E21-Konferenz 2017: Zurück zu Gottes Wort

Viele Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland haben ihr reformatorisches Erbe aufgegeben. Das stellte der erste Vorsitzende des Netzwerks Evangelium21, Matthias Lohmann, zum Abschluss der 7. Jahreskonferenz in der Hamburger Arche-Gemeinde fest. „Das durchschnittliche Bibelwissen ist auf einem historischen Tiefststand, das theologische Desinteresse frappierend und die ethische Orientierungslosigkeit riesengroß“, sagte der Pastor.

Die 1400 Konferenzteilnehmer rief er dazu auf, nicht verächtlich auf diese Situation zu blicken, sondern für Veränderung zu beten. „Reformation ist Gottes Werk, wir können sie nicht bewirken.“ Letztlich bräuchten die Kirchen und Gemeinden in Deutschland nichts dringender als das Gebet um Erneuerung. Diese beginne im Herzen eines jeden Christen. Lohmann bekannte: „Ich wünsche mir, dass mein Herz wieder ganz neu für Christus brennt!“

Von den Kirchenvätern lernen

Der Rektor des Reformed Theological Seminary (Jackson, Mississippi, USA), Ligon Duncan, betonte die zentrale Rolle der Bibel für die Reformation. Auf Grundlage der Heiligen Schrift hätten die Reformatoren den Glauben wieder hergestellt. Geholfen habe ihnen dabei das Zeugnis der frühen Kirche. Damals hätten Kirchenväter wie Clemens, Polykarp oder Ignatius gegen Irrlehren gekämpft, die den christlichen Glauben bedrohten. Sie hätten falsche Lehren dadurch entlarvt, dass sie sie anhand der Schriften des Alten Testaments prüften. „Die Kirchenväter wussten: Die Schrift legt die Schrift aus“, sagte Duncan. Die Reformatoren seien diesem Prinzip gefolgt und hätten der Bibel damit wieder die Autorität gegeben, die sie als Gottes Wort verdiene.

Ruf zur Mission

Für einen neuen Blick auf Mission warb David Platt, Präsident der Missionsgesellschaft der Südlichen Baptisten. Gott rufe jeden Christen zum Missionsdienst auf. Zwar sei nicht jeder dazu berufen, als Missionar in ein fremdes Land zu gehen, doch alle sollten sich für die Verbreitung des Evangeliums engagieren. „Ohne den rettenden Glauben an Jesus Christus geht ein Mensch für immer verloren“, sagte Platt. Angesichts von 2,8 Milliarden Menschen, die weltweit keinen Zugang zum Evangelium hätten, sei Mission dringender denn je. Er erinnerte die Konferenzteilnehmer an ihre Verantwortung: Gott errette Menschen aus einem ganz bestimmten Grund durch das Evangelium vom Tod. Er wolle, dass sie seine Herrlichkeit in der ganzen Welt bekanntmachen. „Weltmission ist kein Programm oder Arbeitszweig einer Kirche, sondern Sinn und Zweck unseres Lebens“, sagte Platt. Die 7. Evangelium21-Konferenz stand in diesem Jahr im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Sie fand in enger Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Pastorenkonferenz „Together for the Gospel“ (T4G) statt, die 2006 von den Pastoren und Theologen Mark Dever, Ligon Duncan, Albert Mohler und C.J. Mahaney begründet wurde. Zu Evangelium21 gehören Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden, die ihren Glauben fest auf Jesus Christus gründen. Ausgerichtet auf die von den Reformatoren wiederentdeckten Wahrheiten – Gnade allein, Glaube allein, die Schrift allein, Christus allein und zu Gottes Ehre allein – setzt das Netzwerk Impulse, durch die Gemeinden neu belebt und gestärkt werden.

Einige Impressionen von der Konferenz:

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Die Hauptredner der Konferenz 2017 gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern von Evangelium21. Bild: E21

 

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Die Hauptkonferenz 2017 zählte am dritten Tag 1400 Teilnehmer. Bild: E21

 

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Mark Dever spricht über Johannes 16. Übersetzer ist Matthias Lohmann. Bild: E21

 

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Ligon Duncan erklärt anhand des Epheserbriefes das „sola gratia“. Übersetzer ist Kai Soltau. Bild: E21

 

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Al Mohler im Gespräch mit Konferenzteilnehmern. Bild: E21

 

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Auch in diesem Jahr haben wieder etliche christliche Verlage ihre Bücher vorgesetellt. Bild: E21

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53 Comments
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Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

