»Als Christ brauche ich keine Gemeinde«

In den letzten Jahren haben etliche Publikationen die Bedeutung einer Gemeindeanbindung relativiert (vgl. z.B. Wayne Jacobsen o. Dave Coleman). Die Botschaft lautet ungefähr so: Auf authentische Beziehungen kommt es an, die Gemeinde als Körperschaft spielt letztlich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Manchmal steht die Gemeinde einem erfüllten Christenleben sogar im Weg.

Nun weiß ich, dass einige Christen wirklich schmerzhafte Gemeindeerfahrungen gemacht haben und es nicht immer einfach ist, eine »gesunde Gemeinde« zu finden. Aber ist es wirklich eine Lösung, ohne Gemeinde zu leben? Ist es nicht eher Flucht oder Ausdruck einer postmodernen Ich-Orientierung?

Hanniel hat einige Gedanken zum Thema zusammengestellt: www.hanniel.ch.

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104 Kommentare
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tantascha

@Roderich
Deine Einwände sind ganz gerechtfertigt.
Ich werfe niemandem, der anderer Meinung ist als der meinigen ohne Unterschied Blindheit und Verstocktheit vor. Das gilt nur für solche, die ihrerseits absolut nur ihre Meinung gelten lassen wollen.

Lutz

@Tantascha Der Christus wird nur seine „Meinung“ gelten lassen, gehört ER dann in den Bereich „Blindheit und Verstocktheit“? Nachfolger dieses Christus wollen nur die „Meinung“ dieses einen Christus gelten lassen (zuvor müssen sie diese natürlich adäquat begreifen). Gehören die dann in den Bereich „Blindheit und Verstocktheit“? Es geht doch immer um das Eine: Was sagt mir mein Christus? Habe ich meinen Christus so verstanden, wie ER verstanden werden will? Das schriftliche Wort Gott ist maßgebend, ob mit oder ohne Annahme „persönlicher Rede“. Das gilt auch für das Thema „wozu Gemeinde?“. Wenn ein Berufstheologe hier Entsprechendes zu sagen hat, dann kann ich ihn doch nicht abqualifizieren, weil er „Berufstheologe“ ist. Wenn ein Nicht-Berufstheologe hier Entsprechendes zu sagen hat, dann kann ich ihn auch nicht abqualifizieren, weil er „Nicht-Berufstheologe“ ist. Wie bekomme ich heraus, was „entsprechend“ ist? – wäre eigentlich die interessante Frage an der Stelle. Wenn ich mir über „Gemeinde“, „Herz“ oder „Liebe“ oder „Glaube“ meine eigenen Gedanken mache, die nicht… Weiterlesen »

tantascha

@ Lutz
Du meinst doch mit vielen anderen, dass die Bibel allein völligen Aufschluß über alle Fragen geben kann.
Die Wahrheiten, die Gott anderen anvertrauen konnte, kannst auch Du finden.
Allerdings ist eine ebensolche Gottesfurcht notwendig.
Wenn man alle diese hilfreichen Erkenntnisse – die sich im wirklichen Leben bewährt haben, nicht nur auf der Kanzel „wohlklingen“ – in den Wind schlägt und meint widerlegen zu können, ist das kein Beweis für wirkliche Geistlichkeit.
Da kann man die Dinge so klug ausmalen wie man will.
Auferbauung kommt dabei nicht heraus.
Ich bin nicht mehr bereit alle die Kostbarkeiten durch Diskusion zertreten zu lassen.

tantascha

Und außerdem lebe ich mein Leben vor Gott und nicht vor Menschen.
Ich brauche nicht einen Segen von solchen, die keine Segensträger sein können.

tantascha

Es ist eigentlich völlig unsinnig, was wir hier machen! Wir beklagen die Ablehnung von Gemeinde und zeigen hier das beste Bild von Uneinigkeit und Zank. Es geht nicht an, dass nur meine Meinung die richtige wäre. Ich h a b e meine Meinung und mein Verständnis und davon bin ich auch felsenfest überzeugt. Dieses Verständnis ist nicht einfach übernommen, sondern durch Anhören von tausenden und abertausender Brüder und Schwestern ist dieses, mein persönliches, Verständis gereift. Auch eigene Beobachtungen sind ein wesentlicher Faktor und sie haben die gewonnene Überzeugung gefestigt. Was jedoch völlig daneben liegt, ist die verworrene Denkart, dass diese für mich richtigen und wichtigen Überzeugungen die einzig möglich Sicht der göttlichen Dinge darstellt. Wir haben alle unseren Platz im Leben und sehen die Dinge von unserem Standpunkt aus. Das will Gott so haben und hat es so eingerichtet. Es gibt von jedem Bibelvers nicht nur ein absolut gültiges Verständnis!!! Gott kann durch ein und den selben Vers tausend Menschen… Weiterlesen »

tantascha

@Hartmut Du hattest geschrieben: „Jesus gibt ja klare Anweisung, wie wir mit Sünde umgehen sollen: Sündigt dein Bruder – oder auch deine Schwester – an dir (und das kann auch dadurch geschehen, dass sie sich in Gottes Haus nicht der biblischen Lehre entsprechend – ich meine nicht nach den menschlichen Katalogen – verhalten), so gehe hin und strafe ihn – oder sie – zwischen dir und ihm/ihr. Es sollte, wenn man von Gemeinde reden will erst einmal ein Fundament für diese Vorgehensweise da sein. Wie gehst Du mit deinem Gewissen um, wenn Du immer wieder die Erfahrung machst, dass unpassende Dinge nicht angesprochen werden dürfen? Wer es doch wagt, wird als unmöglich, lieblos, überheblich, hochmütig usw. verdammt.“ Tja, das ist zugestandener Maßen leider ein Problem. Meinst Du etwa, das wäre so eine ahnliche Situation wie mit dem Lot in Sodom und Gomorra? Er quälte sich auch in seinem Gewissen und wurde von den „Ureinwohnern“ ausgepfiffen: „Du bist der einzige Fremde… Weiterlesen »

