August 2011

Lexikon für Theologie und Kirche

201108151638.jpgDas Nachschlagewerk Lexikon für Theologie und Kirche ist ein wichtiges Referenzwerk in Fragen der katholischen Theologie.

Das »Lexikon für Theologie und Kirche« – als »LThK« zum Markenzeichen für theologische und auch historische Kompetenz geworden – gehört in seiner 3. Auflage (1993–2001) zu den großen, international anerkannten Standardwerken, die sowohl für die theologische Wissenschaft als auch für die kirchliche Praxis unentbehrlich sind. Das »LThK« ist ein deutschsprachiges katholisches Lexikon mit weltkirchlicher und ökumenischer Offenheit. Schwerpunkte der Darstellung sind die katholische Theologie und die katholisch-kirchlichen Verhältnisse im deutschsprachigen Raum. Einbezogen sind der europäischnordamerikanische Raum, die Kirche in der sogenannten Dritten Welt sowie die evangelische und orthodoxe Theologie. Das elfbändige Lexikon bietet 25.000 Stichworteinträge auf über 16.000 Textspalten, die von mehr als 4.500 Autoren verfasst wurden. Jeder Artikel schließt mit einer Übersicht über die wichtigste Literatur, zudem werden Quellen- und Werkausgaben genannt. Das ausführliche Gesamtregister in Band 11 erlaubt den raschen Zugriff auf die im Lexikon enthaltenen Wissensschätze.

Das Lexikon mit 8292 Seiten wird derzeit von einigen Händlern für 79,90 anstelle von 248, Euro abgegeben. Siehe hier (z.B.: bei dem Händler book-service).



Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens

John Stott: Das Kreuz, BuchErfreulicherweise hat die SMD anlässlich ihres 60. Geburtstages im Jahr 2009 John Stotts wichtigstes Buch in deutscher Sprache bei der Francke-Buchhandlung publiziert. Das von Christian Rendel hervorragend übersetzte Werk:

  • John Stott: Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens, Francke-Buchhandlung, 2009, 528 S., 14,95 Euro

kann ich allen TheoBlog-Lesern (also nicht nur den theologisch versierten) von Herzen empfehlen. Eine Kostprobe:

Die Vision

… von Gottes heiliger Liebe wird uns davor bewahren, ihn in karikierter Form zu sehen. Wir dürfen uns ihn weder als einen nachsichtigen Gott vorstellen, der seine Heiligkeit kompromittiert, um uns zu verschonen und zu verwöhnen, noch als einen harten, rachsüchtigen Gott der seine Liebe unterdrückt, um uns zu zermalmen und zu vernichten. Wie aber kann Gott seine Heiligkeit ausdrücken, ohne uns zu verzehren, und seine Liebe, ohne unsere Sünden zu dulden? Wie kann Gott seiner heiligen Liebe Genüge tun? Wie kann er gleichzeitig uns retten und sich Genugtuung geben? Wir antworten an dieser Stelle nur, dass er, um sich Genugtuung zu geben, sich selbst für uns opferte – ja an unsere Stelle trat.

 

Die Kulturtheologie von Paul Tillich

Während in den evangelikalen Zirkeln hoffnungsvoll gezwitschert wird, die post-liberale Theologie habe die liberale Theologie verdrängt, beobachtete Georg Pfleiderer 2010 in seinem Aufsatz »Theologie als normative Kulturwissenschaft?« (Theologische Zeitschrift 66 (2010), Ausgabe 4, S. 318–331), dass die liberale Kulturtheologie seit den 70er Jahren eine beträchtliche Renaissance erfährt.

Da passt es ganz gut, dass der DLF kürzlich einen Hörbeitrag über die Theologie von Paul Tillich produziert hat. Wer »das Herz« der liberalen Theologie (und die damit verbundene Tragik) verstehen möchte, wird von den zwei Aufnahmen profitieren.

