Anmeldungen noch möglich: Im Zweifel für den Zweifel?
Bald startet in Berlin die Studienwoche »Im Zweifel für den Zweifel?: Glauben, Zweifeln und Vertrauen«. Anmeldungen sind noch möglich.

Mehr hier: theoblog.de.
Tipps & Verantstaltungshinweise
Bald startet in Berlin die Studienwoche »Im Zweifel für den Zweifel?: Glauben, Zweifeln und Vertrauen«. Anmeldungen sind noch möglich.

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»Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen«, hieß es zur Zeit von Francis und Edith Schaeffer im L’Abri-Studienzentrum. Junge Leute strömten in die Schweiz, weil sie brennende Fragen loswerden wollten und nach tragfähigen Antworten suchten. Die Zeit der Antworten scheint vorbei zu sein. Für viele ist der Zweifel heute Manifest und Programm. Menschen suchen, weil sie nicht finden wollen. Eben: »Im Zweifel für den Zweifel!« (Tocotronic).
Der Zweifel schützt, deckt Irrtümer auf, eröffnet neue Sichtweisen und hilft beim Entdecken begehbarer Wege. Wenn aber Skepsis alles ist, was wir haben, wenn die Zweifel uns im Innern spalten, wenn es der Kritik immer schwerer fällt, kritisch zu sein, weil sie alles, was sie zu kritisieren pflegte, bereits zerstört hat, ist die Zeit gekommen, auch den Zweifel in Zweifel zu ziehen.
In der Zeit vom 21.–25. Juni veranstaltet das Martin Bucer Seminar zusammen mit L’Abri Holland und der L’Abri-Kontaktarbeit aus Deutschland eine Studienwoche zu apologetischen Themen. Während der Woche werden fachkundige Referenten Vorträge und Workshops anbieten, Zweifeln Raum geben und zeigen, dass es gute Gründe gibt, dem Evangelium von Jesus Christus zu vertrauen und es auf vielfältige Weise in der Gesellschaft zu bezeugen.
Studenten, Pastoren, apologetisch interessierte Christen und andere Neugierige sind herzlich eingeladen, in dieser Woche zusammen mit anderen zu glauben, zu zweifeln und zu vertrauen.
Flyer mit Anmeldemöglichkeit hier: flyer.pdf.
Ich hoffe, wir sehen uns!
Das New College (University of Edinburgh) und die Freie Universität Amsterdam veranstalten in diesem Herbst eine zweitägige Konferenz über den calvinistischen Theologen Herman Bavinck (1854–1921). Die Konferenz findet zwischen vom 1.-2. September 2010 in Edinburgh statt.
Hier ein Flyer mit dem Programm und Anmeldeinformationen: CONFERENCE2520.pdf.
Der Mythos des Malergenies Vincent van Gogh gründet sich auch auf seinen schriftlichen Nachlass. Denn zeitlebens hat er schreibend geordnet, was er später in seinen Gemälden schuf. Eine Londoner Ausstellung feiert van Gogh nun endlich auch als Autor. Gina Thomas schreibt:
Die ausführliche Korrespondenz Vincent van Goghs zeugt nicht nur vom Mitteilungsbedürfnis des exaltierten Sonderlings. Beim Schreiben ordnet er auch die Fülle der Gedanken, die sich dann auf der Leinwand kristallisieren. Die Bedeutung der Briefe war Eingeweihten schon zu seinen Lebzeiten bewusst. Nach seinem Tode setzte sich nicht nur sein Bruder Theo für eine Edition ein. Der Maler Émile Bernard, dessen Schriftwechsel mit van Gogh zu den wichtigsten Quellen der modernen Kunstgeschichte gehört, war überzeugt, dass diese Dokumente beim breiteren Publikum Resonanz finden und somit zu van Goghs Anerkennung als Künstler beitragen würden. Es gebe nichts Eindringlicheres als seine Briefe, schrieb Bernard. Nach der Lektüre könne man weder die Aufrichtigkeit noch den Charakter, noch die Originalität in Frage stellen: Die Briefe sagten alles.
Hier der vollständige Artikel: www.faz.net.
Das Bild des Mannes unterliegt einer zunehmenden Fragmentierung und Defunktionalisierung bis hin zur Entwertung positiver männlicher Eigenschaften. Dies hat zu einer mittlerweile tiefgreifenden und häufig leidvollen Identitäts- und Orientierungskrise vieler Männer und Jungen geführt. Diese medial vermittelten Prozesse beeinflussen gesellschaftliche, gesundheitliche und demografische Trends.
Der Kongress »Neue Männer – muss das sein?« will den komplexen Ursachen nachgehen, diese aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Ansätze für ein vielleicht gerade entstehendes neues Bild vom Mann sichtbar werden lassen.
Hier mehr Informationen zu der Veranstaltung, die vom 19. bis 20. Februar 2010 an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf angeboten wird: www.maennerkongress2010.de.
