Bücher

Christus und die Kultur – aus der Sicht von D.A. Carson

D.A. Carson’s Christ and Culture Revisited (Grand Rapids: Eerdmans, 2008) kann jetzt über den Buchhandel bestellt werden. Das Inhaltsverzeichnis und Vorwort zu dem Buch, das an Richard Niebuhr’s Christ & Culture anknüpft, ist als PDF hier abrufbar: www.wtsbooks.com.

Carson’s Auseinandersetzung mit der Emerging Church (original im Jahr 2005 erschienen als: Becoming Conversant with the Emerging Church) soll in wenigen Wochen in einer deutschen Übersetzung bei CLV erscheinen. Vorbestellungen sind möglich: www.amazon.de.

Theologie des Neuen Testaments von Thomas Schreiner

Der Baker Verlag hat Titelei, Einführung und Kapitel 9 der Theologie des Neuen Testaments von Thomas Schreiner zum Download freigegeben. Thomas Schreiner, der ein Standardwerk zur Theologie des Apostels Paulus verfasst hat (Paul, Apostle of Gods’s Glory in Christ), gilt als solider Kritiker der Neuen Paulusperspektive. Seine NT Theologie wird im Frühjahr 2008 erwartet.

Die PDF-Datei kann hier herunter geladen werden: Exzerpt_Schreiner_NTTheo.pdf.

Alltägliche Wahrheitsstrategien und Argumentationen

Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle das Buch Wahrheit und Wandel von Christian Bensel vorgestellt. Die Dissertation ist inzwischen auch als PDF online und kann unter folgender Adresse abgerufen werden: http://sammelpunkt.philo.at:8080/1586.

Abstract: Ist Wahrheit wirklich relativ, wandelbar und kulturell bedingt? Sind sogar unsere Wahrheitskriterien kulturabhängig? Neun Kriterien werden aus der Diskussion verschiedener Theorien gewonnen und helfen bei der Beantwortung dieser Fragen. Über alltägliche, praktische Zusammenhänge von Wahrheit, Wissen, Sprache und Argumentation führen sie zu neun Wahrheitsstrategien. Diese Strategien sind gesellschaftlich akzeptierte Handlungen, die Überzeugungen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Da sie in Argumentationen zu finden sind, untersucht diese Arbeit fünf apologetische Texte aus verschiedenen Epochen und Kulturen, die versuchen, so allgemein akzeptabel wie möglich für ihre christlichen Überzeugungen zu argumentieren. Die Analyse der enthaltenen 3393 Argumentationen zeigt gemeinsame Strategien und vergleichbares argumentatives Verhalten. Diese Ergebnisse belegen die epochen- und kulturübergreifende Akzeptanz gewisser grundlegender Überzeugungen und legen die Existenz allgemein menschlicher Wahrheitsstrategien nahe.

Die Vorherrschaft von Jesus Christus

Die Referate, die John Piper, Voddie Baucham, D.A. Carson, Tim Keller, Mark Driscoll und David Wells im Jahre 2006 auf einer Konferenz von Desiring God vortrugen, sind bei Crossway Books in einem Sammelband mit dem Titel:

  • John Piper u. Justin Tylor (Hg.), The Supremacy of Christ in a Postmodern World, Wheaton, IL: Crossway, 2007

erschienen.

Hier der Inhalt des Buches:

Part 1: Culture and Truth
1 The Supremacy of Christ in a Postmodern World (David Wells)
2 Truth and the Supremacy of Christ in a Postmodern World (Voddie Baucham Jr.)

Part 2: Joy and Love
3 Joy and the Supremacy of Christ in a Postmodern World (John Piper)
4 Love and the Supremacy of Christ in a Postmodern World (D. A. Carson)

Part 3: Gospel Theologizing and Contextualizing
5 The Gospel and the Supremacy of Christ in a Postmodern World (Tim Keller)
6 The Church and the Supremacy of Christ in a Postmodern World (Mark Driscoll)

Der Sammelband kann im Volltext als PDF heruntergeladen werden unter: Supremacy of Christ.