Teil 1:
[podcast]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2011/08/10/dlf_20110810_0945_8bb4caf9.mp3[/podcast]

Teil 2:
[podcast]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2011/08/11/dlf_20110811_0946_8bb5c543.mp3[/podcast]

Gigantische Arche

150 Meter lang, 25 Meter breit, 3000 Tonnen schwer, mehrere Millionen Euro teuer: In den Niederlanden baut ein 52-Jähriger die Arche Noah nach.

Den Bau der Arche setzte er streng nach den Angaben aus dem Buch Genesis um. »300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch soll sie sein«, spricht Gott in der Bibel zu Noah. Davon ausgehend, dass eine Elle vom Ellbogen bis zur Fingerspitze reicht – etwa 50 Zentimeter -, erreicht die holländische Arche eine enorme Dimension: Sie ist 150 Meter lang, 25 Meter breit, hat vier Stockwerke und wiegt etwa 3000 Tonnen.

»Als Holz haben wir schwedische Kiefer verwendet, denn das kommt dem Zypressenholz, das Gott Noah zu verwenden auftrug, am nächsten«, sagt Hubers. Seine Arche soll natürlich auch mit Tieren bevölkert werden – aber nicht mit echten. 1600 Arten soll das Schiff aufnehmen, lebensgroß aus Plastik, hergestellt auf den Philippinen.

An Bord wird es einen Mahlstein geben, mit dem Getreide für Brot gemahlen werden kann, dazu Schlafräume, ein Theater, eine Bühne, ein Restaurant und Platz für bis zu 1500 Konferenzteilnehmer. Künstler werden die Wände mit Szenen aus der Bibel bemalen.

Hier: www.spiegel.de.

Unsere Euphemismen

Peter-André Alt, Professor für Literaturwissenschaft und Präsident der Freien Universität Berlin, hat am 4. August einen hochinteressanten Artikel über unsere Euphemismen veröffentlich (FAZ vom 04.08.2011, S. 8). Er schreibt darin:

Unsere Zeit ist reich an euphemistischen Redewendungen, die sich derart tief ins öffentliche Repertoire eingeschrieben haben, dass niemand sie mehr anstößig findet. Wo immer persönlich Verantwortung getragen wird, tritt die Sprache des Euphemismus auf: in Politik und Management, in Sport und Administration, in Kreativindustrie und Medizin. Autorität und Geltung, Einfluss und Entscheidungsbefugnis heißen nicht, was sie sind. Wer Macht ausübt, sagt das nicht, sondern greift, möchte er seine Tätigkeit beschreiben, zu Wendungen wie: »einen Beitrag leisten«, »sich in Prozesse einbringen«, »Ideen anregen«, »Veränderungen anstoßen«, »Übergänge befördern«, »Weichenstellungen vorbereiten«, »neue Wege bahnen«, »Maßnahmen unterstützen«. Wer handelnd für klare Verhältnisse sorgt, redet zumeist in beschönigenden Vokabeln über das, was er tut. In der Sprache der Euphemismen gibt es nur noch Mediatoren, keine Entscheider. Der Manager, der sich am Ende seiner Vorstandszeit vor der Aktionärsversammlung dafür bedankt, dass er »den Weg des Unternehmens ein Stück weit begleiten durfte«, verdeckt seine Verantwortung ebenso wie der Fußballtrainer, der eine bittere Niederlage mit einem „»Wir wissen jetzt besser, wo wir stehen« zu kommentieren pflegt. Unzählbar die Euphemismen der Verlierer an einem Wahlabend, die vom »erfreulichen Mobilisierungseffekt« über »breite Zustimmung« bis zu »Auftrag weitgehend umgesetzt« reichen.

