„Der Islam ist nicht gewalttätig“

Dass Papst Franziskus der innerchristliche und interreligiöse Dialog ein Herzensanliegen ist, wird ihm kaum jemand absprechen wollen. Anfang des Jahres ging er in einer Videobotschaft sogar so weit, dass er die beachtlichen Unterschiede zwischen den Religionen auf eine mystische Liebesethik reduzierte. Die Menschen, so sagte er, erfahren Gott auf unterschiedliche Weise, die in der Vielfalt der Religionen zum Ausdruck kommt. Ich zitiere: „Wir alle sind Kinder Gottes!“

Obwohl ich diese Gleichmacherei vehement ablehne, bin ich freilich dankbar, dass Franziskus in diesen Zeiten religiös mitbegründeter Spannungen und Kriege verbal abrüstend daran erinnert, dass die Konflikte mit Gewalt nicht zu lösen sind.

Wie sind sie aber dann zu lösen? Ich glaube nicht daran, dass es den Frieden fördert, wenn wir die Ideen, die hinter der Gewalt stecken, gegen Kritik immunisieren. Ganz im Gegenteil meine ich, dass das Ringen um die Wahrheit auch in den religiösen Dingen wiederbelebt werden muss.

Deshalb ärgert es mich, wenn Papst Franziskus, der selbst gern vor pauschalen Verurteilungen warnt, in seiner Friedensethik Gleichmacherei betreibt. Während seines Rückflugs vom Weltjugendtag in Krakau hat er sich erneut den Fragen der Journalisten gestellt. Er warnte – völlig berechtigt – davor, den Islam schlechthin als terroristisch zu bezeichnen. ZEIT ONLINE berichtet weiter:

Jede Glaubensrichtung habe radikale Anhänger, sagte Franziskus. „Wenn ich über islamische Gewalt spreche, dann muss ich auch über christliche Gewalt sprechen“, sagte der Papst. „In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch.“ Wenn er die Zeitungen lese, sehe er „jeden Tag Gewalt in Italien“, sagte Franziskus. „Der eine tötet seine Freundin, der andere tötet seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“

Nun gab und gibt es leider auch christlich begründete Gewalt. Doch dieser Vergleich hinkt beträchtlich. Die islamistische Gewalt müssen wir ertragen, weil die Täter sich auf ihre Religion berufen (können). Die christliche Gewalt, die Franziskus in Italien findet, erleben wir, obwohl die Täter getauft sind. Das ist ein großer Unterschied.

Dass Franziskus zur Erklärung des islamistischen Terrorismus auf die Perspektiv- und Arbeitslosigkeit verweist, überzeugt ebenfalls kaum. Es wird stimmen, dass solche Faktoren Radikalisierungsprozesse beschleunigen. Erklären können sie diese aber nicht. Soweit ich weiß, gibt es jedenfalls keine Szene arbeitsloser Christen, die mit dem Dschihadismus vergleichbar ist. Ein Neonazi wird nicht Neonazi, weil er arbeitslos ist, sondern weil er einer finsteren Ideologie oder Menschen, die diese Ideologie verinnerlicht haben, vertraut.

Letztlich sind es eben doch Ideen, die Konsequenzen haben. Diese Ideen können wir weder mit Waffen noch mit Gleich-Gültigkeit bekämpfen. Wir müssen sie genau unter die Lupe nehmen. Wir brauchen Respekt und Wahrheit!

Kommentare

  1. Christ meint:

    Lieber Ron,,
    ich stimme Dir völlig zu. Dieser stark hinkende Vergleich ist mir auch gleich ins Auge gefallen.

    Und das besonders Ärgerliche dabei ist: Franziskus scheut sich, eine bestimmte Lesart des Islam klar als eine Ursache terroristischen Handelns zu benennen und lädt im Gegenzug geradezu dazu ein, Fundamentalismus (was immer das auch sein mag) im christlichen Bereich mit Mord und Totschlag in Verbindung zu bringen.

    Welchen Zeiten gehen wir entgegen!

  2. Der Papst ist auch Diplomat. Ich gehe davon aus, dass er ganz genau weiß, warum der Antiislamismus gerade so große Konjunktur erfährt und warum er sich deshalb dagegen ausspricht. Der Papst war nicht ohne Grund in Auschwitz. Und er war auch nicht ohne Grund betend an der Todeswand. Und er hat auch nicht ohne Grund keine Rede gehalten. Ich denke nicht, dass er einem Islam das Wort reden will.

  3. Anne Fox meint:

    Von Herzen Danke, Dr. Johannes Hartel für Ihren Kommentar zum kath net Artikel! – viele Punkte, einige hätte ich sonst geschrieben, würden sie hier nicht schon von Ihnen stehen!
    Es erfüllt mich mit Schrecken, dass es wohl angeblich die Worte des Papstes sind, die man hier wirklich nicht so stehen lassen kann und wohl auch nicht darf. Hoffe und bete sehr, Papst Franziskus möge doch in dieser wie mir scheint sehr oberflächlichen und falschen (es klingt anmaßend) Sichtweise sich doch noch besser beraten lassen. Z.B. von Pater Herget, Institut Justinus – der Muslime sehr schätzt und liebt, sie gut kennt und daher in der Mission ihnen auch Christus den Erlöser bringen kann. Muslime sind auch nicht prinzipiell gewalttätig, dennoch der Islam als System der Umma und der Welt des Krieges, in der erst dann völlig Islam = Unterwerfung = „Friede“ ist, wenn alle in der Umma angekommen, also alle Menschen islamisiert oder eben sonst ausgerottet sind. Dass auch Christen Sünder verschiedener Couleur und Graden nach sind, ist schon immer bekannt. Das Ziel Christi und aller, die ihm nachfolgen ist jedoch nicht die Unterwerfung, sondern die Erlösung! Ein sehr verschiedenes Gottes- Menschen- und Weltbild und damit auch völlig verschiedene nicht kompartible Konzepte zur „Rettung der Welt“, an der verschiedene Religionen oder Antireligionen sehr verschieden arbeiten. Wie kann der Papst so reden? Erst recht noch, wenn er doch Papst Benedikt em. auch noch an seiner Seite hat. Oder redet er gar nicht so? Oder was möchte er sagen?
    Es gibt wohl Muslime, die ihre Religion oder dieses Gebilde Islam nicht so ernst nehmen, bzw. geradezu „katholizieren“, diejenigen, die es aber ernst nehmen, können sich auch gar nicht gegen die Gräueltaten positionieren wie Bischof Oster seinerzeit vermisste, es ist systemimmanent.
    Muslime selbst sind natürlich wie alle Menschen auch wunderbare Abbilder und Geschöpfe Gottes, wie jeder Mensch mit unbeschreiblichem Wert und Würde.
    Was jedoch der Islam ist, in dem diese Menschen leben (müssen) muss man sich doch wohl auch von denen sagen lassen, die ihn zutiefst kennen. Mark A. Gabriel, Ehemals Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo z.B. u so viele viele andere z.B. – Es ist mir auch wirklich unbegreiflich und auch sehr schmerzhaft, wenn der Papst so spricht, wenn er überhaupt so spricht.

