Gemeindegründung im Rhein-Sieg-Kreis

Ich freue mich über ein neues Gemeindegründungsprojekt im Rhein-Sieg-Kreis. Auf der Internetseite zu der Initiative heißt es:

Das biblische Evangelium ist auch im 21. Jahrhundert Gottes Kraft, die an uns wirkt, uns Rettung schenkt und unser Leben verändert. Diese Botschaft erfüllt Christen mit einer tragfähigen Hoffnung sowie überwältigenden Freude an Gott und gehört in das Zentrum aller Gemeindearbeit.

Die Grundüberzeugungen der Reformation sind in unseren Augen unverzichtbar für ein gesundes Gemeindeleben. Ein umfassendes theologisches Bekenntnis braucht aber eine gelebte Gemeinschaft, in der die persönliche und gemeinsame Nachfolge Jesu im Zentrum stehen. Dadurch werden auch nachfolgende Generationen ausgerüstet, selbst Salz und Licht in ihrer gesellschaftlichen Situation zu sein.

Zukunftsgerichtet bedeutet für uns darüberhinaus, dass wir von Anfang an eine gemeindegründende Gemeinde sein wollen. Auf unterschiedlichen Ebenen wollen wir uns mit verschiedenen Organisationen und Gemeinden vernetzen und mit ihnen zusammenarbeiten: Wir freuen uns über die Assoziation mit der Arche Gemeinde in Hamburg. Darüberhinaus werden wir uns sicherlich in der Evangelischen Allianz Rhein-Sieg beteiligen und wir sind freundschaftlich verbunden mit ACTS29 Europe, deren Werte wir teilen. Neue Gemeinden: aus Gottes Wort, durch Gottes Wirken, zu Gottes Ehre. Hier ein orientierungsgebendes Interview mit Michael Wiche, das Pastor Peter Krell von der Hoffnungskirche in Kaiserslautern geführt hat.

Ich danke den Verantwortlichen des Gründungsprojekts für ihren Mut und wünsche Gottes reichen Segen!

Gottes unerschütterlicher Einsatz

Jonathan K. Dodson schreibt in The Unwavering Pastor (2022, S. 18): 

Das Vertrauen eines beharrlichen Pastors kommt nicht von seinen theologischen Kenntnissen, seiner Erfahrung in der Seelsorge oder seinen treuen geistlichen Disziplinen. Unser Vertrauen kommt von Gottes unerschütterlichem Einsatz für sein eigenes Evangelium, damit wir seine Gnade in Christus durch den Geist für die Sünder bewahren, schützen und fördern können. Der dreieinige Gott setzt sich unerschütterlich dafür ein, und deshalb können wir auf seine ständige Gegenwart, seine unerbittliche Vergebung, seine unaufhaltsame Gnade und seine unübertroffene Erlösungskraft zählen. Wenn du das glaubst, dann kannst auch du ein unerschütterlicher Pastor sein.

Alles ist gut

Im Rundbrief eines pietistischen Werkes las ich kürzlich folgende Worte:

„Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut“ (Gen 1,31). Am Ende der Woche blickt Gott zufrieden auf sein Werk. Alles, was er geschaffen hat, befindet er als sehr gut. In der Zeit der babylonischen Gefangenschaft hat dieser Text dem Volk Israel Hoffnung und Halt gegeben. Die Welt mag chaotisch erscheinen. Aber Gott hat alles in der Hand. Er hat alles geschaffen. Und Gott befindet seine Schöpfung für sehr gut. Das gilt auch für uns heute: „Du bist Gottes Geschöpf. Und er befindet dich sehr gut. Mit dieser Perspektive lässt sich anders leben. Aus der Pädagogik wissen wir, dass Zuspruch und Wertschätzung Menschen zum Aufblühen befähigen. Und so dürfen wir zuversichtlich mit dem Rückenwind unseres dreieinigen Gottes in das neue Jahr gehen und uns auf das freuen, was Gott an uns und durch uns bewegt.

Das ist ein in mancherlei Hinsicht bemerkenswerter Text. Einmal wird in Schleiermachscher Manier nicht mehr zwischen der Lage vor und nach dem Sündenfall unterschieden. Die traditionelle Theologie sprach von einem status integritatis vor und einem status corruptionis nach dem Sündenfall. Demnach ist die Welt seit dem Sündenfall verdorben. Schleiermacher hat sich von dieser zeitlichen und kausalen Abfolge verabschiedet und verortet die Sünde im religiösen Bewusstsein des Menschen. Aber immerhin ist für Schleiermacher nicht alles sehr gut. Die Sünde ist wirklich und hemmt das höhere Selbstbewusstsein. Für den Vater der neuzeitlichen Theologie war das Böse von Anfang an in der Welt gegenwärtig und bremst bis auf den heutigen Tag möglichen Geschichtsfortschritt auf dem Weg zum Guten. Eine defizitäre und unbiblische Sichtweise – ohne Zweifel. Aber doch erkennt Schleiermacher an, dass sich Gutes mit Bösem verschränkt. Von einem Mangel an Gutem wird in dem obigen Zitat gar nicht mehr gesprochen. Die Welt mag chaotisch erscheinen, aber eigentlich ist alles sehr gut. Vor allem bist du als Mensch und Christ einfach wunderbar!

