Brief des Athanasius über die Psalmen (Teil 8: Lob Gottes in der Not)
24. Da unsere Natur ohnmächtig ist, so hast du, wenn du wegen der Bedrängnisse des Lebens gleichsam zum Bettler geworden und einmal verzagt bist und Trost finden willst, den Psalm 101. Und da es sich geziemt, dass wir durch alles und in allem Gott Dank sagen, so kannst du, wenn du Gott preisen willst, um deine Seele anzuspornen, Psalm 102 und 103 vortragen.
Willst du Gott loben und wissen, wie und aus welchem Grunde man ihn loben soll, und welche Worte der Lobpreisende gebrauchen soll, so hast du die Psalmen 104, 106, 112, 116, 134, 145, 146, 147, 148, 149 und 150.
Glaubst du an das, was der Herr gesprochen hat, und glaubst du, was du im Gebete sprichst, so trage Psalm 115 vor. Fühlst du, dass du in deinen Werken fortschreitest, so dass du sagen kannst: »Was hinter mit ist, vergesse ich, und nach dem, was vor mir ist, strecke ich mich aus« so kannst du für jede einzelne Stufe des Fortschreitens die fünfzehn Stufengesänge singen.
Ist Gott dafür da, uns ein leichtes, erfolgreiches und spirituell erfülltes Leben zu »gewährleisten«? Glauben wir an Gott, um jemand zu haben, der uns bei der Verwirklichung unserer Ziele hilft, uns Kraft ist für die Dinge, die wir wollen? Oder sind wir dafür da, Gott bedingungslos, demütig und hingebungsvoll die Ehre zu geben (wie auch immer er uns führt)?
Die Frage, ob arabische Christen Gott als ›Allah‹ anrufen dürfen, ist von Christen (besonders aus dem Westen) kontrovers diskutiert worden.
Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in der Universitätsbibliothek von Erfurt sechs bisher unbekannte Predigten des frühchristlichen Kirchenvaters Augustinus (354–430) entdeckt. Dies meldet die EKD unter Berufung auf den Nachrichtendienst
Johannes Calvin schrieb 1536 über eitle geistliche Leiter, die ihre eigenen Gedanken mehr lieben als das Wort Gottes: