Veranstaltungen

Tipps & Verantstaltungshinweise

3. E21-Regionalkonferenz in der Schweiz startet bald

Dem Apostel Paulus ist es wichtig, dass sein Mitarbeiter Timotheus weiss, „wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit“ (1Tim 3,15). Schon an der letzten Regionalkonferenz haben wir uns mit dieser erstaunlichen Einrichtung Gottes beschäftigt, anhand des Epheserbriefes wurde uns die Herrlichkeit der „Gemeinde des lebendigen Gottes“ vor Augen geführt.

Nun sollen praktische Aspekte des Gemeindelebens den Schwerpunkt der E21-Regionalkonferenz 2018 bilden. Mike Cain wird uns durch das Buch Nehemia führen, Matthias Lohmann ergänzt diese Serie mit zwei Themenvorträgen über Gemeindeleitung und Gemeindemitgliedschaft und Beat Tanner widmet sich dem Aspekt der Seelsorge in der Gemeinde. Wir wollen dazulernen, „wie man sich verhalten soll im Hause Gottes“ und freuen uns auf eine ermutigende Zeit der Gemeinschaft unter Gottes Wort.

Der Flyer zur Konferenz kann hier heruntergeladen werden: Flyer E21_2018_END_web.pdf.

Zum Anmeldeformular geht es hier.

Vishal Mangalwadi: Wie die Bibel die Kultur Europas prägte

VishalEuropa und die Bibel sind nicht voneinander zu trennen. Egal, wie heftig es bestritten wird: Europas Freiheit und heutige Gerechtigkeit haben ihre Wurzeln in einer jahrhundertelangen Prägung durch die Heilige Schrift. Trotzdem fühlen wir uns heute als Christen oft so kraft- und sprachlos. Scheinbar gehen uns die Argumente für den Glauben aus. Die prägende Kraft der Bibel für die Gesellschaft in Deutschland und Europa verblasst hinter den Kräften, die die Bibel für antiquiert halten.

Der indische Philosoph, Politiker und Theologieprofessor Vishal Mangalwadi hat sich mit der Geschichte Europas und ihrer Prägung durch die Bibel intensiv beschäftigt und das viel beachtete Buch der Mitte publiziert. Als Nicht-Europäer ist er so etwas wie ein „unabhängiger Zeuge“, der verblüffende Zusammenhänge zwischen der Freiheit und dem Wohlstand, die wir heute genießen, und der prägenden Kraft von Gottes Wort entdeckt hat. Dabei deckt er Fakten auf und weist auf offensichtliche Zusammenhänge hin, die Christen neu ermutigen und begeistern: Gott ist lebendig und wirkt mit Kraft und Weisheit, mitten in der Geschichte dieser Welt. Die Mehrzahl der guten Errungenschaften Europas haben ihre Wurzeln in solchen Menschen, die die Bibel studierten und sie als Gottes Wort respektierten.

Ranald Macaulay, Gründer von „Christian Heritage“ in Cambridge (UK) und Schwiegersohn von Francis Schaeffer, schreibt über das Buch:

„Seit dem Buch von Francis Schaeffer, „Wie können wir denn leben?“, wurde uns keine solch übersichtliche und weitreichende Entfaltung der Probleme unseres globalen Gemeinwesens mehr nahegebracht.“

Prof. Mangalwadi wird am Samstag, den 4. November 2017, am Studienzentrum München des Martin Bucer Seminars eine Vorlesung zum Thema: „Wie die Bibel die Kultur Europas prägte“, halten. Gasthörer sind herzlich willkommen! 

Weiterführende Informationen dazu hier: Mangalwadi_Flyer_c.pdf.

Dankbar sind wir, wenn Gasthörer sich ebenfalls hier per Mail anmelden.

Eine Rezension zum Buch der Mitte von Hanniel Strebel gibt es hier: H.Strebel_Rezension_V.Mangalwadi_Das_Buch_der_Mitte.pdf.

