Gesellschaft

Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt

Politik und Rechtssprechung hebeln den besonderen Schutz von Ehe und Familie immer mehr aus, meint Prof. Dr. Werner Münch, früher Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und Abgeordneter im Europa-Parlament. Hier einige Zitate aus einem Vortrag, den der heutige Unternehmensberater kürzlich gehalten hat:

In Deutschland werden z. Z. jährlich über 12.000 künstlich gezeugte Kinder geboren. Homosexuelle Paare, die ein „Recht auf ein Kind“ für sich reklamieren, nutzen zahlreiche Samenbanken im Inland und die Möglichkeit der Besorgung von Eizellen im benachbarten Ausland. Dass auf das Einpflanzen einer fremden Eizelle hierzulande bis zu drei Jahre Haft stehen, kümmert niemanden mehr. Der Staat schaut einfach weg. Ich bin mir ziemlich sicher: Nach der Gleichstellung aller gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der heterosexuellen Ehe werden bald die Aufhebung des Verbotes der Leihmutterschaft und die Polygamie gefordert werden.

Was treibt den Staat eigentlich überhaupt dazu, unsere Kinder zu erziehen und sich dabei noch einzubilden, er könne das besser als die Eltern? Natürlich gibt es unterschiedliche Notwendigkeiten für die Betreuung von Kindern durch Dritte. Aber diese Entscheidung liegt bei den Eltern und nicht beim Staat. Ist heute eigentlich familienfreundlich nur das, was die Familie ersetzt? Wir brauchen keine flächendeckenden 24 – Stunden Kitas in Deutschland, und sollen wir eine Entwicklung akzeptieren, an deren Ende uns vielleicht eines Tages der Zwang auferlegt wird, dass wir einen Antrag beim Staat stellen müssen, wenn wir unsere Kinder wenigstens noch zeitweise selbst betreuen wollen. Was ist an dieser Familienpolitik eigentlich modern?

Unter dem Verkaufsschlager „sexuelle Vielfalt“ haben sich seít langem sog. schulfremde „Experten“ an die Arbeit gemacht, um der sexuellen Anleitung, nicht Aufklärung!, in den Schulen ihren Stempel aufzudrücken. Eine solche Diktatur der Sexualpädagogik erleben wir seit einiger Zeit in zahlreichen Bundesländern. In schamzerstörenden Übungen sollen z. B. 10 – 15 – jährige Schüler über ihre Lieblings-Sexualpraktiken und – erfahrungen berichten, „dirty talks“ und Stöhnen üben, Analsex in einem Theaterstück darstellen, über das Thema „ein neuer Puff“ diskutieren sowie „galaktische Sexualpraktiken“ erfinden, die auf der Erde verboten sind. In einem Projekt „Gänsehaut“ werden mit 10 – Jährigen Massagen geübt. In der Anweisung dazu steht, dass „dünne Kleidung genügt, damit der unterschiedliche Druck und die verschiedenen Streichrichtungen auch erspürt werden können. Und wer dann noch nach all dem Schund die theoretische und praktische Sex – Prüfung besteht, erhält am „Tag des Kondoms“ in der Schule einen „Kondomführerschein“. Unabhängig von Alter und Entwicklungsstufe wird die Würde und das Schamgefühl des Kindes grob missachtet. Statt eine Erziehung zur Verantwortung im Umgang mit der Sexualität zu leisten, wird diese primitiv banalisiert.

Was ist eigentlich los in unserer Gesellschaft? Sind wir inzwischen von einer perversen Lust an unserer Selbstzerstörung befallen?

Mehr: www.i-daf.org.

VD: MM

Der Mythos von der virtuellen Realität

Das habe ich bei TheoKonservativ gefunden:

Was wir an einem Display machen, ist nicht virtuell, genau so wenig, wie unsere Gedanken oder Worte virtuell sind. Nur weil wir keinen körperlichen Kontakt mit anderen Menschen haben, handeln sie nicht außerhalb der Realität, sondern empfinden ganz reale Gefühle, Hoffnungen, Kränkungen, Enttäuschungen – ebenso wie Hass, Eifersucht und Mordfantasien.