  4. Mein Name ist unwichtig meint:

    „Das sind alles getaufte Christen“: Nein, es sind Menschen, die als Säugling aus mehrheitlich traditionellen und nicht aus glaubensmäßigen Gründen getauft wurden in einem Alter, in dem sie sich weder ihrer selbst bewußt waren noch verstehen konnten, wer Jesus Christus ist und was es bedeutet, sich zu ihm zu bekehren. Eine Taufe ohne Bekehrung ist hohl und nichtig. In meiner eigenen Familie und in meinem eigenen Bekanntenkreis weiß ich, wie weit die Säuglingstaufe vom Glauben entfernt ist. Das ist alles bloße Tradition. Das „macht man“ halt so. Das ist „abendländische Kultur“. Es ist „so schön atmosphärisch“, Neugeborene zu taufen oder in einer Kirche zu heiraten. Hier produzieren RKK und EKD Pseudochristen am Fließband – nichts anderes!

    Wenn jemand nichts von dem Christus hören will, so sollen wir uns „den Staub von den Füßen schütteln und weitergehen“, während im Islam geboten ist, den Islamunwilligen zu töten. Jesus Christus ist das Leben und bringt das Leben. Mohamed brachte den Tod für unzählige Menschen, er war ein Feldherr, so dient er auch als Vorbild samt Koransuren für die heutigen Anhänger dieser politisch-religiösen Ideologie.

    Mögen mir die Oberen von RKK einschließlich Papst sowie die Oberen der EKD bitte einmal sagen oder schreiben, wann zuletzt christliche Jugendliche nach einem Worship-Abend, bei dem sie Jesus Lobpreislieder gesungen haben, einen unschuldigen Menschen totgetreten haben. Wann haben zuletzt Männer, die der Bahá’í-Religion zugehören, einen unschuldigen Menschen ins Koma geprügelt? Wann haben zuletzt Shintō-Anhänger aus Japan unschuldige Männer und Frauen auf der Straße „angetanzt“, um sie auszurauben oder sexuell übergriffig zu werden?

    Ich als Schwuler, heute 37 Jahre alt, wüßte auch nicht, wann ich das letzte Mal von einem „blonden, blauäugigen Björn“ geschlagen, bespuckt oder bedroht worden wäre. Die (auch psychische) Gewalt, die ich erleben mußte, kam ausschließlich von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis.

    Mögen RKK und EKD weiterhin an ihrer chrislamischen Religion arbeiten – ich weiß, daß unser Vater, JHWH, weder politisch korrekt ist noch dulden wird, daß man gemeinsame Sache mit Christusleugnern macht.

  5. Mein Name ist unwichtig meint:

    Nachtrag: Ich meine meinen Beitrag oben übrigens nicht herablassend, was die Säuglingstaufe angeht. Ich halte diese aber für absolut falsch und weiß aus Erfahrung, daß die wenigsten als Säugling getauften Menschen gläubig werden, so auch beispielsweise meine Eltern (Mutter katholisch, Vater evangelisch), mein Neffe (6 J.) und meine Nichte (3 J.) sowie diverse gute Bekannte. Meine Oma, katholisch getauft und aufgewachsen, sagte mir auch mal auf eine direkte Frage an sie meinerseits, ob sie gläubig sei, daß „das eben so sei“, man sei „halt so aufgewachsen“, von Bekehrung und Glaube war da nichts zu sehen. Hier bestätigt sich: Glaube kann man weder anerziehen noch vererben. „Glaube“, den man „halt irgendwie“ hat, ist ein toter Glaube.

  6. Tim-Christian meint:

    @Mein Name

    Die Säuglingstaufe ist auch in diesem Sinne nicht als magischer Automatismus zu verstehen. Bonhoeffer schreibt in seinem Buch „Nachfolge“ von der strengen Einmaligkeit der Taufe und fügt in diesem Zusammenhang hinzu:

    „Für die Kindertaufe heißt das, dass die Taufe nur dort erteilt werden kann, wo die erinnernde Wiederholung des Glaubens an die ein für allemal vollbrachte Heilstat gewährleistet werden kann, d.h. aber in einer lebendigen Gemeinde. Kindertaufe ohne Gemeinde ist nicht nur Missbrauch des Sakraments, sondern zugleich verwerflicher Leichtsinn im Umgang mit dem Seelenheil der Kinder; denn die Taufe bleibt unwiederholbar.“

    Da liegt der Hund eigentlich begraben. Die Gliedkirchen der EKD machen sich insofern schuldig, als dass sie die Kinder (1) aus falschen Motiven taufen (wie Du richtig sagst: Familientradition, Feierlichkeit, primitive Schutzvorstellung), und dass, obwohl sie (2) wissen, dass sie sie danach bis zum Konfirmandenalter nicht mehr wiedersehen werden. Wenn überhaupt.

  7. Was will dieser „Papst“ wirklich ?
    Ich fand es typisch, dass in der Zeit, in der in Deutschland diese Angriffe geschehen sind, Deutschland erkennen muss, dass auch wir nicht auf einer Insel der Seligen leben und endlich aufwachen müssen, wieder mal der Holocaust ins Spiel gebracht wird.
    Als ob man sagen will: so schlimm wie der Holocaust kann der Islam gar nicht sein.
    Und als ob man die Deutschen gemahnen will, ja nicht zu vergessen, was hier angerichtet wurde.
    Wer ein bisschen die Geschichte des Islam kennt, weiss, dass er Millionen und Abermillionen Menschen auf dem Gewissen hat, in den 1400 Jahren Krieg gegen den Rest der Welt.
    Aber das darf ja nicht ewrähnt werden, während die Kreuzzüge, der Religionskrieg in Deutschland, der 30jährige, die Bauernaufstände usw .. für alles möglich herhalten müssen.
    Wie immer halt.
    Ich habe so genug davon, dass immer solche halbeseidenen Entschuldigungen gesucht und gefunden werden für diese krankmachende, hasserfüllte Ideologie, die die Menschen auf das Übelste missbraucht, so dass sie gar nicht mehr anders können, als den anderen nicht mehr als Menschen wahrzunehmen und nur zu hassen.
    Tja, Mohammed wusste, was er tat und er wusste auch, ebenso wie die frühe Katholische Kirche, warum man die Oberhoheit über die Deutung der Heiligen Bücher nicht abgeben wollte.
    Was die Taufe betrifft, bin ich mit Mein Name ist unwichtig einer Meinung.
    Ich war auch kindgetauft, als ich in der Welt gelebt habe und habe nicht erkannt, was für eine grauenhafte Sünderin ich war, geschweige denn hätte ich für wahr gehalten, dass ich dafür Strafe und die Hölle verdient hätte.
    Der „Papst“ lästert also Gott und Sein Wort.

