Unterstützt Apple Evangelikale?
Die iPhone-App »Manhattan Declaration« sorgt momentan für hitzige Diskussionen im Internet. »Unterstützt Apple indirekt die Propaganda fundamentalistischer Christen?« fragt ein Journal für Computerspiele:
Durchs Apple’sche Raster gefallen sind bislang beispielsweise Anwendungen wie das, für europäische Verhältnisse, eher harmlose iBoobs und sogar ein Wörterbuch, in dem naturgemäß auch das ein oder andere unsaubere Wort vorkam (Ninjawords).
Kein Problem scheint Apple erstaunlicherweise aber mit der Propaganda fundamentalistischer Christen zu haben. So wurde die offensichtlich Homosexuellen-feindliche App Manhattan Declaration von DNS Media anstandslos durchgewunken und erhielt die niedrigste Alterseinstufung 4+. Das christliche Calvary Satellite Network sucht auf diesem Wege Unterzeichner für die sogenannte Manhatten-Erklärung.
Was soll man dazu sagen?
Vielleicht lassen sich einige Gemüter mit dem Hinweis beruhigen, dass Apple auch Software aus der Gay Kultur durchwinkt und vor nicht allzu langer Zeit 100.000 Dollar für eine Kampagne gegen das Verbot der Homo-Ehe gespendet hat.
Das Buch:
Das Institut für Neutestamentliche Textforschung (INTF) in Münster präsentiert sich im Internet mit einer neuen Plattform. Im Zentrum der Arbeit des Instituts steht die Erforschung der Textgeschichte des Neuen Testaments und die Rekonstruktion seines griechischen Ausgangstextes auf der Basis der gesamten handschriftlichen Überlieferung, der frühen Übersetzungen und patristischen Zitate.