Reformation heute … „Viele Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland haben ihr reformatorisches Erbe aufgegeben. Das stellte der erste Vorsitzende des Netzwerks Evangelium21, Matthias Lohmann, zum Abschluss der 7. Jahreskonferenz … fest. „Das durchschnittliche Bibelwissen ist auf einem historischen Tiefststand, das theologische Desinteresse frappierend und die ethische Orientierungslosigkeit riesengroß“ … Die 1400 Konferenzteilnehmer rief er dazu auf, … für Veränderung zu beten. „Reformation ist Gottes Werk, wir können sie nicht bewirken.“ Letztlich bräuchten die Kirchen und Gemeinden in Deutschland nichts dringender als das Gebet um Erneuerung. Diese beginne im Herzen eines jeden Christen.“ Das ist ebenso richtig wie gefährlich einseitig und bezeichnend für die vom Zeitgeist weichgekochten konservativen Christen in Deutschland. Vielleicht hat Matthias Lohmann den Vortrag von Al Mohler nicht gehört: „Reformation heute – Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können“. Er sollte das nachholen. Und dann würde ich von ihm als FEG-Pastor wissen wollen, wie er die Lektionen auf die FEG anzuwenden gedenkt. Dank an Ron, dass der… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

Ron,
ich bedaure sehr, dass meine Kritik schulmeisterlich klingt.
Ein Merkmal unserer Zeit ist, dass die sog. Linksliberalen (links sind sie, liberal nur sehr eingeschränkt) gegenüber allen, die nicht so denken wie sie, als Gouvernanten, Oberlehrer und Moralapostel auftreten, um eine sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden.
Mir geht es im Interesse der Sache, in diesem Fall der „Reformation heute“ (Obertitel von Al Mohlers Referat), um Kritik. Wenn wir uns öfter träfen, würde ich Dich bitten, mir zu erklären, wie ich meine Kritik zum Ausdruck bringen kann, ohne dass sie schulmeisterlich wirkt und dadurch entwertet wird.
Ich will ein paar Leute fragen, mit denen ich im Gespräch bin.
Herzlichen Gruß
Johannes

Matthias
Matthias
3 Jahre zuvor

Ich finde es doch etwas amüsant, Matthias Lohmann vorzuwerfen, er rede nur und handle nicht. Er ist einer der führenden Köpfe hinter E21, hat Mohler und Co nach Deutschland geholt und setzt sich ganz gewiss sehr aktiv für Veränderung in diesem Land ein. Wie gut, dass gerade er darauf verwiesen hat, dass wir mit unserm Tun keine Reformation erzwingen können. Ich finde, die Vorträge haben sich ganz wunderbar ergänzt. Und das Gebet kann man gar nicht überschätzen!

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

Handeln! Handeln! … Handeln?

Fang an zu handeln, und die ersten Hindernisse, die Dich zu Fall bringen, sind deine Geschwister in der Gemeinde.

Handeln müssen die, die was zu sagen haben; NUR an sie kann sich der Aufruf richten, nicht an Fußvolkleute wie mich.

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

@ Matthias Reicht es aus, als Fazit einer Reformationskonferenz aus der Reformation der Southern Baptists zu lernen, dass wir weiter beten sollen? Und im nächsten Jahr treffen wir uns dann zur nächsten Konferenz mit dem nächsten Thema. Die Bedeutung des Gebetes demonstriert zum Beispiel Mose: Er „sagte zu Josua: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe gegen Amalek! … Josua tat es … Und es geschah, wenn Mose seine Hand erhob, dann hatte Israel die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken ließ, dann hatte Amalek die Oberhand. … Dann stützten Aaron und Hur seine Hände. … Und Josua besiegte Amalek.“ Wer hat denn gesagt, dass wir mit unserem Tun eine Reformation erzwingen könnten? Wir können allerdings durch Unterlassen schuldig werden. Al Mohler erinnerte daran, dass Spurgeon einsehen musste, dass er seinen Kampf gegen die „Liberalisierung“ der Baptisten zu spät begonnen habe. Er hat alles versucht (und sicher nicht zu wenig gebetet) und dann die Konsequenzen gezogen. Das können… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

@ Schandor
Al Mohler hat als eine Lektion aus der Reformation der Southern Baptists auf die Bedeutung des Fußvolks hingewiesen. So wie die Kirchen und Verbände heute verfasst sind, braucht man für den (entscheidenden) Austausch des Personals (derer, „die was zu sagen haben“) Mehrheiten. Es ist klar: Ohne Truppen kann man in der Regel keinen Krieg gewinnen. Aber Du hast völlig recht: Selbst gut ausgebildete Truppen können keinen Krieg gewinnen, wenn die Generäle und Offiziere Kriegsdienstverweigerer sind.