tantascha

Gerade kommt mir noch ein Vergleich. Es gab ja vor den Klöstern viele einzelne Menschen, die sich in die Einsamkeit zurück zogen. Sie meinten Gott dort besser dienen zu können. In der Stille wollten sie Kraft und Erbauung finden und den Menschen von dort aus dienen. So gibt es ja mancherlei Zeugnisse solcher einzelner „Heiligen“. Dann sammelte man diese Leute in Klöster und letztendlich ist das heutige traurige Bild herausgekommen: selbst aufrichtige Gottsucher unter den Nonnen und Mönchen sind durch den beschmutzen Ruf dieser Einrichtungen mit in Leidenschaft gezogen. Ich denke, eine ähnliche Problematik haben wir, was Gemeindezugehörigkeit betrifft. Ich kann Leute, die aus Kirche oder Gemeinde austreten von daher verstehen. Wer unter Sünden, die geduldet werden, beinahe zusammenbricht der ist eindeutig nicht mehr am Platz. So jemanden oder jefrauen in eine Gemeinde zu „zwingen“ ist nicht fair und nicht ratsam. Es ist wohl solang geraten von Gemeinde Abstand zu halten, bis man(n) oder Frau geprüft hat, ob es sich… Weiterlesen »

Roderich

@tantascha,

Gottes Wort ist kein passender Gegenstand zur Diskusion.

Offenbar haben aber sowohl Jesus (gegen die Pharisäer) sowie Paulus oft heftig auf Basis der Schrift diskutiert. Auch im Rahmen der Lehre ging es um Schriftauslegung (Jesus bei der Bergpredigt, Paulus bei seinen Lehren in den Briefen), zum Teil gingen sie dabei auch auf andere Lehren ein.
Was Du kritisierst, ist ein rein theoretisches, kraftloses diskutieren. Aber man kann doch das eine tun, das andere nicht lassen. Theoretisch wird es dann, wenn man es selber nicht anwendet. (Und es mag sein, dass es heute immer weniger gibt, die Gottes Wort auch praktizieren / befolgen). Um das Diskutieren wird man aber aus Liebe zur Wahrheit nie ganz hinwegkommen.

tantascha

Bin nun einmal gerade in Schwung und es kommt mir ein Gedanke nach dem anderen. Es ist immer gut, vorbereitet zu sein. Wenn sich Gespräche ergeben mit Menschen, die dem Glauben anders gegenüber stehen als man selbst, dann braucht es oft viel Geduld. Es ist halt soviel nach- und aufzuarbeiten. Leider wird viel mit falschem Eifer geeifert. (und es fallen mehr und wertvolleres als nur Späne) So nutze ich diese Möglichkeit hier, um einige Gedanken zu formulieren, die ich in solchen Gesprächen anbringen würde (es hört mir ja sonst kaum jemand zu). Also wenn ich Kirchen- oder Gemeindegeschädigter wäre, wie angenehm wäre es mir wohl, wenn mich einer damit anreden würde: „Du mußt Dich bekehren, Du mußt Dich taufen lassen und einer Gemeinde anschließen…“? Der bessere Weg ist eventuell der, dass man eine gute Bekanntschaft und Beziehung aufbaut und in Geduld und Ausdauer all die vielen (leider oft nicht unbegründeten) Vorbehalte ausräumt und Vertrauen gewinnt. Die Motivation dazu muß eine… Weiterlesen »

tantascha

@Roderich
Was ich meine ist das Dulden von Widersprechen obwohl dadurch das eigentliche Ziel des Gespräches gefährdet wird.
Meinst Du man könne die Streitgespräche die Jesus und Paulus zu führen hatten mit einer der vielen heutigen Diskusionen vergleichen?
Immerhin hatte Jesus nach dem Zeugnis vieler Zuhörer eine ganz andere Vollmacht, als die Pharisäer und Schriftgelehrten.
Ich denke Du verstehst mein Ungemach, wenn Gottes Wort fast zerpflückt wird?

Lutz

@Tantascha Die Bibel gibt nicht Aufschluss über alle Fragen, die ein Mensch hat oder haben könnte. Sie ist die einzige Autorität um uns in „Dinge“ zu führen, die wir anders nicht „in Erfahrung bringen können“ und von denen Gott selbst will, dass der Mensch sie weiß. Wahrheiten, die Gott anderen anvertraut hat, sind mir darin ausreichend zugänglich. Wenn mir Frieden und Einheit am Herzen liegt, dann ist doch nichts einzuwenden an dem gemeinsamen Nenner: „Bibel“. Im 1. Tim. (1, 4 – 11) bspw. macht meine Bibel einen Unterschied zwischen „spitzfindigen Untersuchungen, leerem Geschwätz und und und … – im Gegensatz wozu? Im selben Brief Kapitel 6 (3 – 5) schärft sie mir ein: „… Wer anders lehrt und sich nicht an die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus und an die Lehre hält, welche der Gottseligkeit (= der rechten Verehrung Gottes) dient (oder: entspricht), der ist von Hochmut verblendet und versteht in Wirklichkeit nichts, sondern krankt an der Sucht nach… Weiterlesen »