  8. Ezahzm Ifssnboo meint:
  9. Werner meint:

    Der jetzige Papst ist kein logischer Denker. Das hat er schon oft bewiesen mit seinenoft auch sehr einseitigen Aussagen. Wenn ein Tauscheinchrist seine Frau umbringt, dann tut er das doch nicht im Namen Gottes und wie die Islamisten es bei ihrem Terror machen. Was sollen also solche unssinnigen Vergleiche? Im Islam wohnt ein Gewaltpotential inne, was schon der Koran aufzeigt. Warum werden viele Christen in islamischen Ländern unterdrückt ode soagr ermordet eben im Namen dieser falschen Religion? Auch der Papst muss das wissen oder er soll sich mal ordentlich informieren. Der jetzige Papst sorgt seit er im Amt ist für Mißverständnisse und Verwirrung und das hat ihm auch schon ein Kardinal selber gesagt, er hat das aber nicht eingesehen und ändert sich nicht. Daher sehnen sich nicht wenige Katholiken nach einem Papst wie Benedikt zurück, der hat in seiner Zeit immer klar gesprochen. Wie kann ein Papst, den man als Stellvertreter Christi auch bezeichnet, alle Religionen in einen Topf werfen und sagen es ist egal welcher Religion man angehört. Auch das hat er einmal gesagt. Entweder ist Jesus Christus DER ERLÖSER oder er ist es nicht. Jeder wahre Christ weiß daß das zutrifft und daß man ohne Jesus nicht zu Gott kommen kann wie die heilige Schrift klar belegt,
    Der Islam ist eine falsche Religion, die nicht zu Gott führt, denn eigene Anstrengungen und wenn man sich auf den Kopf stellen würden, helfen uns nicht. Der Mensch braucht die Gnade des Herrn und sein Erlöserblut. Mit allen, die das nicht erkennen, kann man nur Mitleid haben. Der Papst sollte mal von den Kindern von Fatima, besonders der seligen Jacinta etwas lernen, dieses nicht einmal zehn Jahre alte Mädchen hat die Gnade Jesu ganz intensiv mehr erfahren und ihr Opfergeist und ihre Gottesliebe waren weit über dem Durchschnitt.

  10. Nein, der Islam hat kein Gewaltproblem:
    http://www.krone.at/welt/imam-predigt-frauen-sind-sex-sklavinnen-is-propaganda-in-eu-story-522462
    https://conservo.wordpress.com/2016/08/01/sexsklavinnen-gehoert-auch-das-zu-deutschland/
    Wo lebt der Papst ?
    Und wieso melden sich eigentlich diese Feministinnen nie zu Wort, die doch sonst gegen alles Männliche toben mit Schaum vor dem Mund ?
    Es gibt eine ( entschuldige, Ron ) vielleicht krude Theorie, die besagt, dass die RKK den Islam erfunden hätte. Bei den Aussagen dieses Papstes bin ich geneigt, diese Theorie zumindest in Betracht zu ziehen. Wie ich überhaupt manchmal mich frage, ob alle sogenannten Verschwörungstheorien falsch sind, oder nicht doch eben einen wahren Kern haben.
    Es gibt so viele klare Informationen über den Islam, dass das wirklich unverständlich ist, was der Papst da von sich gibt.

  11. ..gefunden auf Journalistenwatch:
    on Bernd Zeller

    Er lese, sagte der Papst, jeden Tag in der Zeitung von Gewalttaten durch katholisch getaufte Menschen, rede deshalb aber nicht von katholischer Gewaltkriminalität.

    Nicht so eilig, Pontifex, hiergeblieben. Ein paar Kleinigkeiten wären da noch.
    Klar, so eine Taufe kann traumatisieren. Berufen sich die katholischen Gewalttäter auf ihren Religionsgründer? Werden sie vielleicht sogar durch namhafte katholische Wortführer dazu angetrieben? Verspricht ihnen der Katholizismus dafür eine Belohnung? Werden sie im katholischen Milieu dafür gefeiert? Haben sie sich durch katholische Vorbilder leiten lassen? Haben sie mangelndes Unrechtsbewusstsein durch die katholische Schulung? Gelten Rechte eines anderen Menschen ohnehin nur dann, wenn er auch Katholik ist? Werden sie in der Beichte darüber informiert, dass sie einen göttlichen Willen vollziehen und nicht sie gemordet haben, sondern dass Gott getötet hat?

    Ja?

    Tja dann, Papsti, bist du der Boss eines gewaltkriminellen Katholizismus.

    https://tagesschauder.blogger.de

  12. @Jutta: Theorien sind überprüfbar. Behauptungen wie: die RKK hat den Islam erfunden, sind schlichtweg Quatsch (mit dem sich u.U. etwas verdienen lässt). Bitte beachte auch, dass nicht jeder durchgeknattert Iman eine große Strömung des Islam repräsentiert.

    Liebe Grüße, Ron

  13. @Ron.
    Nun, das ist richtig.
    Aber geht es nur um die großen Strömungen des Islam ?
    Dies bedeutet ja nicht, dass es nicht genauso viele Namensmuslime gibt, wie eben Namenschristen, die alle Vorteile abgreifen wollen, wo immer sie zu ergattern sind und friedlich, also ohne Gefahr für Leib und Leben zu sein, leben wollen.
    Aber mir ist egal, ob ein Amokläufer/Attentäter/ Messerstecher mit muslimischem Hintergrund sich hat von einem kleinen Imam, der keine große Strömung des Islam repräsentiert, radikalisieren lässt oder dem Hauptislam. Es gibt nur den Mohammedanismus. Das ist der Islam. Der Rest ist ohnehin Nebenislam.
    In der Regel darf man davon ausgehen, dass jeder ein so angenehmes Leben wie möglich haben will. Egal welcher Religion oder Glaubensrichtung oder was weiss ich. Aber je weniger eindeutig wir Christen sind, desto mehr wird der Islam, der auf einen sehr großen Zusammenhalt untereinander rechnen kann – die Umma ist ja die Weltgemeinschaft der Muslime – überhand nehmen. Ich wage zu behaupten, dass die Mehrzahl der Muslime gläubiger ist, als die Mehrzahl der Christen.
    Vielen Christen geht es zu viel um Freiheit. Nur haben die meisten gar nicht verstanden haben, was Freiheit überhaupt ist.

  14. Markus meint:

    Analogien helfen oft, falsches Denken zu entlarven. Ein Beispiel einer solchen Analogie ist folgendes: „Der Nationalsozialismus ist eine Weltanschauung der Toleranz und des Friedens. Leider wurde er aber von einigen in der Geschichte missbraucht. Die meisten Nationalsozialisten sind/waren aber friedlich, sie sind keine Mörder, Terroristen, Diktatoren oder dergleichen. Und außerdem gibt es nicht DEN Nationalsozialismus. In jedem Fall ist die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses unverletzlich und es gilt der Neutralitätsgrundsatz. Was wir hier z.B. dem politischen Konservatismus oder Liberalismus einräumen, müssen wir auch Nationalsozialisten einräumen. Außerdem gibt es ja auch recht radikal auftretende Konservative und Liberale.‘“ Wer hier versucht ernsthaft dagegen zu argumentieren, wird rasch sehen, dass seine Argumente nicht nur hier ihre Funktion haben.