Kai Soltau hat während der E21-Konfernenz 2017 in Hamburg ein Seminar zum Thema „Die Reformation und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“ gehalten und dabei immer wieder auf Untersuchungen von Vishal Mangalwadi verwiesen. Das Seminar kann hier nachgehört werden.

Ausserdem der Hinweis, dass Prof. Mangalwadi am Reformationstag ebenfalls in München beim CVMD einen Abendvortrag in der Alten Kongresshalle halten wird.

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Gemeinde in Aktion – 3. E21-Regionalkonferenz Schweiz

GemeindeCHDem Apostel Paulus ist es wichtig, dass sein Mitarbeiter Timotheus weiss, „wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit“ (1Tim 3,15). Schon an der letzten Regionalkonferenz haben wir uns mit dieser erstaunlichen Einrichtung Gottes beschäftigt, anhand des Epheserbriefes wurde uns die Herrlichkeit der „Gemeinde des lebendigen Gottes“ vor Augen geführt.

Nun sollen praktische Aspekte des Gemeindelebens den Schwerpunkt der E21-Regionalkonferenz 2018 bilden. Mike Cain wird uns durch das Buch Nehemia führen, Matthias Lohmann ergänzt diese Serie mit zwei Themenvorträgen über Gemeindeleitung und Gemeindemitgliedschaft und Beat Tanner widmet sich dem Aspekt der Seelsorge in der Gemeinde. Wir wollen dazulernen, „wie man sich verhalten soll im Hause Gottes“ und freuen uns auf eine ermutigende Zeit der Gemeinschaft unter Gottes Wort.

Der Flyer zur Konferenz kann hier heruntergeladen werden: Flyer E21_2018_END_web.pdf.

Zum Anmeldeformular geht es hier.

Bob Kauflin in Hamburg

A3828317814 16Vor 9 Jahren habe ich hier auf dem Blog für eine Live-CD von Together for the Gospel geworben.

In vier Wochen wird Bob Kauflin, er für die Aufnahmen mitverantwortlich ist, in Hamburg auf der Eckstein-Konferenz sprechen. Für die Veranstaltung zum Thema „Die Gemeinde – Pfeiler und Bollwerk der Wahrheit“ konnten bekannte Redner gewonnen werden, so etwa C.J. Mahaney, Jeff Purswell oder der Musiker und Komponist Bob Kauflin. Mit dabei sind natürlich auch Christian Wegert, Wolfgang Wegert und Andy Mertin.

Eckstein2017

Mehr Informationen dazu hier: www.evangelium21.net.

Gericht und Gnade Gottes im Propheten Hosea

Teilnehmer der Spurgeon-Konferenz 2017 in München lauschen Andrew Page, der den Propheten Hosea auslegt (Bild: E21).

Versöhnung ist ein Lieblingswort bei Gott. Das betonte der englische Theologe Andrew Page (Southhampton) auf der 4. Spurgeon-Konferenz in München vor rund 60 Teilnehmern. Das Ausmaß der Versöhnung – so Page – ist allerdings nur verstehbar, wenn wir Gott in seiner Heiligkeit erkennen. Anhand des alttestamentlichen Prophetenbuches Hosea zeigte er, wie ernst Gott die Sünde nimmt. Gott kündigte Gericht über den Ungehorsam seines Volkes an und befahl dem Propheten Hosea, eine Prostituierte zu heiraten. So begann Hosea zu verstehen, wie Gott sich angesichts der menschlichen Untreue fühlt. „Wenn wir Menschen Gott nicht lieben, betrüben wir Gottes Herz“, sagte Page. Gott habe besonders die geistlichen Leiter des Volkes Israel angeklagt, da sie die Erkenntnis und das Gesetz Gottes vergessen hatten (Hos 4,5–6). Gott hielt den Priestern vor, die Menschen nicht aus dem Wort Gottes unterrichtet, sondern es zur Untreue verführt zu haben.

Trotz der vielen Gerichtsbotschaften mache das Buch Hosea die Gnade Gottes groß. Gott habe sein Volk verwundet, aber er kündige ebenfalls an, die Wunden zu verbinden. Der Prophet habe bereits einen Neuen Bund verheißen, der letztendlich in Jesus Christus zur Erfüllung gekommen sei. Gott selbst sorge dafür, dass seine Gerechtigkeit wie ein Licht hervorkomme, sagte Page. Denn Gott „habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer“ (Hos 6,6).

