Was sagt uns „Die Hütte“ über das Leid?

David Mathis, Chefredakteur bei Desiring God, erörtert Probleme in dem Buch und Film „Die Hütte“. Seiner Meinung präsentiert das Werk Vorstellungen über das Reden Gottes, die heute von vielen Christen zwar als wahr angenommen werden, aber nichtsdestotrotz verfänglich sind:

Das Problem des Leids ist das Herzstück der Geschichte von Young. Aber was unter der Oberfläche liegt, in der Mitte aller problematischen Teile, sind weit verbreitete falsche Annahmen darüber, wie wir Gott heute sprechen hören. Wohin gehen wir, um Gottes Stimme zu hören? Immer wieder präsentiert er, was von vielen bekennenden Christen angenommen wird.

Wir brauchen jedoch keine Hütte in der Wildnis, um von Gott zu hören. ER gab uns sein Wort, durch seine berufenen Propheten und Apostel im dem großen Buch. Und er gab uns den Geist, um das Gehörte in uns verständlich zu machen und anzuwenden. Kurz gesagt: Die Stimmen in deinem Kopf sind nicht Gott; sie stammen von dir. Wenn du Gott hören willst, dann lies die Bibel laut vor.

Hier der Artikel: www.desiringgod.org.

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Schandor
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Schandor

Ich treffe selten auf Christen, die meinen, Gott rede nur in der Bibel. Sie alle wissen: Gott redet durch innere Stimmen, durch Ahnungen, Eindrücke, hörendes Gebet, äußere Umstände, „inneren Frieden haben über etwas“, Gottes-Rede-von-Geist-zu-Geist usw. Ich bin der einzige, der meint, Gott habe uns „nur“ die Bibel gegeben. Ich habe bisher geglaubt, es käme nicht auf Erfahrung, sondern auf Glauben an. Ich habe bisher geglaubt, es käme darauf an, auf das zu vertrauen, was geschrieben steht. Mit dieser Meinung stehe ich als armseliger, von Gottes vielfältigen Stimmen vergessener Fußvolkchrist da. Meine Mitchristen haben Ohren sechsten und siebten Sinnes; mir sind… Weiterlesen »

Schandor
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Schandor

Ein bisschen fürchte ich mich, nach dem Tode von all jenen ausgelacht zu werden, die Gottes Stimme schon jetzt hören: Wir haben’s dir ja gesagt. Hättest es auch so schön haben können wie wir. Aber du wolltest ja nicht, wolltest ja nur die Bibel gelten lassen, hast ja „prophetische Rede“ immer verachtet.

Heike
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Heike

@Schandor „Hättest es auch so schön haben können wie wir.“ Woher weißt Du, dass es bei den anderen wirklich schön war? Die Dinge sind bekanntlich oft nicht so, wie sie scheinen. Aber vielleicht meinst Du auch etwas anderes? Ich verstehe das noch nicht so genau. „Ich habe bisher geglaubt, es käme darauf an, auf das zu vertrauen, was geschrieben steht.“ Was soll sich daran ändern, wenn man Gott auch erfährt? Vorher nichtsahnende Fischer wurden nicht durch das Lesen des Geschriebenen zu Menschenfischern (vgl. Mk 1,17). Aber sie könnten heute Ihre Erfahrung in der Schrift wiederfinden. Sollte ihnen jemand jedoch einflüstern,… Weiterlesen »

Roderich
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Roderich

Lieber Schandor, sind Glaubenszweifel und dgl. nicht manchmal bessser aufgehoben in der persönlichen Seelsorge als in einem Blog? (Bzw. Du kannst das eine ja ruhig tun, das andere aber würde ich aber nicht lassen). Meine Sorge nur: im Blog kann niemand einem wirklich persönlich „helfen“, denn dazu müsste man persönlich werden – was aber in der „Öffentlichkeit“ schwierig ist. Aus Höflichkeit wird einen da kaum einer ermahnen oder ernsthafter Rückfragen stellen – was aber für eine wirkliche „Abhilfe“ wichtig ist. So ist ein Blog also letztlich ein Ort, wo man – in gewisser Weise – sich vor Ermahnungen schützen und… Weiterlesen »