  15. Schandor meint:

    Gewaltfreier Islam = alkoholfreier Schnaps

  16. http://kpkrause.de/2016/08/07/was-frau-merkel-muss-denn-sonst-noch-passieren/

    Tut mir leid, aber mittlerweile bin ich wirklich geneigt, Verschwörungstheorien zum Austausch unserer Bevölkerung einen Stellenwert zu geben. Und es ist bitter im Land der Reformation das zu erleben. Auch wenn ich selbst eigentlich kein „Recht“ habe so etwas zu sagen, da ich selbst erst spät die Wahrheit erkannt habe.
    Aber Christen hier sind zu wenig empathisch und viele, auch Gemeinden, haben sich eingerichtet in ihrem Status quo.
    Sich kümmern ? Nein. Man hat zu viel zu tun.
    U. Parzany hat recht. Verführung ist gefährlicher als Verfolgung. Und die Deutschen waren im nichtsehen wollen schon immer gut.

  17. Unfassliche Szenen bei Pariser Terroranschlag: Bislang von Medien und Staat verschwiegen

    Suchen
    Warnhinweis: Der folgende Artikel ist nichts für schwache Nerven. Er muss zudem vor Kindern und Jugendlichen ferngehalten werden!

    Bataclan

    Szenen wie im Schlachthaus.
    Mit einem Unterschied: Im Schlachthaus geht es wesentlich humaner zu.

    Mord ist nicht gleich Mord. Es sind oft die Details, die den Unterschied machen. Mord kann geschehen durch Erschießen. Dann folgt der Tod unmittelbar. Mediziner sind nicht sicher, ob der Erschossene – falls die Kugel ins Herz oder ins Hirn geht, überhaupt noch etwas mitbekommt.

    Ab da gibt es Varianten, die auf der Skala der unmenschlichen Grausamkeit nach oben offen ist. Erdrossseln ist schon schlimm genug. Doch angeführt werden bestialische Morde – tierisch kann man sie nicht nennen, denn Tiere machen sowas nicht – von sadistischen Serienmördern wie etwa Ted Bundy und anderen .

    Auch was der IS im Namen Allahs und Mohammeds macht, ist schon bestialisch genug. Was Medien dabei verschweigen ist, dass sich der IS dabei genau an jene Hinrichtungsarten hält, die von Mohammed selbst angeordnet oder unter ihm ausgeführt wurden. Damit macht sich der IS gegenüber innerislamischen Kritikern unangreifbar.

    Werden solche von unseren Medien genannt, sind es entweder Kritiken sog. moderater Moslems – oder von speziell ausgebildeten Imamen. Erstere haben in aller Regel keine Ahnung von ihrer Religion und faseln dennoch von „Das-hat-nichts-mit-dem-Islam-zu-tun“. Zweitere praktizieren die 1000jährige und äußerst erfolgreiche Praxis der „heiligen Lüge“ gegenüber „Ungläubigen“: Laut Koran und bedeutender historischer Islamgelehrter müssen Moslems uns „Ungläubige“ bezüglich des wahren Wesens des Islam täuschen, wo immer möglich. Dafür hat der Islam ein eigenes Wort:Taqiya. Bis heute fallen Gutmenschen und selbst kritische Linke auf diesen Trick herein.

    Doch was nun über den Terroranschlag im Konzertsaal des Bataclan, Paris, herausgekommen ist, verschlägt jeder menschlichen Kreatur den Atem. Bisher hat die französische Regierung Zeugenaussagen unterdrückt, die jetzt in einem laufenden Untersuchungsausschuss aufgearbeitet werden – und grauenvolle Folter beinhaltet.

    „Es wurden Menschen die Augen ausgestochen, die Körper ausgeweidet manche wurden enthauptet, Männern wurde der Penis und die Hoden abgeschnitten und in den Mund gesteckt, Frauen hat man Messer in die Vagina gestoßen und von da aus aufgeschlitzt und das alles wurde von den Terroristen mit Handys gefilmt.“

    Wir Islamkritiker wissen über diese bestialische Praxis natürlich Bescheid. Ich berichtete vor Jahren über die nicht minder bestialische Ermordung dreier Priester in Malatya, Türkei.

    Und auch beim Angriff sunnitischer Moslems auf das Hotel in Mumbai wurden grausamste Szenen geschildert. In den Räumen, in denen die Terroristen ihre Geiseln töteten, sah es aus wie in einem Schlachthaus, wie indische Ermittler berichteten: Eingeweide, die ihnen lebenden Leibes herausgezogen wurden, lagen genauso herum wie die ausgestochenen Augen der Opfer. Die Geiseln mussten sich ihre Ausweidung gegenseitig anschauen. Bestialität ist nicht das richtige Wort, um dies zu beschreiben.

    Dass unsere Medien mit diesem Teil der grausamen Wahrheit nicht herausrücken, wird von ihnen stets mit dem pseudohumanitären Hinweis auf den Pressekodex begründet. Nichts ist verlogener als das: Denn wenn es um die Grausamkeiten der Nazis geht, wird kein noch so abscheuliches Detail ausgeblendet. Entweder gilt der Pressekodex als General-Norm. Oder er gilt eben nicht.

    Die Wahrheit ist ganz einfach. Linke -die Moslems zu Millionen nach Europa hereingeholt haben – wollen sich keinerlei Kritik stellen müssen. Und vor allem wollen sie nicht auf die Anklagebank der Geschichte.

    Michael Mannheimer, 7.8.2016

    Bataclan – Der verschwiegene Horror im 1.Stock

    Am 13. November 2015 wurden im Zuge einer dschihadistischen Terroranschlagserie in Paris hunderte Konzertbesucher während des Auftritts der Band „Eagles of Death Metal“ im Konzertsaal des Bataclan von drei schwer bewaffneten Dschihadisten als Geiseln genommen.

    Die Terroristen feuerten mit Sturmgewehren auf die wehrlosen Menschen und warfen Handgranaten in die Menge. 130 Menschen wurden hingerichtet, mehr als 350 teilweise schwer verletzt, so die offizielle Version, die uns allen bekannt ist.

    Was jetzt folgt, ist nichts für schwache Nerven, denn abseits von der Aktion in der Konzerthalle fand das wahre Grauen im 1. Stock des Gebäudes statt.

    Bisher hat die französische Regierung Zeugenaussagen unterdrückt, die jetzt in einem laufenden Untersuchungsausschuss aufgearbeitet werden – und grauenvolle Folter beinhaltet.

    Es wurden Menschen die Augen ausgestochen, die Körperausgeweidet manche wurden enthauptet, Männern wurde der Penis und die Hoden abgeschnitten und in den Mund gesteckt, Frauen hat man Messer in die Vagina gestoßen und von da aus aufgeschlitzt und das alles wurde von den Terroristen mit Handys gefilmt.

    Die Augänge des Clubs wurden von den moslemsihen Türsteheren verrammelt.Damit wist klar, dass die Türsteher in den Anschlag eingeweiht waren – und die Komplizen der islamischen Massenmörder waren.

    (Dead metal)

    All diese Aussagen von den am Tatort eingetroffenen Polizisten liegen seit 21. März dem Untersuchungsausschuss vor und bis heute wurden sie von der Öffentlichkeit ferngehalten, weil, wie wir alle wissen: Bloß keinen Fremdenhass schüren, bloß nicht ins rechte Eck gestellt werden.

    http://nypost.com/2016/07/15/horrifying-details-of-the-bataclan-theatre-massacre-revealed/

    http://heatst.com/uk/exclusive-france-suppressed-news-of-gruesome-torture-at-bataclan-massacre/

    Nachtrag
    Protokoll der Malatya-Morde (Türkei)

    Die Mörder waren bei den Protestanten als Interessenten bekannt. Doch in Wahrheit gehörten sie zu einer Gruppe gläubiger Moslems, die auch Tarikat genannt werden.

