„Danke, Felix Nmecha!“ 

Nach dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Curaçao am 14. Juni versammelten sich die Spieler beider Teams am Mittelkreis, um gemeinsam zu beten. Der Dortmunder Mittelfeldspieler Felix Nmecha und der Verteidiger vom FC Bayern München, Jonathan Tah, bildeten mit mehreren Profis der gegnerischen Mannschaft einen Kreis, legten die Arme umeinander und senkten die Köpfe. Im anschließenden ARD-Interview erklärte Nmecha: „Wir sind im Spiel Gegner, nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder.“ Man habe gemeinsam gebetet, da alle dankbar seien. „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber wir glauben alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird.“ Fußball-Experte und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger pflichtete ihm im TV mit einem „Amen“ bei (mehr hier).

Ein schöner Abend mit einer friedlichen Geste christlicher Fußballer. Und was fällt dem bürgerfinanzierten Deutschlandfunk dazu ein? Die hauen mal so richtig drauf und warnen vor den gefährlichen evangelikalen Christen. Wer es nicht glaubt, kann es hier in dem Beitrag „Gott und Kicker – Evangelikale im Fußballhören“, veröffentlicht am 14. Juni 2026 von Deutschlandfunk Kultur, hören: 

 

Ich halte es da mit Ulf Poschardt und sage: „Danke, Felix Nmecha!“ 

Während auf evangelischen und katholischen Kirchentagen eine arrogante Theologie der Woken verehrt wird und sich die meisten Normalbürger vorkommen, als müssten sie einem Zirkus wildgewordener Identitätspolitik zusehen, hat der Fußballnationalspieler, kein Akademiker, gezeigt, was die eigentliche Botschaft des Christentums ist: Nächstenliebe – und das Gebet als Akt der Liebe. Für Dietrich Bonhoeffer galt: „Beten ist Atemholen aus Gott; beten heißt, sich Gott anvertrauen.“

Diese einfachen Wahrheiten sind in der Bullshittisierung der Theologie in den vergangenen 20 Jahren verloren gegangen. Christlicher Glaube ist in seiner Vermittlung – sei es im „Wort zum Sonntag“ oder in irgendwelchen Radiopredigten, in denen linksradikale Terroristen als Nachfolger Jesu verklärt werden – vollkommen absurd geworden. Noch schlimmer als die Linksradikalisierung des Christentums ist die Verleugnung der christlichen Wurzeln. Die Abschaffung der Weihnachtsmärkte und Adventskränze zugunsten steriler säkularer Traditionen, die es gar nicht gibt, gehört dazu.

Mehr: www.welt.de.

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4 Kommentare
20 Tage vor

dann freue ich mich doppelt, über den ersten deutschen Sieg und die frommen Kicker !

20 Tage vor

Jesus Christus hat doch eine klare Aussage in Matthäus 10, 32.33:

„Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“

Und Jesus Christus wird laue Christen aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22)!

ErzgebirgsEngländer
19 Tage vor

Weltoffener und bunter als viele Großstadtgemeinden konservativer Christen geht gar nicht. Es sind linkgerichtete weiße Gruppen, die diese Gemeinden und ihre Mitglieder schlecht finden. Merkt da einer etwas? Und dann erwähnen wir ihre Einstellung zu den Juden vielleicht?

Matze
17 Tage vor

Am besten den aktuellen Kommentar zu dem Thema im pro medienmagazin lesen. Es ist dies mittlerweile Teil eines schon länger begonnenen Kulturkampfes liberal gegen konservativ geworden, dem sich Christen oft nicht entziehen. Dabei sollte es um Jesus als Zentrum gehen, aber das wird von links und rechts immer mehr versucht zu vereinnahmen oder zu besetzen. SCHADE

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