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

Was ich für mich aus diesem hervorrganede und interessanten Vortrag gezogen habe ist folgendes: – Man kann eine ganze Denomination zu einem bibeltreuen Weg zurückführen. Dazu braucht man: Mitstreiter, Gebete, Hartnäckigkeit und einen langen Atem. – Es kann auch nicht klappen. Ich denke aber ergänzend zu Mohler, dass es fast am wichtigsten ist, dass man Mitstreiter hat in seiner Gemeinde. Wenn man ganz alleine steht und niemand hat, der das eigene Denken nachvollziehen und mit einem zusammen beten kann sowie auch Punkte in der Gemeinde anspricht wird es aus meiner Sicht nahezu unmöglich. Ich denke dann ist es wahrscheinlich Zeit sich eine andere Gemeinschaft zu suchen, ob andere Gemeinde oder Hauskirche. @Ron und alle Mitstreiter: An dieser Stelle herzlichen Dank für das Durchführen der Konferenz und dass der Inhalt durch die ins Netz eingestellten Vorträge nachgehört werden kann. E21, theoblog und vieles im Umfeld ist wirklich ein segensreicher Leuchtturm in unserem Land und es ist Grund zur Dankbarkeit, dass wir… Weiterlesen »

Theophil Isegrim
Theophil Isegrim
3 Jahre zuvor

1400 Konferenzteilnehmer. Waren das immer so viele oder ist das über die Zeit stetig gewachsen? Ich finde es beachtlich.

Die Vorträge werde ich mir später zu Gemüte führen. Und daß das Gebet so eine zentrale Rolle einnimmt freut mich sehr. Bewegung muß aus dem Gebet heraus entstehen. Wie oft haben Dinge toll begonnen? Die Menschen voller Begeisterung und Gottesliebe. Und dann hatten sie Zulauf, und so langsam wendete sich das Blatt und Stolz kam auf. Das geht alles so schnell. Wir sind so leicht verführbar. Deshalb ermahnte Jesus uns auch eindringlich zum Gebet, um widerstehen zu können.

Wir brauchen auch den Kontakt zu Gott, um herauszufinden, was dran ist. Elia hat sehr eindrucksvoll gegen die Baalspriester gekämpft. Was hat es gebracht?

Matthias Lohmann
Matthias Lohmann
3 Jahre zuvor

.
wenn Du mich so verstanden hast, dass ich sage „lasst uns beten und sonst nichts weiter tun“, dann hast Du mich missverstanden. ABER … gerade Leute wie ich, tendieren manchmal dazu, das Gebet zu vernachlässigen und so zu tun (und zu denken), als könnten wir eine neue Reformation produzieren. Von daher war dieser Aufruf, der ja kein Aufruf zu „Gebet allein“ war, zum einen eine Auslegung von Ps 85 und zum anderen eine Botschaft für Leute wie mich. Wenn Du ein fleißiger Beter bist und eher den Aufruf zum Handeln brauchst (und allen, denen es so geht) sage ich: „werdet aktiv“. Über das, was ich in Richtung Bund FeG tue, werde ich mich an dieser Stelle und zu dieser Zeit nicht öffentlich äußern. Dafür bitte ich um Verständnis. Aber eines kann ich verraten … ich bete für die Verantwortlichen im Bund und ich bin aktiv.
Mit herzlichen Segenswünschen,
Matthias Lohmann

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

@ Matthias Lohmann Zunächst einmal: Ich schätze Deine Arbeit sehr. Deswegen übe ich Kritik. Es ist (nicht nur für mich) erfreulich, dass ich Dich missverstanden habe. Ich fürchte nur (und bin mir ziemlich sicher), dass nicht nur ich Dich missverstanden habe (auf der Grundlage von reichlich Erfahrungen mit konservativen Christen). Wenn ich mich richtig erinnere, war es Spurgeon, der gesagt hat, (und damit meinte er in erster Linie die Führungskräfte) wir müssen uns nicht nur verständlich ausdrücken, sondern so, dass wir (ich setze hinzu: im Rahmen des Menschen Möglichen) nicht missverstanden werden können. Deine Botschaft ist nun per idea in die Welt gegangen (in den Teil der Welt, der durch idea erreicht wird, der aber für Reformationen in Deutschland wichtig ist). Und wie ich diesen Teil der Welt kenne, wird sie auch dort vielfach missverstanden werden. Die Gegner von Reformationen werden sich beruhigt zurücklehnen: Im konservativen Lager (wie eh und je) nichts Neues. Nach wie vor keine ernst zu nehmenden… Weiterlesen »

Matthias Lohmann
Matthias Lohmann
3 Jahre zuvor

Strehle:
Danke für die guten Wünsche.
Ich bin ganz bei Dir, dass wir uns so ausdrücken sollten, dass wir nicht missverstanden werden. Aber wenn man aus Spurgeon’s Predigten kurze Twitter-Zitate machen würde, wäre das auch nicht mehr so sicher 🙂
Und natürlich bin ich kein Spurgeon. Ich will mich da aber trotzdem bemühen.
Sei herzlich gegrüßt,
Matthias

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Träume ich, oder hat hier tatsächlich eine ganze Denomination der Menschenweisheit und dem Größenwahn von Bill Hybels und Co. widerstanden? Wie sieht es denn aus bei ihnen wegen den emergenten Irrlehren oder dem Katholizismus oder der Ökumene! Wie sieht es aus wegen der Frauenordination?

