Das Gerede der Allesversteher

Samuel Schirmbeck plädiert in seinem Buch:

  • Samuel Schirmbeck: „Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen“: Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen, Orell Füssli Verlag, Zürich 201, 288 S., geb., 19,95 €.

für eine realistische Islamkritik, die sich nicht von falschen Forderungen politischer Korrektheit beeindrucken lässt.

Scharfzüngig greift er Linke, Grüne und Sozialdemokraten an, die mit der Disqualifizierung offener Islamkritik als fremdenfeindlich und rassistisch den nötigen Widerstand gegen extreme Islamauslegungen behindern. Ein Verfahren, so Schirmbeck, das den Dschihadisten in die Hände arbeite, weil es „ ein Klima befreiender Aufklärung verhindert, in der sich auch die Mehrzahl der Muslime wiederfinden könnte“.

Er zitiert die (linke) algerische Feministin Wassyla Tamzali: „Muss ich von nun an verschleiert sein, um gesehen zu werden?“ Tamzali hatte das 2009 in „Eine Frau im Zorn. Offener Brief an die ihr Selbstbewusstsein verlierenden Europäer“ geschrieben. Die Macht eines Islams, der nicht nur Frauen unterdrückt und das freie Wort, sondern auch den Islamismus hervorgebracht hat, wird nicht nur in deutschen Debatten kleingeredet. Wer daran nicht teilnimmt und klare Fragen stellt, dem wird rasch „Stammtischnähe“ attestiert.

Mehr: www.faz.net.

Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen: Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen von Samuel Schirmbeck

Preis: EUR 19,95

68 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 15,26

Kommentare

  1. Ich kann diese ganze Islamkritik nicht mehr hören, erst recht deshalb nicht, weil eine andere Religion regelmäßig außen vor bleibt: das Judentum.

  2. Roderich meint:

    Heike,
    Du meinst man sollte mehr über die jüdischen Selbstmordattentäter berichten, sowie die jüdische ISIS, die überall die Christen umbringen? Ja, wenn es das gäbe…

  3. @Roderich

    Bist Du blind?

    D. Trump sagt: „I meant that Obama founded ISIS, literally.“ Hat er damit Elie Wiesels Wunsch entsprochen? Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Obama im Washingtoner Holocaust-Museum sagte Wiesel angesichts des andauernden Bürgerkriegs in Syrien: „An diesem Ort müssen wir uns fragen: Haben wir denn nichts gelernt? Wie kann es sein, dass (Präsident) Assad noch immer an der Macht ist?“

    Eine völkerrechtliche Grundlage hat Wiesel dafür nicht. Er beruft sich wohl auch auf die Verheißung an Abraham, um den Anspruch auf die 1967 annektierten syrischen Golan-Höhen und weitere Teile Syriens zu untermauern. Doch dann sind wir bei religiösen Fragen des Judentums, also inwieweit die Verheißung an Abraham völkerrechtlich noch durchsetzbar ist.

    Würden wir über die Islam diskutieren ohne Flüchtlingskrise und Willkommenskultur? Es war der unkontrollierte Zustrom, vor allem syrischer Muslime, der die Überschwemmungsgefühle auslöste. Kamen diese Muslime aus freien Stücken? Wären sie nicht lieber in ihrer Heimat geblieben, wenn der Westen dort nicht einen „Bürgerkrieg“ angezettelt hätte, wenn der Westen dem UNHCR nicht die Mittel zur Versorgung der Kriegsflüchtlinge vor Ort gestrichen/gekürzt hätte? Die Migration aus Syrien war gewollt – als ein Kriegsmittel.

  4. Roderich meint:

    @Heike,
    lies doch mal Mark Gabriel: „Islam und Terrorismus“. Da kannst Du sehen, wie berechtigt es ist, wenn sich Terroristen auf ihr Vorbild und ihren „Gründer“ Mohammed berufen.
    So etwas sehe ich nicht in der Thora. Warum gibt es nur eine Demokratie im Mittleren Osten, und die heißt Israel? Warum schaffen es die islamischen Staaten nicht, eine Demokratie einzuführen?
    Siehe auch das Buch von Bat Ye’Or über den Niedergang des Orientalischen Christentums unter dem Islam – ein sehr relevantes historisches Buch.

  5. @Roderich

    Glaube mir, ich habe schon viele Bücher gelesen. Und will auch gar nicht abstreiten, dass es widerliche Islamisten gibt. Aber ich gehe auch mit offenen (kritischen) Augen durch die (ausländische) Medienlandschaft. Dass das Christentum z.B. in Syrien von einem Assad bedroht war und ist, das ist aber ein Märchen.

    Mein Kommentar zielte jedoch in eine andere Richtung – und wenn Du magst, kannst Du ja noch einmal etwas auf meinen Satz entgegnen:

    „Doch dann sind wir bei religiösen Fragen des Judentums, also inwieweit die Verheißung an Abraham völkerrechtlich noch durchsetzbar ist.“

    Lieben Gruß!

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