    Einer war der Sohn eines Bürgermeisters in der Provinz Malatya.

    Die Zehn lebten alle im gleichen Internat und bereiten sich auf den Eintritt in die Universität vor.

    Um ihre Schandtat auszuführen, besorgten sie sich Revolver, Messer, Stricke und Tücher. Sie erschienen um 10.00 Uhr zum Bibelstudium.

    Pastor Aydin hatte gerade ein Kapitel aus der Bibel gelesen, als der Angriff begann.

    Die drei anwesenden Protestanten wurden mit Händen und Füssen an ihre Stühle gefesselt. Der Überfall wurde mit Handys aufgenommen.

    Dann wurden die Gefesselten drei Stunden lang gefoltert.

    Die Leiche von Geske wies 156 Stichwunden auf, jene von Pastor Aydin 99.die Wunden nicht gezählt werden konnten. Auf den Baptisten Yuksel wurde so oft eingestochen, daß

    Die Verbrecher schnitten ihren Opfern bei lebendigem Leib die Därme aus dem Leib.

    Sie wurden kastriert und die abgeschnittenen Geschlechtsorgane vor ihren Augen zerschnitten. Finger wurden ihnen abgehackt, Nase, Mund und After aufgeschlitzt.

    Schließlich wurden ihre Kehlen von Ohr zu Ohr durchtrennt, was sie praktisch enthauptete.

    Die Nachbarn hatten zwar Schreie gehört, hielten den Lärm aber für eine häusliche Auseinandersetzung. Um 12.30 Uhr erschien ein weiterer Mitarbeiter der Mission an der Eingangstüre. Diese war geschlossen und ließ sich mit dem Schlüssel nicht öffnen.

    Darum versuchte er den Baptisten Yuksel über ein Mobiltelephon zu erreichen. Yuksel antwortete und wies ihn seltsamerweise an, zu einem Treffen in ein bestimmtes Hotel zu gehen: „Wir werden dorthin kommen“.

    Der Mitarbeiter hörte im Hintergrund ein Röcheln und rief die Polizei. Ein Beamter erschien in fünf Minuten. Nachdem der Polizist vergeblich versucht hatte, die Türe mit Gewalt aufzubrechen, öffnete schließlich ein Verbrecher. Der Baptist Yuksel lebte noch – übersät mit zahllosen Stichwunden –, obwohl auch ihm die Kehle durchgeschnitten worden war.

    Drei der Schwerverbrecher ergaben sich sofort.

    Dann bemerkte der Polizist, daß jemand aus dem Fenster im dritten Stock auf die Strasse gefallen war. Dort fand man Emre Gunaydin – den Anführer der Bande. Er hatte versucht, an der Dachrinne entlang auf die Strasse zu entkommen. Dabei war er abgestürzt und am Kopf schwer verletzt worden. Ein weiterer Schlächter hatte sich auf einen Balkon im zweiten Stock abgeseilt und versteckt.

    Wie schon bei der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink und des katholischen Priester Hw. Andrea Santoro im Februar 2006 wurden Minderjährige benützt, um die Bluttat auszuführen.

    Jugendliche erfahren gewöhnlich in der türkischen Öffentlichkeit eine größere Sympathie und erhalten häufig vor Gericht geringere Strafen.

    Die Witwe des deutschen Opfers, Susanne Tilman, erklärte sofort, ihren Mann vor Ort begraben zu wollen.

    Doch der Gouverneur von Malatya suchte das zu verhindern. Als er sah, daß dies nicht möglich war, wurde das Gerücht verbreitet: „Es ist eine Sünde, ein Grab für einen Christen zu graben.“

    Quelle: YAUNO: „Schlimmer als in einem Schlachthaus“, 06.08.2008

    (http://www.yauno.com/index.php?modul=article&action=show&id=1145)

    Türkischer Arzt: Ermordete Christen wurden brutalst gefoltert

    Die drei Protestanten, die in einem christlichen Verlagshaus in Malatya (Türkei) ermordet wurden, sind zuerst für drei Stunden gefoltert worden, ehe die Mörder ihnen die Kehle durchschnitten, so ein Pressebericht, der sich auf einen der Ärzte bezieht, die den grausamen Fall untersuchen.

    Dr. Murat Ugras, ein Sprecher des Turgut Ozal Medical Center, berichtete der Tageszeitung Hürriyet über die fruchtlosen Bemühungen der Ärzte, Ugur Yuksel, eines der drei Opfer des Massakers, zu retten:

    “Er hatte Messerschnitte an seinen Schenkeln, seinen Hoden, seinem Rektum und seinem Rücken”, so Ugras. “Seine Finger waren bis auf die Knochen aufgeschnitten. Es ist offensichtlich, dass ihm diese Wunden durch Folter beigebracht wurden.” (…) Die Folter dauerte drei Stunden, während die Peiniger die drei Opfer über deren Missionstätigkeiten befragten.

    ..ohne Kommentar.

  18. Schandor meint:

    @Jutta

    Das ist der Beweis, dass die Hölle bereits auf Erden ist, nicht irgendwo sonst.

  19. anonymous meint:

    Ein Mensch, naiv als wie ein Kind,
    glaubt, dass alle Menschen Menschen sind.

    Das sind keine Menschen, sondern Ausgeburten der Hölle.
    Wer so etwas tut, hat nicht die imago dei in sich.
    Sondern die imago satana.

    Wer es hier noch wagt, Partei für den Islam zu ergreifen,
    macht sich mitschuldig an diesen Verbrechen.

  20. Nun. So würde ich diese Menschen nicht benennen. Und es ist auch nicht die Hölle. Denn diese wird ewig dauern, und die das getan haben, werden schwere Strafe erleiden und das ewig.
    Leider gibt es auch in Europa, zum Beispiel im Museum San Gimignano, Folterinstrumente, die ebenfalls zur Anwendung gebracht wurden, aber von Europäern, respektive ich weiss nicht welchen Fachkräften. Dazu habe ich mich zu wenig damit auseinandergesetzt, weiss aber oberflächlich, dass auch die Asiaten sehr raffinierte Foltermethoden haben. Ebesos habe ich ein Buch gelesen, über eine Frau, die danach Christin geworden ist und in Nordkorea einsass, bei der ich mich gefragt habe, wie um Gottes Willen sie diese Folter überlebt hat.
    Auch die Indianer zogen die Haut ab bei lebendigem Leibe … usw ..
    Wir sehen also: das Diabolische ist überall vorhanden. Denn Satan ist der Herrscher der Welt. Wenn nun noch eine Religion dazukommt … die das Gegenüber entmenschlicht, so wie im Islam der Fall, aber auch in vielen anderen Naturreligionen, wie man das so schön sagt: die Hopi zB sagen von sich, sie sind die wahren Menschen … es gibt Stämme in Afrika, die das ebenso von sich behaupten … auch hier in Europa hat das stattgefunden .. so können wir ermessen, was uns Jesus Christus gebracht hat.
    LIEBE !
    Und was ER für uns getan hat.
    Und was wir für eine ungeheure Verantwortung jetzt haben.
    Wer wagt es für diese zu beten ???
    Aber das ist es, was der HERR von uns will.
    ER hat am Kreuz für die gebetet, die ihn umbrachten.
    Schaffen wir das ??? Wollen wir das schaffen ?
    Ich fühle mich kläglich, dabei, ich schaffe es oft noch nicht mal in der Arbeit die Kollegen zu lieben.
    Wie schaffe ich es, mich von GOTT so beschenken zu lassen, dass ich auch diese „lieben“ kann .. und ihnen wünsche, sie möchten durch Jesus Christus frei werden.