Daniel
3 Jahre zuvor

Die Arbeit von Evangelium21 ist äußerst erfreulich und es ist phantastisch, dass die Resonanz so groß ist! Der Vortrag von Albert Mohler verstärkt aber auch bei mir den Eindruck, dass christliche Leiter eigentlich noch deutlicher werden müssten. Wenn wir durch unser Bleiben dem Unglauben Respektabilität verschaffen und die Verbreitung von Irrlehren finanzieren, dann sollten wir gehen, sagt Mohler zu Recht. Hier sollten sich mal die Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis Gedanken machen, die selbst längst einsehen, dass ihre Bemühungen zwar bei einigen Freikirchen etwas nutzen, nicht aber bei der EKD. Ein klarer Aufruf zum Austritt ist meines Erachtens überfällig, wenn man Mohlers Maßstab anlegt…

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

@ Daniel
So ist es.

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@ Daniel
– Woher weisst Du, dass die Bemühungen von Bibel und Bekenntnis in der EKD zumindest bei einzelnen nichts nützen und was soll bei den Freikirchen besser sein?
– Ich denke es gibt eine zu große Erwartungshaltung an Bibel und Bekenntnis:
Parzanys Einsatz im Bereich Homosexualität und Glaubensgrundlagen ist ihm hoch anzurechnen. Andererseits hat er an dem Buch „Lieber Bruder in Rom“ mitgeschrieben und unterstützt auch den ökumenischen Prozess über die IKGB. Deshalb ist Bibel und Bekenntnis sicher eine Hilfe, wird aber keine große Veränderungen bringen
– Es ist wichtig, dass Mohlers Gedanken möglichst weit verbreitet werden und Christen zur Stellungnahme herausgefordert werden: Habe ich in meiner Gemeinde Voraussetzungen, dass ich bleiben kann oder muß ich mir eine ander Gemeinschaft suchen.

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

@Matthias Lohmann, Ein Pastor wie Sie, mitten im Bund der FeG, ist mir eine freudige Überraschung! Ist denn die Selbstständigkeit der einzelnen Gemeinde innerhalb unseres Bundes der FeG genügend groß, um mit Ihren absolut biblisch richtigen Gedanken zusammen mit der ganzen Gemeinde an das Ziel zu kommen? Denn aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen mit meiner (noch) FeG, kann ich nicht mehr an eine Reformation unseres Bundes glauben! Unsere Bundesleitungen haben meiner Ansicht nach, bis auf den heutigen Tag das Ansehen bei den Großkirchen gesucht und das haben sie anscheinend gewonnen! Aber um was für einen Preis? Ich nenne gerne Roß und Reiter! Ein Reiter ist für mich Johannes Reimer, er hat die emergenten Irrlehren mit Erfolg bei uns eingeführt! Ein anderer ist Rolf Krüger, Chefredakteur von Jesus.de, behauptet ungebremst in Idea Spektrum, wenn Jesus heute auf der Erde leben würde, dann würde er die Ehe für alle (also auch für Homosexuelle)einführen! In seinem Blog aufnkaffe.net verteidigt er dies mit aberwitzigen Argumenten!… Weiterlesen »

Theophil Isegrim
Theophil Isegrim
3 Jahre zuvor

@ G. Behringer:

Hier steht alles wissenswerte zu Evangelium21

https://www.evangelium21.net/theologische-grundlage

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

@Theophil: Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie habe ich mich zunächst über die Evangelium21-Konferenz gefreut. Aber bald war ich skeptisch und nach einer Recherche im Internet, haben sich meine Vermutungen bestätigt! Ganz besonders tun mir die Geschwister leid, welche ihre ganze Hoffnung auf diese neue Bewegung aus den USA und das Netzwerk21 gesetzt haben! Genau wie ich einem wiedergeborenen Katholiken sagen muß, dass er sich jetzt unbedingt vom Marien- und Heiligenkult, von der „heiligen“ Messe, vom gesamten Papsttum usw. innerlich und organisatorisch lösen muß, so muß ich auch einem charismatischen Christen dringend raten, seine charismatische Heimat zu verlassen und sich mit Jesu Hilfe Geschwister zu suchen, die nicht die Irrlehre der zweiten Erfahrung praktizieren, die nicht unbedingt in fremden Sprachen reden müssen u.v.m., damit sie ihr Glaubensziel unbeschadet erreichen, oder sogar noch den Glauben verlieren! Denn bei beiden Bewegungen spielen Dämonen eine immer größere Rolle! Deshalb gibt es ja auch ohne Probleme eine katholische, charismatische Bewegung! Einmal fremden Geistern die… Weiterlesen »

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@G. Behringer
aus Ihrer Antwort:
„Und wenn ich nun mit Erschrecken erkennen muss, dass diese neue Bewegung aus den USA mit der charismatischen Bewegung völlig eins ist und auch mit der kath. Kirche liebäugelt, dann frage ich mich: Was soll das für eine Reformation sein? Und das viel Wahrheit mit drin ist, macht den Durchblick/die Geisterunterscheidung nur noch schwieriger! Außerdem entwickeln Sie emergente Irrlehren weiter wie das kontextualisieren oder das soziale Evangelium!“
Da sich dies anscheinend auf E 21 bezieht: Können Sie dies bitte begründen und Belege anführen auf welche Aussagen oder Inormationen Sie dies beziehen
Ich war selbst nicht auf der E21 Konferenz. Was ich aber bis jetzt an Vorträgen angehört habe enthält klare Abgrenzungen zur katholischen Lehre. Auch ein zweiter Segen der Charismatiker widerspricht ganz klar den SOLAs von Luther.

