Gesetz und Evangelium

Frei nach Luther stelle ich fest (vgl. Galaterbriefauslegung zu 3,19):

Es breitet sich ein wundersames Schweigen über den Unterschied von Gesetz und Evangelium in vielen Schulen und Gotteshäusern aus. Diese Tatsache bringt die Gewissen in die größte Gefahr. Wenn nämlich Gesetz und Evangelium nicht klar unterschieden werden, kann die christliche Lehre nicht unverletzt behalten werden. Wenn aber diese Unterscheidung erkannt ist, wird die wahre Art der Rechtfertigung erkannt. Dann ist es leicht, den Glauben von den Werken zu unterscheiden, Christus von Mose, auch von Obrigkeit und allen zivilen Gesetzen.

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Malte
8 Jahre zuvor

Daran hängt so vieles! Eine spannende Herausforderung für mich ist es, diese Grundunterscheidung in allen Facetten des Glaubens und kirchlichen Lebens auszubuchstabieren.

Alexander
8 Jahre zuvor

Für tiefere Ausführungen dieses Grundsteins lutherischer Theologie, von dem leider schon seit Jahrzehnten in unseren Kirchen nichts mehr zu hören ist, empfehle ich Teil 5 der Konkordienformel in den Bekenntnisschriften und (erneut) http://www.worldvieweverlasting.com.

AndreasA
AndreasA
8 Jahre zuvor

„[…] Das alles bedeutet: man kommt zum rechten Verstehen und Ergreifen des Evangeliums nur von Gesetz her, aber wiederum auch erst vom Evangelium her zum heilsamen Verstehen und Gebrauchen des Gesetzes. So gehören Gesetz und Evangelium zusammen als ‚die zwei Testamente Gottes, verordnet zu unserer Seligkeit, daß wir von der Sünde frei gemacht würden‘. Dazu gehört nämlich beides: daß unsere Krankheit, die Sünde, uns zu Bewußtsein gebracht wird durch das Gesetz – das ist ‚eine große Wohltat‘ – und daß wir die Heilung im Evangelium suchen und finden. Daher muß das Amt am Wort beides verkündigen, Gesetz und Evangelium. So ist es Gottes Wille und Auftrag. […] Beides gehört zusammen, beides muß gewahrt bleiben in der Kirche: die Angst und der Schmerz unter dem Gesetz, der Trost und die Freude unter dem Evangelium. Dieses beides zusammen ist rechte evangelische Buße. […]“ (P. Althaus, Die Theologie Martin Luthers, 226-227.)

ein christ
ein christ
5 Jahre zuvor

ich habe zu dem Thema ein Buch geschrieben Hallo ja, wir sollen lieben und Gutes tun, und dies lässt sich nicht auf das Einhalten von Regeln eingrenzen

ich finde das Gesetz wichtig als Maßstab, weil ich gemerkt habe, dass wir sonst uns selbstgerecht in Sünde schwelgen

doch das Gesetz müssen wir verstehen und dazu wurde uns die Bergpredigt gegeben, aufgrund des Irrglaubens, dass sie Gnade

alle moralischen Forderungen Gottes absvhwächt ist eine falsche tHEOLOGIE enstanden, die Bonhöffer billige Gnade nannte

ich habe dazu ein Buch geschrieben http://workupload.com/file/wXuYH8t

Müller
Müller
3 Monate zuvor

Sorry der text hat noch viele fehler, kann man aber drüberlesen, es geht um die Absurdität wie Gnadenlehrer eine billige Gnade rechtfertigen Immer mehr nimmt der Glaube zu , dass Jesus Spöttern hinterherläuft, die seine Gnade als wertlos ansehen, um sie mit einer billigen Gnade zu beglücken.   Es wird nur noch davon gesprochen, dass Gott gnädig ist, dagegen Jesus und seine Werte ausgeklammert,um eine billige Gnade zu rechtfertigen.  Es wird so getan als wäre der Glaube an Jesus inhaltslos und gegenstandslos. Die Prediger, die Jesus billig anpreisen tun so als würde die Gnade Gottes nur in einer Toleranz Gottes zur Sünde bestehen. Dementsprechend heißt es, dass Gott jeden Menschen annehmen würde sobald man an die Existenz Gottes und an die Erlösung aus Gnade glaubt. Der Glaube an Jesus wird somit  auf eine verstandesmäßige Kopfangelegenheit reduziert, obgleich das Herz beim wahren Glauben beteiligt ist. Damit ist die Kirche Jesu, die eine billige Gnade glaubt lau und ohne Herzenshingabe,  so dass diese  Kirche Christi nicht von dem lebendigen Christus zeugt… Weiterlesen »