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Interview mit Carl R. Trueman

VM Trueman DerSiegeszugDesModernenSelbst Webseite01 1080xEvangelium21 hat ein Interview mit Carl Trueman zu seinem Buch Der Siegeszug des modernen Selbst veröffentlicht. Hier ein Auszug:

Was ist denn die moderne Sicht des Selbst und des Personseins?

Trueman: Das Selbst wird weitgehend mit inneren, psychologischen Gedanken und Gefühlen identifiziert. Nur so konnte die Trans-Ideologie so plausibel werden. Das Personsein wird mit dem Selbstbewusstsein gleichgesetzt. So setzt sich zunehmend durch, dass Babys im Mutterleib oder Menschen mit Demenz nicht länger als Personen angesehen werden und man ihnen deswegen auch Rechte abspricht.

Wie hat diese Sicht das Denken über die Ethik geformt?

Trueman: Der Verlust einer allgemein anerkannten Sicht der menschlichen Natur und wofür Menschen leben hat dazu geführt, dass Ethik zu einer Sache konkurrierender individueller Rechte wurde, bei denen typischerweise nach den jeweiligen kulturellen Vorlieben über richtig und falsch entschieden werden kann. Der Anspruch, ob etwas moralisch richtig oder falsch ist, ist nun wesentlich zu einer Aussage über kulturelle Vorlieben und Nützlichkeit geworden. Was auch immer den Einzelnen glücklich machen kann, wird zum bestimmenden ethischen Anspruch.

Wie konnten die Ideen der sexuellen Revolution den öffentlichen Diskurs der westlichen Zivilisation so dominieren und den Weg in die Kirchen finden?

Trueman: Wenn Sexualität erst einmal mit menschlicher Identität gleichgesetzt wird – was plausibel scheint, weil sexuelle Wünsche für die meisten von uns zu den stärksten Erfahrungen gehören –, werden Gesetze und Sitten, die mit sexuellem Verhalten verbunden sind, unvermeidlich politisch. Sie schränken das Sexualverhalten ein, sodass die Gesellschaft schließlich bestimmt, wer wir sein dürfen – und bekanntlich gilt: Sex sells. Kinofilme und Fernsehserien, das Internet und die Werbung – alles drängt uns, über uns selbst in sexuellen Kategorien zu denken. Das verstärkt die politische Tendenz der sexuellen Revolution. Für die Kirche gilt, dass wir in dieser Welt leben und viele ihrer Entwicklungen in uns aufnehmen, ohne dass wir es wirklich merken. Denken wir an die einvernehmliche Scheidung. Dabei geht man davon aus, dass die Ehe eine gefühlsmäßige Verbindung zwischen zwei Menschen ist, die aufgelöst werden kann, wenn sie die beiden Vertragspartner nicht mehr länger glücklich macht. Das ist die Sicht der Welt auf die Ehe, nicht die der Bibel. Aber wie viele unserer Kirchen haben noch einen klaren Standpunkt zum Thema einvernehmliche Ehescheidung?

Mehr hier: www.evangelium21.net.

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Tim Keller: Galater – ein Kommentar

VM Keller Galater Kommentar Webseite Mockup01 1080xDass das Evangelium unser ganzes Leben verändert, zeigt Tim Keller in seiner praktischen Auslegung des Galaterbriefes. Keller erklärt den frühen Brief des Paulus (vor dem Römerbrief verfasst!) und bietet relevante Anwendungen für das Leben. Der Kommentar kann wie jedes andere Buch von vorne bis hinten gelesen, für die Stille Zeit verwendet oder zur Predigtvorbereitung genutzt werden.

Besonders gut eignet er sich für den Einsatz in Hauskreisen. Neben dem Kommentar liegt daher ein Arbeitsheft für Gruppen und Leiter vor, um das Buch in Kleingruppen leichter studieren zu können.

Hier geht es zum Kommentar: verbum-medien.de.

Carl Trueman: Der Siegeszug des modernen Selbst

VM Trueman DerSiegeszugDesModernenSelbst Mockup 3D

Das Buch Der Siegeszug des modernen Selbst ist inzwischen in deutscher Sprache erschienen und kann bei dem Verlag Verbum Medien oder im Buchhandel bezogen werden.

