Papst Benedikts XVI: Kreuzzug gegen die Moderne?
Zu Gast im »Philosophischen Quartett« sind heute Abend Daniel Deckers, Kirchenexperte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und mit dem Vatikan eng vertraut, sowie der bekennende Papstkritiker Alan Posener, Korrespondent für Die Welt und Welt am Sonntag. Sie diskutieren mit Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski über den deutschen Papst-Professor und dessen Bild unserer heutigen Welt. Befindet er sich tatsächlich auf einem »Kreuzzug gegen die Moderne«, wie seine Gegner behaupten?
Das ZDF schreibt:
Papst Benedikt XVI., der Heilige Vater in der weißen Soutane, sieht schwarz, wenn er an Europa denkt, wo die Aufklärung ihren Ursprung hat und die Säkularisierung und der Liberalismus am weitesten gediehen sind. Für den Papst scheint es eine seelenlose Gesellschaft zu sein, diese westliche Moderne mit ihrem wissenschaftlichen Denken, der Emanzipation der Frau, der sexuellen Revolution, der Profitmaximierung, den 68ern und den Befreiungstheologen, die für ihn nichts anderes sind als marxistische Missionare im Priestergewand.
Leider haben inzwischen die öffentlich-rechtlichen Sender anspruchsvollere Beiträge in die Nacht verlegt:
- ZDF: Das Philosophische Quartett , Sonntag, 29.11.2009, 23:50 – 00:55 Uhr
Es tut sich etwas im deutschsprachigen Europa. Sebastian Heck hat die Internetseite für die »Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie 2010« freigeschaltet. Die Konferenz will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den U.S.A. sowie aus anderen Länder zusammenbringen und:
Kürzlich habe ich auf einen kurzen
Das Deutsche Historische Museum (Berlin) und die Johannes a Lasco-Bibliothek (Emden) haben für die Zeit vom 1. April bis zum 19. Juli 2009 die Ausstellung »Calvinismus: Die Reformierten in Deutschland und Europa« organisiert. Zur Ausstellung heißt es:
Die 