Christ
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Christ

Vielleicht ist auch bedenkenswert, wie eng man den Rahmen zieht: Also im Himblick auf Offenbarungen glaube ich auch, dass Gott ausschließlich (und abgeschlossen) in und durch die Bibel redet. Allerdings im Blick auf Fragen zu persönlichen Entscheidungen (also was tue ich jetzt, um in speziellen Situationen Schaden abzuwenden z.B.) glaube ich schon, dass Gott auch auf anderem Wege als ausschließlich durchs Bibelstudium redet. Mir persönlich ist einmal im Gespräch mit einem Bruder sehr deutlich geworden, dass das jetzt von Gott kam, und ich war sehr gewiss, welche Entscheidung ich treffen soll. Ist aber sicher etwas anders gelagert, als der ganze… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

@Roderich

Da ist gar nichts Persönliches gemeint.
Da sind auch keine Glaubenszweifel.
Sondern eine implizite Ermahnung an alle Schwärmer:
Lasst Gott durch sein Wort reden!

Wer logisch denken kann, kann folgenden Syllogismus nachvollziehen.

1) Gottes Wort ist allgenugsam.
2) Allfällige Privatoffenbarungen (inneres Erleben, Eindrücke, inneres Hören, „Gefühle“ und alles, was Schwärmer so zu bieten haben) sind entweder:
— Zusatzoffenbarungen (dann ist Punkt eins falsch) oder
— Wiederholungen (dann brauchen wir sie nicht).
Folgt 3) alles andere ist nicht nötig.

Klar kann ich die Schnappatmung der Schwärmer hören, keine Frage!
Nur ist sie mir nicht so wichtig.

Roderich
Gast
Roderich

@Schandor, OK, dann habe ich Dich (in diesem Fall) missverstanden. (Aus meiner Sicht fehlt an einem Glauben aber Entscheidendes, wenn man gar keine Erfahrungen mit Gott macht – hängt oft damit zusammen, dass man nicht mehr Gottes Wort liest, oder nicht mehr betet, oder nicht mehr gehorsam ist – wir alle sind fehlbar, kann also bei uns allen passieren). Zu dem Syllogismus: (1) kann gut und gerne eine Äquivokation sein. – „Allgenugsam“ ist natürlich nicht in jeder Hinsicht richtig, denn das Wort Gottes kann nicht für mich zum Aldi fahren und einkaufen. Man muss das Wort also genau definieren. –… Weiterlesen »

Adler
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@Roderich

Wenn das Wort Gottes selber dazu auffordert: „Prophetische Rede verachtet nicht“, „ich bete im Geist und im Verstand“, „strebt nach den Geistesgaben“, etc., dann wäre man ja ungehorsam, wenn man das verachtet.

Du setzt den Continuationismus schon voraus.

(Sonst wüsste ich gerne, wo das Wort „allgenugsam“ im Neuen Testament zu finden ist, bzw. in welchem Kontext).

2. Timotheus 3,16-17

Matze
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Matze

Aus meiner Erfahrung in der charismatischen pfingstlerischen Szene ist mir die Einstellung @Schandors lieber wie zuviel „Nebenoffenbarungen“. In den 70 er Jahren hat man dort noch gesagt „Alle Eindrücke, Weissagungen usw. müssen mit dem Gesamtzeugnis der Heiligen Schrift übereinstimmen“. Man hat aber begonnen immer weniger zu prüfen und was sind die Folgen? Alles mögliche ist heute unter „rechtgläubig“ akzeptiert: Mystizismus, Engelskult u.v.a. mehr. Wenn nicht die Schrift die Basis ist, an der sich vor allem auch persönliche Erfahrungen messen lassen müssen können wir aus meiner Sicht den Glauben gleich der persönlichen Interpretation überlassen. Wenn das aber dann richtig sein soll,… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