Das Internet ist als Teil der Realität zu sehen, wenn wir einkaufen, weil wir mit realem Geld reale Güter kaufen. Der Computer-Konsum hat realen Einfluss auf unseren Körper und oft auch indirekt auf unsere Ernährung, wenn neben dem Spielen bei manchen keine Zeit mehr für eine geregelte Mahlzeit bleibt.

Die schrecklichsten Formen, wie Menschen über das Internet in das Leben anderer eingreifen, sind sexuelle Folter an Kindern. Ich weiß, dass sich unter Pädophilen längst die Vorstellung breit gemacht hat, Kinder-Pornos „nur“ zu „konsumieren“, sei harmlos und müsse unbedingt von Sexualstraftätern unterschieden werden. Aber mit diesem „Konsum“ werden Vergewaltiger finanziert. Ist das nicht real? Wer Kinderpornos ansieht, ist ebenso mitschuldig am Leid und oft an den lebenslangen schweren Schäden der Gewaltopfer, wie jemand, der einen Auftragsmord begeht.

Mehr: blog.theocons.de.

Probleme der Gemeinschaftsschule

Ein Gutachten stellt dem Vorzeigeprojekt Gemeinschaftsschule ein vernichtendes Urteil aus. Vor allem das individuelle Lernen erweise sich als denkbar ineffektiv. Heike Schmoll, die in den letzten Jahren zu Unrecht viel Verriss ertragen musste, schreibt für die FAZ:

Landesregierung in Stuttgart schlechthin. Sie soll nicht nur das gemeinsame Lernen ganz unterschiedlich begabter Schüler ermöglichen, sondern dient angesichts der sinkenden Schülerzahlen an vielen Orten des Flächenlandes Baden-Württemberg dazu, den Schulstandort zu sichern. Viele Gemeinschaftsschulen finden sich deshalb im ländlichen Raum, ganz gleich, welche Partei den Gemeinderat gerade regiert.

Nun wurde ein vernichtendes Gutachten über die Gemeinschaftsschule bekannt, das vom Kultusministerium bisher unter Verschluss gehalten wird, den Vermerk „nur intern verwenden“ trägt und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Danach gelingt weder die neue Unterrichtsform des selbständigen Lernens mit Lehrern als Lernbegleitern noch die Inklusion oder die besondere Förderung der Schwächsten und Stärksten. Auch die Leistungsbeurteilung ist mehr als fragwürdig. In den Fremdsprachen kommt das Sprechen zu kurz.

Mehr: www.faz.net.

Zum Vorfall: Nobelpreisträger Sir Tim Hunt

Harald Martenstein hat „den Vorfall“ Tim Hunt mahnend und ein wenig selbstkritisch angesprochen:

In England und den USA gibt es die schöne Tradition, Reden mit Scherzen zu würzen. Die Scherze dürfen ruhig frech und ein wenig anzüglich sein. Als der Nobelpreisträger Sir Tim Hunt in Südkorea vor jungen Wissenschaftlerinnen gesprochen hat, begann er so: „Es ist seltsam, dass ein chauvinistisches Monster wie ich gefragt wurde, vor Wissenschaftlerinnen zu sprechen. Lassen Sie mich von meinen Problemen mit Frauen erzählen. Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind: Du verliebst dich in sie, sie verlieben sich in dich, und wenn du sie kritisierst, fangen sie an zu heulen. Vielleicht sollten wir getrennte Labore für Männer und Frauen einrichten? Spaß beiseite, ich bin beeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung Koreas. Und Wissenschaftlerinnen spielten dabei zweifellos eine wichtige Rolle. Wissenschaft braucht Frauen, und Sie sollten Wissenschaft betreiben trotz all der Hindernisse und trotz solcher Monster wie mir.“

Daraufhin brach ein Shitstorm los, wegen Sexismus. Hunt wurde gezwungen, als Professor zurückzutreten, auch aus der Royal Society wurde er ausgestoßen. Es hat ihm nichts genützt, dass er sich entschuldigt hat.