Daniel
3 Jahre zuvor

@Matze:
Ich beziehe mich auf die Bewertung von Parzany selbst, der in seiner Zwischenbilanz schreibt: „Im Blick auf die Landeskirchen haben wir nichts erreicht“ und dann schildert, wie dort ohne Rücksicht ein antibiblischer Kurs durchgedrückt wird. Ich gebe Dir Recht, dass Parzanys Einsatz sehr erfreulich und ihm hoch anzurechnen ist. Im Hinblick auf die EKD aber scheinen mir Mohlers Kriterien erfüllt zu sein: Begründete (!) Hoffnung auf irgendeine Art von Änderung gibt es schon lange nicht mehr. Und durch ein Bleiben finanziert man Irrlehren und verschafft der EKD Respektabilität. Meines Erachtens ist eine klare Distanzierung der Gläubigen von der EKD überfällig. Siehst Du das anders?

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Liebe Geschwister, Bündnisse aller Art sind große Mode in der Christenheit, sie versprechen wohl größeres Ansehen und Einfluss. Fast immer werden dabei lehrmäßige Kompromisse eingegangen, man denkt: Hauptsache in den maßgebenden Dingen ist man eins! Was für ein schrecklicher Irrtum! 1.Kor. 5,6b: „Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?“ Wenn eine Sünde oder eine Irrlehre (Sauerteig) in seiner Gemeinde oder in einem Gemeindebund duldet und nicht eindeutig dagegen Stellung bezieht und diesen Sauerteig somit abschneidet, der wird erleben, dass die Sünden/Irrlehren sich so fortpflanzen, bis die Gemeinde/der Gemeindebund völlig verdorben (durchsäuert) ist! So sicher wie auf den Abend der nächste Morgen kommt, so sicher wird bei mangelnder Gemeindezucht die Gemeinde verdorben! Deshalb ist es auch Gottes große Weisheit, dass er uns neben der weltweiten Gemeinde, nur und ausschließlich die Ortsgemeinde in seinem Wort als Vorbild gegeben hat, also nur 1 Gemeinde an jedem Ort! Siehe die 7 Sendschreiben – Jesus wandelt mitten unter den sieben Leuchtern… Weiterlesen »

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Ron, ich verstehe Ihren Frust wirklich gut. Aber was mußte Martin Luther alles durchmachen. Sehen Sie doch Spurgeon an, am Ende seines Lebens einsam und böser Streit mitten in seiner Familie, aber er war bis zum Ende dem Wort Gottes treu. Wir leben in einer Zeit, wo wir Christen beweisen müssen, ob wir Jesus und sein Wort wirklich lieben, auch wenn liebe Freunde nicht mitmachen!

Paul Washer mit seinem YouTube Video: 10 Anklagen gegen die moderne Gemeinde, hat mir sehr geholfen!

Ich wünsche Ihnen, das Sie mindestens in Ihrer Stadt eine wirklich biblische Reformation vorantreiben.

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@ Daniel ich habe versucht klarzumachen, dass die Erwartungshaltung an Bibel und Bekenntnis aus den genannten Gründen nicht zu hoch sein darf. In der Sache, wie sich der einzelne Gläubige zur EKD (und auch zu vielen Gemeinden in den Freikirchen) zu stellen hat gebe ich Dir grundsätzlich Recht. (Wobei es hier in meiner Region einige Kirchengemeinden in der EKD gibt, von denen sich manche Freikirche eine Scheibe abschneiden kann und die dem jeweiligen Oberkirchenrat teilweise massiv auf das Dach steigen!) Wir müssen prüfen, was wir in unserer Gemeindesituation tun können oder nicht und dann entscheiden ob wir bleiben können oder nicht. Dafür war Mohlers Vortrag sehr hilfreich @G.Behringer mir ist die Argumentation nicht ganz klar, deshalb mein Statement ich vermute, was Sie sagen wollen – Die Ortsgemeinde Theorie ist nirgends biblisch begründet. Auch praktisch: Wenn es dann zwei oder mehr gute Gemeinden in einem Ort hat wer entscheidet dann welche die richtige ist. Und wie soll es dann praktisch durchführbar… Weiterlesen »

