Autorenname: Ron

Israel stellt Qumran-Rollen ins Internet

Die Texte der Qumran-Rollen, der aufsehenerregendste Handschriftenfund im 20. Jahrhundert, werden von Israel demnächst digital zugänglich gemacht. Die israelische Altertumsbehörde schließe in dieser Woche ein Pilotprojekt ab, mit dem die digitale Erfassung der mehr als 15.000 Textfragmente vorbereitet wird, meldeten gestern mehrere Zeitschriften. Bis die ersten Schriftrollen online zur Verfügung stehen, werde allerdings noch ein bis zwei Jahre vergehen.

Mehr gibt es bei: www.3sat.de oder ausführlich in Englisch hier: www.nytimes.com.

Os Guinness

Os Guinness wurde 1941 während des II. Weltkrieges als Sohn eines Missionsarztes und als Nachkomme des berühmten Bierbrauers Arthur Guinness geboren. Wegen der Chinesischen Revolution unter Mao Tsetung musste die Familie 1951 China verlassen. Nach England zurückgekehrt, studierte Guinness in London und Oxford und promovierte anschließend im Fach Sozialwissenschaft (Peter Berger).

In Deutschland wurde Guinness besonders durch sein Buch:

  • Os Guinness: Asche des Abendlandes, Neuhausen-Stuttgart: Hänssler Verlag, 1972

bekannt.

Guinness lebte und arbeitete mehrere Jahre zusammen mit Francis und Edith Schaeffer in L’Abri. Mark Dever hat kürzlich mit Os Guinness über L’Abri, Franky Schaeffer, die Sozialwissenschaften und den geistlichen Status evangelikaler Kirchen gesprochen.

Das außerordentlich spannende Interview kann hier als mp3 herunter geladen werden: resources.christianity.com.

Christus und die Kultur

Mein Kollege Thomas K. Johnson ist 2006 in einem Vortrag der bedeutsamen Frage nachgegangen, wie sich christlicher Glaube und Kultur zueinander verhalten. Hier ein Auszug:

Das Wort Gottes leistet einen bereichernden Beitrag zur säkularen Kultur. Was bedeutet das? Auch wenn ein großer Teil des säkularen Europas das christliche Erbe, das es geformt hat, verleugnet und außer Acht lässt, gibt es viele Elemente in der europäischen Kultur, die unter dem Einfluss der biblischen Botschaft hervorgebracht und entwickelt wurden. Dies sind Aktivitäten, Institutionen oder Denkweisen, die kaum mit einer ungläubigen Weltsicht im Einklang zu stehen scheinen, und die, historisch gesehen, das Resultat des Einflusses der biblischen Botschaft auf die europäische Zivilisation zu sein scheinen. Als Gläubige können wir das als eine Art des Handelns Gottes sehen, durch die er diese Welt zu einem sehr viel schöneren und lebensfreundlicheren Ort gemacht hat.

Der Vortrag »Christus und die Kultur« kann frei herunter geladen werden: mbstexte100.pdf.

Die Gottesfrage macht aggressiv

Die Nachrichtenagentur idea berichtete am 2. Juli 2008 über einen Vortrag zum Atheismus, den der Theologe und Philosoph Daniel von Wachter am 1. Juli in München gehalten hat.

Die Gruppe der Brights (engl. »The Brights« für: »die hellen Köpfe») ist gar nicht glücklich darüber, im Rahmen des Vortrags als Vertreter des »Neuen Atheismus« vorgestellt worden zu sein. Sie werten in einem eigenen Beitrag mit dem Titel Subtile Stimmungsmache gegen die Brights durch Hardlinerchristen diese Klassifizierung als »gezielte Schmähung« und forderten eine Widerrufung der Falschdarstellung binnen einer Woche.

Daniel von Wachter erbringt nun seinerseits in einer Stellungnahme zur Widerrufsaufforderung der Brights den Nachweis, dass das Selbstverständnis der »hellen Köpfe« selbstwidersprüchlich ist.

Ich kann die Lektüre der Quellen sehr empfehlen.

Carson spricht über den Einfluss des Postmodernismus auf das Christentum

D.A. Carson referierte in diesem Sommer in Singapore in der St. John-St. Margaret Church über den Einfluss des Postmodernismus auf das Christentum. Mitschnitte der Veranstaltung können als MP3-Dateien herunter geladen werden:

Anmerkung: Ein Download der Dateien kann aufgrund der schlechten Serveranbindung verhältnismäßig lang dauern.

Menschenrechte für Tiere?

Tierschützer fordern, dass Tiere, die Schmerz empfinden können, rechtlich mit Menschen gleichgestellt werden. Die Tierschützer berufen sich dabei auf die utilitaristische Ethik des umstrittenen Philosophen Peter Singer.

Hier der Artikel: www.welt.de.

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