tantascha

Es sind sehr viele Christen, solche die augenscheinlich unter Gottes Führung leben, die in a l l e n Fragen auf Antwort aus Gottes Wort rechnen. Das bestätigt sich auch immer wieder in meinem Leben (wenn ich denn ernsthaft nachfrage und um Antwort ringe). Gott w i l l uns in a l l e n Fragen am liebsten selbst zurecht helfen. Ich meine damit ohne die Vermittlung von bestechlichen Menschen. Pastoren, Vorstehern und Ältesten muß man nicht einfach von vornherein ein Leben vor Gottes Angesicht zugestehen. Die Bibel sagt klar und deutlich, ein Ältester, der sein Amt w o h l versieht d e r ist Ehre wert. Es gibt das Beispiel von Jesus selbst vom Mietling und rechten Pastor. Ein Verantwortlicher der auf der These besteht, dass allein Jesus vollständig überwunden hat und kein weiterer Mensch dazu im Stande wäre, sagt damit deutlich aus, dass er sein Hirtenamt auch nicht richtig führen kann. Entweder – oder. War Jesus… Weiterlesen »

tantascha

Warum sollten es denn unbedingt Spitzfindigkeiten sein, wenn jemand nach der Wahrheit sucht? Und warum kommen wir denn selbst heute, im aufgeklärten 21. Jahrhundert mit all den technischen Möglichkeiten, nicht zu Einheit und gleichem Sinn. Weil die Bibel angeblich ausreicht. Nur immer die Bibel. Dann ist also die Bibel letzlich Schuld an der Zerrissenheit der „Gläubigen“? Gott hat sich demnach in seinem Wort so undeutlich ausgedrückt, dass es nicht anders möglich ist als dass „wenn jeder sein Verständnis brächte, gäbe es ja das reinste Chaos“. Liegt es nicht eventuell am Mangel an Weisheit? Warum war es denn in der Brüderversammlung z.B. früher möglich, dass ein jeder einen Psalm, eine Lehre oder in welcher Weise auch immer etwas zur Auferbauung beitragen konnte!? Heute kann wieder nur noch eine speziell geschulte Oberschicht das Wort auslegen und unter diese anbetungswürdige Oberschicht muß man sich als unter der „gnädigen Hand Gottes“ beugen, denn dadurch ist man ja vor allen Verirrungen sicher!!! – Das war… Weiterlesen »

tantascha

Ach, jetzt wird mir auf einmal klar, warum die Liederbücher wie überschwemmt sind von Texten, die uns auf den Himmel vertrösten. Man hat wohl im Allgemeinen gar keine Hoffnung mehr, dass noch einmal Einheit unter den Gläubigen wird, wie? Hat denn Jesus einfach so ins Blaue hinein gebetet „dass sie alle (auch die, die durch ihr Wort zum Glauben kommen) eins seien, wie Jesus mit dem himmlischen Vater eins war, trotz seines Lebens im Fleisch – oder der menschlichen Natur? Können wir denn nicht daran arbeiten, dass wir alle eins w e r d e n? Sollte der Ziegenbock in uns Christen schon so angeschwollen sein, dass die Schafsnatur keine Chance mehr hat? Vielleicht gibt es aber einige wenige, die sich dazu bestimmt haben. Das wäre doch herrlich, wenn wir wieder aufeinander hören lernten, wie wir meinen Gott z.B. durch die Bibel zu uns reden hören. Ich bin überzeugt und der festen Meinung (oh ich glaube mich erinnern zu können… Weiterlesen »

tantascha

Auf den Teppich kommen heißt ja nicht alles unter den Teppich kehren. Das ist eine sehr schlechte Gewohnheit und trägt nicht zur Erbauung von Gemeinde bei. Die Bedürfnisse d e r Menschen, die zu Besuch in die verschiedenen Veranstaltung von Gemeinden kommen sind wie bei dem hungernden Jesus der nach Frucht am Feigenbaum suchte. Wenn diese Leute dauerhaft enttäuscht werden, dann liegt der Fluch nahe. Andererseits ist ja ein jeder solcher Suchender auch eine Gelegenheit zur Selbstprüfung. Gelingt es uns, unseren Auftrag als Gemeinde wirklich zu erfüllen, oder ist noch ein Stück Arbeit notwendig. Selbstverständlich sollen und dürfen wir uns nicht jedem Wind der Lehre und Meinung der Menschen anpassen. Gerade das zieht jedoch viele Gemeinden herunter und läßt sie Gefahr laufen, zu dem des öfteren schon angesprochenen (ah! hier haben wirs doch: ich s c h r e i b e „angesprochen“) Salz das seine Kraft verliert werden. So wie sich Verantwortliche teils verhalten, dass passt absolut nicht ins… Weiterlesen »