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Matze, vielen Dank für Ihre Antwort. Im nachfolgenden Text können Sie vielleicht Antworten auf Fragen bekommen. Was bedeutet das Wort Gemeinde? Es bedeutet die „Herausgerufenen“ aus den Heiden und Juden zum neutestamentlichen Volk Gottes, auch Leib Christi genannt! Ursprünglich bezeichnete dieses Wort die Versammlung der Ortsvorsteher einer politischen Gemeinde. Im NT sind die Gemeinde die Gläubigen weltweit, aber im biblischen Normalfall gehören zu einer Gemeinde sämtliche Geschwister an einem Ort, nicht mehr und nicht weniger: 1.Kor. 12,27 „Ihr (alle Gläubigen in Korinth) aber seid [der] Leib des Christus, und jeder ist ein Glied [daran] nach seinem Teil.“ In den 7 Sendschreiben in den Offenbarungen des Johannes sehen wir deutlich, daß alle Ortsgemeinden separat vor Jesus verantwortlich sind! Dies deckt sich auch deutlich mit den Briefen im NT, die meisten sind an eine Ortsgemeinde geschrieben (Römer, Korinther, Epheser, Thessalonicher, Philipper usw.) Oder sie sind an verschiedene Gemeinden/Christen geschrieben worden, wie der Brief an die Galater, oder den an die Hebräer,… Weiterlesen »

Theophil Isegrim
Theophil Isegrim
3 Jahre zuvor

@ G. Behringer:

Ich bin nun schon einige Zeit hier. Lese die Beiträge und auch die Kommentare. Den Meisten hier muß man die Bedeutung und die Wichtigkeit Gottes Wort nicht nahe bringen. Wir kommen aus den verschiedensten Richtungen, aber beim Wort als Grundlage sind wir uns überwiegend einig. An Klugheit und Verständnis mangelt es hier auch nicht. Ich weiß nicht so recht, wenn ich irgendwo neu hinkomme, schaue ich mir erstmal die Lage an, um mir eine Meinung zu bilden – es sei denn die Irrlehre ist offensichtlich. Aber Sie versuchen hier direkt zu belehren, obwohl Sie nicht wissen, ob das hier überhaupt nötig.

Liebe und Wahrheit gehören untrennbar zueinander. Man darf das eine nicht gegen das andere vernachlässigen.

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

G. Behringer

Erster Preis für den längsten Kommentar, der hier je verfasst worden ist.

Nur ändern Kommentare nichts. Selbst wenn Sie recht hätten. Wovon ich nicht überzeugt bin. Vom Gegenteil übrigens auch nicht.

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@ G. Behringer
Danke für Ihre umfangreiche Darstellung.
Im Glauben gibt es manche Dinge, die sich eigentlich ausschliessen, aber trotzdem so sind.
So z. B. der Glaube an eine absolute Wahrheit und das Bewusstsein “ dass unser Wissen Stückwerk ist“. Aus eigener umfangreicher leidvoller Erfahrung werde ich NIE in eine Gemeinde gehen, die für sich selbst in ALLEM auf dem Standpunkt steht richtig zu liegen.
Wenn ich in einer solchen Gemeinde wäre würde ich stolz werden auf das hohe Level, das ich nun erreicht habe. Da Stolz keine christliche Tugend ist scheint mir das nicht erstrebenswert. Gott will uns zu demütigen Menschen machen und oft zeigt er uns, wenn wir ehrlich sind, deshalb Grenzen auf und ab und zu sogar bei unserem eigenen Wissen und der eigenen Erkenntnis

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Schandor, aus Versehen ist mir wohl mein ganzer Kommentar zweimal reingerutscht! Pardon!
Lieber Theophil es tut mir leid, ich war schulmeisterlich!
Erst war meine Freude über die neuen Calvinisten riesengroß, dann war meine Endtäuschung riesengroß! Und da habe ich wohl meinen Frust von der Seele geschrieben!
Aber mir geht es wirklich um die Sache!
Was ich wirklich schade finde ist, dass kein einziger von Ihnen, mir anhand der Bibel ein Gegenargument gebracht hat!
Wenn ich durch mein liebloses Verhalten alle guten Argumente zunichte gemacht habe, dass wäre dann meine Schuld!

Liebe Grüße

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

G. Behringer

Mit einem Augenzwinkern: Der „Calvinismus“ – ob’s den so gibt?
Ich will Ihnen gar nicht widersprechen.
Ich bin nur nicht überzeugt.
Aber eben auch nicht von Piper&Co.
Sie haben unheimlich viel Heiligkeit, aber das, was sie als Denkfutter liefern, war mir immer zu wenig.
Und die lieben Calvinisten aus Amerika haben gar kein Evangelium, keine frohe Botschaft. Obs Kryptokatholizismus ist? Ich weiß es nicht. Frohe Kunde ists jedenfalls keine.
Heil als verlorener Mensch finden Sie dort nicht, denn bei Calvinists musst Du im Grunde schon heilig sein, um errettet werden zu können.

Zum Thema Musik kann ich deswegen nichts sagen,
weil mir christliche Musik immer schon seltsam vorgekommen ist,
zumindest seit sie zur Popmusik verkommen ist, egal, in welcher Kirche.

