Wissenschaft von der Welt, von den Menschen, von der Geschichte und der Gesellschaft, zu glauben. Lessing hat zu Beginn der wissenschaftlichen Aufklärung der Neuzeit einmal von sich bekannt, er sei mit dem Kopf ein Heide, mit dem Herzen aber ein lutherischer Christ. Seither ist diese Bewußtseinsspaltung von modernem Wissen und christlichem Glauben, von Sonntag und Alltag, von Theologie und Wissenschaft, unsere Erbschaft geworden. Sie ist uns so geläufig, daß kaum noch jemand einen Schmerz darüber empfindet. Wer etwas wissen will, darf nichts glauben, sagen die einen. Wer Theologie studiert, verliert seinen Glauben, sagen die anderen. Von Gott kann man nichts wissen, sagen beide; nur ziehen die einen daraus den Schluß: es gibt keinen Gott, Gott ist tot, und die anderen: man muß glauben, ohne zu wissen. Für die Atheisten ist die Unerkennbarkeit Gottes der Grund für die Gottlosigkeit. Für die Frommen ist die Unbeweisbarkeit Gottes der Grund für die Unanfechtbarkeit ihres Herzensglaubens. Beide haben Glauben und Wissen so voneinander geschieden, daß sie sich nichts mehr zu sagen haben. Darum wird die Wissenschaft gottlos und der Glaube blind. Je mehr aber der christliche Glaube sich in seine eigene Innerlichkeit zurückzieht, um Gott drinnen zu suchen, den er draußen nicht mehr finden kann, um so mehr liefert er die Wirklichkeit draußen und die Wissenschaft und Technik, die mit dieser Welt draußen umgehen, der Gottlosigkeit, Sinnlosigkeit und Dunkelheit aus. Erst dieser Rückzug des Glaubens aus der Wirklichkeit und den Wissenschaften hat jene Situation geschaffen, in der der Atheismus bewußt oder unbewußt zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Auf diesem Rückzuge wird der Glaube unbeweisbar und unanfechtbar, aber er hat dieser Welt auch nichts mehr zu sagen und wird ganz überflüssig, wird zum Hobby, das manche sich noch leisten.

Matthew Barrett: Die Reformation als Erneuerung

123393EBGestern ist das Buch The Reformation as Renewal: Retrieving the One, Holy, Catholic, and Apostolic Church (Grand Rapids, MI: Zondervan Academic, 2023) erschienen. Der Verlag schreibt über das Werk:

Das Buch ist eine frische, ganzheitliche und augenöffnende Einführung in einen der bedeutendsten Wendepunkte in der Geschichte der christlichen Kirche. Unter Berücksichtigung sowohl der historischen als auch der intellektuellen Ursprünge der Reformation im 16. Jahrhundert zeigt Matthew Barrett, dass die Reformation in ihrem Kern eine Erneuerung der evangelischen Katholizität war. Rom warf den Reformatoren Neuheit vor, als seien sie Ketzer, die von der katholischen (universalen) Kirche abwichen. Doch die Reformatoren glaubten, sie seien katholischer als Rom. In Abgrenzung zu den Radikalen waren die Reformatoren überzeugt, dass sie den Glauben ihrer patristischen und mittelalterlichen Väter wiederherstellen würden. Anstatt mit der Kirche zu brechen, sahen sich die Reformatoren als treue Verwalter der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, die in der Geschichte bewahrt wurde. Während Rom sich auf Innovationen stützte, die ihren Ursprung im späten Mittelalter hatten, verbanden sich die Reformatoren mit der Kirche aller Epochen, der patristischen wie der mittelalterlichen, um den wahren Gottesdienst und die Erneuerung des Evangeliums in ihrer eigenen Zeit wiederherzustellen.

Ich habe schon mal reingeschaut und gelesen, was Barrett zur Debatte um die Sühnetheologie geschrieben hat.

Die Reformatoren des 16. Jahrhunderts waren in ihrer Polemik mit dem Papsttum unnachgiebige Verteidiger des solus Christus. Die Rechtfertigung hing von einem Sühneopfer ab, mit dem Christus alles bezahlte. Christus setzte sich an die Stelle der Sünder und befriedigte den Zorn Gottes, den die Sünder verdient hatten. Allein durch den Glauben an Christus wird den Gottlosen nicht nur ein Teil, sondern das Ganze vergeben. Außerdem wird ihnen durch den Glauben auch die Gerechtigkeit Christi zugerechnet. Denn Christus hat nicht nur an der Stelle der Sünder gelitten, sondern auch für sie gelebt und das Gesetz bis zur Vollkommenheit befolgt, was die Sünder nicht geschafft haben. Sein makelloser Gehorsam wird den Gläubigen angerechnet und gibt allen, die an Christus glauben, die Gewissheit des ewigen Lebens.

Die mittelalterlichen Scholastiker stimmten nicht genau mit den Reformatoren überein, wenn es um die angewandte Erlösung geht, was deutlich wird, wenn man die mittelalterliche Behauptung der übertragenen Gerechtigkeit der reformatorischen Lehre von der angerechneten Gerechtigkeit gegenüberstellt. In Bezug auf die vollbrachte Erlösung – das objektive, geschichtliche Werk Christi als Mittler am Kreuz – stimmten die Reformatoren jedoch in einigen wichtigen Punkten mit namhaften Scholastikern überein. Diese Übereinstimmung mag nicht exakt gewesen sein (wie wir noch sehen werden), aber sie war bemerkenswert. Die Reformatoren standen auf einem Fundament, das nicht nur von den Kirchenvätern, sondern auch von den mittelalterlichen Scholastikern geebnet worden war. Dieses Fundament erklärt, warum die Reformatoren die Transsubstantiation anfechten konnten (siehe Kapitel 8), die ihrer Meinung nach die Hinlänglichkeit des Opfers Christi (solus Christus) verletzte. Die Reformatoren stellten jedoch die grundlegende und wesentliche Bestätigung des Kreuzes als Sühne, ja sogar als Genugtuung für die Sünde durch Rom nicht in Frage.

Die Ausgabe für die Bibelsoftware Logos gibt es hier: www.logos.com.

Theologie für Kinder

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Kinder leiden stärker an der Selbstsäkularisierung der Gemeinden als wir uns das vorstellen können. Unterhaltungsprogramme, die dazu da sind, Kinder in den Kirchen zu halten, können diesen Prozess nicht aufhalten. Was Kinder benötigen, ist eine lebendige Verkündigung und Erklärung des wunderbaren Evangeliums von Jesus Christus. 

Als Verlag Verbum Medien haben wir daher entschieden, eine (systematische) Theologie für Kinder herauszugeben. Das Buch Theologie für Kinder von Marty Machowski hilft Familien, wichtige Wahrheiten über Gott, sich selbst und die Welt, in der sie leben, an ihre Kinder weiterzugeben. Selbst komplexere theologische Aussagen werden durch anschauliche Analogien greifbar gemacht. Das Buch kann jüngeren Kindern vorgelesen werden oder man lässt es sich von Schulkindern vorlesen. Teenies können die verschiedenen Bibelstellen nachschlagen. Das Buch enthält ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen der Bibel, die Kinder kennen sollten, sowie für jedes Kapitel Fragen zur Wiederholung. Das Buch bietet damit für die ganze Familie ein solides Fundament biblischer Wahrheiten. Zudem ist es wirklich schön illustriert. 

Ich empfehle das Buch Familien und solchen, die mit Kindern etwa in der Gemeinde arbeiten, von Herzen. Es kann derzeit zum Vorzugspreis hier bestellt werden: verbum-medien.de.

Ein Augenöffner

Jan Klein schreibt in Fest und treu (04/2022, S. 22) über das Buch Der Siegenszug des modernen Selbst von Carl Trueman: 

Zugegeben, das Buch ist zudem ein ganz schöner Wälzer. Gerade der theoretische Teil zu Beginn des Buches verlangt einiges an sturer Lesedisziplin.

Truemans Buch ist in zweifacher Weise ein Augenöffner; Mit jeder gelesenen Seite fällt auf, wie sehr wir Christen vom Zeitgeist durchtränkt sind. Aber auch, wie selbst für unsere schräge Zeit nach wie vor Jesus Christus die einzig richtige und einzig rettende Antwort ist

Für Menschen, die über Jahrhunderte hinweg dahingehend geprägt wurden, in sich selbst reinzuhorchen, um nach Glück und Sinn zu suchen kann es keinen befreienderen Blick geben als auf den „Sohn, der wirklich frei macht“. Doch dazu müssen wir Christen verstehen, wie unsere Zeit tickt, und vor allem, warum sie so tickt Dazu ist Truemans Buch eine großartige Hilfe.

Sieben Mythen über das Single-Sein

Leider hat sich in vielen Gemeinden die Überzeugung eingenistet, dass mit Alleinstehenden, die schon über 30 Jahre alt sind, etwas nicht stimmt. Obwohl die Bibel eine hohe Sicht von Familie hat, ist es etwas komplizierter. Wir sollten mehr über das Thema reden. Anna Sophia Lang stell für E21 das  Buch Sieben Mythen über das Single-Sein vor und schreibt:

Cover sieben Mythen jpgObwohl die Zahl an Singles in Deutschland und auch unter Christen kontinuierlich ansteigt, spielen Singles in Gemeinden nach wie vor eine untergeordnete Rolle. In seinen Ausführungen hierzu spricht Allberry die Tatsache an, dass alleinstehende Pastoren nur schwer eine Stelle finden. „Sobald ich sage, dass ich alleinstehend bin und nie verheiratet war, höre ich nie wieder von ihnen“, zitiert Allberry einen befreundeten Pastor. Er merkt an, dass diesem Umstand wohl weniger gottgemäße Erwägungen zugrunde liegen als viel mehr der Verdacht, dass mit einem unverheirateten Pastor etwas nicht stimmt. Dass Single-Sein ein Hindernis für den Dienst sein soll, widerlegt der Autor anhand einschlägiger Bibelstellen, in denen Paulus etwa eheliche Treue im Falle des Verheiratet-Seins betont, ein Verheiratet-Sein an sich aber nicht für den Dienst voraussetzt. Ansonsten müssten, so Allberry, auch Pastoren ohne Kinder – oder gar solche mit weniger als zwei Kindern – vom Dienst ausgeschlossen werden.

Es tut also Not, dass sich ein Pastor traut, das missliebige Thema der Singles aufzugreifen und den Gemeinden vorzulegen. Allberry tut das nicht aus sicherer Distanz, sondern als direkt Betroffener. Auch wenn sich die heutige Gemeinde mit Singles vielleicht noch schwertut, tut Gott sich nicht schwer mit ihnen. Wenngleich Paulus mit seinem Zustand als Single durchaus gerungen haben mag, hat Gott ihn doch zu einem außerordentlichen Dienst befähigt und ihm die Kraft gegeben, denselben zum Gewinn für Menschen rund um den Erdball auszuüben.

Mehr hier: www.evangelium21.net.

Ostern – eine großartige Gelegenheit

Velimir Milenkovic hat das kürzlich hier vorgestellte Buch Ostern unglaublich? besprochen. Er schreibt: 

Die Geschichte über den Tod und die Auferstehung von Jesus wirft bei vielen Hörern gleich mehrere Fragen auf: apologetische und theologische. Die britische Apologetin Rebecca McLaughlin hat ein kurzes Buch über vier der wichtigsten Fragen an die Auferstehung geschrieben. Es heißt Ostern – unglaublich? und ist gerade auf Deutsch erschienen (cvmd und CV Dillenburg, 2023).

Die Autorin hat bereits mit Kreuzverhör und Weihnachten – unglaublich? evangelistische Bestseller vorgelegt. Im neuen »Osterbuch« bleibt sie ihrem bewährten Konzept treu: relevante Fragen über den christlichen Glauben ehrlich, sensibel, bestens informiert und biblisch fundiert zu beantworten. Die »vier Fragen, die jeder an die Auferstehungsgeschichte stellen sollte« (so der Untertitel) lauten:

  1. Ist das Leben Jesu historisch belegbar?
  2. Ist der Tod Jesu ethisch begründbar?
  3. Ist die Auferstehung Jesu historisch glaubwürdig?
  4. Ist das Angebot Jesu attraktiv?

Die beiden Fragen zur Historizität (von Jesu Tod und Auferstehung) gehören zum Bereich der klassischen Apologetik. Hinter der Frage, ob der Tod von Jesus ethisch gerechtfertigt sei, steckt eine brandaktuelle (und -gefährliche) Debatte, die viele Evangelikale verunsichert: Verlangt Gott wirklich nach einem blutigen Opfer für die Sünden der Welt? Rebecca McLaughlin verteidigt in ihrem Buch die biblisch-konservative Lehre des rechtfertigenden Sühnetodes. Das Kapitel zur vierten Frage verdeutlicht das »helle Licht des Evangeliums« und lädt seine Leser zum Glauben an Jesus ein.

Mehr hier: www.gesunde-gemeinden.de.

Ostern unglaublich?

Bald feiern wir wieder Ostern. Die Kreuzigung und Auferstehung Jesu von den Toten ist das wichtigste und älteste Fest im Kirchenjahr. Viele Menschen haben heute allerdings keine Ahnung, was wir in der Osterzeit eigentlich feiern. Und unter denen, die Ostern noch einordnen können, finden sich viele, die das Fest für eine reine Tradition oder das Gefeierte für einen Mythos halten. Wenn wir jedoch lesen, was Paulus im 1. Korinterbrief 15,3–7 schreibt, dann klingt das überhaupt nicht nach Mythos:

Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln.

Einige Verse später schreibt der Apostel: „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1Kor 15,14).

Rebecca McLaughlin hat ein kleines Buch geschrieben, indem sie die Ostereignisse untersucht und Gründe dafür vorbringt, dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist. Das prägnante Buch eignet sich hervorragend dafür, an skeptische Freunde verschenkt zu werden.

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