Lutz

@Tantascha Es kann sehr wahr sein, dass „ich“ geschlechtermäßig hier und dort hingehöre. Blutsverwandtschaft sozusagen. Das bringt mich aber automatisch über natürliche Erbfolge überhaupt keinen Schritt näher „zu Gott“. Was ist gemeint in Gottes Wort? Darf man keine Ahnenforschung betreiben? Ich denke, es geht hier darum, dass das Evangelium nicht genetisch determiniert ist. Jude – oder Nichtjude, unser Gott spricht den Gottlosen gerecht. Unser Gott nimmt nicht den an, der vorher schon gerecht war … – ER spricht gerecht, einfach so. Ja, das ist Anlass vieler Debatten. Muss der Mensch sich nicht erst würdig erweisen? Sollte der Gott des Universums nicht denen vergelten, die sich bemühen? …. Warum wir in diesem Zeitalter einfach keine Einheit darüber gewinnen können … – ich habe in meinem Umfeld Fragen nie fehlen lassen …. Nach meinem persönlichen Befund hängt es an: – die Bibel hat nicht den Anspruch „Dirigent“ zu sein. – persönliche Interpretationen (darunter auch nicht selten „persönliche Rede“?) haben das Sagen ….… Weiterlesen »

tantascha

Ich wollte doch auch mal was Positives schreiben. Stellt Euch mal eine Gemeinde vor, wo Menschen hinkommen, die nie etwas von Gott gehört haben. Jetzt sitzt so ein Mensch da, erwartungsvoll, keinerlei Vorstellungen, was kommt. Ganz unbelastet und vorurteilsfrei. Und dann stimmt einer ein Lied an und die anderen greifen es auf und singen herzlich froh und dankbar mit. Anschließend wirkt der eine Geist in einem anderen ein Zeugnis zu geben von dem, was Gott im Stillen bei der Bibellese gelehrt hat. Sofort im Anschluß daran springt ein(e) junge(r) Jugendliche(r) auf, ganz begeistert weil es klar geworden ist in welche Richtung Gottes Reden heute geht und bringt einen kurzen Gedanken. Dann ein Lied zum gleichen Thema von einer nächsten Person und ganz frei und ungezwungen. Jeder ist auf das bedacht was zur allgemeinen Erbauung dient. Also, wenn ich noch nie in einer Versammlung gewesen wäre und dann solch einen Gottesdienst miterleben würde – heute – unglaublich fast, aber das würde… Weiterlesen »

tantascha

Jetzt aber mal Nägel mit Köpfen. Wo sind denn solche die was Echtes und Handfestes wollen? Oder ist es Euch passender, in Euren Vereinen zu verstauben? Immer das gleiche Liied, immer das gleiche Lied. (so singt doch Siebald, nicht wahr) Altes oder neues Lied? Die 144000 sangen das NEue Lied auf Zions Berg. Wo willst Du einmal stehen? Bei den Böcken oder bei den Schafen? Komm, lerne es, den Bruder und die (verachtete) Schwester höher als Dich selbst zu achten und lerne das Hinhören, was sie Dir zu sagen haben. Es könnte doch ernsthaft Gottes Reden sein. Was wehrt man sich eigentlich mit Händen und Füßen, voneinander anzunehmen? Warum beruft man sich eigentlich ständig auf die Bibel als die ausschließliche Autorität? Ja, ja ist sie ja auch. Und eben darum geht es ja. Die B i b e l ist es ja, die eindrücklich davor warnt den Bruder (und selbst die Schwester) zu verachten, indem die Hinweise von dieser Seite… Weiterlesen »

Lutz

@Tantascha

Gut, „Nägel mit Köpfen“:

Gehörst du einer Gemeinde an?
Wenn ja, wirst du doch sicher an all den „Problemfeldern“, die sich da auftun, zu tun haben ….

Wenn nicht, ist es eigentlich etwas beschwerlich …

Also ich befinde mich gerade mal wieder vor einer realen Gemeindefreizeit ….
Ist übrigens nicht die erste in meinem „Leben“ und immer wieder gern , wenn ….

tantascha

Es sind manche gute Ratschläge die hier gegeben werden: z.B. In sich gehen und auf Gottes Reden hören. Oder war das nur das Echo? Dann wäre es ja aufgegriffen worden. Es ist nicht so ganz unnütz, hier etwas zu schreiben. Das erfreut aber doch. Es heißt auch: „Laß dein Brot übers Wasser fahren, so wirst du es wiederfinden nach langer Zeit.“ Wenn Gottes Wort mir Speise geworden ist, kann ich es gut weitergeben und es wird Nahrung auch für den Nächsten sein. Theoretiker gibt es leider auch in Gottes Reich wie Sand am Meer. Kannst Du sie zählen? Ach, nein es waren ja die Sterne, die Abraham versuchen sollte zu zählen, nicht die Sandkörner, oder? Na, gut Gott wird es schon machen. Er wird alles ins Geleise bringen. Mit oder ohne unser Zutun. Aber Gott will wohl Mitarbeiter haben, die sich dann einmal mit Ihm freuen. Allein mit Jesus wäre es Gott eventuell „langweilig“, wenn mir erlaubt ist, so zu… Weiterlesen »

tantascha

Ent-täuschung kann nur der erleben, der sich hat täuschen lassen.
Es ist doch wohl das Recht eines jeden Menschen, b e v o r Zeit in eine Gemeinschaft investiert wird, festzustellen, ob diese Gemeinschaft die gestellten Erwartungen erfüllt. Es lohnt sich also für Interessierte erst einmal selbst zu forschen, wie Gemeinde eigentlich gestaltet sein sollte.
Und, Gott sei es gedankt, „die Heiden sind sich hier wohl auch ein Stück weit selbst Gesetz, weil Gott jedem eine ganz gewisse Überzeugung mitgibt und das Gespühr, wie es denn sich recht verhält.
Wenn auch ein Neuling nicht gleich alles durchschaut, so kann er doch bald herausfinden, ob man es mit Aufrichtigen zu tun hat oder mehr mit Heuchlern.
Gebe Gott, dass sich mehr und mehr Gruppen finden, die den Nächsten als das Geschenk sehen, das Gott jeder Gemeinde gern zukommen lässt.
Gebe Gott ein aufrichtiges Interesse an den Geschicken unserer Mitmenschen.
Dann wird Gemeinde bald mehr und mehr Gemeinde nach Gottes Plan sein.