Johannes G.
Johannes G.
3 Jahre zuvor

@Schandor: Mich würde interessieren, was genau du an der (neuen) christlichen Musik seltsam findest: Ist es der textliche / musikalische Stil, der Inhalt oder beides?

Das interessiert mich u.a. deshalb, weil ich selbst einen im christlichen Umfeld eher exotischen Musikgeschmack habe und mit dem Großteil moderner Lieder auch nichts anfgangen kann. Ich kann eine Vielzahl aus inhaltlichen und oft auch stilistischen Gründen jedenfalls nicht guten Gewissens mitsingen. Ich höre jedoch z.B. neben barocker und klassischer Musik gerne auch durchaus anspruchsvolle „härtere“ moderne Sachen (was z.B. in manchen Kreisen grundsätzlich als „Teufelszeug“ angesehen wird), wo die Texte – etwas überspitzt ausgedrückt – hingegen nicht selten mehr Tiefgang haben als ein ganzes „Feiert Jesus“ Buch.

Liebe Grüße
Jo

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

@Jo Es ist beides. Das Kirchenvolk, das wenig las, bekam früher noch biblische Wahrheiten (Trost, Ermahnung und noch mehr von diesen Dingen) über oft wiederholte Liedertexte ins Gedächtnis. Damit ist heute Schluss: Es werden christliche Liebeslieder und seichte Texte vermittelt. Die Ausnahmen, die es geben mag, berühren mich hier nicht. Soviel zur Vermittlung von Texten; was davon an Gehalt transportiert werden kann, sieht man etwa an den Paul-Gerhard-Liedern. Derlei ist unserer Kultur fremd geworden. Amerikanische Schmus-Liedersingerei á la Darlene Zschech ist zwar musikalisch reizvoll. Aber was es reizt, das begreift Durchschnittsmensch nicht. Pop-Musik ist als Musikstill immer und ausnahmslos auf romantisch-erotische oder gar viszerale Reize aus, dagegen können engagierte Christen wettern, wie sie wollen. Ich kann nicht dafür, dass manche Menschen das nicht empfinden können. Aber wer um die Ursprünge der POP-Musik weiß, der weiß auch, dass die „Erfinder“ derselben genau das beabsichtigt hatten. Der Beat spielt auf erotische oder viszerale Reize an, daran kann kein, aber gar kein Text… Weiterlesen »

Johannes G.
Johannes G.
3 Jahre zuvor

@Schandor: Danke für diese tlw. blumigen Erläuterungen – auch wenn ich manches davon nicht in dieser verabsolutierenden Form nachvollziehen kann… 😉

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

Ja, verabsolutieren muss ich ein wenig, sonst kommts wieder nur cum grano salis an.

Man müsste mal versuchen, in einer Disco der 90er Jahre Bach zu spielen und den Leuten zu sagen: Auch das ist Musik, auch dazu kann man tanzen, auch da „geht die Post ab“ — die Leute würden schallend lachen.

Johannes G.
Johannes G.
3 Jahre zuvor

@Schandor: Man müsste vielleicht vorher genauer erläutern, was man mit „da geht die Post ab“ meint. Mir ist z.B. nicht ganz klar, was du dir darunter in diesem Zusammenhang vorstellst. Aber wir müssen das auch nicht weiter vertiefen… 😉

Liebe Grüße
Jo

Johannes Strehle
Johannes Strehle
3 Jahre zuvor

Es freut mich sehr, auf Christen zu treffen, die die zeitgenössische Kirchenmusik, die sich wie ein Flächenbrand durch die evangelikale Welt gefressen hat, auch kritisch beurteilen.
Ich will meine Gedanken dazu aufschreiben. Aber es wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Johannes Strehle, hier kurz meine Gedanken zum charismatischen Lobpreis: Die alten Kirchenlieder sind für mich im Durchschnitt inhaltsschwerer, aber nicht immer! Es gibt wirklich sehr schöne, moderne Anbetungslieder! Aber in vielen modernen Lobpreisliedern wird mir zu viel versprochen (ich geb mich dir hin…., mein ganzes Leben gehört dir…., egal was du mir nimmst…. usw.). Wenn diese Versprechen wenigstens zu 50% echt wären, dann hätten wir ja eine große Anzahl von hingegebenen, erweckten Christen in unseren Kirchen und Gemeinden! Aber dies haben wir bestimmt nicht! Hand aufs Herz: Wer denkt sich etwas dabei, wenn jemand unverheiratet in den Urlaub fährt! Was mich auch stört, ist die Lautstärke der Instrumente, besonders des Schlagzeugs! Die verschiedenen Musikstile, wie Rock, Rap, Hip-Hop finde ich für die Anbetung Gottes ungeeignet, weil sie die Seele zu sehr aufputscht. Da kann ich mich oft nicht richtig auf den Text konzentrieren, ob ich ihn auch so singen kann! Beim Beten überlege ich mir ja auch genau, was… Weiterlesen »

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

@Schandor

„Pop-Musik ist als Musikstill immer und ausnahmslos auf romantisch-erotische oder gar viszerale Reize aus, dagegen können engagierte Christen wettern, wie sie wollen. Ich kann nicht dafür, dass manche Menschen das nicht empfinden können. Aber wer um die Ursprünge der POP-Musik weiß, der weiß auch, dass die „Erfinder“ derselben genau das beabsichtigt hatten. Der Beat spielt auf erotische oder viszerale Reize an, daran kann kein, aber gar kein Text etwas ändern.
Nur Unwissenheit kann sich diesen Musikstil sehr zur Freude der Pop-Musik und dem dahinterstehenden Geist zunutze machen. Daran gibt es nichts zu rütteln.“

Bin einer Meinung mit Ihnen!

