Zeitgeist

Identitätsfindung in der Postmoderne

41Il9gIBcQL SX311 BO1 204 203 200Jonas Erne hat das Buch Das komponierte „Ich“: Identitätsfindung in der Postmoderne rezensiert:

Der Untertitel lautet „Identitätsfindung in der Postmoderne und das christliche Menschenbild“. Der Inhalt basiert auf zwei Vorträgen, die Ron Kubsch 2010 und 2011 gehalten hat. In der Einleitung geht es um die Frage nach dem Subjekt. Wer bin ich? Diese Frage ist in unserer Zeit sehr wichtig geworden. Lange Zeit war die Identität keine so große Frage. Sie wurde durch die Einbettung in die Familie, den Ort und die Kirche von außen vorgegeben. Durch die Industrialisierung und später die Globalisierung wurde das Leben in immer mehr Teile aufgespalten, und an jedem dieser Teile, wie Beruf, Gemeinde, Familie, Vereine, und so weiter, wurde (und wird) erwartet, dass jeder eine bestimmte Rolle spielt. So stellt sich halt schon immer mehr diese Frage: Wer bin ich? Die Persönlichkeit wird plötzlich als etwas „Flüssiges“ gesehen, was sich ständig verändern kann, und der Gestalter dieser Persönlichkeit ist das einzelne Subjekt.

Im zweiten Teil beschreibt Ron Kubsch „Postmoderne Identitätserfahrungen“. Hier schreibt er von einer „Bastel-Mentalität“, also dass Menschen anfangen, ihre Identität zu basteln und im Laufe der Jahre ständig überarbeiten. Er zitiert den Leiter des Berliner Jugendkultur-Archivs, welcher schreibt, dass junge Menschen immer wieder zwischen den verschiedenen Subkulturen wechseln. Zygmunt Bauman, einer der wichtigsten Soziologen der Postmoderne, spricht von einem „Nomadentum“, also dem ständigen Umherreisen zwischen verschiedenen Subkulturen und Identitäten. Es werde jegliche Festlegung bewusst vermieden, so Bauman.

Mehr: jonaserne.blogspot.de.

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Spiritualität

David Mills hat vor einigen Jahren in einem Beitrag für FIRST THINGS das sich ausbreitende Konzept von „Neuer Spiritualität“ vorgestellt. Es geht nicht mehr um „Geistliches Leben“ im engeren Sinn, sondern um Grenzenlosigkeit und Selbstverwirklichung.  Für Lady Gaga ist Spiritualität beispielsweise ein Glaube, der alle Menschen gleichermaßen so akzeptiert, wie sie sind. In einem Interview mit der TIMES erklärte sie, dass in ihrer Spiritualität kein Platz ist für Religionen, die  irgendwelche Leute nicht akzeptieren. Spiritualität ist „Liebe und Vergebung“. Mills verweist auch auf eine Studie, die gezeigt haben soll, dass Spiritualität mit dem Wachstum an Selbsterkenntnis, Fürsorge, Globalisierung und die Akzeptanz unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen in Verbindung gebracht wird.

Diese Spiritualität ist nicht nur selbstwidersprüchlich (Lady Gaga schließt etwa einige Leute aus ihrer Religion aus), sie hat freilich mit einem durch das Evangelium geformten Glauben so gut wie nichts mehr zu tun. Es ist die Religion des Menschen, der das Evangelium nicht kennt, eine „geistlose“ Religion. Mills verweist auf Pascal, der ungefähr Folgendes gesagt hat: Der Mensch, der um seinen geistlichen Tod weiß, will nicht den Gott der Spiritualität, sondern den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Die Prediger der „Neuen Spiritualität“ sind Diebe und Räuber, die kommen, um zu stehlen und zu schlachten. Sie wollen Menschen an sich binden. Sie suchen und finden Leute, die sich Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken“ (vgl. 2Tim 4,3). Die Schafe, die in Jesus Christus ihren Hirten gefunden haben, werden ihnen nicht gehorchen. Diejenigen, die noch auf der Suche sind, sollten sich von Jesus Christus finden lassen. Denn er ist die Tür zu einem wirklich geistlichem Leben. Er hat als guter Hirte selbstlos sein Leben gelassen, damit wir geistlich Tote mit Gott versöhnt werden können. Er ist gekommen, damit wir „das Leben und volle Genüge haben“ (vgl. Joh 10,7–12).

Hier der Artikel: www.firstthings.com.