Und:

Wir verteidigen unsere Werte nicht, wir haben die Hosen voll, aber ich vermute, dass die meisten unserer Leserinnen und Leser etwas mehr Mut von uns erwarten. Der Forscher Hunt, dem die Menschheit manches verdankt, ist erledigt. Wer ist der oder die Nächste?

Hier: www.zeit.de.

VD: LG

Planned Parenthood IV

Sophia Kuby, als Direktorin des EU Büros der internationalen Menschenrechtsorganisation ADF International tätig, schreibt:

Die ganze Unmenschlichkeit der Abtreibungsindustrie kommt diese Tage ans Licht der Öffentlichkeit. Gestern wurde das vierte Undercover-Video veröffentlicht, das zeigt, wie Mitarbeiter von Planned Parenthood in den USA über den Verkauf von Körperteilen abgetriebener Föten diskutieren als handelte es sich um Tupperware. Es wird laut nachgedacht, wie die Abtreibung so durchgeführt werden kann, dass der Kunde möglichst intakte Organe wie Lunge, Gehirn, Pankreas oder Leber bekommt. „Less crunchy“ (weniger zermalmend) müsse man es tun.

Angeblich über Monate soll nun jede Woche ein neues Video vom Center for Medical Progress veröffentlicht werden. Dabei geht es Planned Parenthood laut eigener Beschreibung doch um lauter schöne Dinge wie Freiheit, eigene Entscheidung, Empowerment und sexuelle Gesundheit der Frau. Letztes Jahr hat die Organisation allein in den USA über eine Milliarde Dollar Profit mit Abtreibungen gemacht. In Deutschland heißt die Partnerorganisation übrigens Pro Familia und ist als gemeinnützig anerkannt.

Dass es bei solcher brutalen Evidenz nicht einen öffentlichen Aufschrei gibt, ist das eigentlich Schockierende. Haben wir so sehr den moralischen Kompass verloren, dass uns die Praxis der millionenfachen Abtreibung und das Profitschlagen aus den „Resten“ kalt lässt? Millionen haben zwar die Videos auf YouTube geklickt und in Twitter zwitschert es darüber doch etwas lauter als sonst, aber ein Aufschrei sieht anders aus.

Mehr: www.katholisch.de.

CD: AS

Zu blöd für die Liebe

Die App Tinder ist für schnellen Sex gedacht und wird mit großer Romantik beworben. Das Netzwerk bedient die Ansprüche junger Menschen, die sich nicht festlegen wollen. Isabell Prophet hat für die FAZ die Bindungsunfähigkeit ihrer eigenen Generation beschrieben:

Ich glaube: Großstädte sind die Schmelztöpfe der Vollidioten. Meine Generation ist zu blöd, um sich zu verlieben. Nein, vielleicht wird diese Beziehung nicht halten. Nein, die nächste hat bestimmt straffere Oberschenkel oder stärkere Nerven, wenn sie warten gelassen wird. Wir sehen so viele Möglichkeiten, dass unsere Gehirne sich gar nicht mehr trauen, Liebeshormone auszuschütten. Dabei liegt in der Kooperation in der Regel die glücksoptimale Lösung – beide geben, beide vertrauen darauf, etwas zurück zu bekommen. Vertrauen schafft Wachstum, aber Vertrauen haben wir verlernt. Auf die Generation der Eheverträge folgt nun die Generation der Liebesverweigerer.

Mehr: blogs.faz.net.

VD: WH

Wie diskutieren Christen in einem säkularisierten „Klima“?

