Theologie der Hoffnung – passt das noch?

Jürgen Moltmann ist am 8. April 2016 90 Jahre alt geworden. Der evangelische Theologe wollte die Trennung zwischen Religion und Politik aufbrechen. Moltmann wandte sich gegen die – wie er es nannte – „transzendentale Eschatologie“ und warb für ein Offenbarungsverständnis, das offen ist für die Verheißungsaussagen, die sich nicht jenseitig, sondern in der Geschichte erfüllen. […]

Durch und durch Hegelianer

Paul Helm hat einen Vortrag von Jürgen Moltmann besucht und beschreibt in einem kurzen Beitrag, wie weit sich der Tübinger Theologe von der traditionellen Gotteslehre entfernt hat (und wie problematisch es ist, Theologie auf der Grundlage einer Philosophie zu entwickeln): Afterwards we were able to talk briefly about this and whether there was any time […]

Moltmanns Umdeutung der Kreuzestheologie

Ich kann der sorgfältigen und fairen Analyse von Michael Korthaus (Kreuzestheologie, 2007, S. 294) nur zustimmen: In Moltmanns Theologie vom gekreuzigten Gott und ihrer Fortschreibung im passionstheologischen Teil in „Der Weg Jesu Christi„ ist die Theologie des Kreuzes in einer Theologie der politisch instrumentalisierten Eschatologie untergegangen: das Kreuz Christi stellt auch dort nicht die Mitte […]

Christentum als soziale Utopie

Jakob Augstein liefert in seiner aktuellen „Im Zweifel links“-Kolumne zustimmend eine Kurzversion der Bloch’schen Sozialutopie. Die utopische Hoffnung wird dabei mit ihrer auf Gerechtigkeit ausgerichteten Eschatologie als christliches Erbe verstanden. Die Veränderung der Gesellschaft stellt eine notwendige Etappe und Bedingung im geschichtlichen Prozess der Umsetzung einer endzeitlichen Hoffnung dar. An Bloch anknüpfend, hat übrigens Jürgen Moltmann […]