Gender in Hamburg

Manche Politiker lieben es, ihre Bürger zu erziehen. Dass sie Interessenvertreter sind und sich gesellschaftliche Mehrheitsinteressen in der Politik wiederfinden sollten, geht leider zu oft unter. Jetzt hat der Hamburger Senat unter Olaf Scholz beschlossen, den Bürgern der Stadt eine Genderkur zu verpassen. Zum Anlass teilt der Senat in seinem 63 Seiten zählenden Aktionsplan mit:

Die Belange und Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, sowie von Trans*- und Inter* (LSBTI*) sind selbstverständlicher Teil einer modernen Gleichstellungspolitik. In Hamburg sollen alle Menschen jeder geschlechtlichen Identität und jeder sexuellen Orientierung gleiche Anerkennung und Teilhabe erfahren und selbstbestimmt leben können. Um die aktuellen Herausforderungen zur Gleichstellung der geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen anzugehen, ist in dem Koalitionsvertrag „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg“ über die Zusammenarbeit in der 21. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft die Entwicklung eines Aktionsplans zur Akzeptanz und Anerkennung der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt vereinbart worden.

Mathias von Gersdorff kommentiert:

Der Hamburger Senat hat am 10. Januar 2017 einen sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ beschlossen. Wie der Name schon sagt, ist die Implementierung der Akzeptanz sexueller Vielfalt – also Gender – wichtigstes Ziel des Erlasses.

Der Erlass sieht in 11 Handlungsfeldern von der Kindheit bis ins Alter über 90 Einzelmaßnahmen vor, um Gender in der Gesellschaft zu verankern. Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, erklärte hierzu: „Wir wollen aktiv eine Kultur der Anerkennung und Offenheit für vielfältige Lebensformen fördern.“

Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen soll regelmäßig ausgewertet und fortgeschrieben werden. Man wird also nicht locker lassen, solange die Hamburger Bürger nicht die geforderte „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ verinnerlichen. Der Aktionsplan sieht im Grunde eine regelrechte Gehirnwäsche vor.

Mehr: mathias-von-gersdorff.blogspot.de.

Professor: Die Studenten schweigen lieber

Nach Auffassung des Philosophieprofessors Daniel Bonevac meiden viele Studenten unter dem Eindruck der Politischen Korrektheit inzwischen bestimmten Themen. Es würde nicht mehr frei diskutiert, so wie das früher der Fall gewesen sei. Besonders in ethischen Fragen sei ein offener Diskurs kaum noch möglich. THE COLLEGE FIX, eine Plattform der „The Student Free Press Association“, schreibt:

In jüngster Zeit stellte Bonevac fest, dass die Untersuchung konservativer Gesichtspunkte zu moralischen Fragen wie Abtreibung, sexueller Moral, bejahendem Handeln und restriktiver Einwanderung in einem Klassenzimmer fast unmöglich geworden ist.

Hier mehr: www.thecollegefix.com.

Zentralrat der Muslime mit Beschluss der EKD-Synode zur Judenmission unzufrieden

Der nachfolgende Beitrag von Johannes Strehle ist – es ist wichtig, in Tagen wie diesen darauf hinzuweisen – eine Satire:

Zentralrat der Muslime mit Beschluss der EKD-Synode zur Judenmission unzufrieden

Das Denkbare ist geschehen und hat außerhalb der EKD niemand überrascht: Der Zentralrat der Muslime hat Beschwerde beim Internationalen Antidiskriminierungsgerichtshof gegen den Beschluss der EKD-Synode zur Judenmission eingelegt, der auf Wunsch des Zentralrats der Juden zu Stande gekommen war. Der Beschluss stelle eine Diskriminierung der Muslime dar und bestärke die Juden in ihrer Anmaßung, das auserwählte Volk Allahs zu sein. Die EKD gehe willkürlich und selektiv mit der Bibel um. Schließlich sollen in Abraham alle Völker gesegnet werden.

Der Sonderstatus, den die Juden für sich beanspruchen und der für den schrecklichen Konflikt im Nahen Osten und alle Konflikte, die darin ihre Wurzel haben, verantwortlich ist, sei in der Kirchengeschichte, nicht zuletzt durch die Reformation, bereits erledigt gewesen, in jüngster Zeit aber durch die rückwärtsgewandte EKD-Theologie wieder auferweckt worden.

Die Verantwortlichen der EKD reagierten tief betroffen. Soweit habe man in der der „Sternstunde“ der Synode nicht gedacht.  Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der EKD, bat im Namen der Synode alle Muslime um Vergebung. Er könne garantieren, dass die nächste Synode eine Missionierung von Muslimen durch Christen untersagen werde. Alles andere werde dem Wesen des Christentums als Religion der grenzenlosen Akzeptanz und Drei- bis Vielfalt nicht gerecht. Er könne auch versichern, dass dies keine Sternstunde der Synode werde. Die Christen hätten historisch einiges gutzumachen. Die Vertreibung der Muslime aus Spanien, die Kriege gegen die Muslime in Frankreich (Tours und Poitiers) und Österreich (Wien) seien Schandflecke in der Geschichte Europas. Er wolle dem Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz eine gemeinsame Pilgerfahrt nach Mekka vorschlagen, selbstverständlich mit abgenommenem Kreuz.