@Roderich Ich glaube, Matze hat verstanden, was ich meine. Deine Privatoffenbarungen lehne ich nicht ab, sondern subsummiere sie unter den Verstand. Klar brauchen wir den, aber das, so dachte ich, sei so klar, dass man nicht extra darauf hinweisen muss. Emphatischere Typen werden von Eindrücken und „innerem Frieden“ reden, aber das beeindruckt mich zum Beispiel überhaupt nicht. Mir scheint, Du machst die Probleme erst, die du dann zerstreuen möchtest. Die Aussagen im NT beziehen sich auf eine ganz andere Situation. Die Menschen damals hatten die Bibel nicht wie wir heute. Sie brauchten zusätzliche Wegweisung. Daher auch die prophetische Rede, die… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@Matze, Schandor, wie gesagt: „sola scriptura“ für die allgemeine Lehre / den allgemeinen Willen Gottes für alle Menschen. (Damit hätten wir – in der Tat – erst mal genug zu tun). Alles, was darüber hinaus geht, muss – soweit das geht – an der Schrift bemessen werden. Wir Ihr richtig sagt, ist die „Prüfung anhand der Schrift“ nur ein mögliches Ausschlusskriterium. (Man kann damit Führungen falsifizieren, aber nicht immer verifizieren). „Pack deine Sachen und werde Missionar in Indonesien“ – das ist nicht gegen den allgemeinen Willen Gottes, kann „von Gott“ gewesen sein, kann aber auch „nicht von Gott“ gekommen sein.… Weiterlesen »

Tobei
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Tobei

@Schandor Ich verstehe dein Ausschlusskriterium der Redundanz nicht. Wenn ich eine Frau liebe, möchte ich das verbal mit einem „Ich liebe dich“ ausdrücken. Aber ich möchte es nicht nur mit Worten, sondern mit allen meinen Handlungen ausdrücken. Von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft sozusagen. Ich wäre dann zumindest sehr enttäuscht, wenn eine Geste wie ein Geschenk als „redundant“ abgetan wird. Ich verlasse das Bild. Du hast geschrieben, dass wenn ein Eindruck oder eine Erfahrung eine biblische Aussage wiederholt, ist sie unnötig. Was für ein Quatsch! Ich kann in der Bibel hundertmal lesen, dass Gott ein Vater für mich… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

@Tobei Freudscher Verschreiber, Du hast freilich recht: Es muss heißen sola scriptura. Was Du Erfahrung nennst, streite ich nicht ab. Aber es geht um anderes. @Roderich Du darfst selbstverständlich Deine Erfahrungen interpretieren wie Du willst. Aber wenn Du anfängst, wie Du immer tust: anderen ähnliche Erfahrungen anzusinnen und implizit zu behaupten, wer solche Erfahrungen nicht hat, mit dem stimmt was nicht, dann hast Du kaum verstanden, worum es hier geht. Es geht um die Frage, ob außerbiblische Erfahrungen dogmatischen Charakter annehmen können. Und die Antwort darauf lautet klar: nein. Wenn Du dies bestreitest, halte ich Dich für einen Schwärmer. Du… Weiterlesen »

Roderich
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Roderich

@Schandor,
was heißt für Dich „dogmatischer Charakter“? Eine neue Lehre?
(Hast Du meinen Post überhaupt gelesen? Ich habe doch klar gesagt, dass die allgemeine Lehre nur in der Bibel steht und nie neue „allgemeine Lehre“ aus einer Privatoffenbarung abgeleitet werden darf).

Könntest Du bitte auch auf mein Beispiel zu Philippus eingehen?

Schandor
Gast
Schandor

@Roderich

Deine Ausführungen gehen am Thema vorbei, finde ich. Du bringst Dein eigenes rein und erschlägst Strohmänner. Nein, ich mag nicht auf Dein Beispiel zu Philippus eingehen. Sonst ginge ich ja auf Dein Thema ein. Das aber interessiert mich nicht, wie Du weißt.