Die Bildspender und Vergleichsfelder, auf die sich die Rhetorik der Euphemismen stützt, stammen zumeist aus der Welt der Psychologie, der Werbung und der Medien. Sie bezeichnen Vorgänge der Vermittlung, der Verständigung, der gewaltlosen Schöpfung und der Übereinkunft. Gemeinsam ist ihnen die Tendenz, individuelle Verantwortlichkeit für schmerzliche Entscheidungen hinter abstrakten Konstruktionen kollektiver oder struktureller Handlungsflüsse zu verstecken. Zugrunde liegt dem die Perspektive einer Gesellschaft, die Angst hat vor dem Eingeständnis unerfreulicher Wahrheiten, weil sie glaubt, diese seien niemandem zumutbar. Im Kern verbirgt sich darin eine tiefe Arroganz, die das eigentliche Skandalon des Euphemismus ausmacht. Wer seinem Gegenüber die Wahrheit nicht zutrauen möchte, hält ihn für unfähig, sie intellektuell oder moralisch zu bewältigen. Der Euphemismus betrügt den anderen um den Kern der Sache und erzeugt damit gerade keinen hierarchiefreien Raum, sondern eine durch Manipulation geschaffene Stufenwelt. Einer der derzeit beliebtesten Euphemismen, die Formel vom »Gespräch auf Augenhöhe«, liefert ein Musterbeispiel für das dialektische Funktionieren der »Wörter mit guter Vorbedeutung«. Wer eigens darauf hinweist, dass ein Gespräch auf »Augenhöhe« stattfand, wird Gründe dafür haben, diesen Sachverhalt zu beschwören – und zumeist nicht die Wahrheit sagen. Die Kommuniqués, die eine solche Formulierung bieten, bezeichnen dann auch meist Treffen zwischen ungleichen Partnern. Der Euphemismus ist selbst eine Redeform, die »Augenhöhe« verhindert, weil sie dem anderen die Einsicht in die wahren Verhältnisse vorenthält.

VD: JS

Wildgoose Festival 2011

Auf dem Wildgoose Festival 2011 trafen sich viele einflussreiche Vordenker der emergenten Bewegung, unter ihnen Richard Rohr, Brian McLaren, Shane Claiborne, Tony Jones, Phyllis Tickle oder Doug Pagitt.

Brandon Morgan, der selbst zu den Sympathisanten der Emerging Church gehört, hat das Festival besucht und im Blog von Roger Olsen seine Eindrücke publiziert.

Upon returning from the Wild Goose festival, I felt that the festival was, among others things, a blatant attempt to show how well Emergent folks and mainline folks get along (particularly regarding the LGBTQ community) and how they generally have the same enemies (conservative evangelicals). (Typologies are not necessarily helpful, but they will have to do here). If Emergent folks initially sought to bring together the evangelical emphases of conversion, scripture and discipleship with the progressive emphases of social justice, inclusion, and theologically progressive approaches to Christian doctrine (which, we must admit, often amounts to a covert denial of many traditional forms of those doctrines), then the question is: have Emergent folks succeeded in transcending the evangelical-progressive division in American Protestantism. Have they formulated a holistic theological approach able to include the benefits of both sides and jettison the negative aspects? Some may question whether this is actually the goal of Emergent folks. If this is not their goal, at least peripherally, then my personal understanding of being involved with the Emergent conversation is perhaps questionable. But more importantly, if this is not at least a tertiary goal, then my question is: why haven’t Emergent folks joined the mainline denominations? Why have the negatives of evangelicalism been so easy to describe and virulently rebuke, while the negatives of the mainline denominations have barely shown up in Emergent concerns? Another way to ask this question would be: Why hasn’t the Emergent critique of evangelicalism’s involvement with the American nation-state and it’s tendency toward creating theologically exclusive boundaries not found root in a critique of Mainline denominations, whose political interests also conflate the church with nation-state interests? Yet another way to ask this question might be: Why do post-liberals (e.g. The Ekklesia Project) look so different from liberals yet nothing like evangelicals, while post-evangelical Emergents look alot like liberals?