Professor Stephan Holthaus, Rektor der Freien Theologischen Hochschule in Gießen, schreibt über das Buch:

»Carl Trueman, Professor für Bibel- und Religionswissenschaft am Grove City College, analysiert unsere westliche Kultur unter der Fragestellung: ›Was macht eigentlich den Menschen aus?‹ Die ›Identitätsfrage‹ durchzieht nach Trueman die neuere Geistesgeschichte vom Individualismus bis hin zur Genderdebatte und der LGBTQ+-Bewegung. Die ›sexuelle Revolution‹ begann schon mit der Infragestellung unseres ›Selbst‹ durch Rousseau, dann folgten Marx, Darwin, Shelley, Nietzsche, Freud und zuletzt die ›Neuen Linken‹. Weil wir Gott verloren haben, haben wir auch uns selbst verloren, so Trueman. Die Sexualisierung unserer Gesellschaft und die Suche nach Authentizität sind dabei Ausdruck einer kollektiven Verunsicherung des Menschen, der auf der Suche nach seinem echten Wesenskern ist. Diese geniale Gegenwartsanalyse bleibt nicht beim Lamentieren stehen, sondern zeigt auf, wie unglaublich wichtig der christliche Glaube und unsere Identität in Gott in der modernen Zeit sind. Summa: Eine sehr spannende, tiefgründige und hochaktuelle Lektüre. Absolut empfehlenswert!«

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Professorin em. für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft am Institut für Philosophie der Technischen Universität Dresden, schreibt:

»Das Buch ist eine Augenöffnung – somit ein großer Dienst in verwirrten Zeiten. Es stellt sich der großen Aufgabe, vom Faktenwissen zum Orientierungswissen überzuleiten. Sofern heute Vernunft vielfach dehumanisiert wird, wird sie hier wieder in ihre Aufgabe eingesetzt: den Geist wahrheitsfähig zu machen.«

Harald Seubert, Professor und Fachbereichsleiter für Philosophie und Religionswissenschaft an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (Schweiz) sagt zum Buch:

»Carl Trueman hat ein augenöffnendes Buch über die Bewusstseinslage eines Maß und Mitte verlierenden Individualismus vorgelegt. Er klärt schonungslos auf und zeigt, wie dieser Individualismus sich selbst abschafft. Die globale sexuelle Revolution hat tiefe Hintergründe: Hier werden sie souverän ausgeleuchtet und entschlüsselt. Wer wissen will, was in unserer Zeit vorgeht und wie sich proklamierte Freiheiten in ihr Gegenteil verkehren, muss dieses Buch lesen. Gerade Orientierung suchenden evangelikalen Lesern und Leserinnen wird das Buch Argumente und neue Klarheit geben. Ein Must-have!«

Im Geleitwort zur deutschen Ausgabe heißt es:

Carl Trueman zeigt in seinem Buch Der Siegeszug des modernen Selbst, dass wir in einer »entschöpflichten« (engl. decreated) und »entsakralisierten« (engl. desacralized) Welt leben. Mit Rückgriff auf Untersuchungen von Charles Taylor, Philip Rieff und Alasdair McIntyre zeichnet er kenntnisreich die Entwicklung nach, die zum »modernen Selbst« geführt hat. Die Fragen, die er stellt, sind von Gewicht und aktuell: Warum haben wir jenen metaphysischen Rückbezug verloren, der der menschlichen Identität und Moral über Jahrhunderte hinweg den nötigen Rückhalt gegeben hat, um Festigkeit und Bedeutung zu entwickeln? Wie ist es dazu gekommen, dass die stabile menschliche Natur sich verflüssigt hat und nun mehr und mehr verdampft? Woher stammt das Konzept eines Selbst, dass sich vor allem als psychologische und modellierbare Größe begreift? Woran liegt es, dass Sexualität – ja eigentlich eine zutiefst persönliche Angelegenheit – heute ein bemerkenswert öffentliches und machtpolitisches Thema geworden ist? Warum erscheint der Transgenderismus so vielen Leuten plausibel und unterstützenswert?

