Mehr & Mehr

Mitreißend, faszinierend, evangelistisch, bibeltreu, wunderbar! Das haben einige liebe Freunde über die MEHR-Konferenz 2018 gesagt oder geschrieben. Wirklich?

So einfach ist das alles nicht. Ich habe mehrmals in die Konferenz hineingehört. Ich habe viel Gutes gehört. Oft war es klarer als alles, was ich in den letzten Jahren aus dem Raum der evangelischen Eliten gehört habe. MEHR noch: Es war klarer, als vieles, was ich in letzter Zeit innerhalb der Evangelikalen Bewegung vernommen habe. Denken wir nur an: „Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch!“ Danke.

So war das.

Aber ist es biblisch und evangelisch (dem Evangelium gemäß)? Machen wir es uns nicht zu einfach. Meiden wir pragmatische und gefühlige Abkürzungen! Klärungen sind oft anstrengend und schmerzhaft. Ohne sie gibt es aber kein nachhaltiges und gedeihliches Wachstum.

Gott mutet uns Wahrheit zu, weil sie es ist, die zum Leben führt. Die Wahrheit enthält keine doppelten Böden. Sie muss die Grundlage unserer Leidenschaft sein. Um sie muss es gehen, wenn wir über Vergebung, Rechtfertigung, ewiges Leben, Kirche oder Mission sprechen.

Ich empfehle, dem Gottesdienst vom 7. Januar genau zu lauschen:

P.S. Lieber Johannes! Falls Du das liest, dann nimm mir bitte ab, dass das nicht einfach so dahingesagt ist. Mir geht es nicht um schnelle und billige Nörgelei. Es geht um mehr, um die Wahrheit und Schönheit des Evangeliums.

Kommentare

  1. Video nicht verfügbar

  2. Tut mir leid. Video wurde offensichtlich rausgenommen. Heute Vormittag lief es noch. Vielleicht kommt der Mitschnitt irgendwann zurück.

    Liebe Grüße, Ron

  3. Lieber Ron,
    hilf mir als deinem blinden Bruder. Ich weiß überhaupt nicht was du meinst..!? Also ich hab – denk ich – das meiste der Elia-Predigt gehört (den Lobpreis davor und danach nicht so viel) – worum geht es dir? Vielleicht, dass behauptet wird, wenn was Negatives passiert, wurde oft nicht genug gebetet?
    Dein unwissender Bruder im Herrrn
    Rolf 🙂

  4. @Rolf: Lieber Rolf, ohne Mitschnitt bringt das Gespräch auch nicht viel. Ich wollte darauf hinweisen, dass der katholische Gottesdienst, der auf der MEHR gefeiert wurde, die tiefen Gräben offengelegt hat, die es zwischen einem katholischen und einem evangelischen Verständnisses des Evangeliums gibt.

    Liebe Grüße, Ron

  5. ..die Elia-Predigt von Johannes Hartl konnte ich via you-tube noch hören – nun ist sie weg – gelöscht? / vielleicht wegen der Musikrechte? Den Gottesdienst konnte ich nicht als katholisch identifizieren, es ist der katholische Name drüber aber faktisch ist das eine evangelikal – charismatische Veranstaltung. Aber erklär doch mal deine Sicht der Dinge…

  6. @Rolf: Wenn Du den Gottesdienst am Sonntag nicht als katholisch identifizieren konntest, muss ich mir wirklich Sorgen machen. Der Gottesdienst war eine komplett katholische Veranstaltung, mit geweihtem Wasser, Gebet für die Verstorbenen, Taufwiedergeburt, einer katholischen Messe etc. Das ist ja verständlich, da eben ein katholischer Gottesdienst. Was nicht geht: Ein Einebenen der Lehrunterschiede mittels Lobpreis und guter Stimmung. Die Unterschiede sind da, sie können auch nicht weggebetet werden.

    Liebe Grüße, Ron

  7. Theophil Isegrim meint:

    Ich hätte gerne mal reingehört.