Roderich
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Roderich

@Schandor, gegen Deine Meisterrhetorik helfen meine Argumente natürlich nichts 🙂 Aber im Ernst: mein Beispiel des Philippus war ja als Antwort auf Deine These: Der weise Schandor sagt: „Die Menschen damals hatten die Bibel nicht wie wir heute. Sie brauchten zusätzliche Wegweisung.“ Wie gesagt: Philippus in Apg. 8,26.29 „brauchte“ die Führung des HG nach Deiner Theorie gar nicht, denn er wusste ja (wir wir heute), dass Jesus gesagt hatte: verkündet das Evangelium allen Völkern. Also warum hat der HG ihn trotzdem geführt? Problem für Deine Sicht ist, dass „Allgenugsamkeit der Schrift“ als Prinzip selber nicht so in der Bibel steht… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

Ja, ist ok. Als einer, der diesen Geist augenscheinlich nicht hat, kann ich da offen gestanden wirklich nicht mitreden.

Paul Young offenbar schon.

lgs

Schandor
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Schandor

Was für Trottel doch alle sind, die von der „sufficiency of scripture“ predigen …

Schandor
Gast
Schandor

“ … damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Gut, dass wir Propheten haben heute, die uns was anderes erzählen und mich als Trottel dastehen lassen. Dagegen kann ich mit meinen „inkonsistenten“ Argumenten freilich nicht an.

Matze
Gast
Matze

Noch einige Ergänzungen von meiner Seite: – Heilige Schrift: Sie ist ALLEIN Glaubensgrundlage. – Daraus leiten sich oft Lehren, Prophetien, Standpunkte usw. ab, die mit der Gesamtlehre der Schrift nicht übereinstimmen. Diese Lehren usw. sind zu erkennen und abzulehnen wie z.B. Toronto-Segen, Wohlstandsevangelium. – Führung des Christen im Alltag: Ein Christ, der sich Gott unterstellt hat wird als durch den Heiligen Geist geführt. Da der Heilige Geist aber von der Schrift her nur die Aufgabe hat, Gott zu verherrlichen wird der Heilige Geist nichts vermitteln, was den ersten beiden Punkten widerspricht. Es ist aber trotzdem die Gefahr, dass „andere Quellen“… Weiterlesen »

PeterG
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PeterG

Problem für Deine Sicht ist, dass „Allgenugsamkeit der Schrift“ als Prinzip selber nicht so in der Bibel steht – es ist also in gewissem Maße inkonsistent. Trinität kommt selber auch nicht so in der Bibel vor. Sie wird aus verschiedenen Stellen logisch geschlossen. Und eben auch die Allgenugsamkeit, wie z. B. aus 2. Tim 3: „14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@Peter, eine „Allgenugsamkeit“ im strengen Sinne (also eine, die die Führung des Heiligen Geistes komplett ausschließt), kann eben nicht aus der Bibel logisch geschlossen werden, anders als bei der Trinität. Ein Beispiel: Wayne Grudem schreibt in seinem Werk „Dogmatik“ (engl. „Systematic Theology“) ja auch von der „sufficiency“ (Genugsamkeit) der Schrift, interpretiert sie aber nicht so, als würde sich prophetische Rede damit erübrigen. Du zitierst Timotheus. Folgende Stellen aus 1. Tim müssten dem Cessationisten komisch vorkommen: 1. Tim 1,18: „Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorherigen Weissagungen über dich, daß du in ihnen eine gute Ritterschaft übest.“… Weiterlesen »

