Hoffnung für Christen in der Türkei?
Der Deutschlandfunk hat eine ausgewogene Analyse zur Religionsfreiheit in der Türkei ausgestrahlt.
[podcast]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/09/16/dlf_20100916_0940_4d66d741.mp3[/podcast]
Der Deutschlandfunk hat eine ausgewogene Analyse zur Religionsfreiheit in der Türkei ausgestrahlt.
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In Europa sind spätestens seit dem Beginn der Globalisierung die islamische, christlichen und säkularisierte Welten mit miteinander verwoben. Die zweiteilige ZDF-Dokumentation »Wohin treibt der Islam?« von Friedrich Klütsch und Daniel Gerlach geht der Frage nach, ob der Islam und die Demokratie zusammen passen oder welche Chancen und Schwierigkeiten sich bei dem Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen ergeben. Unter den während der Dokumentation begleiteten Personen befindet sich Nassem Ben Iman, der zum Christentum konvertiert ist oder der bekannte Koran-Gelehrte Nar Abu Zaid, der im Juli verstorben ist.
Die zwei Teile können derzeit in der Mediathek aufgerufen werden:
VD: SW
Die Armut in der Welt soll bis zum Jahr 2015 halbiert werden, erklären die Millennium-Entwicklungsziele, die im Jahr 2000 von von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der UNO, der Weltbank, der OECD und mehreren NGOs formuliert worden sind. Auch die Evangelikalen haben sich unter dem Dach der »Micah Challenge« (in Deutschland Micha Initiative) den Zielen des Millennium-Gipfels der Vereinten Nationen angeschlossen.
Dieser Beitrag des DLF zeigt, dass entgegen der mit den Initiativen verknüpften Erwartungen die Armut ist in den letzten beiden Jahren gestiegen ist. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Eigeninteressen der mächtigen Staaten, das Fehler der nötigen Mittel, die Finanzkrisen und anderes mehr.
Die Hauptursache für die bleibende Armut ist allerdings die Korruption. Dies zeigt, wie bedeutend neben der politischen und praktischen Armutsbekämpfung die Verkündigung des Evangeliums ist. Steinerne Herzen brechen nur dort auf, wo Jesus Christus einzieht und eine Veränderung von Innen schenkt (vgl. 1Mo 6,5; Hes 36,26; Mt 15,19 u. Mk 7,21).
Hier der Beitrag:
[podcast]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/09/06/dlf_20100906_0936_06f0f979.mp3[/podcast]
Doris Stump, sozialistische Abgeordnete der Schweiz in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, hat ihren Bericht über »Sexistische Stereotype in den Medien« vorgelegt. Ihre Folgerung: Pressefreiheit stoße an ihre Grenze, sobald die Gendergerechtigkeit beeinträchtigt wird. Ihr passendes »Lebensmotto« stammt von Christina Thürmer-Rohr: »Feminismus ist kein kurzfristiger Arbeitsauftrag«. Lorenz Jäger schreibt in seinem humorigen Beitrag:
Im Mai legte Doris Stump, sozialistische Abgeordnete der Schweiz im Europäischen Parlament, ihren Bericht über »Sexistische Stereotype in den Medien« vor. Frauen seien nicht nur in den Nachrichten unterrepräsentiert, sondern würden oft auf ältere Rollenbilder – etwa das der Mutter und der Ehegattin – festgelegt. Frau Stump schlägt dagegen gesetzgeberische Maßnahmen vor, sie möchte Verpflichtungen oder Selbstverpflichtungen von »media authorities« – wer auch immer das bei uns sein mag –, verbindliche Sprachcodes, schließlich die Einführung von Quoten »oder anderen positiven Maßnahmen« in der Berichterstattung.
Die Pressefreiheit, sagt Frau Stump, sei das Eine; aber wo es um Gendergerechtigkeit gehe, müsse sie ihre Grenze finden. In der Heimat der Abgeordneten ist man etwas weiter. Man kann Deutschland nur dazu beglückwünschen, dass es hier schon »Zebrastreifen« gibt; in der Schweiz war bislang »Fußgängerstreifen« üblich. Damit ist es vorbei: »Mit dem Wort Fußgängerstreifen sind nur die Männer gemeint«, erklärte eine Mitarbeiterin der Berner Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann. Aus Vater und Mutter wird nun in amtlichen Schreiben »das Elter«. Also diesmal bin ich unbedingt dabei.
