Veranstaltungen

Tipps & Verantstaltungshinweise

Wenn in Predigten das Evangelium fehlt

Hanniel hat einige Vorträge der Konferenz zusammengefasst. ideaOnline berichtet über die Evangelium21-Konferenz in Hamburg:

In vielen Predigten geht es nur noch um moralische Fragen und Ermutigung für die Zuhörer. Dadurch bleibt es bei einer menschenzentrierten Lehre. Die Botschaft von Jesus Christus fehlt aber immer häufiger. Das hat der Vorsitzende der Vereinigung „Evangelium 21“, Pastor Matthias Lohmann (München), auf deren Jahreskonferenz in Hamburg beklagt. An dem Treffen vom 24. bis 26. April in den Räumen des Hamburger „Gemeinde- und Missionswerks Arche“ nehmen rund 700 Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Laut Lohmann sind in vielen Gemeinden Begriffe wie Sünde und Hölle tabu. Die Vereinigung „Evangelium 21“ sei auch deshalb gegründet worden, um diese Themen ins Bewusstsein zurückzuholen.

Lohmann: „Die Hölle lediglich als schwierige Lebensumstände im Diesseits abzutun, ist eine grausame Lüge.“ Indem zentrale biblische Inhalte immer öfter ausgeblendet würden, bleibe die Botschaft von Jesu Sterben und Auferstehen für die Sünden der Menschheit immer mehr Zeitgenossen rätselhaft: „Für den durchschnittlichen Atheisten des 21. Jahrhunderts ist es eine absurde Botschaft, dass Christus für seine Sünden gestorben ist.“ Aber es sei lieblos, Menschen nicht davor zu warnen, „dass sie auf einem Weg sind, der sie ins Verderben führt“. Lohmann ermutigte dazu, „nie scheu oder zu vorsichtig zu sein, diese lebenswichtige Botschaft weiterzusagen“. Das gelte nicht nur für Pastoren, sondern für alle Christen. Sie sollten Wegweiser und Zeugen sein.

Mehr: www.idea.de

Tagung zu Matthew Henry

Matthew Henry (1662–1714) ist in Deutschland nicht sonderlich bekannt. Der puritanische Pastor, der verhältnismäßig jung verstarb, war jedoch ein herausstechender Theologe und hat einen beachtlichen Bibelkommentar hinterlassen, der erfreulicherweise nun durch den 3L Verlag auch der deutschsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht wird.

The University of Chester wird in der Zeit vom 14.–16. Juli 2014 eine Tagung zu Matthew Henry austragen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Vorträge einzureichen, gibt es hier: www.chester.ac.uk.

Josia-Konferenz 2014

Die Planungen für die Josia-Konferenz im Herbst 2014 haben begonnen:

Das Leitungsteam von Josia und viele weitere Mitarbeiter nahmen sich am vergangenen Wochenende die Zeit, um über die Zukunft von Josia zu sprechen, den Blog für das kommende Jahr zu planen und vor allem auch die nächste Josia-Konferenz im Herbst 2014 zu organisieren.

Mit der Organisation und Planung kamen wir gut voran. Zusammen konnten wir die vergangene Josia-Konferenz im Herbst 2013 Revue passieren lassen und uns Gedanken über die nächste machen. Dann ging es darum, in kleinen Gruppen zu überlegen, welche Themen jungen Christen auf der Seele brennen könnten und diese in Form von Blogbeiträgen für die kommenden Monate im Voraus zu planen. Ihr dürft jetzt schon gespannt sein!

Mehr hier: Josia-Freizeit: Weiter gehts…www.josiablog.de.

Predigtschule

Zu den Hauptaufgaben eines Pastors oder Predigers gehört die Verkündigung des Wortes Gottes. Die Predigtschule am MBS-Studienzentrum München soll Verkündigern dabei helfen, die Schrift treu und wirksam weiterzugeben. Nächste Woche gehts los. Noch werden Anmeldungen angenommen (siehe Flyer: flyer_clark_3a2.pdf).

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Tagung mit N.T. Wright: Der gekreuzigte Messias

Die Arbeitsgemeinschaft für biblisch erneuerte Theologie, das Theologisches Seminar St. Chrischona und die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel veranstalten in der Zeit vom 25.–27. Januar 2014 Studientage mit N.T. Wright in der Schweiz.

Auf einer dafür eingerichteten Internetseite schreibt Rainer Behrend zu N.T. Wright:

N.T. Wright ist gleichzeitig ein konservativer, innovativer und auch provokativer Theologe, dessen Gesamtwerk sich durch eine nicht oft zu findende, gut durchdachte erkenntnistheoretische Grundlage und eine fruchtbare Hermeneutik auszeichnet. Faszinierend ist dabei, wie sich seine Erkenntnistheorie und Hermeneutik in seiner exegetischen und theologischen Arbeit praktisch auswirken. So basiert z. B. der Grundaufbau seines großen Jesusbuches Jesus und der Sieg Gottes auf den weltanschaulichen Grundkategorien seiner Erkenntnistheorie. Es geht also um die Storys, die Praxis, die Symbole und die Fragen im Judentum z. Zt. Jesu und um Jesu Umgang mit diesen.