Lutz

@Tantascha

Ist nicht so dein Ding konkrete Fragen konkret zu beantworten?
Meines Christus „Ding“ war es nach „Bibelbefund“ schon …. – so habe ich IHN jedenfalls kennengelernt.

Aber dennoch, gute Reise weiterhin.

tantascha

Es ist doch eigenartig, wenn von den Vorbedingungen die Rede ist, wie Gemeinde sein müßte, dann wird erst einmal die Bedingung gestellt, einer Gemeinde anzugehören.
Immer noch der klare Beweis, dass nicht verstanden wurde, wo Gemeinde eigentlich anfängt.
Gemeinde kann keine Organisation sein. Sie ist immer ein Organismus der wächst und heranreift, so wie es Gott gefällt. Unter Gottes Augen und Zucht.
Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, wäre ich k e i n Diener Jesu, so schreibt Paulus. Dagegen wird immer wieder gefordert : Sei erst mal was und dann erkennen wir dich an.
Wollen wir auch mal erwachsen werden?
Ja, ja ich will ja Geduld üben. Wenn ich schon alle Geduld hätte bräuchte ich ja schließlich keine solche Besen mehr.
Entschuldigt also, dass ich noch so schlecht bin.

tantascha

Aber jetzt noch zu den Sommerferien trotz allem Gottes Segen und Bewahrung. Möge Gott in seiner Güte doch zu jedem gutgemeinten Versuch, für Ihn zu arbeiten sein gnädiges Gelingen geben. Er wirkt ja nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen. Da stehen wir ja alle auf einer Stufe und niemand hat die Belastung sich irgendwo im Luftraum halten zu müssen. Es ist so wundervoll entspannend fest auf Gottes Boden zu stehen und sich gegenseitig frei in die Augen sehen zu können. Ich mag das auf Augenhöhe mit anderen zu sein. Ich mag das besonders wenn andere auch dieses Bestreben haben. Das begeistert mich unwahrscheinlich. Wie man es hier sieht, kann ich mich beinahe Tag und Nacht daran ergötzen. Allein das Ausmalen wie es wäre, wenn endlich eine richtige Gemeinde ins Blickfeld geriete. Oder eben die andere Version mit der 1001sten Gruppe wo es dann endlich mal nach der Freiheit in Christus zugeht. Im Himmel ruhen wir jedenfalls für ewig… Weiterlesen »

tantascha

Gott hat es so eingerichtet, es geht alles nach dem Gesetz von Saat und Ernte. Wenn ich in Gemeinschaft investiere, kann ich Gemeinschaft ernten. Wenn ich in Geselligkeit investiere, ernte ich nur Geselligkeit. Gemeinschaft fängt mit dem mir gleich geworden Jesus an. Anders ist Gemeinschaft nicht möglich. Jesus, mein Bräutigam muß auf meiner Stufe stehen, sonst ist es mir nicht möglich, „den Sohn zu küssen“. Gott sei es gedankt, er hat vor der ganze Engelwelt und dem Gegner und seinen Anhängern das voll Recht, Jesus aus dem Grab erstehen zu lassen. Der Tod konnte Jesus, als den ersten Menschen, der völlig überwunden hatte, nicht halten. Der Tod hatte niemals in Jesu Erdenleben Anteil an Ihm bekommen. Ehre und Preis sei meinem Heiland und Erretter der mich durch seine ihm eigen gewordene Herrlichkeit und Tugend berufen hat zu dem wunderbaren Erbteil der Heiligen im Licht. Diese Herrlichkeit und Tugend müssten ja nicht herausgehoben werden, wenn Jesus sowie so nicht anders gekonnt… Weiterlesen »

tantascha

Es lässt mir einfach keine Ruhe und Paulus hat ja den Timotheus auch ermahnt zur Zeit und zur Unzeit das Wort auszustreuen. Er selbst hat drei Jahre lang Tag und Nacht unter Tränen ermahnt. Wer sät, der säe auf Hoffnung hin. Die Unlehren werden ständig wiederholt und die Leute meinen, das wäre echtes Evangelium. Wieviel mehr dürfen da wir mit dem echten und reinen, wirklich hilfreichen Evangelium die Leute bestürmen und ermutigen. Oh, wie bin ich Gott dankbar, dass ich nicht in einer der vielen halbherzigen Vereine oder Parteien, sondern in Gottes lebendiger Gemeinde aufwachsen und lernen durfte. Jederzeit wäre ich jetzt bereit, mit anderen eine ebenso lebendige Gemeindezelle anzufangen, wenn sich absolut nichts derartiges finden sollte. Es widerstrebt mir ja einerseits, noch die 1001ste Gruppe ins Leben zu rufen. Wenn es jedoch so sein soll, dann geschehe Gottes Wille. Alle Gaben gibt Gott ja zum allgemeinen Nutzen und nicht um nur Einzelne zu segnen. Wer da w i l… Weiterlesen »