Ravi Zacharias geht in 10 Minuten auf einige Fragen ein, die viele Christen bewegen: Wir können wir in einer Kultur leben, die sich nicht nur von ihren christlichen Wurzeln löst, sondern sich sogar gegen sie auflehnt. Wie können wir so debattieren, dass wir respektvoll miteinander umgehen und zugleich leidenschaftlich für den Wahrheitsanspruch der eigenen Sichtweise eintreten?

Geschäfte mit abgetriebenen Kindern

Es ist auch in Deutschland kein Problem, abgetriebene Kinder zu besorgen. Dies meint die hier bereits erwähnte Alexandra Maria Linder in einem Gastbeitrag für kath.net:

Es ist auch in Deutschland kein Problem, abgetriebene Kinder zu besorgen. Unter dem Vorwand der Forschung haben wir es vor einigen Jahren selbst versucht und erhielten von einem Profiabtreiber problemlos sieben Kinder an einem Tag.

Angesichts der Überalterung und neurodegenerativen Erkrankungen in unseren westlichen Gesellschaften werden sowohl der Bedarf als auch das Angebot in den nächsten Jahren steigen. Für die Behandlung eines Parkinson-Kranken zum Beispiel werden die Gehirnzellen von 6-12 abgetriebenen Kindern benötigt, die Behandlung kostet in den USA um die 15.000 Dollar, ist also für Anbieter und leere Krankenhäuser ein interessanter Zukunftszweig.

Eine Sofortmaßnahme, um dies zu vermeiden, wäre die Bestattungspflicht aller abgetriebenen Kinder, egal welchen Alters, was auch der dringend notwendigen sauberen Statistik, der Trauerarbeit der Eltern und einem öffentlichen Gedenken und Nachdenken dienlich wäre.

Mehr: www.kath.net.

Diese furchtbare Gleichmacherei

Alles soll gleich sein. Gleich relevant, gleich viel wert, gleich richtig. Damit sich alle gleich wohlfühlen können. So einfach ist das aber nicht, sagt ausgerechnet eine Soziologin. Vielen Dank Frau Irmhild Saake!

Hier einige herausragende Zitate:

Das Moderne an unserer Gesellschaft ist, dass wir uns als Menschen alle als gleich empfinden wollen. Dieses große Versprechen der Gleichheit sensibilisiert uns aber nicht nur für Fragen der sozialen Ungleichheit, sondern mittlerweile sogar für Ungleichheiten jeglicher Art. Es ist für meine Studenten etwa so, dass sie es schon als komisch empfinden, dass sich am Ende einer Diskussion ein gutes Argument durchsetzt.

…

Ja, wenn ich es jetzt mal ein wenig übertreiben darf, dann haben sie sozusagen Mitleid mit den ausgeschlossenen Argumenten. Sie fordern Gleichheit auch für Argumente, Anerkennung auch für andere Positionen. Das macht eine klare wissenschaftliche Argumentation schwierig. Man kann nicht mehr so recht sagen, dass man eine wirklich unsinnige Behauptung für Quatsch hält. Es ist eher die Idee da, dass irgendetwas Gutes schon auch in dem Quatsch drin stecken wird.

…

In der Soziologie gibt es seit Kurzem die Human Animal Studies. Also die Frage danach, was Tiere sind, und wie das Verhältnis der Menschen zu Tieren ist. Diese Fragen sind für die Studenten ein echtes Anliegen: Was mache ich mit meinem Reitpferd? In dem Moment, wo ich es reite, bin ich dominant – darf ich das als Mensch? Wie fühlt sich dann das Tier? Das Interessante an der Diskussion ist, dass den Studenten überhaupt nicht auffällt, dass sie selbst die ganze Zeit erzählen, was in dem Tier alles vorgehen soll. Wenn ich dann sage, dass man das Pferd ja nicht fragen kann, gucken sie fast böse, als wollten sie sagen: Ist das jetzt ein Vorwurf an das Pferd?