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

@Ron: Sie schreiben: „Tja, mit Argumenten ist das eben nicht so einfach, gerade auch, wenn sie dann noch biblisch widerlegt werden sollen.“ Ja, leider ist es heutzutage so. Das kommt daher, weil das durchschnittliche Bibelwissen ist auf einem historischen Tiefststand ist, das theologische Desinteresse frappierend und die ethische Orientierungslosigkeit riesengroß ist! Das sehe ich genau gleich wie Herr Lohmann! Aber Sie können doch bestimmt erfassen, dass z.B. der Papst Franziskus ein bekennender Marienverehrer ist, der nach seiner Wahl zum Papst als erstes zur Marienkapelle gepilgert ist und sich bei Maria bedankt hat! Nun können die Namen der Götzen noch so schön klingen, wie Maria, vor Gott ist es genau dasselbe wie der Götze Baal, oder das goldene Kalb! Ex 22,19: „Jeder, der den Göttern opfert und nicht dem Herrn allein, der soll dem Bann verfallen.“ Soll man sich nun mit Freunden des Papstes zusammenschließen und ihnen gemeinsame Sache machen? Nein, man muß sich schnell von ihnen trennen, Hirten müssen ein… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
3 Jahre zuvor

Strehle

Ich erwarte Ihre Ausführungen mit großer Neugier und ebensolchem Interesse!

Liebe Grüße!

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@G. Behringer

ich bin nicht in der Rolle Ron zu verteidigen fühle mich aber trotzdem herausgefordert zu antworten
Diese Diskussion hatten wir früher auch schon wie z.B. bei der Wehrdienstverweigerung: Mach ich mich schuldig, wenn ich bei einem Bäcker einkaufe der die Bundeswehr beliefert, natürlich nicht.
Der kath. Kirche hängt doch keine mystische Kraft, die sich überträgt wenn ich mit einem Katholiken rede. Ich gehe gern in geistliche Konzerte in der kath. Kirche und bin gleichzeitig Gegner der Ökumene, ohne dass ich Angst habe, dass mich in der kath. Kirche irgendwas falsch prägt oder ähnliches. nur weil ich über die Schwelle trete. Jesus prägt mich und führt mich. Wenn wir so denken, müssten 99,9 % aller Christen ihren Job in der Welt kündigen, weil die Unternehmen genauso neg. Prägung haben können wie die Kirche!

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

2.Kor. 6,15-18 bis 2.Kor.7.1: „Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht! Wenn Sie mit eindeutigen Freunden und Verehrern des Papstes zusammenarbeiten, beflecken Sie den Heiligen Geist, der in ihnen wohnt mit den unreinen Dämonen des Papstes! Wir müssen uns als Christen von solchen Götzendienern… Weiterlesen »

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Matze, sie schrieben am 8. Mai in Ihrem Kommentar: „Danke für Ihre umfangreiche Darstellung. Im Glauben gibt es manche Dinge, die sich eigentlich ausschliessen, aber trotzdem so sind. So z. B. der Glaube an eine absolute Wahrheit und das Bewusstsein “ dass unser Wissen Stückwerk ist“ Dazu möchte ich Ihnen sagen: Unser Wissen ist Stückwerk, aber gleichzeitig will Gott, daß wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; dies ist kein Wiederspruch, wir Christen müssen nur zusammentragen was wir an Erkenntnis/Stückwerk bekommen haben, und schon steigt der geistliche Grundwasserspiegel aller Christen! Das ist genau das, was Gott will! Besonders müssen die Lehrer dazu ihren Teil dazu beitragen! Zu Ihrem letzten Kommentar möchte ich sagen: Besonders ein Christ in irgendeiner leitenden Position führt seine Schäfchen nicht nur durch sein Reden, sondern auch durch sein Leben, sein Vorbild! Da Herr Kubsch nicht nur irgendwie mit Herrn… Weiterlesen »

Matze
Matze
3 Jahre zuvor

@G. Behringer

vorschnelle Urteile auf Grund von Zusammenarbeiten und daraus folgenden Vermutungen darf und werde ich mir nach meinem Verständnis des Evangeliums nicht zu eigen machen.

G. Behringer
G. Behringer
3 Jahre zuvor

Lieber Ron,

ich wünsche Ihnen allen Segen Gottes!

Liebe Grüße