Die Spurgeon-Konferenz, die gemeinsam vom Martin Bucer Seminar und dem Netzwerk Evangelium21 veranstaltet wird und bis zum 10. Juni geht, ermutigt zur gewissenhaften und lebendigen Auslegung der Heiligen Schrift in der gemeindlichen Verkündigung. Denn der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi (vgl. Röm 10,17).

Seminare der E21-Konferenz 2017 online

Christ & Politik

Ich lade herzlich zur Vorlesung: Christ & Politik: Historische Entwicklungen, aktuelle Sichtweisen, konkrete Herausforderungen mit Prof. Dr. Harald Seubert (STH) in München ein.

Die Ergebnisse einer neuen Barna-Umfrage über den Einfluss nicht-christlicher Weltanschauungen auf das Denken und Leben von Christen haben bestätigt, dass Christen, auch wenn sie sich aus der Welt zurückziehen (Vielleicht gerade dann?), in der Gefahr stehen, von anderen Weltanschauungen vereinnahmt zu werden. Viele Gemeinden verlieren ihre Jugendlichen, weil die Vergewisserung des christlichen Glaubens und die apologetische Auseinandersetzung mit prominenten denkerischen Strömungen nicht stattgefunden hat (siehe dazu hier). Deshalb ist es wichtig, sich mit Herausforderungen der Gegenwart auseinanderzusetzen, auch mit dem Thema Politik.

Prof. Seubert ist als Philosoph und Religionswissenschaftler ein profilierter Experte für das Thema Christ & Politik. Der Kurs wird in seinem ersten Teilsegment in die Geschichte des Verhältnisses christlichen Glaubens und Politik von der römischen Antike bis in die globale Postmoderne einführen. Im zweiten Teil werden zentrale Stücke einer Systematik dieses Verhältnisses thematisiert. Abschließend wird es um die besonders drängenden Fragestellungen vor dem Horizont christlicher Ethik im globalen Zeitalter gehen.

Die Vorlesung beginnt um 10.00 Uhr und geht bis ca. 17.00 Uhr. Weitere Einzelheiten über den Kurs können dem digitalen Flyer entnommen werden: seubert_vorlesung2017.pdf. Das Studium der vorbereitenden Literatur ist freiwillig.

E21-Konferenz: Q & A

Während der Evangelium21-Konferenz 2017 in Hamburg gab es mehrere Fragerunden mit den Hauptrednern Al Mohler, Ligon Duncan, David Platt, Mark Dever und zusätzlich Wolfgang Wegert. Die Frage- & Antworten-Runden (Q & A) sind aufgenommen worden und können hier nachgehört werden.

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Eine Fragerunde mit David Platt und Ligon Duncan. Links Matthias Lohmann als Übersetzer, Ron Kubsch als Moderator rechts (Bild: E21).

Hauptvorträge der 7. E21-Konferenz online

Hanniel hat während der 7. E21-Konferenz die Hauptvorträge zusammengefasst gepostet. Seine Notizen können eingesehen werden unter: hanniel.ch.

Die Hauptvorträge der Evangelium21-Konferenz stehen inzwischen auch als Audiodateien in der E21- Ressourcenbibliothek. Viel Freude beim Hören oder Nachhören!

Hier: www.evangelium21.net.

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Podiumsdiskussion auf der E21-Konferenz 2017 in Hamburg mit David Platt und Ligon Duncan (in der Mitte). Bild: E21

E21-Konferenz 2017: Zurück zu Gottes Wort

Viele Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland haben ihr reformatorisches Erbe aufgegeben. Das stellte der erste Vorsitzende des Netzwerks Evangelium21, Matthias Lohmann, zum Abschluss der 7. Jahreskonferenz in der Hamburger Arche-Gemeinde fest. „Das durchschnittliche Bibelwissen ist auf einem historischen Tiefststand, das theologische Desinteresse frappierend und die ethische Orientierungslosigkeit riesengroß“, sagte der Pastor.