Review of Grazy for God

Douglas Groothius hat eine Rezension über Grazy for God geschrieben, die einige der Fragen beantwortet, die Frank Schaeffers Buch aufwirft. Meines Erachtens trifft Douglas, der mit der komplexen Persönlichkeit »Frank« vertraut ist, sowohl Stärken als auch Schwächen der »Abrechnung«.

Frank – für seinen Zynismus bekannt – erklärt seinen Abschied vom Evangelikalismus übrigens mit Worten, die mir bekannt vorkommen.

Ich denke, ich hatte ein Problem damit, ein Evangelikaler zu bleiben, weil sich die evangelikale Gemeinschaft veränderte. Es waren die Zusammenführung des Unterhaltungsgeschäfts mit dem Glauben, die flapsig leichte, kitschige Hässlichkeit des amerikanischen Christentums, die schiere Dummheit, die Paranoia der amerikanischen Rechten, die mit der Popkultur verheirateten Platitüden, all das . . . war es, was mich verrückt machte.

Ähnliche Gedanken gehen auch mir ab und zu durch den Kopf und ich meine, diese Worte geben die Stimmung der jungen Leute adäquat wieder, die so wie bisher nicht mehr weitermachen wollen.

Überarbeitete Biblische Hermeneutik von Kaiser und Silva

Die Hermeneutik von Walter C. Kaiser Jr. und Moisés Silva ist in einer neuen Auflage erschienen. Da Kaiser und Silva die Autorität der Schrift bejahen und dennoch in vielen Fragen unterschiedlicher Meinung sind, fordern sie den Leser heraus, im Dialog mit den Autoren eigene Standpunkte zu entwickeln. Die neue Auflage wurde um vier Kapitel ergänzt.

  • The role of biblical theology in interpretation
  • How to deal with contemporary questions not directly addressed in the Bible
  • The New Testament’s use of the Old Testament
  • The role of history in interpretation

Der Verlag Zondervan bietet das Inhaltsverzeichnis und einen Teil des ersten Kapitels zum Herunterladen an: 0310279518_samptxt.pdf.

Crazy for God

John W. Whitehead hat für The Rutherford Institute Frank Schaeffer zu seinem Buch Grazy for God befragt. Noch immer spürt man Franky, dem Sohn von Edith und Francis Schaeffer, seinen L’Abri-Frust ab. Einige Passagen klingen allerdings überraschend versöhnlich.

Viele Kinder erfolgsverwöhnter Leiterpersönlichkeiten werden die Enttäuschungen von Frank nachvollziehen können. Für die Fragen und Sorgen anderer Menschen haben diese nämlich manchmal mehr Zeit als für die der eigenen Familie. Auf ihre »Karriere« bedachte Arbeiter im »Weinberg des Herrn« sollten also nicht vergessen, dass Gott ihnen ihre Kinder anvertraut hat. Fünzehn Jahre sind schnell vorrüber.

Übrigens: Wenn man ein Buch von Frank liest, sollte man beachten, dass seine Schwestern manches anders sehen als er. Frank selbst sagt:

There are no people who are truly god-like or perfect. We are all flawed human beings. But I will admit that although I do go after some people, the real point of the book is to reflect on what my memories are. The book recounts the point where various people touched my life as a child or as an adolescent or as a young adult or whatever it might be. Those are my memories. Other people have other memories. But to the extent that I include things in the book, to my best knowledge, they are true. Does that give a full picture of somebody’s life? Absolutely not.

Hier gehts zum Interview: oldspeak.

Das neutestamentliche Weltbild

Vern Sheridan Poythress hat ein ausgezeichnetes Essay über das Weltbild des Neuen Testaments verfasst. Der Beitrag für das Buch:

  • W. Andrew Hoffecker (Ed.), Revolutions in Worldview: Understanding the Flow of Western Thought (Phillipsburg, NJ: Presbyterian and Reformed, 2007), S. 71–99

wurde freundlicherweise vom Verlag zum Download freigegeben: 2007NTWorldview.pdf.

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