  21. @anonymous
    Jeder Mensch ist böse. Und natürlich ist der Islam eine Religion Satans.

  22. Sehr aufschlussreich:
    http://www.gemeindenetzwerk.de/?p=13804

    Titel:
    Leben mit dem Islam.
    Zitiert, daraus:

    Die Staaten im islamischen Dreieck zwischen Casablanca, Aden und Baku, in dem die Lehre entstand, sich zuerst ausbreitete und aus der die meisten radikalen Strömungen kommen, machen demographisch nur ein Fünftel der globalen islamischen Welt aus. Ansonsten wird der Islam eher eingedämmt. Die meisten Muslime leben in der asiatisch-pazifischen Region (62 Prozent), das größte muslimische Land ist Indonesien, gefolgt von Indien, Pakistan und Bangladesch, dann erst kommen der Iran und die Türkei. Der Islam in dieser Großregion ist durch konfuzianische Einflüsse gedämpft, auch wenn radikale Tendenzen auch hier stärker werden. Solche Tendenzen werden allerdings auch künftig eingedämmt bleiben und zwar durch andere Religionen mit hegemonialen und nationalistischen Ansprüchen (Hinduismus) und durch die anhaltende Minderheitensituation für die Muslime. In Indien zum Beispiel wird es um 2050 die größte islamische Bevölkerung geben (rund 300 Millionen), aber der Hinduismus wird dort weiterhin zahlenmäßig und nach Vitalität die dominierende Religion sein. In Europa wird der Islam zu diesem Zeitpunkt etwa zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen, >> u n d w e n n d a s C h r i s t e n t u m sich nicht v i t a l i s i e r t, sondern inhaltlich und zahlenmäßig weiter abflacht <<< können diese zehn Prozent je nach Land erheblichen, das heißt die Gesellschaft in ihrem Sinn verändernden Einfluss erlangen.“

    Also müssen wir beten beten beten. Mit der Sicherheit im Rücken, dass GOTT alles lenkt und in der Hand hat !!!

  23. Johannes Strehle meint:

    @ Mein Name ist unwichtig
    Mit Ihrem Bibelverständnis, das es ermöglicht,
    die Aussagen der Bibel zur Homosexualität
    dem Zeitgeist gemäß in ihr Gegenteil zu verkehren,
    sollte es doch kein Problem sein,
    die von der Katholischen Kirche und der EKD praktizierte Säuglingstaufe
    zu rechtfertigen.
    Im Übrigen stimme ich Tim-Christian zu.

  24. Johannes Strehle meint:

    Der gegenwärtige Papst tritt immer wieder als Verwirrer auf.
    Wessen Handwerk er damit betreibt, dürfte klar sein.
    „Der Islam ist nicht gewalttätig“ ist eine genauso unsinnige pauschale Aussage wie
    „Der Islam gehört zu Deutschland.
    Es ist verantwortungslos,
    das aktuelle Weltproblem der Beziehung von Religion und Gewalt
    und die Auswirkungen in Richtung Überwachungsstaat
    auf eine kleine Gruppe von Fundamentalisten ohne andere Optionen
    zu reduzieren.
    Dass der Papst das Mantra nachbetet
    „Der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun“,
    das gerade auf dem Weg in die Mottenkiste ist,
    trägt dazu bei, dass ihn keiner mehr ernst nimmt.
    Ich finde, wir müssen uns nicht mit dem richtigen Verständnis des Islam
    und der durch den Islam gerechtfertigten Anwendung von Gewalt befassen.
    Das ist Sache der Muslime.
    Wir stellen fest, welches Verständnis in den islamischen Staaten herrscht
    und von dort exportiert wird, zum Beispiel
    durch türkische Beamte in 1000 deutschen Moscheen,
    durch in diesem Sinn geprägte Flüchtlinge und
    durch das Internet.
    Alle islamischen Staaten
    haben den Scharia-Vorbehalt für die Menschenrechte deklariert.
    Und eine Umfrage hat kürzlich ergeben,
    dass ein großer Teil der „integrierten“ ehemaligen Türken in Deutschland
    die Scharia für höherrangig hält als das deutsche Recht.
    Wenn Franziskus daran erinnert, dass die Konflikte mit Gewalt nicht zu lösen sind,
    ist zu fragen, welche Konflikte.
    Es gibt Konflikte, die mit Gewalt nicht zu lösen sind.
    Es gibt Konflikte, die mit Gewalt allein nicht zu lösen sind.
    Es gibt Konflikte, die mit Gewalt zu lösen sind.
    Und es gibt Konflikte, die nur mit Gewalt zu lösen sind.
    Auch die Bibel lehnt nicht pauschal Gewalt ab.
    Sie fordert die Christen zum Gewaltverzicht auf
    und darüber hinaus, unsere Feinde zu lieben.
    Die Grundlage: Gott,
    der den Überblick hat, der gerecht ist, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Treue, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt,
    wird für uns streiten, wenn es sein muss, mit Gewalt.
    Wir sollen uns nicht selbst rächen, sondern unsere Rache Gott überlassen.
    In der Apokalypse schreien die Seelen der Christen, die als Märtyrer starben,
    unter dem Altar nach der Rache Gottes.
    Der Krieg zwischen Licht und Finsternis
    wird endgültig durch Gewalt entschieden werden.
    Und die Strafen, die beim „Jüngsten Gericht“ verhängt werden,
    werden auch mit Gewalt durchgesetzt.
    Für die gegenwärtige Zeit
    gibt die Bibel die Trennung von Kirche und Staat vor und
    spricht dem Staat das Gewaltmonopol zu.
    Die Missachtung dieser Vorgaben
    musste zu Machtmissbrauch und Gewaltanwendung
    im Namen der Staatsreligion führen – wie im Islam.
    Andererseits ist es für viele Menschen genauso fatal,
    wenn kirchliche Würdenträger
    den Staat auf christlichen Gewaltverzicht festlegen
    und der Staat sein Gewaltmonopol nicht durchsetzt.