Zudem wird das Evangelium durch „Wertschätzungspsychologie“ ersetzt. Das kommt nicht ganz überraschend. Da, wo keine Sünde ist, braucht es ja auch keine Erlösung. Menschliches Lob und Anerkennung reichen aus und lassen den Menschen aufblühen.

Das ist nicht nur tragisch, weil es mit der Welt der Tatsachen nichts zu tun hat. Jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht, dass die Welt nicht in Ordnung ist. Die Schönheit der Schöpfung ist gebrochen durch Leid, Krankheit, Gewalt, Sünde und Tod. „Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt“ (Röm 8,22). Und wer sein eigenes Herz kennt, weiß ebenfalls, dass nicht alles gut ist und wir zurecht täglich um Vergebung unserer Schuld bitten.

Fatal ist so ein Impuls eben auch, weil an unserem Sündenverständnis das ganze Gewicht der Evangeliumsverkündigung hängt. Wer meint, die Sünde, die uns von Gott trennt, sei nicht real, sondern nur dafür da, Menschen Schuldgefühle einzureden, wird Mühe haben, die Botschaft von der durch Christus ermöglichten Vergebung und Rettung weiterzugeben. Da reicht es aus, den Menschen zu spiegeln, wie wunderbar sie sind.

Der lutherische Theologe Gerhard Ebeling wusste noch sehr genau, wie viel davon abhängt, über Sünde in biblischen Kategorien zu denken und zu predigen. Er schreibt in seiner Dogmatik (Dogmatik des christlichen Glaubens, Bd. 1, S. 362-363):

An dem Thema Sünde hängt das ganze Gewicht dessen, was die Sache des Glaubens von allem unterscheidet, was den Menschen sonst erfüllt und bewegt. Ist es mit der Sünde nichts, so ist es mit allem nichts, wovon die Dogmatik handelt. Und zwar muss man mit aller Entschiedenheit sagen: Dann ist nicht etwa nur alles überflüssig, was im zweiten und dritten Teil der Dogmatik soteriologisch auf die Überwindung der Sünde und ihrer Folgen abzielt. Dann ist vielmehr auch alles hinfällig, was im ersten Teil der Dogmatik über Gott und über die Schöpfung gesagt war. Denn wenn der Mensch nicht Sünder ist –wohlgemerkt: dieser Mensch, der wir selbst sind –, dann ist Gott nicht Gott und die Welt nicht seine Schöpfung. Das klingt überspitzt, ist aber eine sehr schlichte Feststellung: Kann man Gott mit dem Menschen, wie er ist, zusammendenken ohne das Urteil, dass der Mensch Sünder ist, dann ist Gott etwas Nichtiges oder bestenfalls – sollte man richtiger sagen: schlimmstenfalls? – in der Tat ein Geschöpf des Menschen.

Derartige Glaubensimpulse sind gar nicht so selten. Sie verdeutlichen, warum es hin und wieder einen Weckruf braucht. Siehe: dasevangelium.net.

Die Personalisierung des Rechts

Der Blick in die Geschichte zeigt die Schattenseiten des Identitätsdenkens: die Tendenz zur Verdrängung universeller Rechte durch partikulare Ansprüche. Die Auswirkungen an den Unis sind bereits spürbar, meint der Rechtsgeschichtler Peter Oestmann. Er hat den „Dreadlock-Skandal“ um die Sängerin Ronja Maltzahn mal von seinen Studenten überprüfen lassen. Und siehe da:

Die rechtliche Grenze ist aber dann überschritten, wenn der Staat derartige Ansprüche anerkennt. Deswegen prüfte ich genau diesen Fall im ersten juristischen Staatsexamen in zahlreichen, teilweise fiktiven Abwandlungen. Sämtliche Prüflinge hielten die Absage des Konzerts, die Kündigung des Vertrages, den Wegfall der Geschäftsgrundlage, die An­fechtung we­gen Eigenschaftsirrtums und andere dogmatische Konstruktionen für un­problematisch gegeben. Niemand kam auf die Idee, dass es recht­liche Vorgaben für Frisuren überhaupt nicht gibt.