Roderich

@tantascha,
sicher ist es gut, Ideale zu haben, aber Du bewegst Dich stark auf dem generellen „es wäre schön“ Level. Besser ist, man nimmt die Menschen erst mal so wie sie sind, und versucht, bei sich selbst, und dann im kleinen Rahmen bei anderen ein wenig Veränderung zu bewirken. Damit ist insgesamt mehr geholfen, als wenn man theoretische Idealvorstellungen phantasiert („die perfekte Gemeinde“), aber selber aus der Gemeinde austritt, weil einem der einzelne Mitmensch zu wenig am Herzen liegt.
Anstatt „alle Gemeinden“ anzuklagen, gehe doch in eine Gemeinde, freunde Dich mit einigen Leuten an, und – auf Basis der guten Beziehung – klage diejenigen dann an (in Form von persönlichen Ermahnungen), oder noch besser, sei ein gutes Vorbild und lade sie ein, so zu leben wie Du.

tantascha

@ Roderich Ich habe auch den Eindruck, wir drehen uns im Kreis. Die Forderung, sich einer Gemeinde anzuschließen um da „ein wenig und ganz vorsichtig zu versuchen etwas zu verändern“ ist das alte Lied. Das neue Lied ist: Kommt doch aus Babylon heraus, alle die ihr mühselig und beladen seid, vor lauter Aufgaben und wichtigen Ämtern und Normerfüllung usw. und so fort. Jesus will ausschließlich erquicken, selbst wenn er fordern muß, heimliche oder auch offene Sünden zu lassen. Was ich schreibe ist lediglich das, was ich von den allermeisten Menschen höre, wenn ich sie auf der Straße auf den Glauben anspreche. Gemeinde spielt sich nach meiner Überzeugung am allerwenigsten in gewissen Häusern ab, sondern da wo man eins zu eins seinen Glauben weitergibt und Vertrauen gewinnt. Ich bleibe dabei und warne auch die Menschen davor: es ist nicht nötig, sich immer wieder von „Christen“ enttäuschen zu lassen. Christus enttäuscht nicht und seine wahren Anhänger ebenfalls nicht. Wenn Du im Laufe… Weiterlesen »

Roderich

@Tantascha, solang mir nicht jemand ein konkretes Beispiel liefert und mich nicht einladen kann zu einer harmonischen Gemeinschaft, in der wirkliche Geisteswirkungen und sichtbar fortschreitende Entwicklung bei jedem Einzelnen zu sehen sind Wo wohnst Du denn? Bestimmt kann Dir jemand in Deinem Umkreis eine lebendige Gemeinde zeigen. Das ist aber wohl nicht das Problem. Du hast die Kriterien so gewählt, dass sie unerfüllbar sind, und selbst wenn es solche Gemeinden gibt (etwa in Erweckungsgebieten), dann würdest Du es vermutlich bestreiten. Du hast Dir fest vorgenommen, in allen Gemeinden primär das Schlechte zu sehen – so dass es unmöglich ist, Dir das Gegenteil zu beweisen, denn Gemeinden sind komplexe Gebilde, v.a. mit vielen Entitäten genannt Menschen. Wo Menschen sind, menschelt es halt immer. (Soll aber keiner auf die Idee kommen, den gleichen Maßstab bei Dir anzulegen…) Hmm, ich merke, diese „norwegischen Brüder“ haben schon einiges an Verwirrung in den Köpfen ihrer Anhänger hinterlassen – einen schwärmerischen Perfektionismus, bei dem die Liebe… Weiterlesen »

tantascha

(Soll aber keiner auf die Idee kommen, den gleichen Maßstab bei Dir anzulegen…) Warum denn nicht, es heißt doch: was du willst das man dir tut, das füg auch allen anderen zu. Was meinst Du denn mit: …ich merke, diese “norwegischen Brüder” haben schon einiges an Verwirrung in den Köpfen ihrer Anhänger hinterlassen… Wer sind „diese norwegischen Brüder“ und was haben die mit meiner biblischen Sicht der Dinge zu tun? Hast Du das Pfand, auf dass Du dich stützen kannst und was Dir Sicherheit gibt, mit Gott im Reinen zu sein? Wenn ja, dann müsstest Du doch auch erleben, dass dieser Geist der da heiligt seit Jesus zum Vater ging, Dir Dinge erklärt, die niemand sonst (bisher) versteht – auch nicht irgendwelche „norwegischen Brüder“. Selbst wenn eine Übereinstimmung vorhanden wäre, kann es doch auf ganz anderem Wege, als dem persönlichen Austausch vor sich gehen. Eines kann ich Dir versichern: wenn ich zu „norwegischen Brüdern“ käme und auch solcher Scheinheiligkeit und… Weiterlesen »

tantascha

…schärmerischer Perfektionismus, bei dem die Liebe zu dem Einzelnen auf der Strecke bleibt…
Genau das ist es, was die heutigen „Gemeinden“ und mit Sicherheit auch „norwegische Brüder“ auszeichnet.
Man will perfekte „Gottes“-häuser haben, der Umgang mit einander soll stets „in Liebe“ geschehen, am besten möchte man 1000 Mitglieder haben, die jeweils ein Spitzengehalt bekommen und davon den 10ten pünktlich abliefern, kurz: alles Äußere soll perfekt glänzen. Und dennoch – Liebe? Was ist denn das?

tantascha

Hier wurde geschrieben: „…die Zeit sich zu nehmen, die einzelnen Menschen darin kennenzulernen, und dann den Einzelnen zu kritisieren (gemäß Matth. 18,15 ff) – das tun sie nicht. Wenn Du das tun würdest, und erst mal hinterfragen würdest, warum einzelne Menschen so und so handeln, würdest Du entdecken, dass man doch für Vieles Verständnis haben kann.“

Wenn das möglich wäre, hätte man ja (fast) eine perfekte Gemeinde!!!
Das ist ja unglaublich! So etwas sollte es geben?

tantascha

Gerade kommt mir noch eine Erklärung für meine (momentane) Einstellung.