  25. Mein Name ist unwichtig meint:

    Ach wissen Sie, Herr Strehle, dieser Vorwurf, dem Zeitgeist zu folgen, ist mittlerweile so ausgenudelt und ausgelutscht, daß man ihn schon gar nicht mehr ernstnehmen kann. Wissen Sie, als sich im 19. Jahrhundert die Brüderbewegung entwickelte, war es auch der absolute Zeitgeist, daß Frauen und Männer getrennt in der Gemeinde sitzen, daß man die Lehre der „Haushaltungen“ gründete – und diese heute zeitgeistmäßig in sehr vielen Freikirchen gelehrt wird – und daß die „großen Brüder“ im Predigtdienst nicht kritisiert werden durften. Es war Zeitgeist, daß Frauen nicht wählen durften und innerhalb der Christenheit schlechter als Kühe behandelt wurden. Zeitgeist ist es auch, wenn die extrem evangelikalen Leute bei Soulsaver.de ständig über Facebook, das Internet & Co lästern, aber selbst Dutzende URLs besitzen und „natürlich“ auch bei Facebook vertreten sind, was Zeitgeist pur ist. So vieles war und ist Zeitgeist – und das nicht nur bei der „bösen Welt da draußen“, sondern auch bei jenen, die superfromm waren und sind. Also mal sachte mit der Heuchelei, Herr Strehle.

    Übrigens gibt es einen großen Unterschied bei dem, was Sie mir vorwerfen: Das eine betrifft gläubige Christen, das andere hingegen Ungläubige, denn von knapp 22 Millionen säuglingsgetauften EKD-Mitgliedern gehen gerade mal knapp 6 bis 7 Millionen in einen Gottesdienst, und das meist auch nur zu Weihnachten oder Ostern, ist ja so schön „atmosphärisch“. Wenn wir jetzt noch bedenken, wieviele „Christen“ der EKD so gut wie gar nichts mehr aus der Bibel glauben, kann man getrost davon ausgehen, daß selbst von diesen 6 bis 7 Millionen Mitgliedern gerade mal ein Bruchteil wirklich und wahr gläubig ist. (Diese Daten hat die EKD übrigens selbst veröffentlicht. Ich las das damals in einem Nachrichtenartikel bei Jesus.de) Und nennen Sie mir doch bitte den Kommentar mit Linkverweis, in dem ich geschrieben habe, ich sei für Homo-Ehe & Co, schwule Pfarrer, die mit ihrem Mann im Gemeindehaus leben, oder für Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare unter dem Kreuz Christi – einen solchen Kommentar werden Sie von mir nicht finden!

  26. Tim-Christian meint:

    @Mein Name

    Ich möchte gar nicht zu allem etwas sagen, nur bezüglich der Taufthematik folgendes Szenario zu bedenken geben: Angenommen die Reformatoren hätten die Kindertaufe abgeschafft. Hätten wir dann tatsächlich reinere, gläubigere Kirchen? Oder wäre nicht vielmehr die Bekenntnistaufe im Alter von 12 oder 14 ähnlich bürgerlich ritualisiert und sinnentleert worden wie heutzutage die Konfirmation? Würden sich nicht Scharen von Jugendlichen im Namen des dreieinen Gottes untertauchen lassen und sich dabei klammheimlich eins ins Fäustchen lachen, ja das ganze Brimborium nur im Hinblick auf die Kohle, das Fahrrad oder die Playstation über sich ergehen lassen?

    Wäre die Bekenntnistaufe, verhielte es sich so, an sich falsch? Nein. Und genauso wenig ist es die Kindertaufe. Schon Luther zitierte diesbezüglich den alten Rechtsgrundsatz „abusus non tollit usum; der Missbrauch hebt den rechten Gebrauch nicht auf“. Die Taufe ist sichtbares Wort und Gott spricht uns in ihr seine Verheißung zu. Seine Zusage steht, auch dann wenn wir sie nicht im Glauben ergreifen.

  27. Mein Name ist unwichtig meint:

    Eine Taufe ohne Glaube ist keine Taufe. Von Konfirmation & Co halte ich rein gar nichts, weil auch das meist hohl, leer und nichtig ist, da die wenigsten Jugendlichen, die daran teilnehmen, gläubig sind. Ich verstehe auch nicht, warum Du das an ein Alter knüpfst. In den Freikirchen, in denen ich war, hat man sich taufen lassen, wenn man zum Glauben gekommen ist, wenn man das Bewußtsein für Jesus hatte, wenn man sich bekehrt hat, so einfach ist das. Da gab es Freunde, die sich mit 11 haben taufen lassen, weil sie sich bekehrt haben und reif waren, oder eben erst mit 17 oder 24 oder 31 – und das unabhängig davon, ob sie ein christliches Elternhaus hatten oder sich „aus der Welt“ bekehrt haben. Diese Leute sind dann auch konsequenterweise in die Gemeinde gegangen, haben die Bibel studiert, Gemeinschaft mit Christen gehabt und haben sie noch, ja, sie waren einfach gläubige Christen, die den Glauben, die das Wort Gottes im Alltag leben, ganz unspektakulär. So ist es recht, denn nur so ist man gläubig. Säuglingstaufe und Konfirmation haben in nahezu allen Fällen nichts mit Glaube und Bekehrung zu tun. Beides zu verteidigen und mit netten Sprüchen zu „vertheologisieren“, ist nichts anderes, als das zwanghafte Festhalten an Traditionen.

    Sollte ich pampig wirken, bitte ich Dich um Entschuldigung, denn so ist es nicht gemeint, aber mir geht es heute abend psychisch nicht sehr gut. Ich werde auch nichts mehr antworten.

    Bis bald!
    MNIU

  28. Tim-Christian meint:

    @MNIU

    Das alles möchte ich gar nicht in Abrede stellen oder gar kleinreden. Mir ging es nur darum, dass die Bekenntnistaufe allein die Kirche vermutlich auch nicht vor der Verweltlichung/Verbürgerlichung bewahrt hätte, die ihr in weiten Teilen im 18., 19. und 20. Jh widerfahren ist. Es gibt auch heute lebendige, bibeltreue Gemeinden, die die Kindertaufe praktizieren. Und es gibt baptistische Gemeinden, die sich weit vom Wort Gottes entfernt haben. Und vice versa.

    Wünsche Dir eine baldige Gemütsaufhellung und verabschiede mich ebenfalls für den heutigen Abend.

  29. Johannes Strehle meint:

    @Anne Fox:
    „Von Herzen Danke, Dr. Johannes Hartel,
    für Ihren Kommentar zum kath net Artikel!
    – viele Punkte, einige hätte ich sonst geschrieben,
    würden sie hier nicht schon von Ihnen stehen!“
    Wo finde ich den Kommentar?