Der Historiker Carl Trueman geht in seiner Untersuchung zum »modernen Selbst« diesen Fragen und den zugrundeliegenden geistesgeschichtlichen Entwicklungen in einer Weise nach, die erkennen lässt, dass er verstehen möchte, was geschehen ist. Der Versuchung, vorschnelle oder polemische Kommentare und Antworten zu geben, widersteht er erfolgreich und liefert somit insbesondere christlichen Lesern einen nüchternen und zugleich erhellenden Beitrag zur Standortbestimmung. Die Kirchen brauchen dringend »ein tieferes und ganzheitlicheres Verständnis der modernen und postmodernen Gesamtlage«. Die spätmoderne Denkweise ist nämlich das Wasser, »in dem wir schwimmen, die Luft, die wir atmen«, wie Rod Dreher in seinem Vorwort schreibt. Wir können uns dem Einfluss dieser Kultur nicht nur nicht entziehen – allzu oft sind wir geneigte Teilhaber und Produzenten ihrer Lebensart.

Von mir gibt es für das Werk eine starke Empfehlung. Wer sich für das Thema interessiert, kommt an dieser Studie nicht vorbei. Wer sich für das Thema nicht interessiert, aber geistliche Leitungsverantwortung wahrnimmt, wird das Buch nicht ignorieren können, da uns Fragen um »Selbstverständnis«, »expressiven Individualismus«, »sexuelle Revolution« oder »Identität« in den nächsten fünfzehn Jahren intensiv beschäftigen werden.

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Verbum Medien ist ein Jahr alt

Am heutigen Reformationstag feiert der Verlag Verbum Medien einjähriges Jubiläum. Wir sind überwältigt und dankbar für das, was Gott in diesem letzten Jahr geschenkt hat. Wir durften 18 Bücher veröffentlichen und es werden, so hoffen wir, in den nächsten Jahren noch viele weitere dazu kommen.

Wir möchten den Tag bewusst mit euch feiern und deswegen gibt heute mit dem Code »jubvm23« für Bestellungen aus Deutschland und Österreich in unserem Shop kostenlosen Versand. Das Buch Der Siegeszug des modernen Selbst von Carl Trueman ist übrigens schon lieferbar. 

Hier geht es zur Verlagsseite: verbum-medien.de.

Ich existiere, wenn ich bin, was ich sein will

Für seinen Debütroman Blutbuch hat Kim de l’Horizon den Deutschen Buchpreis 2022 erhalten. Das Buch erzählt die Familiengeschichte aus non-binärer Perspektive. Blutbuch sei von enormer Dringlichkeit und literarischer Innovationskraft, sagte Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels während der Preisverleihung. Sie schwärmte weiter: „Mit einer enormen kreativen Energie sucht die non-binäre Erzählfigur in Kim de l’Horizons Roman Blutbuch nach einer eigenen Sprache. Welche Narrative gibt es für einen Körper, der sich den herkömmlichen Vorstellungen von Geschlecht entzieht?“

Kim de l’Horizon will sich weder als Mann noch als Frau verstanden sehen. „Ich habe nie in diese Vorstellung von Geschlecht hineingepasst, in die Vorstellung, wie mein Körper aufwachsen soll, in was für einen Erwachsenenkörper ich hineinwachsen soll“, erklärter de l’Horizon gegenüber Deutschlandradio Kultur. Kim möchte sich der Unterdrückung, die vom eigenen Körper ausgeht, entziehen. „Geschlecht wird überall auf der Welt benutzt, um den Status quo beizubehalten, um die Macht bei den Körpern zu behalten. Und dagegen schreibe ich an“, so heißt es im Interview.

Hier spricht also jemand, der sich selbst von seinem eigenen Körper nicht mehr sagen lassen möchte, wer er ist. Der Gedanke: Körperlichkeit unterdrückt. Daher müssen wir Körper entmachten. Wir lassen uns durch unsere Leiblichkeit und das Geschlecht nichts mehr vorgeben, sondern erschaffen uns neu. Es gibt keine Essenz, die bestimmt, wer oder was wir sind. Es ist genau andersherum: Die Existenz geht unserem Wesen voraus. Ich erschaffe mich selbst und unterspüle und überschreite dabei die Kategorien, mit denen wir normalerweise sehen, hören, denken und fühlen.