Michael Diener forderte als Vorsitzender der Evangelischen Allianz die vom Gnadauer Verband proklamierte Kultur der Barmherzigkeit. Schließlich sei Allah der Barmherzige und selbstverständlich sei auch der Islam ein Weg zu Gott.

Ungereimtheiten der politischen Korrektheit

Gina Thomas, Feuilletonkorrespondentin für die FAZ mit Sitz in London, hat sich eine Untersuchung der britischen Medienaufsichtbehörde Ofcom genau angeschaut und brisante (nicht überraschende) Einsichten ans Licht gebracht. Die Politik der politischen Korrektheit ist gegenüber bestimmten Interessengruppen akribisch korrekt, andere Gruppen bleiben jedoch auf der Strecke. Die Toleranz gegenüber Begriffen, die als rassistisch oder homophob gelten, ist gesunken. Gleichzeitig ist die Toleranz gegenüber krassen Schimpfworten, wie auch die Akzeptanz von Kränkungen älterer Menschen, gestiegen.

Der Bericht wertet die geringere Akzeptanz für den diskrimierenden Sprachgebrauch gegenüber Minderheiten zu Recht als „klare Anerkennung des Wandels und der sich verändernden kulturellen Normen“. Das aktuelle „Barometer anstößiger Sprache“ – so bezeichnet Ofcom die Übung – spiegelt freilich auch die Ungereimtheiten der politischen Korrektheit, die sich in den letzten Tagen wieder ballen. Ein BBC-Mitarbeiter, der seit achtzehn Jahren an einer Hörfunksendung mitwirkt, behauptet, er sei mit der Begründung entlassen worden, dass mehr Frauen und Vielfalt erwünscht seien. Wäre man ihn losgeworden, weil er nichts tauge, hätte er sich damit abgefunden, meinte der Moderator, die Stellenvergabe nach Geschlecht und Hautfarbe betone jedoch bloß jene gesellschaftliche Spaltung, die das Gleichheitsbestreben zu beseitigen suche.

Reinschauen: www.faz.net.

VD: JS

Prozess der Entwirklichung

Die FAZ hat einen guten Beitrag über den Einfluss des Smartphones publiziert. Das Smartphone bringt unser Leben zum Leuchten, jeder wird zum Regisseur und spinnt sich sein Netz der Anerkennung. Ein Artikel über die Psychologie einer großen Illusion.                                         

Die Bilder, die von ihren Freundinnen bei Whatsapp täglich auf sie einprasseln, seien eine „Beschränkung der Freiheit“, schrieb die Schweizer Autorin Claudia Mäder kürzlich in der „Neuen Zürcher Zeitung“. Das klang nach einer großen These, war aber ganz einfach gemeint: Sie wolle sich lieber einen schönen Garten vorstellen, als Bilder von kümmerlichen Pflänzchen zu sehen, und auch auf die Impressionen von kaffeetrinkenden Freundinnen oder bergsteigenden Kollegen auf weißen Gipfeln könne sie verzichten. All diese Bilder empfindet sie als „Eindringlinge in die Sphäre der mentalen Imagination“.

Daniel Salber erkennt in dem Prozess der Entwirklichung, den die sozialen Netzwerke mit sich bringen, eine Strukturanalogie zur Spekulationsblase der Finanzkrise von 2008. Der Wunsch, ohne Aufwand reich und glücklich zu werden, werde durch die Struktur der sozialen Medien befördert: Keine Anstrengung, kein Scheitern, permanente Selbstmaximierung und Perfektion nach außen – erwünscht ist das makellose Dasein in einer glatten Welt, die nichts mehr dem Zufall überlässt.

Ich bin, was ich erlebe. Ich zeige, was ich erlebe. Ich erlebe, was ich kaufe.

Hier: www.faz.net.

Die totalitäre Linke in den USA

University 105709 1280ZEIT Campus liefert in einer sehr umfangreichen Reportage Einblicke in die US-amerikanische Bewegung der „Neuen Radikalen“. Diese junge Bewegung versucht über Paradigmen der Kulturwissenschaft und Genders Studies einen Gerechtigkeitswahn zu etablieren, der an etlichen Universitäten bereits zu einem Klima des Misstrauens geführt hat. Es gibt nicht nur gnadenlose Reglementierungen, sondern Maßnahmen, die an eine Hexenjagd erinnern.