…

Man kann zum Beispiel sehen, wie stark das Bild vom Pferd dem Bild von Kindern ähnelt. Ich muss das Pferd erziehen. Aber dafür schäme ich mich. Dasselbe bei Kindern. Eltern wollen nicht mehr erziehen. Sie hätten es am liebsten, dass das Kind sagt: Ich habe das verstanden, warum du das sagst, du kannst das gerne machen.

In dem Klima der Gleichmacherei, dass wir alltäglich ertragen müssen, klingt das recht erfrischend!  Prädikat lesenswert!

Hier das vollständige Interview mir Dr. Irmhild Saake aus München:  www.faz.net.

Planned Parenthood II

Ein Leser dieses Blogs, Simon G., hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht, die Rede von Senator James Lankford zu transkribieren und zusätzlich zu übersetzen (siehe dazu unbedingt hier).

Übrigens berichten die nordamerikanischen Medien nur sehr spärlich von den Vorfällen bei Planned Parenthood. Von den größeren Medienanstalten in Deutschland habe ich dazu noch gar nichts gehört. Falls jemand da einen Bericht gelesen, gehört oder gesehen hat, würde mich das sehr interessieren.

Hier aber nun die Rede:

 

Transskription und Übersetzung der Rede von Senator James Lankford vor dem US-Senat am 16.7.15

 

„Mr. President, I’d like to take just a moment to be able to speak about a subject that’s very, very difficult for me to speak about, and quite frankly difficult for a lot of Americans to talk about and hear about. It connects to all of us, in extremely personal ways.

Herr Präsident (Obama), ich bitte Sie um einen Moment Ihrer Aufmerksamkeit. Es fällt mir sehr, sehr schwer, über dieses Thema zu sprechen und – ganz ehrlich – es dürfte es für viele Amerikaner schwierig sein, sich damit auseinanderzusetzen. Es ist von zutiefst persönlicher Natur und berührt uns alle.

Let me set some context. Not long ago a group of animal rights activists gathered around a research facility, a research facility that was using animals for their testing. The activists gathered around the facility and chanted and has signs that they held up saying ‘it’s not science, it’s violence.’ And other signs that said ‘animal lives are their right, we have just begun to fight.’ As they protested to protect the lives of the animals that were being used in that facility for research.

Eine Vorgeschichte: vor nicht allzu langer Zeit versammelte sich eine Gruppe von Tierrechtlern vor einer Forschungseinrichtung, in der Tierversuche durchgeführt werden. Die Aktivisten riefen Parolen und hielten ihre Schilder hoch: „Das ist keine Forschung, das ist Gewalt!“. Oder: „Tiere haben ein Recht auf Leben – und wir werden für ihr Recht kämpfen“. Sie demonstrierten, um das Leben der Tiere in dieser Forschungseinrichtung zu schützen.

Now, I understand their frustration there. But let me put it into context of some things that came out this week. We learned that this week an organization called Planned Parenthood is using children that are aborted and sending the bodies of those aborted children to research facilities, sometimes for sale, different body parts, to be used in research. These are not mice, these are not lab rats, these are children. Children that have gone through the process of a horrific abortion.

Ich verstehe das Anliegen und die Besorgnis dieser Menschen. Lassen Sie mich allerdings den Zusammenhang zu einer Geschichte herstellen, die in dieser Woche öffentlich geworden ist:

Wir mussten erfahren, dass die Organisation „Planned Parenthood“ die Körper abgetriebener Kinder zu Forschungszwecken vertreibt, teilweise gegen Bezahlung. Die Körperteile von Kindern, die in den Einrichtungen dieser Organisation abgetrieben wurden, können zur weiteren Verwendung in der Forschung an entsprechende Einrichtungen verschickt werden. (Anm.: Planned Parenthood, „geplante Elternschaft“, ist das großteils steuerfinanzierte „Pro Familia“ der USA). 