PeterG
Gast
PeterG

Zu Wayne Grudem: In seiner Dogmatik ist gerade bei der Prophetie auffällig, dass er sich fast ausschließlich auf außerbiblische Belege für die Begriffsbedeutungen bezieht. Die Stellen aus 1. Tim kommen mir nicht komisch vor. Zum einen war der Kanon noch nicht abgeschlossen, zum anderen spricht Paulus hier von Ereignissen aus der Vergangenheit. Zu „jedem“ guten Werk ist der Widerspruch zu einer „allgemeinen“ Lehre. Allgemein heißt ja gerade, dass es unspezifisch für den konkreten Fall ist. Damit ist es aber nicht mehr „jedes“ Werk, sondern nur die allgemeinen Werke. Für dich scheint Führung durch den Heiligen Geist zu heißen, dass er… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@Peter, Für dich scheint Führung durch den Heiligen Geist zu heißen, dass er zu dir spricht. Damit schließt du mehr oder weniger die Führung des Heiligen Geistes durch die Schrift aus. Keineswegs – ich würde sagen, in den allermeisten Fällen führt Gott durch sein Wort. Aber m.E. nicht ausschließlich. Und auch bei der Führung durch sein Wort wäre die Frage: wie führt Gott Dich, nach Japan zu sehen? Das Wort Japan steht nicht in der Bibel. Gott kann die Bibel trotzdem benutzen, Dich nach Japan zu schicken – z.B. wenn Du aus der „Außenwelt“ oder in Deinen Gedanken gerade dieses… Weiterlesen »

Johannes H.
Gast
Johannes H.

@ Schandor

Du argumentierst nur mit „Prinzipien“, ohne sie zu definieren oder gar diese Definition biblisch zu begründen.

Dann argumentiert Roderich mit Bibelstellen und der, der eben noch auf „sola scriptura“ rumgeritten ist, möchte nicht auf die Beispiele eingehen. Ich hoffe Du bemerkst die Ironie an der Sache…

PeterG
Gast
PeterG

@Roderich
Also: Gottes Geist führt primär durch die Schrift. Anderes ist per se nicht ausgeschlossen, aber eine Ausnahme (d. h. wie in bestimmten Kreisen eben nicht der Regelfall).

Schandor
Gast
Schandor

@J. H. Stimmt. Ich dachte, Prinzipien seien eine Art Definiens. Wenn ich als Mensch an die Sache herangehe, stellt sie sich so dar: Offenbar erleben hier einige übernatürliche „Führungen“, „persönliche Führungen“ und ähnliches. Wie kann man aber wissen, dass man sich das alles nicht nur einfach einbildet, weil man erstens kirchlich mit dieser Anschauung großgeworden ist und zweitens weil man das eben so haben will? Auf YouTube gibt es Leute, die erzählen von einem Kurzaufenthalt im Himmel und/oder in der Hölle. Muss man dann nicht auch das glauben? Wenn ja: Ist es ratsam, danach zu streben, ebenfalls in den Genuss… Weiterlesen »

Stephan
Gast
Stephan

@Schandor: Ich habe hier bislang nur mitgelesen, meine Antworten auf Deine Fragen (in der obigen Reihenfolge) sind: Wenn ich meine, eine „Führung“ erlebt zu haben, dann muss die Führung zur Schrift passen. Eine Führung kann schon die Ermahnung / Ermunterung eines Bruders sein, mich meiner Gaben entsprechend einzubringen. Ich bin nicht der Meinung, dass ich „meine Führung“ anderen gegenüber als von Gott gegeben beweisen kann, oder ich diese Führung als zu glaubende Tatsache anderen aufzudrängen habe. Paulus hatte eine Entrückung bis in den siebten Himmel. Er zog es aber wohl vor, über Details nichts zu erzählen, ebenso wie wir vom… Weiterlesen »

PeterG
Gast
PeterG

Weil die Bibel allgemeine Gebote / Prinzipien enthält, aber es gibt viele konkrete Lebenssituationen, wo wir Führung Gottes gebrauchen können

Achte auf die Wortwahl!
Bibel => allgemeine Gebote
Führung => spezielle Gebote?
Ist Führung Wort Gottes? Was ist, wenn ich nicht auf die Führung achte? Begehe ich dann eine Sünde? Oder ist die Führung eine unverbindliche Empfehlung vom Chef? Wird sie nicht dann nebensächlich und kann auch übergangen werden? Oder ist Führung eine „soll“-Bestimmung? …
Dann interessieren mich zu den Antworten auf meine Fragen natürlich die biblischen Belege.

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