Geschlechtergerechtigkeit

Christoph Zimmer hat einen gewürzten sprachanalytischen Text zum Thema »Gleichstellung durch Genderpolitik« verfasst. Der kurze Aufsatz liest sich nicht ganz einfach, hat aber meinen Humor voll getroffen und wird hoffentlich auch den Verstand vieler anstoßen. Fazit:

Wie kann man Frauen und Männer sprachlich gleichstellen? Gar nicht. Das ist Unfug. Die Frage verrät die Intention, auch noch mit Frauenrechten begründet. Man belügt die Frau, sie würde gewinnen, wenn Wörter verboten, andere vorgeschrieben werden. Gleichschaltung gibt nicht, sie nimmt, ist Zeichen degenerierender Gesellschaft. Weniger Freiheit entspringen nicht mehr Rechte für Frauen.

Hier: Geschlecht.pdf.

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Jonas
8 Jahre zuvor

Exzellenter Aufsatz! Danke fürs Verlinken, Ron!

Schandor
Schandor
8 Jahre zuvor

Great! Auf so einen Aufsatz warte ich schon lange!

Danke vielmals für dieses Posting!

Theo
Theo
8 Jahre zuvor

Zu Gender Mainstreaming allgemein kann ich Nikolaus Franke, Referent vom Weissen Kreuz (http://www.weisses-kreuz.de/index.php), sehr empfehlen. Er hat in unserem Jugendkreis in Jena erst kürzlich einen Vortrag zum Thema gehalten, der echt spitze war. Wie gesagt, ladet ihn ein in eure Gemeinde, eure christliche Jugendgruppe, euren Bibelkreis etc…

Schandor
Schandor
8 Jahre zuvor

Andererseits ist der Schreibstil des Religionshassers („Kultivierte Zivilisation kann sich Religionsfreiheit nicht mehr leisten“ [Religionsfreiheit und Gotteslästerung, S. 30) weniger eigenwillig (Auslassung der Artikel und Modalwörter) als vielmehr dürftig. Er sucht das Umständliche, Schwere im Ausdruck, wo man ganz leicht und vernünftig klar sprechen kann.
Wer ist dieser Dr. Christian Zimmer?

Johannes Strehle
Johannes Strehle
8 Jahre zuvor

Aus einem Leserbrief von Thomas Dirksen (FAZ vom 9. Juni) zu einem lesenswerten Artikel („Eselinei“ FAZ vom 4. Juni): „Noch ein Erlebnis: Ein Kindergarten geht an mir vorbei; die Leiterin ruft: „Kinder, geht bitte nur auf dem Bürgerinnen- und Bürgersteig!“ Wer sagt eigentlich, dass Deutsche keinen Humor haben?“ Doch der Sprachpolizeistaat versteht keinen Spaß (weil der Spaß wie der Humor männlich ist, im Gegensatz zu Ironie und Satire), schon garnicht, wen es um die „Lufthoheit über Kinderbetten“ geht, die frühkindliche Bildung durch Mutter Staat. Im Übrigen: Wer kann mir weiterhelfen? Auf Seite 7 wird in Fußnote 11 auf Seite 197… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
8 Jahre zuvor

@ Mario

Danke!

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