McLarens neues Christentum

Brian McLaren klärt uns in seinem neuen Buch bezeichnend guruhaft Why Did Jesus, Moses, the Buddha, and Mohammed Cross the Road?: Christian Identity in a Multi-Faith World über die Essenz der Lehren von Jesus, Moses, Mohammad und Buddha auf.

Wie in einigen seiner anderen Bücher baut er seine Argumentationen auf falschen Prämissen und Dualismen auf. So behauptet er beispielsweise, traditionell würden Christen ihre Identität durch Abgrenzung und Feindseligkeit entwickeln. Mohammad, Buddha, Jesus sowie anderen religiösen Führern sei es aber darum gegangen, liebevolles Verständnis für Andersdenkende zu stimulieren (das gilt wahrscheinlich besonders für Mohammad nach seiner Auswanderung in die Stadt Medina). Bemerkenswert finde ich angesichts von Mt 28,20 die Aussage: „Wenn Jesus heute hier wäre …“

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Lukas
Lukas
7 Jahre zuvor

Es tönt wie immer verführerisch, wenn der Teufel Gottes Werk zerstören möchte. „Encounter with the Other!“ Das schmerzt mich besonders, weil es an sich ein guter Begriff ist. In Christus möchte uns ja tatsächlich der heilige, ganz andere Gott begegnen. Aber so wie McLaren den Begriff verwendet, ist der Mensch der Ausgangs- und Fixpunkt, nicht der Gott der Offenbarung. Das ist das Skandalöse.
Der religiöse Mensch entpuppt sich als Mensch der radikalen Immanenz, ohne Ehrfurcht vor Gott, selbstherrlich, selbstverliebt, selbstvernarrt. Ein Narr eben.

Nik
Nik
7 Jahre zuvor

. Hast du denn das Buch auch selber gelesen?

Theo
Theo
7 Jahre zuvor

Fehlt nur noch, dass sich ein deutscher evangelikaler Verlag findet, der so etwas noch übersetzt…

Nik
Nik
7 Jahre zuvor

. Ich dachte nur wenn du weißt, dass er in diesem Buch wie auch in anderen seine Argumentationen auf falschen Prämissen und Dualismen aufbaut, dann hast du es auch gelesen. Aber dann ist ja alles klar. Mit besten Grüßen