  30. Johannes Strehle meint:

    @ Mein Name ist unwichtig
    Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
    Der „Vorwurf, dem Zeitgeist zu folgen,
    ist mittlerweile so ausgenudelt und ausgelutscht,
    dass man ihn schon gar nicht mehr ernstnehmen kann.“?
    Wird ein berechtigter Vorwurf durch Wiederholung entwertet?
    Wer Kinder erzieht, kommt nicht auf diese Idee.
    Danke für die kleine Zusammenstellung von Zeitgeist-Einflüssen in den Kirchen.
    Richtig, selbstverständlich auch im 19. Jahrhundert und danach
    haben sich die Kirchen dem Zeitgeist geöffnet.
    Die Brüdergemeinden scheinen sehr speziell zu sein.
    Wenn ich es richtig weiß, akzeptieren sie keine offizielle Leitung,
    waren aber im Nationalsozialismus die ersten, die dem Führerprinzip folgten.
    Die Trennung von Männern und Frauen gab es allerdings auch in anderen Kirchen.
    Warum sollte Ihre Aufstellung nicht ernst zu nehmen sein,
    weil sie fast beliebig zu erweitern wäre?
    Die meisten Vorwürfe,
    die dem Menschen auf Grundlage der Bibel als Wort Gottes zu machen sind,
    sind so alt wie die Menschheit, also „ausgenudelt und ausgelutscht“.
    Deswegen lassen die Kirchen diese Vorwürfe heute reihenweise fallen.
    Richtig, auch der Vorwurf, sich dem Zeitgeist anzupassen, ist uralt.
    Bei Israel, dem Volk Gottes, beginnt er in statu nascendi,
    bei der Generation, die aus Ägypten zieht.
    Und Gott reagiert heftig auf den aus Ägypten gewohnten Götzendienst,
    den die Israelis mit dem Gottesdienst kombinieren wollen.
    Und so weiter und so fort, die ganze Geschichte Israels hindurch.
    Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Und immer wieder diese lästigen Propheten
    mit den ausgenudelten und ausgelutschten Vorwürfen,
    die man nicht ernst nehmen kann.
    Zum Glück sind die Zeitgeist-konformen Propheten in der Mehrheit.
    Sie haben völlig recht: Das Volk Gottes alten und neuen Bundes
    ist in seinen Verfehlungen wirklich nicht originell.
    Wie sollten die Vorwürfe originell sein?
    Einer unserer Söhne hat mit sieben oder acht Jahren
    das Buch der Richter in der Bibel gelesen. Das hat ihm das Bibellesen verdorben.
    Dem Volk Gottes geht es gut, wenn es allein auf Gott vertraut,
    das heißt auch, sich an seine Regeln hält. Wenn es ihm gut geht,
    dann dauert es nicht lange, bis sich das Volk von Gott entfernt.
    Dann gerät es, nicht ohne Mitwirkung Gottes, unter die Herrschaft seiner Feinde.
    Es jammert, klagt, heult und besinnt sich schließlich auf Gott.
    Gott in seiner großen Geduld hat ein Einsehen.
    Und das Spiel beginnt wieder von vorne. Wieder und wieder.
    Unsere Kinder sind mit dem Einstein-Spruch aufgewachsen:
    „Zweierlei ist unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
    Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher“.
    Aber dass das Volk Gottes noch dümmer ist als der Rest der Menschheit,
    wie in der Bibel mehrfach (ausgenudelt und ausgelutscht) festgestellt wird,
    damit hatte Elias (!) heftige Schwierigkeiten.
    Um die „böse Welt da draußen“
    geht es selbstverständlich (und ausdrücklich) nicht;
    sie ist natürlich vom Zeitgeist beherrscht, wovon sonst?
    Sondern es geht um das Volk Gottes, um die Christen, um die Kirche(n),
    um die Superfrommen genauso wie die „Fortschrittlichen“.
    Es gibt natürlich auch diejenigen,
    die den guten alten Zeitgeist im Gegensatz zum modernen für christlich halten.
    Ich meinte übrigens durchaus die getauften Karteileichen.
    Ich wüsste nicht, dass ich behauptet hätte, Sie seien „für Homo-Ehe & Co,
    schwule Pfarrer, die mit ihrem Mann im Gemeindehaus leben,
    oder für Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare unter dem Kreuz Christi“?
    Aber was haben Sie gegen die Homo-Ehe & Co, schwule Pfarrer,
    die mit ihrem Mann im Gemeindehaus leben, oder gegen Segnungen
    für gleichgeschlechtliche Paare unter dem Kreuz Christi?

  31. @Mein Name ist unwichtig

    Eine Taufe ohne Glaube ist keine Taufe.

    Das behaupten Baptisten oft und gerne. Aber kannst Du dafür Bibelstellen nennen? Bisher hat es noch kein Baptist geschafft.

  32. Peter Geerds meint:

    @Adler
    Bei allen Taufberichten der Apostelgeschichte ging der Glaube voraus (hören bzw. annehmen des Wortes). Aus Mk 16 „wer glaubt und getauft ist …“ könnte man auch eine Reihenfolge herleiten. Wenn die Taufe ohne Glauben irgendetwas sein sollte, gehört das in den Bereich des magischen Denkens. Ist das biblischer?

  33. Mein Name ist unwichtig meint:

    @Adler: Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „Und der HERR sparch: Folge nicht dem Sozialstaat, häng ihm nicht an, denn er ist menschenverachtend.“

    Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „Und der Christus beugte sich vor und sprach: Es ist gut, daß ihr glaubt. So glaubt nun, daß ich ganzer Mensch und ganzer Gott bin, daß Jahwe, daß Christus, daß der Heilige Geist drei sind in einem, einzig und allein, die Dreieinigkeit.“

    (Ich glaube übrigens an die Dreieinigkeit.)

    Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „Es begab sich aber, daß der Herr seine Jünger rief und sprach: Gehet hin in die Welt und tauft unmündige Säuglinge, auf daß sie, und sie haben ja kein Bewußtsein für sich und mich, sehr wahrscheinlich ungläubig bleiben im Alter, so daß der Zorn Gottes weiter auf ihnen ist. Macht die Taufe profan, macht die Taufe zur Show!“

    Sorry, aber manches ist so selbstverständlich, daß ich dieses „Nenn mir die Bibelstelle“ einfach nur albern finde. Sie mögen RKK und EKD ja toll finden, das ist Ihr gutes Recht. Ich lehne beide Kirchen und (neben vielen anderen Dingen) ihre unbiblische Säuglingstaufe ab, ohne „Baptist“ zu sein.

  34. @Mein Name ist unwichtig

    Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „Und der HERR sparch: Folge nicht dem Sozialstaat, häng ihm nicht an, denn er ist menschenverachtend.“

    Darauf bin ich doch schon eingehen. Die Frage ist, wer hier die Begründungslast trägt. Können Sie mir zeigen, wo in der Bibel die Säuglingstaufe verboten wird? Verstehen Sie was ich sagen will?

    Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „Und der Christus beugte sich vor und sprach: Es ist gut, daß ihr glaubt. So glaubt nun, daß ich ganzer Mensch und ganzer Gott bin, daß Jahwe, daß Christus, daß der Heilige Geist drei sind in einem, einzig und allein, die Dreieinigkeit.“

    Kein Problem!

    1Tim 2,5: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus

    1Joh 5,20: Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

    5Mose 4,39: 39 So sollst du nun heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Herr der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst.

    Mt 28,19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…

    Reichen diese Bibelstellen?

    Nennen Sie mir erst die Bibelstelle, in der folgendes steht: „[…] tauft unmündige Säuglinge“

    Das ist doch genau mein Punkt! Würden es Baptisten akzeptieren, wenn mein einziges (!) Argumente für die Säuglingstaufe laute: „Sie wird doch nirgendwo verboten!“? Nein, die Baptisten würden mir entgegnen, dass nicht sie, sondern ich die Begründungslast trage, wenn ich für die Säuglingstaufe bin.

    So meine ich das auch mit dem Sozialstaat: Er kommt im NT nirgendwo vor. Das ist unbestritten! Aber das ist noch kein Argument für den Sozialstaat. Und Bibelstellen für den Sozialstaat zu fordern ist absolut legitim. Denn irgendwie muss er ja begründet werden.

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