2009

Das Calvin Handbuch

41eh8n5ihnl_sl160_Die Calvinforschung erlebt derzeit weltweit eine Blütezeit. Der 500. Geburtstag des Reformators gibt der Forschungsarbeit neue Impulse. Mit dem vorliegenden Handbuch soll die Forschung unterstützt und stimuliert werden. Die Beiträger möchten damit neben den Fachgelehrten auch jenen eine verlässliche Information bieten, die sich nicht wissenschaftlich oder von Berufs wegen mit Calvin beschäftigen. Auf der Grundlage jüngster Forschungsergebnisse bietet ein internationales Team von anerkannten Wissenschaftlern eine umfangreiche Übersicht über die Biographie, Theologie und Wirkungsgeschichte Calvins.

Dies macht das Werk zu einem bisher einzigartigen Handbuch der Calvinforschung. Der Band ist zugleich in englischer Sprache bei Eerdmans, in italienischer Sprache bei Claudiana und in niederländischer Sprache bei Kok erschienen.

  • Herman J. Selderhuis: Calvin Handbuch, Mohr Siebeck, 2009, 569 S., € 39,00

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Briefe von Johannes Calvin

Lutz wies in einem Kommentar darauf hin, dass Andreas Janssen vor kurzem die Genehmigung erhielt, Briefe Calvins nach der Übersetzung von Rudolf Schwarz im Internet zu veröffentlichen.

Auf der Seite Glaubensstimme finde sich auch viele andere fesselnde Texte großer Autoren und Glaubensväter. Über die Neuigkeiten auf Glaubensstimme berichtet ein eigens dafür erstelltes Blog.

Die Briefe von Calvin werden (neben einigen Kommentaren) hier nach und nach eingepflegt: www.glaubensstimme.de.

Was machen eigentlich unsere Kinder?

Nach dem Amoklauf von Winnenden werden in der Politik die üblichen Debatten geführt: Computerspielverbot, Waffengesetzverschärfung, Schützenvereinskritik. Doch die Politik ist in Wahrheit hilflos. Wir als Eltern sind gefragt.

Claus Christian Malzahn hat einen guten Kommentar für SPIEGEL ONLINE geschrieben:

Natürlich ist das uncool: Aber wenn Sohnemann nachts noch im Computerschützengraben liegt – und nicht im Bett – dann sollte man den Stecker ziehen. Erziehung findet nicht immer im Konsensprinzip mit den Kindern statt. Und PC’s sind keine Babysitter, auch wenn es beim Nachwuchs immer so schön ruhig wird, wenn die Geräte flimmern. Wer glaubt, das sei ein Problem von Hartz-IV-Familien, der hat keine Ahnung. In vermeintlich besseren Kreisen wird Sprachlosigkeit nur anders bemäntelt. Es geht nicht um eine neue Diktatur im Kinderzimmer, sondern um lebendiges Interesse. Reden. Spaß haben. Sich ernst nehmen. Füreinander da sein. Man nennt das auch Familie.

Hier der vollständige Kommentar: www.spiegel.de.

Weil wir von Calvin so viel lernen können

2_3_2009-09_07_36-titel.jpgFür die aktuelle Ausgabe des Neues Leben-Magazins habe ich eine allgemeinverständliche Einführung in das Leben von Johannes Calvin verfasst.

Der Artikel ist für Leute gedacht, die bisher wenig von Calvin gehört haben oder nur die üblichen Vorurteile kennen.

Hier ein kleiner Auszug:

Unter Calvins Leitung kam es in Genf trotz Fehlern und Rückschlägen zu einem beeindruckenden Aufschwung. In weniger als drei Jahrzehnten entwickelte sich die zerstrittene und unbedeutende Stadt zu einem Handelszentrum, das wegen ihrer guten Gesetze und Kirchenordnungen zu einem Vorbild für ganz Europa wurde. Die Genfer Bevölkerung hatte sich verdoppelt und die Wirtschaft eine enorme Belebung erfahren. Die 1559 gegründete Akademie wuchs zu einer ruhmvollen Universität heran. Und da der Reformator die Wissenschaft sehr schätzte, entwickelte sich Genf zur Bildungsmetropole. Doch der größte Einfluss, den die reformierte Stadt auf die Welt ausübte, war der geistliche. Von hier aus verbreitete sich der reformierte Glaube in fast alle Teile der Welt. Dabei entfaltete er eine atemberaubende erneuernde Kraft für Kirche und Gesellschaft.