This morning in an Appropriations hearing, that the President and I both were in, we had extensive conversation about the rights of orca whales. And this protracted conversation went on and on, that many people were also connected to, about the rights of orca whales and the care for them. Then we had a protracted conversation about horse slaughter and how horses would be humanely put down.

Heute morgen haben der Herr Präsident und ich an einer Sitzung teilgenommen, in der umfangreich über die Rechte von Orka-Walen diskutiert wurde. Diese Diskussion zog sich endlos in die Länge, eine Menge Menschen waren beteiligt, um sich über die Rechte der Orkas und ihren Schutz Gedanken zu machen. Danach schloss sich eine wiederum lange Diskussion über die möglichst „humane“ Schlachtung von Pferden an.

But in the middle of all that conversation happening today, there were children still being aborted with an instrument reaching into a mother, tearing apart a child but carefully protecting certain organs because those organs would be valuable to sell. Now, the challenge that we have on this as a nation is, the argument is for that baby. That baby’s really not a baby, it’s just a fetus, it’s tissue. That’s not a human baby is what everyone is told. That’s just tissue and it’s up to the mom to determine what happens to that tissue.

Aber in der Zeit, in der wir solche Themen heute diskutiert haben, wurden gleichzeitig Kinder abgetrieben. Mit einem Instrument, das in die die Mutter eingreift, um ein Kind auseinanderzureißen, dabei aber sorgfältig DIE Organe zu schützen, die sich gegen genügend Bezahlung verkaufen lassen! 

Die Herausforderung, vor der wir als Nation jetzt stehen, ist eine Auseinandersetzung um dieses Baby! Das Baby ist in Wirklichkeit gar kein Baby, es ist nur ein Fötus. Gewebe. Das ist gar kein „richtig menschliches“ Baby – das wird uns allen immer wieder versichert. Das ist nur organisches Gewebe – und die Mutter kann entscheiden, was mit diesem Gewebe passiert.

And then on the flip side of it moments later they take that tissue and then sell it because it’s human organs that are needed for research. You can’t say in one moment that’s not a human and then sell it for the next moment as a human organ and say now suddenly it is. It was a human all the way through. There was never a time that wasn’t a child, never a time that wasn’t a human, and it seems the ultimate irony to me that we spend time talking about humane treatment of animals being put down like in horse slaughter and we completely miss children being ripped apart in the womb and their body parts being sold.

Andererseits nimmt man dieses „Gewebe“ und verkauft es, weil es ja menschliche Organe sind, die zu Forschungszwecken verwendet werden können. Man kann doch nicht in einem Moment behaupten, dass wir es hier NICHT mit menschlichem Leben zu tun haben, um es dann – im nächsten Moment – als menschliche Organe zu verkaufen. Jetzt also doch. Nein, es war menschlich vom Anfang bis zum Ende. Zu keiner Zeit war das kein Kind, zu keiner Zeit war das kein Mensch. Für mich ist das die bitterste Ironie, dass wir eine Menge Zeit darauf verwenden, um darüber zu reden, wie sich das Leben von Tieren möglichst human beenden lässt – wie bei der Pferdeschlachtung. Und dabei übersehen wir vollständig, dass Kinder in der Gebärmutter auseinandergerissen werden, um einzelne Körperteile verkaufen zu können. 

So here’s how it happens. A mom comes into a facility, gives consent to have an abortion, makes that request. After that request is made, to some moms — and we don’t know exactly how they choose which moms — to some moms they then ask consent for their child after it’s aborted to be used for research purposes.

Und das läuft wie folgt ab: eine Mutter kommt mit der Anfrage für eine Abtreibung in eine entsprechende Einrichtung (von „Planned Parenthood“) und gibt ihre Einwilligung, diese durchzuführen. Nachdem diese Anfrage gestellt wurde, werden einige Mütter um Einwilligung gebeten, ihr Kind nach der Abtreibung für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen. Wir wissen allerdings nicht, nach welchen Kriterien hier selektiert wird. 