    In letzter Zeit hört ich des Öfteren von evangelikalen Katholiken. Was Ethik und Moral angeht (Scheidung, Abtreibung, Homo-Ehe etc.) stehen wir uns recht nah. Und wenn sich die Möglichkeit ergibt, sollten wir auch politisch zusammen arbeiten.
    Aber ich habe auch etwas mehr vom Katholizismus mitbekommen. Jesus, sein Tod und seine Auferstehung haben eine herausragende Bedeutung. Aber die Gläubigen müssen noch etwas tun, um das Erlösungwerk zu vollenden. Und Maria und die Heiligen sind auch noch da. Mir war gar nicht so bewußt, daß die vier „solas“ von Luther dort dringend nötig wären. Vielleicht gibt es ja wirklich evangelikale Katholiken, aber das müssen dann andere Personen sein, die ich noch nicht kenne. Sie haben ja doch noch ein andere Heilslehre.

    Ging es bei diesem Gottesdienst auch in diese Richtung?

  8. Am Sonntag war zunächst um 9:00 Uhr eine Eucharistiefeier , die um ca. 10:20 mit dem Segen beendet wurde. Anschließend gab es ein Zeit lang Lobpreis, bis so um 10:30 Uhr der Vortag von Johannes Hartl über Elia begann.
    Und ja, eine Eucharistiefeier hat eben katholische Inhalte, die sich von einem protestantischen Gottesdienst unterscheiden. Für uns protestantischen Teilnehmer gab es einen evangelischen Abendmahlsgottesdienst.
    Die Unterschiede wurden meiner Meinung nicht weggebetet, wir wurden explizit gebeten, nicht die Hostie zu nehmen. Wer wollte, konnte sich vom Priester segnen lassen.
    Für mich ist das ein Teil des Charmes der MEHR-Konferenz, dass die Gemeinsamkeiten gesucht werden und nicht in stets gleich verlaufenden Diskussionen die Unterschiede heraus gearbeitet werden.

    Viele Grüße
    Dirk

  9. Theophil Isegrim meint:

    Kommt drauf an, wo die Unterschiede sind. Es gibt Punkte, wie beispielsweise die Heilslehre, die sind keine Verhandlungsmasse.

  10. Ich habe nicht mitgekriegt, dass das verhandelt wurde.
    Wie gesagt – Gemeinsamkeiten wurden gesucht, nicht die Unterschiede.

  11. Sergio meint:

    Das Gemeinsame zu suchen kann verführerisch sein … Fakt ist: Man findet immer etwas. ABER: Heilslehre ist das Wichtigste überhaupt, und wenn man die nicht gemeinsam hat, bringen andere Gemeinsamkeiten rein gar nichts, sondern schaffen eine falsche Scheineinheit.

  12. Das glaubt der oberste Chef vom Hartl: https://www.youtube.com/watch?time_continue=85&v=Q7chTF1qBjk

  13. Dr. T. meint:

    Video MEHR 2104, ca. Min 30:50
    Du kannst als Christ dein Heil verlieren. Aber Gott ist doch die Gnade. Ja, er ist die Gnade. Und die Gnade lehrt dich, Gottlosigkeit zu fliehen und nach Heiligkeit zu streben. Das tut die Gnade nicht für dich. Jesus liebt nicht durch dich automatisch und du lässt es einfach nur geschehen. Nein, Jesus und seine Gnade kooperiert mit dir.

  14. Martin meint:

    @Dr. T.

    Mit dieser Aussage begehen Sie Verrat am Evangelium.
    Lesen Sie Martin Luther.

  15. @Ron….nee mach dir keine Sorgen. Ich hab diese Eucharistiefeier nicht mitbekommen, nur die Predigt von Johannes Hartl. Ich meine, das ist sowieso ein Riesen-Knackpunkt, den er da immer irgendwie „umschifft“, das ist dieses ganze Eingebundensein in den katholischen Kontext mit all ihren Sonderbarkeiten und Irrlehren. Er sollte allerdings auch nicht evangelisch werden, weil die Evangelischen nicht mehr als solche zu erkennen sind. Wenn Luther sich ja schon im Grab rumdrehen würde, würde er gleich nochmal die 180 Grad-Wende machen, wenn er das momentane Elend sieht. Sie feiern Reformation als einen Feiertag, ein Event und würden Dr Martinus jederzeit aus ihrer Kirche rausdrängen. Er wäre aus der Zeit gefallen.
    Irgendwann müsste es Johannes Hartl im Rahmen einer Bibellese oder einer Predigtvorbereitung auffallen, dass er nicht Katholik bleiben kann.