Hier mehr: www.faz.net.
Renate Schmidt schreibt in »Nachhaltige Familienpolitik für eine Zukunft mit Kindern« (Jürgen Flöthmann/Charlotte Höhn (Hrsg.): Wege zu einer erfolgreichen Familien- und Bevölkerungspolitik. Schriftenreihe der DGD, Bd. 1, 2007, S. 14):
Deutschland hat nicht zu viele Alte, wie es häufig postuliert wird, sondern Deutschland hat zu wenige Kinder … Was dies für die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft, für Forschung und Technologie und für uns selbst mit unserem hohen Bedürfnis nach Dienstleistungen bedeutet, haben wir uns bisher zu wenig vorgestellt. Die OECD geht davon aus, dass angesichts des demographischen Trends vorausgesetzt es werden keine gegenläufigen Maßnahmen ergriffen in der Europäischen Union die jährliche Wachstumsrate ab dem Jahr 2015 um etwa 0,5 Prozentpunkte reduziert sein wird. Und im Jahr 2025 wird überhaupt nur noch ein halbes Prozent Wachstum erreicht werden können. Der angebliche Rettungsanker Zuwanderung wird das Problem nicht lösen können, denn um den heutigen Altersaufbau zu halten, müssten jährlich (netto) 3,5 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern. Wer mittel- und langfristig Innovationsfähigkeit und Wachstum sichern will, muss mit dafür Sorge tragen, dass es viele stabile Familien mit mehr Kindern gibt!
VD: iDAF
Ist Patchwork wirklich das Familienmodell der Zukunft? Auf jeden Fall passt es in unsere Unverbindlichkeitswelt. Doch unsere Selbstverwirklichungsmanie fordert ihren Preis. Und den zahlen die Kinder. Melanie Mühl schreibt herausstechend für die FAZ:
Alle sind glücklich. Denn wir haben ein neues gesellschaftliches Ideal gefunden: die Patchworkfamilie. Das Wort klingt nach Sommerferienlager, und die Fotostrecken in den Zeitschriften zeigen fröhliche Menschen, die sicher im Leben stehen und jedes Problem lösen, bevor es überhaupt da ist. Ihr Motto lautet Leichtigkeit. Die Menschen heißen Demi Moore, Heidi Klum oder Boris Becker, sie heißen Christian und Bettina Wulff. Sie wohnen in Hollywood oder im Schloss Bellevue. Sie rufen uns winkend entgegen: Patchworkfamilien sind super!
»Wir können das Leben nicht einfach wieder dort aufnehmen, wo wir es einmal fallengelassen haben«, schrieb die Schriftstellerin Marion Titze einmal in einem wunderbaren Text in der Literaturzeitschrift »Sinn und Form«. In diesem Satz verbirgt sich die einfache Wahrheit, dass unser Handeln immer Folgen hat. Die Folgen können harmlos sein oder katastrophal. Sicher ist, dass irgendjemand immer den Preis dafür zahlen muss.
Mehr: www.faz.net.
VD: EP
Eva Quistorp hat in einem Kommentar für TheEuropean ein merkwürdiges Konzept der Religionsfreiheit beworben und dabei, wie es sich für eine deftige Grünen-Politikerin gehört, die Evangelikalen in die Nähe militanter Muslime gerückt.
Das Grundgesetz ist eine Komplexität von Freiheiten und Pflichten, individuellen Rechten, aber auch von sozialen Rechten, und es versucht, diese in einen Gesamtzusammenhang zu setzen. Beispielsweise sind die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Versammlungsfreiheit, die Meinungs-, Wissenschafts- und die Kunstfreiheit wichtigere grundgesetzlich garantierte Rechte. In diesem Zusammenhang ist die Religionsfreiheit nicht als Freiheit für fundamentalistische Evangelikale, holocaustleugnende Katholiken oder djihadistische Muslime, sondern nur im Zusammenhang mit der Geschlechtergleichberechtigung, der Meinungs-, Wissenschafts- und Kunstfreiheit denkbar.