From the video that was put out this week, they said that was actually comforting to some moms that they would know how traumatic the abortion is, at least some good would come out of it, that those body parts would then be used for research to hopefully save other children, which again comes back to this ultimate irony that we would literally tear one child apart in an abortion with the assumption that hopefully would help some other child in the future, missing out on the significance of the child that’s right there that could be helped by protecting their life.

Dem Video nach zu urteilen, das in dieser Woche veröffentlicht wurde, sei es wohl tröstend für einige Mütter, dass die traumatische Erfahrung der Abtreibung wenigstens einem guten Zweck dienen könnte. Dass die Forschung mit diesen Körperteilen helfen könnte, andere Kinder zu retten. Womit wir wieder bei dieser bittere Ironie wären, dass EIN Kind durch Abtreibung buchstäblich auseinandergerissen wird, in der Annahme, damit hoffentlich einem zukünftigen Kind helfen zu können. Dabei wird die Bedeutung des Kindes übersehen, dass schon da ist. Dem könnte schon geholfen werden, indem man sein Leben schützt. 

And then the doctor in this particular video gives the details of how once they get that consent from the mom, they would be careful to reach in and actually crush the head of the child to kill the child in the womb so they could preserve the rest of the organs because the kidney has value, the liver has value, because the lungs have value, because the muscles in the legs have value.

Und dann erklärt die Ärztin in diesem Video detailliert, was nach der Einwilligung der Mutter geschieht. Vorsichtig greift man nach dem Kind im Mutterleib und zerquetscht (wortwörtlich) den Kopf des Kindes, um das Kinder in der Gebärmutter zu töten und den Rest der Organe zu erhalten. Weil die Niere ihren Wert hat. Die Leber hat Wert, die Lungen haben Wert, sogar die Beinmuskulatur. 

I would tell you that child has value. And that every single adult that can hear me right now was once 20 weeks old in the womb and we can look at each other and understand the difference between that child in the womb and any of us now is time. That’s a human being we’re talking about. And it doesn’t bring me comfort to know that one child is torn apart so that maybe they can do research on the child’s organs to in some future moment help a different child.

Ich möchte Ihnen zurufen: das Kind hat einen Wert! Und jeder einzelne Erwachsene, der mir jetzt zuhört, war einmal 20 Wochen alt und in der Gebärmutter. Wir sollten uns gegenseitig in die Augen schauen und einsehen: der Unterschied zwischen dem Kind in der Gebärmutter und uns ist ausschließlich – Zeit! Das ist ein menschliches Wesen, über das wir hier reden. Und es tröstet mich in keinster Weise zu wissen, dass ein Kind auseinandergerissen wird, damit – möglicherweise – mit seinen Organen Forschung betrieben werden kann, die irgendwann einmal einem anderen Kind helfen könnte.

Not every woman is being asked that her aborted child would be used for research and we really don’t know the whys. Maybe they’re looking for particularly healthy moms. Maybe they’re looking for very mature, healthy babies. Maybe it’s a situation where a particular mom couldn’t afford to have the abortion procedure and so they swap off and say if you can’t afford to have the abortion procedure maybe we can cover the cost by then possibly selling some of these organs then. We don’t know.

Nicht jede Frau wird um die Zustimmung zur „weiteren Verwendung“ ihres abgetriebenen Kindes gebeten – und wir haben keine Ahnung über die Gründe. Vielleicht suchen sie nach besonders gesunden Müttern. Oder vielleicht benötigen sie besonders gut entwickelte, gesunde Babys. Vielleicht kann auch eine Mutter die Kosten für die Abtreibungsbehandlung nicht aufbringen. Und dann bietet man ihr an, mit dem Verkauf von Organen für die Kosten aufzukommen. Wir wissen es nicht.