Hass soll umgeschlagene Liebe sein.
Die Deutung? Also, wenn jemand von Vornherein kein Interesse an einer Sache gehabt hat, kann er sie auch später niemals verabscheuen.

Wenn also „Ungläubige“ Gemeinden verachten, zieh ich daraus den Schluß, dass ein gewisses Interesse vorhanden gewesen sein muß.
Wie klug wäre es doch, dieses Interesse genutzt und eine wirklich biblische Gemeinde angeboten zu haben.
Dann ginge niemand mehr ent-täuscht von dannen mit mehr oder weniger Frust bis Hass im Herzen.
Wäre das nicht ein guter Vorschlag? War das jetzt nicht mal positiv gedacht?

tantascha

Ehrlich geschrieben, ich bin versessen darauf, diese Seite hier noch voll zu schreiben. Was könnte denn noch so für Kirchen- und Gemeinde-Fernstehende an Information wichtig sein. Es wäre doch keine Liebe, wenn man sie ungewarnt in die Fänge irgendeiner Gemeinschaft oder Kirche laufen ließe. Hesekiel 33, 11 heißt es doch: So sprich zu ihnen: So war ich lebe, spricht Gott der Herr: ich habe keinen Gefallen am Tode der Gottlosen, sondern daß der Gottlose umkehre von seinem Wesen und lebe. S o kehrt n u n um von e u r e n bösen Wegen. Warum wollt i h r sterben, i h r vom H a u s e I s r a e l?!!!!! Wer muß also zu allererst Buße tun und umkehren? Es ist Zeit, dass das Gericht beim Haus Gottes anfängt. Denn wenn der Gerechte kaum gerettet wird, sollte da nicht eine große Sorge um die Unerretteten aufkommen. In meiner Bibel heißt es: D a r… Weiterlesen »

Sylvia

@Tantascha Ja, diese Blog wird gern gelesen 🙂 Was du schreibst, ist in einigen Punkten schon richtig. Aber ich möchte dich bitten, vorsichtig vor Selbstüberschätzung und Hochmut zu werden!!! Warum? Niemand ist von uns perfekt!! Du nicht, ich nicht und auch unsere Umwelt nicht und unsere Gemeinden nicht!!! Eine Gemeinde besteht aus vielen unterschiedlichen Menschen, die auch im unterschiedliche Stadium ihres Glaubens sich befinden. Aber sie haben eins gemeinsam und das ist der Glaube an Jesus!!! Das ist das Fundament einer Gemeinde!! Es ist falsch zu sagen, dass sie nur aus „falsche Pharisäer“ und Scheinheilige bestehen. Aber was heißt für dich falscher Pharisäer oder Scheinheiliger? Menschen, die das Wort Gottes lieben und halten, können für andere schnell zu diesen werden. Weil sie auch den Mut haben auf Ungerechtigkeit hinzuweisen. Das gilt auch für dich und mich!!! Das Wort zu halten und zu leben ist nicht einfach, aber das ist ja das tolle an unserem Gott. Er weiß, dass wir nicht… Weiterlesen »

tantascha61

Es überrascht mich außerordentlich, wenn Gott noch, wie heute morgen, z.B. durch sein geschriebenes Wort zu mir schlechtem Menschen spricht. Hesekiel 47. Das ist ein Kapitel! Da wird dieses ganze Kirchen- und Gemeindedilemma unwesentlich. Gott verspricht, dass aus seinem Tempel – genau aus dem Allerheiligsten (darunter verstehe ich die Gemeinschaft mit Gott selbst) ein Wasser entspringt. Dieses Wasser fließt zuerst am Altar vorbei. – Ich werde nur einen Bruchteil meiner Gedanken hier aufschreiben. Mein Verständnis (momentan und mein ganz eigenes und persönliches) ist, dass dieses Wasser nur lebendig bleiben kann, wenn alles, was Gott nicht gefällt, auf seinem Altar gelassen wird. Das unaussprechlich Herrliche und Mut machende ist, dass dieses Wasser – wenn wir unsererseits die nötigen Bedingungen erfüllen – in einer Kürze (Luk 18) sogar das Tote Meer lebendig macht. Da wird ein großer Fischreichtum sein. Was mich heute, wie nie vorher verwundert hat, sind die verschiedenen Tiefen! Nach tausend Ellen knöcheltief, nach weiteren tausend Ellen schon knieetief. Weitere… Weiterlesen »

tantascha61

@ Sylvia
Du hast recht, es besteht die Gefahr der Selbstüberschätzung durchaus.
Und es ist dem Gegenspieler Gottes gerade recht, wenn er uns aus der Bahn werfen kann. Das sehe ich ein und will mir Deinen Hinweis zu Herzen nehmen.
Ebenfalls ein schönes Wochenende!