Die drei ZEIT-Reporter schreiben über Ryan Wilson, eine Führerpersönlichkeit unter den radikalen Gleichmachern:

Um sie zu bekämpfen, will er Ethnologie zum Pflichtfach für alle erheben und Dozenten zwingen, den Kontext eines Werkes stets mitzuliefern. Er könne sich auch ein System vorstellen, das Studenten erlaube, einen „auffälligen“ Lehrer bei der Universität zu „melden“. „Ein Befangenheits-Melde-System, das die Verfehlung des Lehrenden als Akte anlegt.“ Wenn die Akte dann zu dick sei, würde der Dozent von der Uni überprüft. Und dann? „Muss man sehen.“ Ryan Wilson spricht leise. Doch manche Menschen müssen nicht laut sein, um bedrohlich zu klingen.

Schon an fast 100 Universitäten des Landes kursieren Forderungskataloge, mit denen die Radikalen Gleichheit herstellen wollen: mehr Mitarbeiter mit fremdem ethnischen Hintergrund, safe spaces – Räume, in denen sie vor Angriffen geschützt sind. Trigger warnings vor verstörendem Inhalt auf den Kurs-Lektüren. Sanktionen für sogenannte microaggressions, also Äußerungen, die subtile oder unbewusste rassistische Botschaften aussenden. Die University of California zählt dazu sogar Sätze wie „Amerika ist ein Schmelztiegel“, da solche Aussagen die Erfahrungen von Minderheiten ignorierten.

Die Wut der Studenten reicht bis hinein in die Inhalte ihrer Vorlesungen und Seminare: In Yale verlangen sie ein Verbot des Kurses „Wichtige englische Poeten“, er behandle nur weiße männliche Autoren wie Shakespeare und T. S. Eliot. An der New Yorker Columbia University bestehen Aktivisten auf Warnhinweisen auf griechischen Klassikern wie Ovids Metamorphosen, Grund: Der Inhalt sei „verstörend“. Die Uni lehnte ab, doch ein Schulbuchverlag hat schon Konsequenzen gezogen. Auf der Titelseite einer neuen Ausgabe von Kants Kritik der reinen Vernunft heißt es: „Bevor sie ihnen erlauben, dieses klassische Werk zu lesen, sollten Eltern mit ihren Kindern besprechen, wie sich die Sicht auf Themen wie Rasse, Geschlechterrolle, Sexualität, Ethnizität und interpersonelle Beziehungen verändert hat, seit dieses Buch geschrieben wurde.“

„Das ist die größte und weitreichendste Studentenbewegung seit 1968“, sagt Jonathan Haidt. Der amerikanische Professor für Sozialpsychologie ist einer der schärfsten Kritiker der Studenten. Er hält sie für Vertreter einer aufkommenden totalitären Linken.

Mehr: www.zeit.de.

Theologin kämpft für das Gender-Konzept

Die Kritiker des Gender-Mainstreaming gerieren sich gern als Opfer. Dabei sind sie doch Täter, die ausschließen wollen, sagt Ruth Hess. Die Theologin und Gleichstellungsbeauftragte der – Achtung – Bremischen Evangelischen Kirche, erklärt in der TAZ den Gender-Kritikern ihre Phobien und Antagonismen. Denn: „Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes.“

Diese Leute wettern gegen einen angeblichen „Gender-Wahn“, gegen eine „Gender-Ideologie“. Dabei sind sie es, die fanatisch „gendern“, die Rollenklischees und Geschlechtsidentitäten ideologisch festschreiben wollen.

…

Ich glaube, dass der Streit um Sprache, diese polemisch bis hasserfüllte Auseinandersetzung um Gender nur ein Vehikel ist, um ein reaktionäres politisches Projekt voranzubringen: Dem, dass Antidiskriminierung und Gleichstellung vehement zurückgedrängt werden sollen. Diese Leute wollen einfach nicht, dass es mehr lebbares Leben für möglichst viele Menschen gibt. Sie wollen bestimmte Lebensformen bevorzugen, andere benachteiligen. Das ist der politische Antagonismus, um den es geht. Man muss jenseits der Reflexe viel mehr deutlich machen, was tatsächlich auf dem Spiel steht. Und alle müssen sich fragen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben – in einer offenen oder einer ausgrenzenden?

Na dann. Hier mehr: www.taz.de.

In den Köpfen Ramsch und Flickwerk

Für den Philosophen Matthias Gronemeyer ist von der vielbeschworenen Wissensgesellschaft nicht viel übrig geblieben. Er prognostiziert: Künftig haben immer mehr Menschen einen Hochschulabschluss, jeder weiß mit einem Klick alles, aber keiner kann mehr etwas. Zitat aus dem Beitrag für das Deutschlandradio:

Die Logik der Politik tendiert immer zur Vereinfachung: Wer den Menschen etwas abverlangt, macht sich unbeliebt.

Reinhören:

 

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