Das Schweizer L’Abri in Huemoz lädt für den 13. Januar 2010 zu einer kleinen Konferenz über »Wissenschaft und Theologie« ein. Hauptredner ist Cees Cekker, ein niederländischer Nanowissenschaftler. Er gilt als »Pionier der molekularen Elektronik« und als »europäisches Aushängeschild der Nanoforschung«. Er ist seit 2000 Professor für Molecular Biophysics an der Delft University of Technology und wurde 2006 mit dem Ehrentitel Distinguished University Professor ausgezeichnet. Von seinen zahlreichen Publikationen wurden mehr als zwanzig in den Zeitschriften »Nature« und »Science« veröffentlicht.
Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.
Ein Flyer mit Informationen zur Anmeldung kann hier herunter geladen werden: CeesDekkerflyer.pdf.
Zu Gast im »Philosophischen Quartett« sind heute Abend Daniel Deckers, Kirchenexperte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und mit dem Vatikan eng vertraut, sowie der bekennende Papstkritiker Alan Posener, Korrespondent für Die Welt und Welt am Sonntag. Sie diskutieren mit Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski über den deutschen Papst-Professor und dessen Bild unserer heutigen Welt. Befindet er sich tatsächlich auf einem »Kreuzzug gegen die Moderne«, wie seine Gegner behaupten?
Das ZDF schreibt:
Papst Benedikt XVI., der Heilige Vater in der weißen Soutane, sieht schwarz, wenn er an Europa denkt, wo die Aufklärung ihren Ursprung hat und die Säkularisierung und der Liberalismus am weitesten gediehen sind. Für den Papst scheint es eine seelenlose Gesellschaft zu sein, diese westliche Moderne mit ihrem wissenschaftlichen Denken, der Emanzipation der Frau, der sexuellen Revolution, der Profitmaximierung, den 68ern und den Befreiungstheologen, die für ihn nichts anderes sind als marxistische Missionare im Priestergewand.
Leider haben inzwischen die öffentlich-rechtlichen Sender anspruchsvollere Beiträge in die Nacht verlegt:
Es tut sich etwas im deutschsprachigen Europa. Sebastian Heck hat die Internetseite für die »Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie 2010« freigeschaltet. Die Konferenz will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den U.S.A. sowie aus anderen Länder zusammenbringen und:
den robusten Glauben vermitteln, der in den reformierten Bekenntnisschriften, wie zum Beispiel dem Heidelberger Katechismus, zum Ausdruck kommt. Einen Glauben, für den Christen verfolgt wurden. Einen Glauben, für den Christen gestorben sind.
Ein Blick auf das Programm der Konferenz lohnt sich: www.heidelbergerkonferenz.info.
Auf einem Werkstattkongress in Kassel orientieren sich die Protestanten neu. Sie wollen ihre Botschaft ungewohnt formulieren, Menschen von heute erreichen und gegen den Trend wachsen. Der Rheinische Merkur schreibt: »Die evangelische Kirche will nicht mehr hinnehmen, was die Zeit ihr bietet, Alterung, weniger Geld und Bedeutungsverlust, sondern ihre Rolle neu definieren und ihren Auftrag wieder entdecken. Das ist die Botschaft aus Kassel. »Wir sollten mit dem eigenen Glauben ernst machen, der Treue Gottes Vertrauen schenken«, stimmt der gastgebende Bischof Martin Hein im Eröffnungsgottesdienst die Teilnehmer ein. ›Bitte kein Lamento mehr, es wäre Unglauben.‹«
Weiter heißt es:
Wolfgang Huber hat in Kassel einen seiner letzten öffentlichen Auftritte als Ratsvorsitzender. Ist das sein Vermächtnis? Wie gewohnt setzt er die Gesten sparsam, aber die Stimme schlägt Schneisen. Jedes Argument sitzt, jede Beobachtung trifft. Er ist eine Spur ungeduldiger geworden, fordert eine Theologie, »die sich der Orientierungssuche unserer Zeit stellt und auf sie aus der Kraft der biblischen Texte und aus der Weite der kirchlichen Überlieferungen antwortet«. Die Theologie, sagt er, müsse im religiösen Pluralismus ihr Verhältnis zur Kirche neu klären. Und wirbt für eine Befreiung der Kirche aus einer Milieugefangenschaft: »Unsere Berührungsängste halten uns von vielen kulturell Kreativen genauso fern wie von wirtschaftlich Erfolgreichen.« Er spürt »eine Angst, für fromm gehalten zu werden. Manchmal hält sie uns davon ab, unsere Glaubensgewissheit zur Sprache zu bringen.« Bei solchen Sätzen klatschen die Teilnehmer im blau ausgeleuchteten Saal. Auch, als er eine »verbreitete Abneigung gegen die Vorstellung von wachsenden Gemeinden in der Kirche« kritisiert: »Wir dürfen das Wachstum als Ziel nicht aus den Augen verlieren.«
Den Artikel »Der Zukunft zugewandt« gibt es hier: www.merkur.de.
Das Gordon-Conwell Theological Seminary veranstaltet vom 13.–15. Oktober eine Konferenz zu Ehren von David Wells. Das Programm sieht sehr interessant aus. Der Titel des von Michael Horton geplanten Vortrags ist sehr bezeichnend. Schade, dass es so weit weg ist.
Hier weitere Informationen zur Konferenz: www.gcts.edu.