Wright liest die Bibel als dramatische Story in fünf Akten (Schöpfung, Fall, Israel, Jesus, Gemeinde). Er sieht den Anfang des 5. Aktes im NT beginnen. Die Rolle der Christenheit in der Zeit nach dem NT (also auch unsere heutige Rolle) sieht er darin, dass wir das begonnene Drama „weiterspielen“ (um in der Metapher zu bleiben), und dass uns dazu die Darstellung der fünf Akte in der Bibel als Autorität dienen. Diese Autorität definiert Wright in Analogie zur Autorität eines unvollständigen Shakespeare-Stückes, das erfahrenen Schauspielern gegeben wird, die es zu Ende spielen sollen: Sie müssen den Plot der ersten Akte verstehen und verinnerlichen, dürfen im letzten Akt nicht irgendetwas aufführen, was vor dem Hintergrund des Plots und der Charakterentwicklung der ersten Akte völlig unsinnig erscheint, aber sie dürfen im letzten Akt auch nicht immer nur einfach Wort für Wort Abschnitte aus den ersten Akten wiederholen. Es geht also um ein dynamisches Reagieren auf die Autorität Gottes, die er auf ganz verschiedene Weise durch die verschiedene Textgattungen der Bibel ausübt; es geht um die Autorität Gottes, die uns letztlich zu Akteuren in der Story Gottes mit der Welt macht.

Erfreulicherweise sollen auf dieser Veranstaltung auch Kritiker von N.T. Wrights Ansatz und der „Neuen Paulusperspektive“ zu Wort kommen. So ist geplant, dass Prof. Jacob Thiessen, der gerade die Publikation Gottes Gerechtigkeit und Evangelium im Römerbrief. Die Rechtfertigungslehre des Paulus im Vergleich zu antiken jüdischen Auffassungen und zur „Neuen Paulusperspektive“ für eine Veröffentlichung beim Peter Lang Verlag vorbereitet, an einer Podiumsdiskussion teilnimmt.

VD: WB

Evangelium21-Konferenz 2014

Flyer web2Vom 24.–26. April findet die mittlerweile 4. Evangelium21 Konferenz, wiederum in der Arche-Gemeinde in Hamburg statt. Das Konferenzthema lautet „Das Evangelium – das Wort der Wahrheit fürs ganze Leben“. Wir wollen gemeinsam darüber nachdenken, dass das Evangelium eben nicht nur das Wort der Wahrheit ist, durch das Menschen zum Glauben kommen, sondern eine Botschaft, die alle Lebensbereiche verändert!

Im Zentrum sollen dabei Predigten über Textabschnitte des Epheserbriefs stehen, die uns Thabiti Anyabwile halten wird. Ergänzt wird das Programm durch einige weitere Predigten aus dem Kreise von Evangelium21 und einigen Seminaren.

Unser Hauptreferent Thabiti Anyabwile ist Pastor der 1st Baptist Church in Grand Cayman, auf den Cayman Inseln. Neben seinem Gemeindedienst, ist Thabiti aktiv als Konferenzredner und Buchautor. Er hat ein großes Herz für Evangelisation und stellt sich regelmäßig Muslimischen Gelehrten im Rahmen des „Muslim-Christian Dialogues“. Sein bei der Gospel Coalition beheimatetes Blog „Pure Church“ gehört zu den am meisten frequentierten christlichen Blogs.

Weitere Referenten sind Matthias Lohmann, Kai Soltau und Christian Wegert aus dem Evangelium21 Leitungskreis und als Gast und Gastgeber zugleich, der langjährige Hauptpastor der Arche Gemeinde, Wolfgang Wegert.

Einen Flyer mit dem Programm gibt es hier: Flyer_web2.pdf.

Die Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort möglich unter: www.evangelium21.net.

Bericht über die erste Josia-Konferenz

Auf der Internetseite von Josia ist ein Bericht über die erste Konferenz mit vielen Fotos erschienen. Marco aus München schreibt:

Der zweite Konferenztag begann (nach einem ausgiebigen Frühstück) mit einer Predigt von Declan McMahon („Ein Leben für den Gott, der redet“). Declan machte uns anhand von Nehemia 8,1-12 die Wichtigkeit der Heiligen Schrift für unser Leben als Christen deutlich. Er ermutigte uns, mehr von Gottes Wort zu erwarten als wir es so oft tun. Nach einer kurzen Pause folgte dann eine Predigt von Rudi Tissen über Esra 9,6-15 („Ein Leben für Gott und gegen die Sünde“), in der es vor allem um die Frage ging, was ein wahres Sündenbekenntnis ausmacht. Rudi rief uns dazu auf, sich zum einen neu bewusst zu machen, wie furchtbar es ist, gegen Gott zu sündigen und zum anderen neu zu erkennen, dass unser Kampf gegen Sünde am Kreuz unserer Erlösers beginnt, der unsere Schuld ein für alle Mal bezahlt hat.

workshop-missionNach so viel “Geistlichem Schwarzbrot” kam uns das Mittagessen gerade recht, um das gerade Gehörte erst einmal zu verdauen. Der Nachmittag stand dann unter dem Motto “Workshops”. Von sieben Workshops durften wir zwei besuchen. Inhaltlich war für alle etwas dabei: „Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben“, „Die Bibel verstehen und lehren“, „Warum ich kein Muslim bin“, „Weltmission“, „Was ist Apologetik?“, „Warum du wertvoll bist in Gottes Augen! – Frauen in Christus“ und „Auf dem Weg zum Mann – zwischen Verantwortung und Versuchung“. Für die, die noch nicht genug Action hatten, bot sich anschließend die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen. Das gute Wetter lud aber auch einfach zum Entspannen bei einem Spaziergang ein.

