Februar 2016

Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Das Netzwerk Bibel und Bekenntnis, das am 23. Januar 2016 in Kassel gegründet wurde (ich habe hier  kurz darüber berichtet), bietet inzwischen eine eigene Internetseite mit Beitrittsmöglichkeit an. Wer dem Netzwerk nicht beitreten möchte, aber dennoch informiert bleiben will, kann einen Newsletter abonnieren (Mitglieder erhalten ihn automatisch).

Hier: www.bibelundbekenntnis.de.

E21-Konferenz 2016: Buchgeschenk bei schneller Anmeldung

Cover_Gott_beim_Wort_nehmen_CoverEs ist nicht mehr lange bis zur diesjährigen Evangelium21-Konferenz in Hamburg. Für alle, die sich noch nicht angemeldet haben, gibt es einen besonderen Anreiz, es schnell zu tun: Wer sich bis zum 24. Februar anmeldet, bekommt beim Empfang in der Arche das gerade frisch übersetzte Buch „Gott beim Wort nehmen“ unseres Hauptredners Kevin DeYoung geschenkt.

Hier geht es zur Anmeldung: www.evangelium21.net.

Irgendjemand muss ja Werte schaffen

Gestern bei Jean-Paul Sartre gelesen:

Es ist mir sehr unangenehm, daß es so ist; aber da ich Gottvater beseitigt habe, braucht es ja wohl jemanden, die Werte zu erfinden. Man muß die Dinge nehmen, wie sie sind.

Und im übrigen, wenn wir sagen, daß wir die Werte erfinden, so bedeutet das nichts anderes als: das Leben hat a priori keinen Sinn. Bevor Sie leben, ist das Leben nichts, es ist an Ihnen, ihm einen Sinn zu geben, und der Wert ist nichts anderes als dieser Sinn, den Sie wählen.

Wie die Political Correctness zu Sprechverboten führt

Haben wir Tabus in Deutschland? Gibt es Sprechverbote, Sprachregelungen, bei deren Verletzung es ungemütlich wird?  Susanne Gaschke nennt in „Wie Political Correctness zu Sprechverboten führt“ vier Problemzonen auf:

(1) „Seit fast 20 Jahren – SPD-Kampe 1998! – ist die deutsche Politik extrem PR-getrieben. Authentizität wird simuliert, Parteitage und Politikerauftritte immer stärker inszeniert. Unvollkommenheit und Fehler sollen möglichst nicht sichtbar werden. Die Menschen merken aber, dass es sich um uneigentliche Kommunikation handelt, …“

(2) Es fehlt „die Selbstkritik der Medien – oder Kritik der Medien untereinander. Sind sie unfehlbar? Haben sie nicht jahrelang friedlich mit dem oben zitierten Pressekodex gelebt? Wer kann eigentlich sie kritisieren, wer dringt zu ihnen durch? Seit die alten Rechts-links-Gegensätze auch in Redaktionen verschwommen sind, wirkt der Medienbetrieb auf Leser und Zuschauer offenbar immer hermetischer.“

(3) „Die Zeiten werden nicht übersichtlicher, auch nicht für die wahlentscheidende Mittelschicht.“

(4) Es „herrscht bei uns seit den 2000er-Jahren eine Art von Machbarkeitsoptimismus, den man fast eher in Amerika vermutet hätte. Es ist, das muss in Richtung der Rechten betont werden, nicht verboten, ihm zu widersprechen. Es macht nur auch nicht besonders viel Spaß.“

Hier der Artikel: www.welt.de.

Gott schenk uns Sinn

Francis Schaeffer (Gott ist keine Illusion, 1974, S. 78):

Wenn Gott existiert und wir in seinem Bilde geschaffen sind, dann kann unser Leben einen wirklichen Sinngehalt haben, und wir können durch das, was er uns mitgeteilt hat, wahre Erkenntnis erlangen. Wer das leugnet, dem bleibt nur noch der Mensch und sein begrenzter Selbstausdruck, der Ausdruck des einzelnen Menschen.

Bewährung unseres Gehorsams

Der Reformator Johannes Calvin schrieb im Vorwort zu seiner Psalmenauslegung im Jahre 1557:

Dies ist die rechte Bewährung unseres Gehorsams, wenn wir unseren eigenen Neigungen den Abschied geben, uns Gott unterwerfen und unser Leben so von seinem Willen lenken lassen, dass auch die schwersten Lasten uns angenehm werden, weil sie von ihm selber kommen.

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