Ein Probeheft kann hier bestellt werden: www.neuesleben.com.

Accordance druckt drei Spalten

Lk10.21.jpgErfreulicherweise kann Accordance 8.2 auch drei Spalten drucken. Für Predigtvorbereitungen und umfangreiche Exegesen kann man sich auf diese Weise sehr übersichtliche Tabellen erstellen.

Auch textkritische Anmerkungen und sonstige Werkzeuge oder Kommentare können beim Ausdruck berücksichtigt werden.

Siehe dieses Beispiel: Lk10.21.pdf.

Unsere Schulen benachteiligen Jungen

Das Schulsystem produziert haufenweise männliche Verlierer. Schon im Kindergarten werden Mädchen deutlich bevorzugt, auch in der Schule müssen Jungs um Aufmerksamkeit und gute Noten kämpfen. Ursache des Problems: Kitas und Grundschulen sind fest in weiblicher Hand.

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, ist der Auffassung, dass in der Grundschule und während der Pubertät Jungen und Mädchen in männlichen und weiblichen Lehrkräften positive Rollenvorbilder erleben sollten. Das Verschwinden von Männern aus den Schulen erschwere besonders den Jungen die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentität.

Hier der Artikel über eine neue Studie des Aktionsrates Bildung: www.spiegel.de.

Der Calvinismus kehrt zurück

20090323_107.jpgWelche Ideen verändern die Welt von heute? Das Nachrichtenmagazin Time nennt in der aktuellen Ausgabe zehn innovative Ansätze. An dritter Stelle steht der ›Neue Calvinismus‹.

»A lot of young people grew up in a culture of brokenness, divorce, drugs or sexual temptation,« says Collin Hansen, author of Young, Restless, Reformed: A Journalist’s Journey with the New Calvinists. »They have plenty of friends: what they need is a God.« Mohler says, »The moment someone begins to define God’s [being or actions] biblically, that person is drawn to conclusions that are traditionally classified as Calvinist.«

Hier der Beitrag: www.time.com.

VD: MD

Wird der Evangelikalismus überleben?

Während in Deutschland einigen Autoren und Redakteuren der (scheinbar) wachsende Einfluss der Evangelikalen Sorgen bereitet, kündigen sich in Nordamerika ganz andere Themen an. iMonk Michael Spencer hat den Kollaps des Evangelikalismus innerhalb der nächsten zehn Jahre prognostiziert und damit eine hitzige Debatte ausgelöst. Obwohl er nicht mit dem Absterben der Bewegung rechnet, erwartet er einen signifikanten »Einbruch«.

Mehr dazu auf seiner Internetseite internetmonk.com und bei CT: www.christianitytoday.com.

Er hatte Tausende Horrorvideos zu Hause

Nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Getöteten werden in den Expertenrunden wieder jene Fachleute auftauchen, die einen Zusammenhang von Gewaltbereitschaft und Medienkonsum bestreiten. Wie oft habe ich es schon gehört: »Bisher fehlen die wissenschaftlichen Belege«. Ich frage mich dann immer: »Warum werden mit der TV-Werbung Milliarden Euro umgesetzt, wenn das, was wir dort hören und sehen, keine Auswirkungen auf unser Denken und Handeln hat?«

Keiner wird so dumm sein und behaupten: Weil Person X Counterstrike spielte, hat X Y getan. Dass aber das, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, auch unser Handeln prägt, liegt sehr nah. Schon in der Bibel wird uns empfohlen, unser Herz zu bewahren (vgl. Sprüche 4,23).

Auch der 17 Jahre alte Tim K., der am Mittwoch acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen getötet hat, liebte den exzessiven Konsum von Horrorfilmen.

Hier mehr: www.faz.net.

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