  16. @Rolf: 😉

    Liebe Grüße, Ron

  17. gandalf meint:

    @Ron: Die Taufwiedergeburt wird auch von manchen evangelischen Kirchen gelehrt, z.B. Lutheraner und Anglikaner. Sie ist nicht spezifisch katholisch.

  18. @Gandalf: Ja, ich weiß.

    Liebe Grüße, Ron

  19. Bei Bibel und Bekenntnis wurde heute der Text vom Manifest von Augsburg mit einem Kommentar von Ulrich Parzany veröffentlicht mit folgendem Kommentar
    (https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/mission-manifest-macht-mut)
    „Ja, ja, in These 7 steht neben der Heiligen Schrift die Überlieferung der Kirche, die im Weltkatechismus der Katholischen Kirche ausführlich beschrieben wird. Da steht leider manches drin, das überhaupt nicht mit der Bibel in Einklang zu bringen ist. Das würde ich aber mit größerem Nachdruck kritisieren, wenn nicht in unseren evangelischen Kirchen aktuell auf peinliche Weise die Autorität der Bibel als Maßstab für Glauben, Leben und Lehre missachtet und bestritten würde. “
    Was ich mich gefragt habe:
    – Wann man die beiden Seiten so gegeneinanderstellen?
    – Sollte es nicht um Jesus alleine gehen?
    – Haben die anderen Frommen nicht auch ihre -ismen wie und damit zu Jesus andere Dinge dazukommen wie: Torontosegen, Sabbatheiligung, Schöpfung in 7 Tagen mit je 24 Stunden, Vorentrückung, zweiter Segen usw. Wo fangen wir da an und hören da auf?
    – Oder gilt hier: Der Weizen wächst mit dem Unkraut und man muß aufpassen, dass man beim Unkrautjäten nicht den Weizen mit rausreisst?
    – Oder können die SOLAs auch zu einem -ismus werden ?

  20. Leider sehe ich erst heute diese Unterhaltung, und habe gerade die große Show „Mission Manifest“ gesehen/GEHÖRT (https://www.youtube.com/watch?v=A0VD-0vvoWY).
    Auch wenn Vieles dort sich positiv und sympathisch anhören mag: Wer keine klare Abkehr von den vielen Irrlehren der katholischen Lehre verkündet und seine „Wiedergeburt+Zusage für Ewiges Leben“ nicht AUSSCHLIESSLICH dem vergossenen Blut Christi zuschreibt, bleibt ein Schaf im Wolfspelz! Gal. 1,8: „Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: ER SEI VERFLUCHT!“

  21. @Matze: Klar ist: Ich freue mich über jede Entdeckung und Wertschätzung des Evangeliums, egal in welcher Kirche. Ich freue mich auch über kleine Fortschritte und erwarte übrigens nicht, dass wir alle gleich denken.

    Aber wir können doch die inhaltlichen Unterschiede nicht einfach überspringen und so tun, als wollten wir alle das Gleiche. Das ist eben nicht so. Katholische Freunde verstehen unter Sünde, Offenbarung, Schrift, Rechtfertigung, Heiligung, Taufe, Kirche, Mission, Gericht etc. etwas anderes als Protestanten. Da können wir doch nicht einfach sagen, es gehe allen um Jesus, alles andere ist Nebensache. Das sind Scheinlösungen, ohne bleibende Frucht. Das ökumenische Gespräch kommt ohne inhaltliche Klärungen nicht voran. Dass es diese Klärungen in 500 Jahren nicht gegeben hat (trotz Fortschritte), zeigt ja, wie schwer und schmerzhaft es ist. Da scheint es einfacher, zu sagen: Wir vertragen uns und feiern jetzt gemeinsam. Gott behüte! Solche Abkürzungen bringen nichts. Das ist doch so, als ob ein verkrachtes Ehepaar sagte: „Wir kämpfen mit gewaltigen Differenzen und haben völlig verschiedene Vorstellungen darüber, was Familie ist. Aber komm, lass uns gemeinsam Familie feiern.“ Nein, die Wahrheitsfrage lässt sich nicht pragmatisch ausklammern. Die Wahrheit eint. Dass Jesus die Wahrheit ist, macht es nicht entspannter, sondern brisanter. Denn er erwartet von uns, dass wir in der Wahrheit leben.

