Craig Blomberg: Die Evangelien sind glaubwürdig
Justin Taylor hat mit Craig Blomberg, Professor für Neues Testament am Denver Seminary, über die Glaubwürdigkeit der Evangelien gesprochen: theologica.blogspot.com.
Justin Taylor hat mit Craig Blomberg, Professor für Neues Testament am Denver Seminary, über die Glaubwürdigkeit der Evangelien gesprochen: theologica.blogspot.com.
Die Stellung des altestamentlichen Gesetzes innerhalb der neutestamentlichen Gemeinde wird gern hitzig debatiert. Rob Bradshaw hat freundlicherweise einen Aufsatz digital aufbereitet, in dem Peter Nelson (Gastprofessor für Neues Testament am Wheaton College, Illinois) zu klären versucht, was Jesus über das altestamentliche Gesetz lehrte.
Die PDF-Version von »Christian Morality: Jesus‘ Teaching on the Law« (Themelios 32.1, Oktober 2006, S. 4–17) kann hier herunter geladen werden: jesus-law_nelson.pdf.
Ich habe mit einer Rezension über die Studienbibel Accordance für das Mac OS von der Firma OakTree Software begonnen. Das Zwischenergebnis stelle ich hier online. Sollte der Leser Fehler, Defizite oder Unverständlichkeiten bemerken, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen und mich gern um eine Verbesserung des Textes bemühen.
Theologen, Studenten und an der Bibel interessierten Laien, die mit dem Betriebssystem Windows arbeiten, steht mittlerweile eine große Auswahl hochwertiger Bibel-Software zur Verfügung. In der Apple Macintosh-Welt ist das Softwareangebot für die wissenschaftlich-theologische Arbeit mit der Bibel dagegen überschaubar. Das Open Source Produkt MacSword, das auf die Textdatenbanken des Sword Projektes zurückgreift, ist für den wissenschaftlichen Einsatz noch nicht tauglich. Die Firma Logos Research Systems arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer Mac Bible, die den Zugriff auf die Logosmodule ermöglichen und damit eine umfangreiche Bibliothek digitalisierter Texte zur Verfügung stellen soll. Die bisher einzige bewährte Bibel-Software für das professionelle Arbeiten mit ursprachlichen Texten ist die Accordance Bibel von der Firma OakTree …
Hier die vollständige Rezension: accordancebible.pdf.
Kim Riddlebarger, prominent für seine Darstellung und Verteidigung des Amillennialismus in A Case for Amillennialism, hielt am 18. Januar an der Akademie der Christ Reformed Church eine Vorlesung über N.T. Wright und seine Paulusperspektive. Riddlebarger schätzt Wright als genialen Schriftsteller und Theologen und behandelt seine Perspektive respektvoll. Gleichzeitig hält er Wright’s Interpretation der paulinischen Rechtfertigungslehre für problematisch. Der Vortrag bekräftigt meinen Eindruck, dass die Neue Pauslusperspektive uns noch lange beschäftigen wird.
Ein Mitschnitt der Vorlesung kann hier als mp3-Datei herunter geladen werden: A20080118-Wright.mp3.
WiBiLex, das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet, ist seit dem Jahreswechsel Teil des Bibelportals der Deutschen Bibelgesellschaft. Folgende orginalsprachigen Bibelausgaben gehören inzwischen auch zum Angebot:
Um die Suchfunktionen des Angebots nutzen zu können, ist eine kostenlose Anmeldung erforderlich. Hier geht es zum Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft: www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln.
Vern Sheridan Poythress hat ein ausgezeichnetes Essay über das Weltbild des Neuen Testaments verfasst. Der Beitrag für das Buch:
wurde freundlicherweise vom Verlag zum Download freigegeben: 2007NTWorldview.pdf.
Gestern lag das vor einigen Wochen bestellte Buch The Future of Justification: A Response to N.T. Wright von John Piper im Briefkasten. Hier kurz ein erster Eindruck:
Das Paperback umfasst 239 Seiten, ist in elf Kapitel (S. 13–188) und sechs Anhänge (S. 189–225) gegliedert und enthält ein Bibelstellen-, Personen- und Sachregister (siehe unten). Es ist in einem gut verständlichem Amerikanisch geschrieben und somit auch für theologisch interessierte Laien lesbar. Wer kein Griechisch gelernt hat, wird eine Umlautschrift beim zitierten Grundtext vermissen. Übersetzungen ins Englische werden allerdings durchgehend angeboten.
