Juni 2010

Türkei: Katholischer Bischof erstochen

Erzbischof Luigi Padovese, Vorsitzender der Türkischen Bischofskonferenz, ist in seinem Haus erstochen worden. Das meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Kath.net meldet:

Nach dem Mord haben die türkischen Behörden einen Verdächtigen mit der Tatwaffe festgenommen. Es handelt sich um Padoveses Chaffeur Murat A., wie der Gouverneur von Iskenderun, Mehmet Celalettin Lekesiz, am Donnerstagnachmittag mitteilte. Der Fahrer arbeitete den Angaben zufolge seit viereinhalb Jahren für den Bischof und soll in psychologischer Behandlung gewesen sein.

Es sehe so aus, als handele es sich «um eine persönliche Angelegenheit» und nicht um ein religiöses oder politisches Motiv, sagte der Gouverneur. «Wir untersuchen die Tat aber genauestens.» Er habe den Bischof gut gekannt und sei tief betrübt.

Padovese, Vorsitzender der Türkischen Bischofskonferenz und Apostolischer Vikar von Anatolien, war am Donnerstag im Garten seines Hauses in Iskenderun niedergestochen worden und auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Der Vatikan verurteilte die Tat in einer ersten Reaktion als schrecklich und unglaublich. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt gewaltsame Übergriffe gegen katholische Geistliche in der Türkei gegeben. Im Februar 2006 sorgte die Ermordung des in Trabzon tätigen römischen Priesters Andrea Santoro für breites Aufsehen.

Hier weiter: www.kath.net.

Bauch zu vermieten

Der Trend ist ungebrochen: auch viele westliche kinderlose Paare wenden sich nach Indien, um sich dort von einer Leihmutter ihr Baby austragen zu lassen. Dass das nicht immer problemlos geht, zeigt das Beispiel eines deutschen Paares, das noch immer keine Pässe für seine Zwillinge bekommen hat: die Kinder hängen seit mehr als 2 Jahren in Indien fest. Doch wie läuft das Geschäft mit den Leihmüttern? Und was empfinden die dabei?

Hier ein Bericht von Kai Küstner: swr2_kontext_weltweit_20100529_indische_leihmuetter.6444m.mp3.

ZDF nachtstudio: Der Mann Jesus

Die Figur Jesus beschäftigt die Theologen unterschiedlicher Couleur seit fast 2000 Jahren: war er ein Rebell, ein Revolutionär, war er ein Aufrührer oder eher ein Träumer – was für ein Mensch verbirgt sich hinter der historischen Gestalt? Und welche Menschen sind ihm nachgefolgt?

Über diese und andere Fragen diskutierte Volker Panzer anlässlich der Passionsspiele in Oberammergau mit seinen Gästen dem Rabbiner Walter Homolka, dem diesjährigen Jesus-Darsteller Frederik Mayet, dem Theologen Wolfgang Stegemann, dem Regisseur der Passionsspiele Oberammergau Christian Stückl und dem Religionsphilosophen Christoph Türcke im ZDF-nachtstudio am Sonntag, den 30. Mai 2010 um 0.25 Uhr.

Der Zuschauer sollte nicht zu viel erwarten.

Hier der Mitschnitt: www.zdf.de.

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