Es spricht für TheEuropean, dass bereits zwei Tage später eine Replik von Alexander Kissler publiziert wurde. Er warnt in seinem Beitrag vor einer Instrumentalisierung der Religionsfreiheit durch den Staat:
Weil der freiheitliche Staat den Glauben nicht politisieren darf, sondern ihn in seiner ganzen Eigentümlichkeit respektiert, muss es dem Staat egal sein, was der Gläubige oder Ungläubige denkt. Es mag Katholiken geben, die die Schoah relativieren, antisemitische Protestanten, intolerante Muslime, verblendete Atheisten, fundamentalistische Juden und nationalistische Hindus – ebenso wie korrupte Journalisten, kriminelle Wissenschaftler und verbrecherische Künstler. Wo immer sie gegen Recht und Gesetz verstoßen, müssen sie bestraft werden. Nie und nimmer aber darf der Staat die freie Ausübung des Glaubens, des Berufs, der Wissenschaft und der Kunst prinzipiell an politische Bedingungen koppeln. Es wäre das Ende der Republik, der Abschied von der Freiheit.
Am 5. August 1990 bekräftigten 45 Außenminister im Namen der Mitglieder der Konferenz Islamischer Staaten mit der Kairoer Erklärung ihre eingeschränkte Sicht der Menschenrechte unter der Vorbedingung der Gültigkeit der Scharia. Obwohl fast alle islamische Staaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 unterschrieben haben, vertritt die Konferenz Islamischer Staaten die Auffassung, dass Muslime alleine göttlichem Gebot, also der Scharia Folge zu leisten hätten, die Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen hingegen menschliches Werk und damit für Muslime nicht bindend seien. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert, dass damit Nicht-Muslime in islamischen Ländern vor dem Gesetz zu Bürgern zweiter Klasse würden, die Gleichberechtigung von Mann und Frau abgeschafft sei und die freiwillige Entscheidung, seinen Glauben zu wechseln, mit Hinweis auf die Menschenrechte im Islam verhindert werde, ja sogar mit langjährigen Haft und sogar mit der Todesstrafe geahndet werden könnte. Laut IGFM leiden in nahezu allen Mitgliedsländern der Konferenz Islamischer Staaten, zu den heute 57 Staaten gehören, Nichtmuslime unter Benachteiligung, Diskriminierung bis hin zur offenen Verfolgung. Gemessen an der Zahl der Opfer stellen die Christen die größte Opfergruppe. Die IGFM kritisiert, dass die Weltöffentlichkeit zu wenig Notiz von der fortschreitenden Festigung des Willens der Kairoer Erklärung nimmt: So sei der Menschenrechtsrat selbst als Steigbügelhalter für die Einschränkung der Menschenrechte aufgetreten, indem er eine Abstimmung zugelassen habe, in dessen Folge jegliche Kritik an menschenrechtswidrigem Handeln aus religiösen Gründen unzulässig sei. Gerade im Hinblick auf den Schutz vor den Folgen aus ungerechtfertigter Beschuldigung wegen Blasphemie oder für Konvertiten und den Vollzug barbarischer Strafen wie Steinigung, Amputation und Prügelstrafen habe der Menschenrechtsrat unselige Fakten geschaffen. Versagt hätten aber auch die westlichen und abendländisch orientierten Staaten, die es nicht vermocht hatten, sich auf eine gemeinsame Linie zum Schutz der Menschenrechte zu einigen, so die IGFM.
Nach der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam« vom 19.9.1981 durch den »Islamrat für Europa« ist die Kairoer Erklärung das zweite große multinationale Menschenrechtsdokument der islamischen Welt. Trotz weitreichender Garantien für die persönliche Freiheit des Menschen und die Unterstreichung, dass die grundlegenden Rechte und Freiheiten «verbindliche Gebote Gottes« seien und deshalb jeder Mensch individuell für ihre Einhaltung verantwortlich und deren Missachtung und Verletzung eine schreckliche Sünde sei, ist laut Abschlussartikel 25 die Scharia «die einzig zuständige Quelle für die Auslegung und Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung.« So bietet die Kairoer Erklärung Schlupflöcher für Steinigung und Amputation, indem sie gewährten Schutz des Lebens oder der körperlichen Unversehrtheit durch Hinweis auf die Gebote nach Schariarecht wieder aufhebt.
