500 Jahre Reformation
Die STH in Basel (Schweiz) organisiert 2017 eine Ringvorlesung zum Thema „500 Jahre Reformation“. Es heißt dazu:
Im Jahr 2017 werden 500 Jahre Reformation gefeiert: am 31. Oktober 1517 hat Luther seine Ablassthesen in Wittenberg veröffentlicht. Die Reformation von Luther, Zwingli, Menno Simons und vielen anderen war keine rein akademische Angelegenheit. Sie wollte eine Erneuerung von Kirche und Gemeinde durch Rückbesinnung auf die Bibel. Was ist daraus heute geworden? Die STH Basel versteht die Anliegen der Reformatoren als aktuellen Auftrag. Was würden die Reformtoren heute, auf der Grundlage der Bibel stehend, zu sagen haben? Die Dozenten der STH Basel stellen sich diese Frage in einer Ringvorlesung und an einem Studientag, dem «STH-Reformationstag». Und sie wollen, wie die Reformatoren, für die Gemeinde und vor Menschen aus den Gemeinden sprechen. Dazu laden wir herzlich ein.
Hier der Flyer: Flyer-Reformationsjubilaum-2017-web.pdf.

500 Jahre nach der Reformation wird dem Christentum häufig die rationale und geschichtliche Grundlage abgesprochen. Kritiker behaupten, die Ereignisse, die uns die Evangelien berichten, hätten nie oder zumindest ganz anders als überliefert, stattgefunden. Das Neue Testament ist ihrer Meinung nach tendenziös geschrieben und geordnet und deshalb nicht vertrauenswürdig.
Mit Blick auf sinkende Mitgliederzahlen, nicht nur in den Landeskirchen, stellt sich die Frage, ob das Konzept von Gemeinde ausgedient hat. Mit dem Schwerpunkt „Die florierende Gemeinde“ nimmt sich die E21-Regionalkonferenz in der Schweiz vom 20.–21. Januar 2017 der Herausforderung an. David Jackman wird in vier Vorträgen eine Fallstudie der neutestamentlichen Gemeinde in Ephesus vornehmen. Ergänzt wird diese Fallstudie durch drei Vorträge von mir mit dem Fokus auf die Theologie von Martin Luther, die auch die Kirche der Gegenwart beleben kann.

