Zurück nach Rom

ReturntoRome.jpgIm Jahre 2004 traf ich Francis Beckwith auf der Jahrestagung der Evangelical Theological Society (ETS) in Texas. Wer konnte ahnen, dass der damals schon designierte Präsident der ETS über eine Konversion zum Katholizismus nachdachte?

In seinem neuen Buch beschreibt der Philosoph (University of Notre Dame), warum er seinen Protestantismus bereut und in den Schoß der einen wahren Kirche zurückgekehrt ist. Ich ahne, dass es neben einem anderen Sakramentsverständnis nicht zuletzt etwas mit der Profillosigkeit der Evangelikalen in ethischen Belangen zu tun hat.

Wir dürfen auf das Buch, dass in wenigen Wochen erscheint, gespannt sein.

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Roderich
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Roderich

Vermutlich wird kaum ein Protestant zum Katholizismus uebertreten, weil er von der Lehre des Fegefeuers, von Mariae unbeflekter Empfaengnis, von Mariae Himmelfahrt, von der Heiligenverehrung oder anderen (aus meiner Sicht unbiblischen) Einzel-Lehren ueberzeugt worden waere. Sondern es mag eher an der katholischen Ekklesiologie liegen (bzw. der katholischen Struktur der Kirche). Nachdenkliche Beobachter stellen fest, dass die Protestantische Kirche viel schneller dem Zeitgeist anheim gefallen ist, und die Protestanten (noch) mehr zum Individualismus neigen als Katholiken, bzw. die Zersplitterung der Evangelischen in viele Einzelkirchen ein Ausdruck des individualistischen Zeitgeists ist. (Katholiken erkennen dies auch klar als Schwachpunkt des Protestantismus und weisen… Weiterlesen »