Dieser Ansatz geht auf Lesarten Hegels zurück, die von Schülern Alexandre Kojéves (1902–1968) entwickelt worden sind. Jacques Derrida, Jacques Lacan (mit dem er befreundet war), Georges Bataille oder Michel Foucault bekannten sich zum großen Einfluss Kojèves auf ihr Denken. Sehr schön illustrieren lässt sich dieses Konzept des Selbst auch anhand des Existenzialismus, den Paul Sartre in seinem Hauptwerk Das Sein und das Nichts (1943) vorgelegt hat. Roger Scruton schreibt dazu (Narren, Schwindler, Unruhestifter, 2021, S. 124):

Philosophen des Mittelalters übernahmen von Aristoteles die Idee, dass wir die Frage danach, »was existiert«, beantworten können, indem wir die grundlegende Natur der Dinge erkunden. Wenn das, was ich vor mir sehe, existiert, dann ist es etwas. Wenn es etwas ist, dann gibt es etwas, was es ist. Und dieses etwas ein Mann, ein Hund, ein Stock, ein Haufen Sand – ist durch seine Essenz bestimmt. Deshalb heißt es, »die Essenz geht der Existenz voraus«: Wir erkennen die Welt, indem wir deren Wesen verstehen und nach den Dingen Ausschau halten, die sie beispielhaft veranschaulichen. Doch diese Art, Dinge zu betrachten, sagt Sartre, beruhe auf unhaltbarer Metaphysik. Es gibt keine menschliche Natur, weil es keinen Gott gibt, der eine Idee davon hätte. Das Wesen ist ein intellektuelles Konstrukt, das mit dem Geist, der es erdenkt, verschwindet. Deshalb ist unsere Existenz unsere begrifflich nicht gefasste Individualität, dessen Realität Freiheit ist – die alleinige Bedingung der Erforschung und der einzige sichere Punkt der Beobachtung einer Welt, der noch eine Bedeutung verliehen werden muss. Die wahre Voraussetzung von Philosophie ist deshalb »Existenz geht dem Wesen voraus«. Meine Existenz wird durch keine universelle Moralität bestimmt und hat kein vorhersagbares Schicksal, wie es in einer Vorstellung von der menschlichen Natur enthalten sein könnte. Der Mensch muss sein eigenes Wesen erschaffen, was eine Art Leistung ist: Er existiert nur dann vollständig, wenn er ist, was er zu sein beabsichtigt.

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Rezension: Kreuzverhör

Laura Dudat hat das Buch Kreuzverhör von Rebecca McLaughlin für Evangelium besprochen. 

„Wie kann man der Wissenschaft gegenüber nur so ignorant sein? Glaubst du auch an den Weihnachtsmann?“ Mein Kommilitone schaut mich bedauernd-lächelnd an, während er sich sein Quinoa-Curry auf sein Tablett lädt. Soeben habe ich auf dem Weg in die Mensa im Gespräch erwähnt, dass ich glaube, was die Bibel über Jesus sagt. Ich will entgegnen, dass der Weihnachtsmann historisch nicht annähernd so gut belegt ist wie Jesus Christus, da folgt schon die nächste Unterstellung: „Und homophob seid ihr doch auch!“ Ich wünsche mir in diesem Moment, schlagfertig zu sein und mein Gegenüber durch eine stichhaltige Argumentationskette davon abzuhalten, mich als naives Opfer einer konservativen Erziehung abzustempeln. Aber es ist schon zu spät. Ich ärgere mich über mein Unvermögen. Meine Schinkennudeln darf ich dank akademischer Toleranz trotzdem inmitten meiner Hörsaal-Bekanntschaften einnehmen.

Ich kann mich an mehrere solcher Momente erinnern – auf dem Schulhof, zu Studienzeiten, unter guten Freunden. Hätte ich das Buch Kreuzverhör von Rebecca McLaughlin damals schon zur Hand gehabt, wäre ich sicher eloquenter gewesen und hätte mich bereitwilliger in apologetische Diskussionen geworfen. In zwölf Kapiteln gibt die Autorin überzeugende Antworten auf häufige Vorwürfe der säkularen Welt an den christlichen Glauben, wie etwa, ob er nicht zwangsläufig zu Gewalt führe oder sogar Sklaverei rechtfertige. Ihre Ausführungen wurden 2020 durch die Zeitschrift Christianity Today zum christlichen Buch des Jahres ernannt.