Piper will mit dieser Publikation vor allem die reformierte Rechtfertigungslehre gegen die Revisionen durch die Neue Paulusperspektive, insbesondere gegen Wright, verteidigen.
Der Neutestamentler Thomas R. Schreiner, Verfechter der »Alten Paulusperspektive«, schreibt zum Buch:
In this captivating book John Piper defends the truth that justification is the heart of the gospel. Wright’s views are presented with scrupulous fairness. I found this book to be not only doctrinally faithful but also spiritually strengthening.
Piper hat das Manuskript vor der Veröffentlichung an N.T. Wright geschickt und Anmerkungen erbeten. Wright sandte ein 11.000 Wörter umfassendes Antwortschreiben zurück und präzisiesierte seine eigenen Auffassungen. Piper hat daraufhin das Skript nochmals überarbeitet und erweitert. Da N.T. Wright kürzlich in einem Interview John Piper für seine Fairness lobte, darf der Leser davon ausgehen, dass die Positionen des populären Bischofs zutreffend wiedergegeben werden.
Ich habe vor einigen Tagen Pipers eher pastoralen Vortrag auf der diesjährigen Hauptversammlung der ETS gehört und war etwas enttäuscht (vielleicht sollte ich ihn nochmal hören). Das Buch erweckt allerdings den Eindruck, Piper hat während seines Studienaufenthaltes am Tyndal House in Cambridge (dort entstanden die ersten Vorarbeiten) theologisch tief geschürft. The Future of Justification enthält gründliche Auslegungen (besonders natürlich des Römerbriefes) und ist eine geistlich herausfordernde Lektüre. Ich freue mich auf einige gemütliche Lesestunden in der Weihnachtszeit.
Hier noch das Inhaltsverzeichnis:
Nachtrag: Das vollständige Buch kann inzwischen, wie Markus im Kommentar mitteilte, hier heruntergeladen werden: books_bfj.pdf.
Zack Hubert, Pastor für Technologie in der Mars Hill Gemeinde (Ja, so etwas gibt es.), hat eine browserbasierte griechische Bibel entwickelt. Das Tool erlaubt den Zugriff auf den Grundtext des Neuen Testaments und zeigt einfache morphologische Bestimmungen an.
Gedacht ist das Projekt für Leute, die sich eine digitale Studienbibel wie BibleWorks oder Accordance nicht leisten können, aber dennoch gern mit dem griechischen Text arbeiten und dafür einige Hilfestellungen benötigen. Die noch nicht ganz fertiggestellte Browserbibel liefert auch eine Konkordanz.
Ein Interview mit dem Entwickler gibt es hier. Das Re:Greek-Projekt mit dem Grundtext befindet sich bei: www.regreek.com.
Freie desktopbasierte Bibeln gibt es allerdings auch. Die Bibelsoftware des Sword Projects läuft unter Mac, Windows und Linux und bietet ebenfalls den Strong’s Greek Bible Dictionary.
Der 2006 im hohen Alter von 92 Jahren verstorbene Neutestamentler Leon Lamb Morris schrieb nicht nur ein bedeutsames Werk über das Sühneopfer von Jesus Christus (The Atonement: Its Meaning and Significance, InterVarsity Press, 1983), sondern auch ein hilfreiches Buch über die apokalyptische Literatur. Das vergriffene, aber immer noch sehr lesenwerte, Buch:
wurde freundlicherweise von Rob Bradshaw digital aufbereitet und mit Einwilligung des Verlages online gestellt. Das Buch kann als PDF hier heruntergeladen werden: apocalyptic_morris.pdf.
Campus für Christus hat kürzlich eine Bibelarbeit über Jesaja 58,5–9 online gestellt, die ich 2004 für die Zeitschrift Impulse verfasste. In dem Beitrag geht es um den Propheten Jesaja, der im Auftrag Gottes sein Volk mit einer erschreckenden Diagnose zu konfrontieren hatte: Die Erwählten ehrten Gott mit den Lippen, aber ihr Herz war doch fern von ihm (vgl. Jes 29,13).
Da die digitale Kopie des Artikels einige Satzfehler enthält, stelle ich den ursprünglichen Textbeitrag online: Jesaja 58,5–9.pdf.