    Hier der Hinweis auf einen Text von Robin Dammer und Jochen Klautke, der andeutet, dass es komplizierter ist als es scheint.

    Liebe Grüße, Ron

  22. Theophil Isegrim meint:

    Ein sehr guter Link, Ron! Eine sehr schöne Gegenüberstellung von beiden Seiten. Am liebsten hätte ich eine Stellungnahme von Hartl auf diesen Artikel. Was für ein Heilsverständnis hat er wirklich? Reicht Christus allein oder sind die Sakramente der Katholischen Kirche etc. auch nötig?

  23. Theophil Isegrim meint:

    @ Matze: Ich denke, alles kann zu einem -ismus werden. Alles kann veräußerlichen und in einer Vorschrift erstarren. Aber das einzigartige am christlichen Glauben ist nunmal, daß wir 100% aus Gnade gerettet werden. Ich kann nichts, aber auch gar nichts dafür tun. Das gibt es in keiner anderen Religion. Bei den anderen, da kann/muß der Mensch immer noch etwas hinzutun. Das ist für uns Menschen auch so schwierig, die 100% Gnade. Das ist totale Abhängigkeit von Gott. Das mögen wir nicht. Ich kann mir nichts erarbeiten, an der Himmelspforte klopfen und dann Einlaß begehren, weil ich es mir ja verdient habe. Wir Menschen hätten gerne so eine Sicherheit der Werke, aber die gibt es nicht. Wir haben nur die Sicherheit des Glaubens. Eine leichte Abweichung davon ist schon ein fundamentaler Unterschied. Deshalb müssen wir da so penibel sein.

  24. Stephan meint:

    „– Sollte es nicht um Jesus alleine gehen?“
    Ja, aber es muß der biblische Jesus sein, und der Jesus der biblischen Lehren. „Niemand kommt zum Vater denn durch mich“ schließt die katholischen „Heilswege“ aus.
    „– Haben die anderen Frommen nicht auch ihre -ismen wie und damit zu Jesus andere Dinge dazukommen wie: Torontosegen, Sabbatheiligung, Schöpfung in 7 Tagen mit je 24 Stunden, Vorentrückung, zweiter Segen usw. Wo fangen wir da an und hören da auf?“
    Es gibt Dinge, die klar nicht biblisch sind, wie z.B. Torontosegen und andere charismatische Entgleisungen. Schöpfung in 7 Tagen mit je 24 Stunden ist biblische Aussage, die auch Jesus nicht relativiert. Vorentrückung: diese wird von einigen guten Theologen befürwortet, von anderen negiert, was auch immer davon richtig(er) ist, es ist nicht heilsentscheidend.

  25. @ Ron @Theophil Isegrim @Stephan
    danke für Eure Antworten auf meine Fragen, die zugegebenermaßen etwas zugespitzt sein sollten
    – Es gibt kein Heil ausser die Erlösung durch 100% aus Gnade und das ist der einzige Weg als absolute Wahrheit, wo ich auch voll dazustehe
    Was ich aber darüberhinaus meine oft festzustellen ist folgendes, was aber keine Kritik an Aussagen ist, die hier gefallen sind:
    – Es werden weitere Lehren als absolut dargestellt, die es nach der Schrift nicht sind
    also z. B. “ JESUS PLUS ………“. Diese Dinge werden dann mit einer geistlich ungesunden Vehemenz vermittelt.
    – Es fehlt oft die Bereitschaft andere geistliche Standpunkte als aktuellen Stand zu akzeptieren und man wird dann unbarmherzig und lieblos gegen andere, weil der andere nicht so denkt wie man selbst. Dabei kann es sich auch nur um praktische Fragen in einer Gemeinde handeln.