Wenn der moderne Staat nicht wachsam bleibt, droht die Wiederkehr längst überwundener ständischer Strukturen unter dem Deckmantel der Diversität und der Identitäts-Wokeness. Histo­rische Erfahrungen können zwar keine Handlungsanweisungen für gegenwärtige Fragen geben. Alle Beispiele stimmen aber in einem wesentlichen Punkt überein: Sie entstammen Rechtskulturen, in denen die Freiheit des Einzelnen keine Rolle spielte.

Mehr hinter einer Bezahlschranke: www.faz.net.

Wer ich bin, das bestimme ich

Lebensläufe waren über Jahrhunderte geprägt von unabänderlichen Fixpunkten. Die freie Geschlechtswahl, die nun in mehreren Ländern eingefordert oder schon erlaubt wird, stellt dies infrage. Menschen können ihre Biografie erfinden und dann vom Staat beglaubigen lassen. Benedict Neff hat für die NZZ beschrieben, zu was für neuen Problemen das führt und in welche merkwürdigen Verwandlungs-Paradoxien wir uns verstricken:

Wir leben in merkwürdigen Zeiten. Einerseits wird der Mensch zur Majestät seiner Existenz, andererseits zum Sklaven seiner Identität. Denn neben der freien Geschlechtswahl etablieren sich zahlreiche Verwandlungstabus, die vor allem für die Mehrheitsgesellschaft gelten. Wenn Weisse temporär einmal Schwarze oder Indianer sein möchten, wird das nicht mehr gern gesehen. Als unlängst ein Mitglied eines Appenzeller Jodlerchors bei einer «Stobete» die Bühne mit schwarz angemaltem Gesicht, Bastrock und Trommel betrat, eröffnete die zuständige Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Rassendiskriminierung. Die Aktion mag unsensibel gewesen sein, aber ist sie strafrechtlich relevant? Ein rassistisches Motiv war jedenfalls nicht zu erkennen.

Mehr: www.nzz.ch.

VD: LZ

Buchempfehlung für das Buch Der Siegeszug des modernen Selbst

In der Zeitschrift Bekennende Kirche ist eine Buchempfehlung für das Buch Der Siegeszug des modernen Selbst erschienen (Ausgabe 12/2022, Nr. 91, S. 52–54). Trueman wird dort mit folgenden Worten wiedergegeben:

Die Ursprünge dieses Buches liegen in meiner Neugierde. Ich wollte wissen, wie es sein kann, dass folgende Aussage heute stimmig erscheint: Ich bin eine Frau, die im Körper eines Mannes gefangen ist. Mein Großvater starb vor weniger als 30 Jahren, im Jahr 1994. Ich habe wenig Zweifel daran, dass er diesen Satz, wenn er ihm zu Ohren gekommen wäre, als Unsinn abgetan hätte. Heute betrachten viele diese Aussage nicht nur als sinnvoll, sondern als so bedeutsam, dass man als dumm, unmoralisch oder Träger einer irrationalen Phobie dasteht, wenn man sie in irgendeiner Weise hinterfragt oder ablehnt. Dies betrifft nicht nur Studenten, die Hochschulseminare über die Queer-Theorie oder den französischen Poststrukturalismus besucht haben, sondern ganz normale Menschen. […] Kurz gesagt: Um vom durchschnittlichen Denken der Welt meines Großvaters in die Welt von heute zu gelangen, waren allerlei gravierende gedankliche Verschiebungen nötig. Die Geschichte der Verschiebungen – oder besser gesagt ihrer Hintergründe – möchte ich in den folgenden Kapiteln darlegen.

Zentraler Punkt des Buches ist folgendeÜberzeugung: Die sogenannte sexuelle Revolution der letzten sechzig Jahre[…] kann erst dann richtig verstanden werden, wenn man sie im Kontext der umfassenden Veränderungen dessen betrachtet, wie die Gesellschaft den Menschen sieht. Die sexuelle Revolution istsowohl Symptom als auch Ursache fürdie Kultur, die uns heute überall umgibt,von den Sitcoms bis hin zum Parlament.Kurz gesagt ist die sexuelle Revolution einfach ein Ausdruck der größerenRevolution des „Selbst“, die im Westenstattgefunden hat. Erst wenn wir diesen größeren Kontext erkennen, sind wir in der Lage, die Dynamik der Sexualpolitik, die aktuell unsere Kultur beherrscht,wirklich zu begreifen.

Die Ausgabe von Bekennende Kirche kann hier heruntergeladen werden: Bekennende_Kirche_91.pdf.

Augustins Briefe

Das Buch:

  • The Letters of St. Augustine. London: SPCK, 1919, S. 336.

gibt es inzwischen als freien Download.

