Kevin DeYoung

Soziale Gerechtigkeit

Diejenigen, die mit der reformierten Szene in den USA vertraut sind, haben wahrscheinlich die Diskussion um die Erklärung zur „Sozialen Gerechtigkeit“ verfolgt. Leute wie John MacArthur oder James White haben ein Statement zur „Sozialen Frage“ veröffentlicht. Andere haben sich von dem Statement distanziert, da es über das Ziel hinausschieße. Die Tatsache, dass der Begriff „Soziale Gerechtigkeit“ kulturmarxistisch aufgeladen sei, bedeute nicht – so ihre Auffassung –, dass es keine sozialen Probleme gebe. Andere, wie etwa Kevin DeYoung, nehmen eine vermittelnde Position ein.

Zu jenen, die sich von der Erklärung distanziert haben, gehört Al Mohler. In einer „Q&A“-Sitzung hat er ausführlich zur Diskussion Stellung genommen. Im Geiste der Augustinischen Theologie äußert er sich zu McArthurs oder Tim Kellers Sichtweisen. Ich stimme übrigens Mohler in wesentlichen Punkten zu.

Hier der Mitschnitt (ich empfehle besonders die Ausführungen ab Minute 24:00):

Kevin DeYoung: Studiert die Bibel!

„Ich wünsche mir Christen, die ihre Bibeln lesen und wirklich verstehen wollen, was diese sagt“, so motiviert Kevin DeYoung, Hauptredner der Evangelium21-Konferenz nächste Woche in Hamburg, die Christen zum Studium der Schrift.

Obwohl Anmeldungen zur Konferenz nicht mehr möglich sind, kann man trotzdem als Tagesgast bei der Veranstaltung vorbeikommen!

https://www.facebook.com/evangelium21.net/videos/537578676423764/

 

Gott beim Wort nehmen

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Gottes Wort ist verlässlich und in allen wichtigen Aussagen hell, klar und genug, um ein Leben zu führen, dass Gott gefällt. Für die Wahrheit von Gottes Wort gilt es mutig einzutreten. Diese gilt es zu verkünden und wo nötig, auch zu verteidigen. Gerade wir im deutschsprachigen Europa haben das so dringend nötig, jetzt!

Um ein klares und biblisch sorgfältig begründetes Schriftverständnis soll es deshalb bei der diesjährigen Evangelium21 Konferenz gehen, die unter dem Motto steht: „Gott beim Wort nehmen“. Die Konferenz soll das in der Schrift verwurzelte Verständnis von Wahrheit, Ethik und Seelsorge stärken.

Wir freuen uns auf die Vorträge unseres Hauptredners Kevin deYoung, dessen Buch mit dem gleichen Titel zur Konferenz in deutscher Sprache erscheinen wird (Original: Taking God at His Word). Neben Kevin DeYoung freuen wir uns auf den Pastor der Londoner St. Helens/Bishopsgate Gemeinde, William Taylor und auf Dr. Stephen Nichols, der der Präsident des Reformation Bible Colleges ist und als akademischer Leiter des von R.C. Sproul gegründeten Werkes Ligonier Ministries arbeitet.

Einen Flyer mit dem Programm gibt es hier: E21-Konferenz-2016.pdf.

Here is an English version: Flyer_en2.pdf

Das Anmeldeformular ist freigeschaltet.

Christlicher Glaube und Geschichte

Kevin DeYoung schreibt über die Geschichtsverbundenheit der christliche Offenbarung (Taking God at His Word, 2014, S. 32):

Selbst wenn man dahingehend argumentiert, dass diese liberale Definition von Mythos nicht das ist, was das Neue Testament im Hinblick auf die „Mythen“ kritisiert, entkommt man der Logik von 2.Petrus 1,16 trotzdem nicht so leicht. Indem er seine Rolle als Augenzeuge bestätigt, verdeutlicht Petrus, wie sehr er sich wünscht, dass jeder weiß, dass die Geschichte von Jesus in die Kategorie historischer, nachweisbarer Fakten gehört und nicht in die Sparte „Eindrücke, innere Erlebnisse oder Geschichten, die erfunden wurden, um etwas Bestimmtes auszudrücken“. Im 2. Petrusbrief geht es zwar hauptsächlich um die verherrlichte Veränderung von Christi Gestalt auf dem Berg, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit meint Petrus ebenfalls den Rest des Evangeliums, welches er weitergegeben hat. Unter den Römern und den Griechen gab es viele mythologischen Geschichten. Ihnen war es egal, ob die Geschichten buchstäblich wahr waren oder nicht, da sich keiner für historische Belege der außerehelichen Zeugung von Herkules interessierte. Es war ein Mythos, eine Fabel, eine Legende, die den Zweck hatte, zu unterhalten und der Welt einen Sinn zu geben. Das Heidentum war auf die Macht der Mythologie gegründet – doch das Christentum, wie auch das Judentum, aus dem es entsprang, sah sich als eine völlig andere Religion. Dies lässt sich nicht deutlich genug betonen: Schon ganz von Anfang an band sich das Christentum sehr stark an die Historie. Die wichtigsten Behauptungen des Christentums sind allesamt historische Behauptungen und auf den Grundlagen der Historie steht oder fällt auch die christliche Religion.

Jesus ist das Erlassjahr

Greg Gilbert und Kevin DeYoung schreiben in ihrem Buch: Was ist er Missions-Auftrag der Gemeinde Jesu? (Waldems: 3L Verlag, 2015, S. S159):

Als Jesus in Lukas 4 aus der Jesaja-Schriftrolle vorlas, lautete seine Botschaft im Prinzip ganz einfach: „Ich bin das Erlassjahr.“ Er entwarf keinen Plan für Sozialreformen. Stattdessen sagte er ganz nüchtern: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“ (Lk 4,21). Alles, worauf das Erlassjahr hindeutete, und noch mehr war erfüllt, als Jesus sich in Nazareth offenbarte. Die beste Botschaft von 3. Mose 25 fand ihren vollkommensten Ausdruck in der Guten Nachricht von Jesus Christus.

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Greg Gilbert im Gespräch

Der Hauptredner der diesjährigen E21-Konferenz, Greg Gilbert, spricht hier gemeinsam mit Kevin DeYoung über das Thema „Was ist der Auftrag der Kirche?“. Kevin DeYoung hat übrigens für die E21-Konferenz im Jahr 2016 zugesagt.

Noch sind Anmeldungen für die Konferenz im April 2015 möglich!

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