Geschlechtergerechtigkeit

Christoph Zimmer hat einen gewürzten sprachanalytischen Text zum Thema »Gleichstellung durch Genderpolitik« verfasst. Der kurze Aufsatz liest sich nicht ganz einfach, hat aber meinen Humor voll getroffen und wird hoffentlich auch den Verstand vieler anstoßen. Fazit:

Wie kann man Frauen und Männer sprachlich gleichstellen? Gar nicht. Das ist Unfug. Die Frage verrät die Intention, auch noch mit Frauenrechten begründet. Man belügt die Frau, sie würde gewinnen, wenn Wörter verboten, andere vorgeschrieben werden. Gleichschaltung gibt nicht, sie nimmt, ist Zeichen degenerierender Gesellschaft. Weniger Freiheit entspringen nicht mehr Rechte für Frauen.

Hier: Geschlecht.pdf.

Kommentare

  1. Exzellenter Aufsatz! Danke fürs Verlinken, Ron!

  2. Schandor meint:

    Great! Auf so einen Aufsatz warte ich schon lange!

    Danke vielmals für dieses Posting!

  3. Zu Gender Mainstreaming allgemein kann ich Nikolaus Franke, Referent vom Weissen Kreuz (http://www.weisses-kreuz.de/index.php), sehr empfehlen. Er hat in unserem Jugendkreis in Jena erst kürzlich einen Vortrag zum Thema gehalten, der echt spitze war. Wie gesagt, ladet ihn ein in eure Gemeinde, eure christliche Jugendgruppe, euren Bibelkreis etc…

  4. Schandor meint:

    Andererseits ist der Schreibstil des Religionshassers („Kultivierte Zivilisation kann sich Religionsfreiheit nicht mehr leisten“ [Religionsfreiheit und Gotteslästerung, S. 30) weniger eigenwillig (Auslassung der Artikel und Modalwörter) als vielmehr dürftig. Er sucht das Umständliche, Schwere im Ausdruck, wo man ganz leicht und vernünftig klar sprechen kann.
    Wer ist dieser Dr. Christian Zimmer?

  5. Johannes Strehle meint:

    Aus einem Leserbrief von Thomas Dirksen (FAZ vom 9. Juni)
    zu einem lesenswerten Artikel („Eselinei“ FAZ vom 4. Juni):

    „Noch ein Erlebnis:
    Ein Kindergarten geht an mir vorbei; die Leiterin ruft:
    „Kinder, geht bitte nur auf dem Bürgerinnen- und Bürgersteig!“
    Wer sagt eigentlich, dass Deutsche keinen Humor haben?“

    Doch der Sprachpolizeistaat versteht keinen Spaß
    (weil der Spaß wie der Humor männlich ist,
    im Gegensatz zu Ironie und Satire),
    schon garnicht, wen es um die „Lufthoheit über Kinderbetten“ geht,
    die frühkindliche Bildung durch Mutter Staat.

    Im Übrigen: Wer kann mir weiterhelfen?

    Auf Seite 7 wird in Fußnote 11 auf Seite 197 verwiesen.
    „Raten Sie mal, woher das Zitat stammt“
    Ich habe die Seite nicht gefunden.
    Von wem stammt das Zitat?
    Ich tippe auf Hitler oder Stalin.

    Rosenkranz, Barbara:
    MenschInnen. Gender Mainstreaming.
    Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen.
    Graz 2008.
    http://www.kd-medienverlag.de/sprachsalat/aktuell-details/news/menschen-und-menschinnen.html.
    (Fußnote 13)
    Es ist mir nicht gelungen, die Seite aufzurufen.

  6. Mario meint:
  7. Johannes Strehle meint:

    @ Mario

    Danke!

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