But I think maybe the question needs to be asked. Why this Congress would spend time today debating horse slaughter and debating orca whales, but yet we’ve become so numb to children that the other debate doesn’t seem to come up. Maybe we need to start again as a nation, asking a basic question. If that’s a child, and in our Declaration [of Independence] we said every person that we believe is endowed by our Creator to life, liberty, and the pursuit of happiness, maybe we need to ask as a nation again, do we really believe that?

Aber ich denke, dass diese Frage vielleicht gestellt werden sollte: warum kann dieser Kongress heute soviel Zeit dafür aufbringen, um über Pferdeschlachtung und Orkawale zu debattieren, wenn wir andererseits so abgestumpft gegenüber Kindern geworden sind, dass DIESE Debatte gar nicht erst geführt wird? Vielleicht sollten wir als ganze Nation damit beginnen, eine ganz grundlegende Frage zu stellen: wenn es sich hier um ein Kind handelt und wir in unserer Unabhängigkeitserklärung bezeugen „wir glauben, dass jeder Mensch von unserem Schöpfer begabt ist mit Leben, Freiheit und dem Ziel glücklich zu sein“ – glauben wir das wirklich? 

Let’s start with some basic things. How about a child at 20 weeks that we know scientifically can feel pain? We cannot have their limbs ripped apart in an abortion. There are only seven countries in the world that allow that. We’re in a prime group like North Korea and China with nations that still allow abortions that late. We should ask that question again – is that really who we are as America?

Lassen sie uns mit einigen Grundlegendem Fakten beginnen: was ist mit einem Kind im Alter von 20 Wochen, dass – wissenschaftlich erwiesen – Schmerz empfinden kann? Wir dürfen ihm niemals bei einer Abreibung die Gliedmaßen abreißen lassen! Es gibt nur sieben Länder weltweit, in denen das erlaubt ist. Wir sind hier in Gesellschaft mit Ländern wie Nordkorea und China, die eine so späte Abtreibung noch gestatten. Noch einmal diese Frage: sind das wirklich WIR, Amerika?

Maybe we need to ask the question again with Planned Parenthood, who we give half a billion dollars in funding to, maybe this is not a good idea. And other organizations that serve people all over the country who raise their funds separately, and don’t do it by federal funds. Maybe that’s a legitimate question that we need to ask? Mr. President… we have hard questions to deal with as a Nation. Budget, regulations, future direction that we’re going. Why don’t we add to the list, do we really care about children or not? And on a day that we passed an education bill, before we pat ourselves on the back saying how much we care about children, let’s make sure we’re dealing with a compassion for children at every age, not just at certain ages. Have we really become this numb? How do we turn it around? With that I yield back.“

Vielleicht sollten wir wieder einmal die Frage nach der Organisation „Planned Parenthood“ stellen, die wir als Staat mit jährlich einer halben Milliarde $ unterstützen – vielleicht keine so gute Idee? Andere Organisationen dienen Menschen im ganzen Land und werden nur privat finanziert, ohne Unterstützung aus öffentlicher Hand. Ist das vielleicht eine legitime Frage, die einmal gestellt werden sollte?

Herr Präsident… es gibt schwierige Fragen, mit denen wir uns als Nation befassen müssen. Finanzen, Regulierung, unsere zukünftige Ausrichtung. Warum fügen wir dieser Liste nicht die Frage hinzu: kümmern wir uns wirklich um Kinder, oder nicht? Bevor wir uns auf die Schultern klopfen, nachdem wir ein neues Erziehungsgesetz erlassen haben und uns versichern, wie sehr wir um Kinder bemüht sind, sollten wir sicher gehen, dass unser Mitgefühl Kinder jeden Alters umfasst. Nicht nur ein bestimmtes Alter. Sind wir inzwischen denn wirklich so abgestumpft? Wie finden wir einen Weg zurück? 

Damit gebe ich ab.

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