Mehr hier: www.evangelium21.net. Übrigens hat Hanniel mitgeschrieben, als die Autorin zur Vorstellung der deutschsprachigen Ausgabe interviewt wurde: hanniel.ch.

Gendersprache aus christlicher Sicht

Gendersprache ist auf dem Vormarsch: Immer mehr Behörden, Medien, Politiker schreiben oder sprechen in sogenannter „geschlechtergerechter Sprache“. Was steckt hinter dem Phänomen? Ist gendern gefährlich? Und wie gehen wir als Christen damit um? Thomas Jeising, Schriftleiter des Bibelbunds, beschäftigt sich intensiver mit solchen Fragen. Pastor Matthias Mockler hat mit ihm über das Gendern gesprochen.

Harte Fragen für Rebecca McLaughlin

Rebecca McLaughlin beantwortet gern kritische Einwände zum Christlichen Glauben auf verständnisvolle und klarer Weises. In ihren Büchern gibt sie ehrliche Antworten auf viele brennende Fragen unserer Zeit. Am 11. Oktober 2022 werden zwei von Rebeccas Bücher in der FeG München-Mitte um 18.30 Uhr durch den Verlag cvmd vorgestellt. Rebecca selbst wird via Zoom zugeschaltet sein.

Das Buch gibt es hier: www.cb-buchshop.de.

Eckstein-Konferenz 2022: Kurs halten

Am 30. September 2022 beginnt die Eckstein-Konferenz in der Arche-Gemeinde in Hamburg. Pastor Jeff Purswell (Sovereign Grace Church of Louisville, USA) ist einer der diesjährigen Sprecher. Neben Mark Prater sprechen Christian Wegert, Wolfgang Wegert und Andy Mertin.

Hier gibt es weitere Einblicke in das Thema und eine Möglichkeit zur Anmeldung: ecksteinkonferenz.de.

Ortsgemeinde entdecken & leben

Das Netzwerk Evangelium21 wird am 11. November erstmals auch in Unna eine E21-Regionalkonferenz anbieten. Matthias Lohmann, Rudi Tissen und Daniel Knoll sprechen zu dem Thema „Gottes Idee von Ortsgemeinde entdecken & leben“. Evangelium21 teilt mit:

Hast du nicht auch das Gefühl, dass die Wichtigkeit und Relevanz der Ortsgemeinde selbst für bekennende Christen abgenommen hat? Ob wir es wollen oder nicht – die Corona-Krise hat ihre Spuren hinterlassen: Christen verzichten viel schneller darauf, ihrem Gott (gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern) zu begegnen. Der „virtuelle“ Gottesdienst wird dem Gottesdienst vor Ort vorgezogen, verbindlich gelebte Mitgliedschaft als optional gesehen.

Es ist an der Zeit, den Wert, die Bedeutung und die Schönheit der Ortsgemeinde wieder neu zu entdecken. Collin Hansen und Jonathan Leeman schreiben in ihrem Buch Gemeinde wiederentdecken: „Gemeinde [ist] der Ort, von dem Jesus sagt, dass er dort in besonderer Weise gegenwärtig ist.“ Es ist der Ort, „wo der Himmel die Erde berührt“ (S. 15). Das klingt dir zu übertrieben? Dann hör mal auf das, was Paulus in Epheser 3,10 über die Gemeinde schreibt: „damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde.“ Ob du es glaubst oder nicht: Das will Gott auch durch die Ortsgemeinde tun, zu der du gehörst. Er will durch sie seine Herrlichkeit zum Erstrahlen bringen. Ist das nicht genial?

Damit die Herrlichkeit unseres Königs in unseren Ortsgemeinden sichtbar wird, müssen wir aber eines tun: Wir müssen Gottes Idee für Ortsgemeinde in seinem Wort immer wieder neu entdecken und hingegeben leben. Genau dazu will dich die Tageskonferenz, die für den 12.11.2022 in der EFG Unna geplant ist, motivieren.

Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: www.evangelium21.net.

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