    Ich denke, wir sollten im frommen Bereich mehr lernen aus der Liebe zu leben ohne die Wahrheit zu vernachlässigen

  26. Theophil Isegrim meint:

    @ Matze:

    Es kommt halt drauf an, was die Streitpunkte sind. Ich gebe Dir recht. Es ist schon viel zu oft über eher nicht so wichtiges gestritten und gespalten worden. Es gibt genügend Themen, die sind in der Bibel nicht eindeutig. Das kann man dann so oder so sehen. Und da ist dann Toleranz angesagt.

    Es gibt aber Themen, die sind eindeutig und auch wichtig. Da sollte nicht relativiert werden. Das habe ich nämlich auch schon zur Genüge beobachten müssen, wie da die Bibel relativiert wird und dann geht es bergab mit den Gemeinden. Da muß man sich nur die evangelischen Landeskirchen ansehen. Vor ein paar Jahrzehnten fingen die Baptisten an (ich war über zehn Jahre Baptist) liberaler zu werden. Als ich einwand, sie müssen sich nur die Landeskirchen anschauen, dann wüßten sie wohin die Reise geht. Ein kraftloser Glaube, der nicht viel bewegt, außer die Mitglieder die Gemeinden zu verlassen. Aber das wollen die „Progessiven“ nicht hören. Und wie ist es gekommen? Wenn da in der Gemeindeleitung keine bibeltreuen Leute am Ruder sind, gehen die Gemeinden den Bach runter.
    Gleiches kann man nun in den FeGs beobachten. Es ist immer dasselbe.

    Da meinen einige gewisse biblische Positionen sind nicht mehr haltbar, sie haben ihre Zeit überdauert. Dann bekommen sie in den Ausbildungsstätten die historisch-krtische Methode beigebracht. Die Absolventen, die das übernehmen, werden stolz und meinen dann, sie müssen nun alle aufklären und aus dem „dunklen Mittelalter“ befreien. Jesus sei gar nicht von einer Jungfrau geboren etc.
    Oder Sünde wird nicht mehr als Sünde angesehen. Aber Sünde ist ein Problem. Da gibt es nur ein Mittel dagegen. Sie vor Gott bekennen und sie sich vergeben lassen. Aber wenn Sünde nicht mehr Sünde ist, dann geht man damit auch nicht mehr zu Gott. Ergo bleibt sie bestehen und das geht auf Dauer nicht gut.

    Es gibt also schon ein paar wichtige Punkte, wo es äußerst unklug ist Abstriche zu machen.

  27. Theophil Isegrim meint:

    „Ich denke, wir sollten im frommen Bereich mehr lernen aus der Liebe zu leben ohne die Wahrheit zu vernachlässigen“

    Ja, so ist es. Sie gehören beide zusammen, die Liebe und die Wahrheit.

  28. @ Theopil Isegrim
    Die Situation hast Du sehr gut beschrieben: Man zerstreitet sich in den Gemeinden oft wegen der Farbe des Sitzpolsters oder Vor-, Mittel- oder Nachentrückung aber bei den Fragen der geistlichen Basics ist man dann ohne klare Kontur. Genau aber da ist die Herausforderung: Wie geschieht das Heil in Jesus? Oder gibt es etwa Heil auch auf anderen Wegen. Der Artikel über Kanada von heute beschreibt es doch eindrücklich. Es wir immer mehr um die Grundsatzfragen des Glaubens gehen. Wo uns aber der Heilige Geist davor bewahren möge ist, dass wir darüber hart, lieblos oder bitter werden

  29. PeterG meint:

    @Theophil Isegrim

    Reicht Christus allein oder sind die Sakramente der Katholischen Kirche etc. auch nötig?

    Ich habe mir den Vortrag „Herz der Sakramente“ angehört. Er vertritt hier die klassische katholische Sakramentslehre (durch sie wird Christus vermittelt) und ein verkürztes Evangelium (Sünde ist nur das, was wir falsch tun).

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