Weil der Islam – wie es dort heißt – die Religion der reinen Wesensart ist, ist es verboten, irgendeine Art von Druck auf einen Menschen auszuüben oder seine Armut oder Unwissenheit auszunutzen, um ihn zu einer anderen Religion oder zum Atheismus zu bekehren. Es ist daher eine logische Folge, dass jeder Mensch das Recht hat, im Einklang mit den Normen der Scharia für das Recht einzutreten, das Gute zu verfechten und vor dem Unrecht und dem Bösen zu warnen. Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Die freie Entscheidung, seinen Glauben zu wechseln, wie sie von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Pakt für Bürgerliche und politische Rechte garantiert wird, ist durch diese Erklärung für Muslime aufgehoben: Konversion zum Islam ja, Islam verlassen unter Androhung schwerster Strafen, nein.
An das Böse gewöhnt man sich schnell wenn es langsam kommt. Und wenn es früh kommt. Schon Kinder können sich spielerisch vom Bösen verzaubern lassen.
Herzlich Willkommen!
Es gibt Voodoo-Puppen … und es gibt VooDolls. VooDolls haben die magische Kraft von Voodoo-Puppen, sind aber viel cooler, bunter und vielseitiger. Für jedes kleine oder große Problem gibt es nämlich eine VooDoll, das für die Lösung zuständig ist. Egal, ob du Liebeskummer, Probleme in der Schule oder Schiss vor dem ersten Date hast. Es gibt eine VooDoll, die dir helfen kann.
Außerdem sind VooDolls immer da, wenn du sie brauchst, sie begleiten dich überall hin, geben dir Power und Mut oder machen einfach nur das Leben schöner und leichter. Und wenn du VooDolls verschenken möchtest, tun sie natürlich genau dasselbe für denjenigen, der sie geschenkt bekommen hat.
Probier’s doch einfach mal aus und lass dich überraschen.
Voodoo-Puppen für Kinder. »Diese Puppen können einem bestimmten Menschen nachgebildet oder durch ein Foto, das an die Puppe geheftet wird, als bestimmte Persönlichkeit ausgewiesen werden. Indem mit einer Nadel in die Puppe gestochen wird, soll demjenigen, dem die Puppe nachempfunden wurde, Schmerzen zugefügt werden. Im eigentlichen Sinne sind diese Puppen jedoch nachgebildete Gottheiten, die durch dieses Ritual angerufen werden.«
Das ist natürlich alles nur ›Spass‹. Wer es nicht glauben will, hier gibt es die VooDolls: my-voodoll.de.
VD: MW
Ob Parkplätze, Scheidung oder Kanzlerposten – fragt man Dr. Eugen Maus, ziehen Männer immer den Kürzeren.
Seit 18 Jahren ist er mit derselben Frau zusammen. In einigen seiner Ansichten unterstützt sie ihn sogar. Geheiratet haben die beiden jedoch nicht. »Die Ehe ist keine Beziehungsform, die ich bedingungslos empfehlen würde«, so Maus. Immerhin werden 75 Prozent aller Scheidungen von Frauen eingereicht. Außerdem hätten es Männer in Sachen Familiengründung sowieso schon nicht leicht: Einerseits sollen sie sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen, um ihrer Frau unter die Arme zu greifen. Andererseits verkörpere der Mann auch heute noch den Ernährer der Familie, da sich viele Frauen im traditionellen Rollenbild sehr wohl fühlten und sich nicht täglich auch noch durch den Karriere-Dschungel schlagen wollten.
Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper sagte einmal, dass »Männer von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt worden sind«. Über diesen »populistischen Blödsinn« kann Eugen Maus nur lachen, schließlich sei das keine Kunst, wenn man dazu mit Milliarden-Beiträgen gefördert werde. Allein in Deutschland gebe es jede Menge Frauenförderprogramme und so gut wie nichts Entsprechendes für Männer. Und das, obwohl die Frauen dem Mann durchaus viel zu verdanken hätten. Für Maus offenbart sich das beispielsweise bei den Werken der klassischen Musik, die nun mal überwiegend von Männern geschaffen wurden.
Tja, auf solche Machtkämpfe läuft eine Politik hinaus, die alle und alles gleich berechtigen möchte. Ich vermute, der Verein wird Zulauf bekommen. Hier der Artikel: www.welt.de.