Mehr: www.josiablog.de.

 

Josia-Konferenz 2013: Ein Leben für Gott

Am Sonntag ist die Josia-Konferenz 2013 mit dem Thema „Ein Leben für Gott“ in der August-Hermann-Francke Schule in Gießen zu Ende gegangen. Ich war am Sonntag dabei und habe den Gottesdienst und die Gemeinschaft sehr genossen. Mein Eindruck war, dass Gott durch die Predigten, Lieder, Vorträge und Seminare etliche Leute angesprochen hat.

Vielen Dank an alle, die diese Konferenz mit großem Einsatz geplant und durchgeführt haben! Mitschnitte einiger Vorträge und Seminare werden voraussichtlich in den nächsten Wochen auf der Internetseite von Josia online gestellt. Ein Kurzbericht wird heute 19.55 Uhr bei Bibel TV ausgestrahlt (hier die ideaHeute-Nachrichten mit dem Beitrag in der Mediathek).

Hier schon mal ein paar Bilder:

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Tom Johnson in München

MBS Innsbruck 080906 002 Tom JohnsonAm 19. Oktober hält Prof. Dr. Thomas K. Johnson ein Tagesseminar in München zu dem Thema:

  •  „Systematisch Theologie: Allgemeine Gottesoffenbarung“.

Johnson sagt dazu:

Das Thema „Allg. Offenbarung“ wird in der evangelischen Theologie gelegentlich völlig verneint oder es bleibt unterbelichtet. Deshalb müssen die biblischen Quellen für die revelatio generalis – besonders Römer 1–2 – gründlich untersucht werden. Gottes Offenbarung in der Schöpfung ist die oft unanerkannte aber zentrale Bedingung der menschlichen Erfahrung überhaupt. Weil unsere Mitmenschen ohne das Evangelium Gottes Schöpfungsoffenbarung nicht anerkennen können, stehen sie in ständigem Konflikt mit Gott und mit ihren eigenen Erkenntnissen. In diesem Licht können wir neuen intellektuellen Mut für die Verkündigung des Evangeliums bekommen.

Professor Johnson hat u.a. am Covenant Theological Seminary, an der University von Iowa und an der Theol. Fakultät von Tübingen (übrigens zusammen mit Miroslav Volf) evangelische Theologie studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Grundfragen der Dogmatik, insbesondere mit dem Verhältnis von Evangelium und Kultur sowie Apologetik. Er ist Autor mehrerer Bücher, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind.

Einzelheiten zu den Veranstaltungen des MBS-Studienzentrums München können hier entnommen werden. Für dieses Tagesseminar wird von Gasthörern kein Beitrag erhoben.

Außerdem der Hinweis, dass wir das Vorlesungsverzeichnis für 2013 leicht geändert haben. Die Vorlesung am 21. Dezember fällt aus, da der Termin zu nah an den Weihnachtsferien liegt. Folgende Veranstaltungen finden 2013 noch statt:

  • 19. Okt. 2013 (Prof. Dr. Thomas Johnson) Allgemeine Gottesoffenbarung
  • 09. Nov. 2013 (Ron Kubsch) Das stellvertretende Sühneopfer
  • 23. Nov. 2013 (Dr. Michael Clark) Christus im AT 1
  • 07. Dez. 2013 (Dr. Michael Clark) Christus im AT 2

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Als „Appetitanreger“ hier der Beitrag „The First Step in Missions Training: How our Neighbors are Wrestling with God’s General Revelation (Part 1)“: mbstexte173_b.pdf.

John Lennox in Wien

LennoxWienProfessor John Lennox wird am 28. Oktober 2013 um 19.00 Uhr einen Vortrag an der TU Wien halten. Zum Thema heißt es:

Der Vortrag „Hat die Wissenschaft Gott begraben?“ beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Religion. Es stellt einen Versuch dar, die Argumente der modernen Naturwissenschaften in der Aus- einandersetzung zwischen der atheistischen und der theistischen Deutung des Universums zu beurteilen. Wissenschaftstheoretische Überlegungen, die Frage der Objektivität von Wissenschaft und die Bewusstmachung der jeweiligen weltanschaulichen Grundannahmen werfen ein neues Licht auf die aktuelle Debatte.

Weiter Informationen gibt es hier im Flyer: John Lennox_Flyer_Wien.pdf.

VD: JB

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