It could be the failed attempt to reduce theological claims to social justice claims, which forces us to ask exactly what the doctrines of the church, the Trinity, the Incarnation and the Resurrection accomplish, other than pithy symbols used to advance left-wing forms of American democracy. The critique could be the loss of Christian uniqueness within American religious and political culture that suffers from a spiritually amalgamate ethos that can be summarized by a phrase made in Paul Knitter’s Wild Goose talk: »I love Buddha and Jesus, but I still go home to Jesus.«

Es lohnt sich, den gesamten Beitrag zu lesen: www.patheos.com.

Die ferne Vision des N.T. Wright

Mark Seifrid kritisiert in der aktuellen Ausgabe des JETS die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright scharf. Luther habe seit seiner reformatorischen Entdeckung das Rechtfertigungsverständnis zurückgewiesen, welches Wright vertritt. Wright steht für Seifrid in der Tradition des Tridentinums (1545– 1563).

As Wright’s recent work again makes clear, his vision of justification is predicated on a confusion of »faith« and »faithfulness.« On the one hand, Wright is able to speak in relatively traditional terms of Abraham’s faith as »the sign of a genuine humanity, responding out of total human weakness and helplessness to the grace and power of God.« On the other hand, he immediately follows this description with the assertion that: »›faithfulness‹ has all along (so it seems) been the thing that God requires from his people.« The divine plan »has been fulfilled by the Messiah’s faithfulness (pistis),« so that »the badge of the covenant people from then on will be the same: pistis, faith, confessing that Jesus is Lord. Faith of this sort is the true-Israel, true-human sign, the badge of God’s redeemed people.« Questions naturally arise out of this confusion. Is faith to be equated with faithfulness? If »faith« is to be equated with »faithfulness,« shall we say that we are »justified by faithfulness«? If so, how much »faithfulness« is necessary for us to be justified at the final judgment? It is hard to see any difference between Wright’s correlation of »faith« and »faithfulness« and the Thomistic and Tridentine emphasis on »faith formed by love« (fides caritate formata) that finally saves, in contrast to »unformed faith« (fides informis).

In joining »faith« to »faithfulness« Wright construes faith as fundamentally active. For this reason, »faith« for him serves as a »sign,« »emblem,« or »badge,« a visible mark of the Christian. Precisely here Wright sets himself at odds with the apostle, for whom faith remains fundamentally passive and hidden, even though it is operative in the whole of life. God alone sees the hidden Jew and the circumeision of the heart (Rom 2:29). The obedience of faith is an obedience of reeeption that no longer seeks to secure life and righteousness by Performance, but simply grasps the divine word that announces the Christ who is present in the Gospel. All distance between God and the human being, between our present state and final justification, has been spanned by the crueified and risen Lord. Ironically, in his active coneeption of faith that sets distance between the human being and God, Wright meets his bete noire, Rudolf Bultmann. While Bultmann internalizes faith in existential decision, Wright externalizes it in the outward badge of faith(fulness). For Paul, faith is God’s creation. Both Wright and Bultmann turn faith into a moral demand that must be actualized, and thereby lose God’s absolute, unqualified gift of himself to us in Christ. Consequently, neither of them has a taste for the cross as a »great pleasure of our existence.«

Der Artikel »The Near Word of Christ and the Distant Vision of N.T. Wright« (JETS, Vol. 54, No. 2) wird in Kürze hier für einige Monate einsehbar sein.

Nur wer stehen bleibt, kommt weiter

Gerhard Stadelmaier bezeichnet Erwin Teufel als Mann der Stunde, der mit seiner Rede in das Herz einer unruhigen Zeit getroffen hat. In dem sympathisch geschriebenen Kommentar »Nur wer stehen bleibt, kommt weiter« heißt es:

Dass die europäischen Regierungschefs mit ihren milliardenhorrenden Finanz- und Schuldenaktionen Verträge gebrochen, Recht und Ordnung missachtet hätten, und dass, wenn die Oberen sich nicht mehr an Verträge hielten, es die Unteren nicht mehr einsähen, dass sie sich daran halten sollten. Dass die Christlich Demokratische Union auf das Christliche schnöde pfeife und immer grauprogressiver, belangloser und verwechselbarer daherkomme. Dass Familien mit einem Normaleinkommen und mehreren Kindern heute in Deutschland an den Rand des Existenzminimums gerieten, dass es »bei ihnen am Ende des Monats null auf null« aufgehe, und dass, wenn eine Waschmaschine kaputtgehe oder zwei Kinder gleichzeitig in ein Schullandheim fahren müssten und die Familie zwei-, dreihundert Euro dafür aufbringen müsse, es für sie der absolute Katastrophenfall sei. Dass man die »einfachen Leute« nicht nur in der christlichen Partei, die einmal die Partei dieser Leute war, links liegen lasse. Dass die Wirtschaft zum menschenverachtenden Selbstzweck werde. Dass es in unserem Land eine neue Art von Armut gebe, nämlich »die Armut der Einsamkeit«. Dass Erziehung von Kindern harte Arbeit sei und auch als solche vergütet werden müsse. Dass eine am »C« orientierte Politik das »Leben und die Würde des Menschen in jedem Lebensalter vor und nach der Geburt« schützen müsse (und dies schon lange nicht mehr tue).

Mehr: www.faz.net.

Stott: Die Gabe des einen Evangeliums

In den letzten Wochen wurde sehr viel über John Stott geschrieben (vgl. a. hier). Davon animiert, habe ich auch das ein oder andere Buch von Stott aufgeschlagen und dabei ein sehr schönes Zitat über das Evangelium und dem davon abgeleiteten Missionsauftrag gefunden (Die Autorität der Bibel, Hänssler, 1977, S. 45–46):

Unsere heutige Welt befindet sich in einem Zustand großer Verwirrung und Dunkelheit, und Angst hat die Menschen herzlos gemacht. Hat die christliche Kirche ein Wort des Zuspruchs, ein Licht, eine Hoffnung für den Menschen in seiner Verwirrung, in seiner Dunkelheit, in seiner Angst? Es ist eine der größten Tragödien unserer Zeit, dass die Gemeinde Jesu in dem Augenblick an ihrem Missionsauftrag zu zweifeln beginnt, in dem der Ruf der Welt nach dem Wort Gottes immer lauter wird. Der Grund für den nachlassenden Missionseifer liegt allein in dem schwindenden Vertrauen in die christliche Botschaft. Wir Christen sollten aus fester Überzeugung bekunden, dass Jesus unser Herr ist, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben wurde, und der uns auffordert, alle Völker zu seinen Jüngern zu machen und sie zu lehren, was er gelehrt hat (Matth. 28, 18. 19). Er gab uns den Auftrag, seinen Namen als den des gekreuzigten und auferstandenen Retters zu predigen. Er hat uns gesagt, das allen, die Buße tun und an ihn glauben, Vergebung und ein neues Leben geschenkt wird (vgl. Luk. 24, 44–49). Wir haben kein Recht, die Richtlinien, die Christus seiner Gemeinde gegeben hat, auch nur geringfügig zu verändern. Es gibt nur ein Evangelium. Wir dürfen es niemals in irgendeiner Weise ausschmücken, abwandeln oder nach unserem Belieben auslegen. Unsere Aufgabe ist es, Verkündiger der Frohen Botschaft Gottes zu sein, unsere Stimme mit Macht zu erheben, uns nicht zu fürchten und die Erlösung durch unseren Herrn überall bekannt zu machen (Jes. 40, 9; 52, 7). Die Botschaft ist uns gegeben, wir haben sie nicht erfunden. Wir sollen nur unsere Stimme, unser Leben und unsere Liebe einsetzen, um das Evangelium zu verbreiten. In dieser Hinsicht gleicht jeder Christ Johannes dem Täufer. Jeder von uns soll eine Stimme in der Wüste der Welt sein, die von Christus zeugt; jeder von uns soll abnehmen, damit er wachsen kann (Mark. 1,2. 3; Joh. 1, 6–8; 19–23; 3, 30).

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