Die 1400 Konferenzteilnehmer rief er dazu auf, nicht verächtlich auf diese Situation zu blicken, sondern für Veränderung zu beten. „Reformation ist Gottes Werk, wir können sie nicht bewirken.“ Letztlich bräuchten die Kirchen und Gemeinden in Deutschland nichts dringender als das Gebet um Erneuerung. Diese beginne im Herzen eines jeden Christen. Lohmann bekannte: „Ich wünsche mir, dass mein Herz wieder ganz neu für Christus brennt!“

Von den Kirchenvätern lernen

Der Rektor des Reformed Theological Seminary (Jackson, Mississippi, USA), Ligon Duncan, betonte die zentrale Rolle der Bibel für die Reformation. Auf Grundlage der Heiligen Schrift hätten die Reformatoren den Glauben wieder hergestellt. Geholfen habe ihnen dabei das Zeugnis der frühen Kirche. Damals hätten Kirchenväter wie Clemens, Polykarp oder Ignatius gegen Irrlehren gekämpft, die den christlichen Glauben bedrohten. Sie hätten falsche Lehren dadurch entlarvt, dass sie sie anhand der Schriften des Alten Testaments prüften. „Die Kirchenväter wussten: Die Schrift legt die Schrift aus“, sagte Duncan. Die Reformatoren seien diesem Prinzip gefolgt und hätten der Bibel damit wieder die Autorität gegeben, die sie als Gottes Wort verdiene.

Ruf zur Mission

Für einen neuen Blick auf Mission warb David Platt, Präsident der Missionsgesellschaft der Südlichen Baptisten. Gott rufe jeden Christen zum Missionsdienst auf. Zwar sei nicht jeder dazu berufen, als Missionar in ein fremdes Land zu gehen, doch alle sollten sich für die Verbreitung des Evangeliums engagieren. „Ohne den rettenden Glauben an Jesus Christus geht ein Mensch für immer verloren“, sagte Platt. Angesichts von 2,8 Milliarden Menschen, die weltweit keinen Zugang zum Evangelium hätten, sei Mission dringender denn je. Er erinnerte die Konferenzteilnehmer an ihre Verantwortung: Gott errette Menschen aus einem ganz bestimmten Grund durch das Evangelium vom Tod. Er wolle, dass sie seine Herrlichkeit in der ganzen Welt bekanntmachen. „Weltmission ist kein Programm oder Arbeitszweig einer Kirche, sondern Sinn und Zweck unseres Lebens“, sagte Platt. Die 7. Evangelium21-Konferenz stand in diesem Jahr im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Sie fand in enger Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Pastorenkonferenz „Together for the Gospel“ (T4G) statt, die 2006 von den Pastoren und Theologen Mark Dever, Ligon Duncan, Albert Mohler und C.J. Mahaney begründet wurde. Zu Evangelium21 gehören Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden, die ihren Glauben fest auf Jesus Christus gründen. Ausgerichtet auf die von den Reformatoren wiederentdeckten Wahrheiten – Gnade allein, Glaube allein, die Schrift allein, Christus allein und zu Gottes Ehre allein – setzt das Netzwerk Impulse, durch die Gemeinden neu belebt und gestärkt werden.

Einige Impressionen von der Konferenz:

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Die Hauptredner der Konferenz 2017 gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern von Evangelium21. Bild: E21

 

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Die Hauptkonferenz 2017 zählte am dritten Tag 1400 Teilnehmer. Bild: E21

 

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Mark Dever spricht über Johannes 16. Übersetzer ist Matthias Lohmann. Bild: E21

 

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Ligon Duncan erklärt anhand des Epheserbriefes das „sola gratia“. Übersetzer ist Kai Soltau. Bild: E21

 

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Al Mohler im Gespräch mit Konferenzteilnehmern. Bild: E21

 

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Auch in diesem Jahr haben wieder etliche christliche Verlage ihre Bücher vorgesetellt. Bild: E21
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