Lutz

@Tantascha Ja, eine Gemeinschaft, die den Anspruch erhebt dem einzigen Christus nachzufolgen, muss einer gewissen Erwartungshaltung entsprechen. Nur welche ist das? Wie erkennt man das? Das Ganze hängt nach meiner Bibel nicht an „wirklichen Geisteswirkungen“ oder an einer „sichtbar fortschreitenden Entwicklung bei jedem“. Damit möchte ich mich dem Kommentar von Roderich und Sylvia grundsätzlich anschließen. (Es freut mich, dass du dir einige Dinge von Sylvia geschrieben zu Herzen nehmen möchtest.) In meiner Bibel steht da was, von „gleich kostbarem Glauben“, „gesunde Worte des Herrn Jesus Christus“ … Es muss der Christus der Schrift sein. Der Begriff „Heilsbotschaft“ – also Evangelium – spielt eine große Rolle. Das fängt dann sehr theoretisch mit dem an, wer dieser Christus nun wirklich ist? „Nicht überall wo „Christus“ draufsteht ist auch „Christus“ drin“. Wird sich Theorie in Taten niederschlagen? Mit Sicherheit. Das gilt sowohl für richtige als auch für falsche Theorie. Der Lebenswandel in meiner Bibel fängt bei theoretischen Erwägungen an. Jeder Lehrbrief ist so… Weiterlesen »

tantascha

Das Thema dieses Blogs ist „Muss man zu einer Gemeinde gehören, oder kann man auch allein stehend Christ sein?“ Wie hier schon mal zu lesen war, es geht ja um die ganz persönliche und intime Gemeinschaft mit Gott selbst. Wer diese hat und pflegt, was bedarf der noch? Wenn Gemeinde dazu verhelfen und stützen kann, wenn dort Auferbauung und Wegweisung erfahren wird, warum sollte man Gemeinde ablehnen? Wir sind alle auf dem Weg, so schriebst Du, Sylvia. Das ist gut! Wer sich bewegt, kann geführt und gesteuert werden. Selig ein jeder, dessen Steuermann Jesus ist. Worin ich mich weiter üben will, ist jeder Gruppe das Beste, also echte Gemeinschaft mit Jesus, zu wünschen. Wenn auch dieser Wunsch sich oft hinter meinem Poltern verbirgt, wenn es oft so aussieht, als würde ich alle auf den Mond wünschen, bitte glaubt mir das ist reine Fürsorge und Liebe. Das eine ist doch klar: der Gegenspieler Gottes hat sehr viel Erfahrung, uns Kinder Gottes… Weiterlesen »

tantascha

@ Lutz
nur um ein Mißverständnis zu vermeiden: als ich den letzten Kommentar schrieb, hatte ich Deinen noch nicht entdeckt.
Es ist also nicht eine Gegenreaktion gewesen.
Du darfst Dein Verständnis haben, so wie ich meines habe.
Der eine Geist sollte uns in Kürze aufschließen, was wie zusammenhängt und was wo hin gehört.
Dazu gebe Gott uns allen große Sehnsucht.

tantascha

Habe eben etwas unaussprechlich hilfreiches gelesen. „Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber das Gute wirken – dazu bin ich nicht im Stande.“ Röm. 7, 18 Paulus verherrlicht nicht die Sünde; aber er hat eine sehr große Liebe zur Wahrheit, so daß er es zu bekennen wagt, daß in ihm, das ist in seinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Was er an Gutem besaß, war ein guter Wille, aber das Gute zu vollbringen, vermochte er nicht. Ich weiß nicht, ob andere es fertigbringen, dies so offen zu bekennen. Einige sagen: Wie kann man denn im Herzen rein sein, wenn die Sünde in mir wohnt? Ja, vielleicht ist das eines der Geheimnisse der Gottesfurcht. Gott sieht nicht die Sünde in deinem (und auch meinem) Fleisch an, sondern deine (und meine) Bereitwilligkeit und gute Gesinnung. „Selig ist der Mann (und gleicherweise die Frau) dem (und der) der Herr seine (und ihre)… Weiterlesen »

tantascha

Es ist mir solch eine Lehre begegnet, dass es heute ebenfalls Priester gibt, die (ausschließlich) sozusagen Sündopfer vor Gott bringen könnten um für die bekennende Person Vergebung der Sünde zu erwirken. Das wird nicht etwa nur in der „katholischen“ Kirche so oder ähnlich gelehrt, sondern das war eine freie evangelische Gemeinschaft, deren Leitender fest und steif darauf beharrte, es sei so. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob solche Priester den Glauben aufbringen würden, nur vom Erbteil des Herrn zu leben und keinen Privatbesitz zu haben. Ich kenne im Gegenteil „Priester“ die müssen absolut anerkannt werden, fahren mit ihrem „eigenen“ dicken Mercedes und haben eventuell eine Villa, die dem Papst in Rom alle Ehre machen würde (natürlich nur vor den dummen, unheiligen Menschen gewöhnlichen Schlages). Also es gibt da viele Unkonsequenzen. Das sollten sich solche geltungsbedürftige Personen mal auf der Zunge (oder in den Ohren, besser im Herzen) zergehen und eine neue Gesinnung entsprechend der Bibel und dem Vorbild… Weiterlesen »

Lutz

@Tantascha

Wenn du möchtest kannst du ja mal hier vorbeischauen:
http://www.arche-gemeinde.de/predigten/

Heute ging es in der TV-Übertragung um geistliche Vaterschaft am Beispiel „Paulus“.
Nächsten Sonntag soll es um „reine Gemeinde“ gehen …

Hier liegt auch Vieles mehr vor zu dem Thema „Gemeinde“ (einfach auf obiger Seite unter „Themen“ entsprechend anklicken).

[…] Diesem Gedanken konnte ich nun wirklich nicht zustimmen, mir stellten sich sogar die Haare dabei auf. Zu seiner Verteidigung möchte ich darauf hinweisen, daß man unterscheiden muß, ob mit “Kirche” ein Gebäude gemeint ist oder eine bestimmte Menge von Menschen, siehe auch hier http://theoblog.de/%C2%BBals-christ-brauche-ich-keine-gemeinde%C2%AB/12640/ […]