Enthalten sind folgende Abteilungen:

  1. Letters Prior to His Congregation
  2. Letters on Paganism
  3. Letters on the Doctrine of God
  4. Letters on African Church Divisions
  5. Letters on the Doctrine of Grace
  6. Letters on Biblical Exposition
  7. Letters to S. Jerome
  8. Letters to Women
  9. Letters on the Eucharist
  10. Letters on Diocesan Affairs
  11. Letters of the Closing Years

Hier der Link zur PDF-Datei: letters-of-augustine_sparrow-simpson.pdf.

Franken JuGo

JugoBanner2

Zum zweiten Mal finden von Januar bis März die „Franken-JuGo’s“ in Schwabach (Nähe Nürnberg) statt. Auch dieses Jahr werden verschiedene Könige Judas und Gottes Urteil über ihr Leben betrachtet. Das wird dazu herausfordern, sein eigenes Leben aus Gottes Perspektive zu überdenken und verändern zu lassen. Gleichzeitig stehen diese Könige aber auch im Kontrast zu dem einen perfekten König, Jesus Christus, der sein Volk auch heute noch rettet und es wunderbar regiert.

Komm vorbei beim „Franken JuGo“ und lass dich herausfordern, dein Leben unter die vollkommene Herrschaft dieses wahren Königs zu stellen.

Mehr Infos unter: www.franken-jugo.de.

Die Ausgrabungen von Lachisch

Alexander Schick hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Prof. David Ussishkin sein Buch über die Geschichte und Ausgrabungen von Lachisch online gestellt hat.  Wer sich für biblische Archäologie und/oder Hiskia interessiert, könnte von dieser Dokumentation profitieren. David Ussishkin schreibt: 

Dieses Buch fasst in klarer und einfacher Sprache die Geschichte von Lachisch, seine archäologischen Funde und die Geschichte der dort durchgeführten archäologischen Ausgrabungen zusammen. Das Buch wurde im Jahr 2014 veröffentlicht. Eine PDF-Datei des vollständigen Buches ist hier beigefügt. Ein gedrucktes Exemplar kann bei der Israel Exploration Society in Jerusalem erworben werden.

Hier: www.academia.edu.

Warum finde ich in der Gemeinde keine Freunde?

Tiefe Freundschaften sind sehr kostbar. Manche wäre froh, wenn sie überhaupt Freunde hätten; sogar in der Gemeinde. Andreas Dück, Pastor in der Freien Kirchengemeinde Warendorf, hat einen sehr hilfreichen Artikel zum Thema „Warum finde ich in der Gemeinde keine Freunde?: Wie das Evangelium unseren Blick auf Freundschaft prägt“ verfasst. Darin heißt es:

Den ersten Entwurf eines Artikels über Freundschaften in der Gemeinde schrieb ich 2010. Wir waren damals eine Gemeinde mit ca. 80 Mitgliedern – die meisten zwischen 20 und 40 Jahre alt. Ich nahm wahr, dass nicht gelingende Freundschaften immer wieder zu Reibungen und Konflikten führten. Als ich meinen Artikel einigen Testlesern zuschickte, bewogen ihre Rückmeldungen mich dazu, ihn nicht zu veröffentlichen. Es war ein zu heißes Eisen. Mein Entwurf schien nicht geeignet zu sein, das Thema in rechter Weise anzupacken. Die Sehnsucht nach Freundschaften ist tief im Herzen verankert und ähnlich wie die Sehnsucht nach ehelicher Partnerschaft mit vielen Erwartungen beladen.

Dabei scheint die Gemeinde der ideale Ort für Freundschaften zu sein. Das Liebesgebot, die Anweisung, den anderen höher zu achten als sich selbst, die Aufforderung zur Vergebung, das Vorbild der Selbstaufgabe und die Voraussetzung eines bekehrten Herzens sind doch ideale Voraussetzungen für neue tiefe, persönliche und erfüllende Freundschaften. Wenn Grenzen der Kultur, des Alters, der Herkunft und der sozialen Schichten fallen, dann müssten aus zugewucherten Trampelpfaden des Miteinanders doch recht schnell breite Autobahnen von Herz zu Herz entstehen.

Stattdessen wird aus der Hoffnung auf Freundschaft zu oft eine Erfahrung der Einsamkeit. Nicht selten verlassen Menschen die Gemeinde mit dem Urteil, dort von Heuchlern umgeben zu sein – oder bestenfalls von Menschen, die von einem hohen Anspruch der Liebe sprechen, aber den Einsamen nicht beachten. In der Gemeinde bleiben ein betretenes Schweigen und der Eindruck zurück, den Menschen nicht gerecht geworden zu sein. Kann es denn so schwer sein, in einer christlichen Gemeinde Freunde zu finden?

Mehr: www.evangelium21.net.

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