2019

Wunder, Jungfrauengeburt und Auferstehung – heute noch glauben?

Bei einem ideaHeute-Interview hat man ungefähr eine Minute, um sich mitzuteilen. Das kurze Zeitfenster zwingt, enorm komprimiert zu formulieren. Deshalb stelle ich hier die Folien zu dem dazugehörigen Vortrag „Wunder, Jungfrauengeburt und Auferstehung – heute noch glauben?“ zur Verfügung. Der Vortrag wurde am 27. Oktober auf der Bibelbund-Tagung 2019 gehalten.

Hier: Wunderkritik.pdf.

Johannes Calvin: Wie öffentliche Irrtümer entstehen

Johannes Calvin war ein guter  Beobachter des öffentlichen Lebens (aus dem Widmungsschreiben der Institutio von 1536):

Was man nämlich die Menge tun sieht, das behauptet sich als Gewohnheitsrecht. Und es hat kaum jemals so gut mit der Menschheit gestanden, daß das Bessere den Beifall der Mehrheit gefunden hätte. So entsteht aus den persönlichen Fehlern vieler einzelner in den meisten Fällen ein öffentlicher Irrtum aller oder richtiger: ein gemeinsamer Konsens in den Fehlern, und das – so wollen es diese guten Leute – soll nun als Gesetz gelten!

Mehr Rechte für den Staat, weniger für die Eltern?

Mehr Kinderrechte. Das klingt irgendwie gut. Tatsächlich stärken mehr Kinderrechte jedoch die Entmachtung der Eltern. Das ist keine gute Entwicklung. Reinhard Müller kommentiert das Bestreben treffend für die FAZ:

Die altehrwürdige aktuelle Fassung des Grundgesetzes stellt Ehe und Familie, also mit Kindern, unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind demnach „das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“, über deren Betätigung die staatliche Gemeinschaft „wacht“. Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten, so fährt die Verfassung fort, „dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen“.

Das heißt also: Die Eltern sind zuständig – und nur im Notfall ist es der Staat. Das kann in einem freiheitlichen Land auch nicht anders sein. Es stimmt bedenklich, wenn vor allem SPD und Grüne, aber auch Menschenrechtsorganisationen den Eindruck erwecken, Deutschland komme seinen internationalen Verpflichtungen nicht nach oder missachte Kinderrechte gar bewusst. Sollte mit einer Grundgesetzänderung letztlich beabsichtigt sein, die Wächterrolle des Staates zu stärken, dann sollte man von ihr absehen. Denn mehr Rechte für den Staat bedeuten weniger Rechte der Eltern.

Siehe dazu auch das Gutachten des Bundesarbeitskreises Christlich-Demokratischer Juristen (BACDJ): GutachtenBACDJ_201910.pdf.

Ideen haben Konsequenzen

Mehrfach habe ich hier über Nadia Bolz-Weber und ihr Buch Unverschämt schamlos berichtet. Ihr Werk, das in deutscher Sprache im Brendow Verlag erschienen ist, ruft zu einer christlichen „Sexuellen Revolution“ auf (vgl. hier).

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg argumentiert nun genau in denen Bahnen, die Nadia Bolz-Weber gezeichnet hat. Er besteht darauf, dass er als Christ die Abtreibung auf Verlangen unterstützen kann. Er begründet seine Haltung ganz ähnlich wie Bolz-Weber. Im Gespräch mit einer Zeitschrift versuchte der Bürgermeister von Indiana seine Haltung zu rechtfertigen, indem er behauptete, die Bibel verbinde „den Beginn des Lebens mit dem Atem“. Ungefähr so: In 1. Mose hieße es, dass der Mensch genau dann eine lebendige Seele werde, wenn Gott ihm den Lebensodem in seine Nase einblase. Es müsse also einen Zusammenhang zwischen Menschsein und Atem geben. Der Mensch sei erst dann ein Mensch, wenn er atme. Deshalb könne eine Frau bis zu dem Moment, in dem das Kind nach Luft schnappt, entscheiden, ob sie das Kind haben möchte oder nicht.

Lifenews berichtet:

Zum Thema Abtreibung sagte Buttigieg, er glaube, dass die Bibel den Beginn des Lebens nicht anerkennt, bis der erste Atemzug getan ist.

„Es gibt so viele Teile der Bibel, die den Beginn des Lebens mit Atem verbinden“, sagte er und wiederholte eine ähnliche Aussage, die er im September machte. Damals sagte er dem „The Breakfast Club“, dass Abtreibung „für viele Menschen offensichtlich ein schwieriges Thema ist, wenn sie moralisch durchdenken. Andererseits gibt es viele Teile der Bibel, die darüber sprechen, wie das Leben mit dem Atem beginnt. Und selbst das ist etwas, das wir anders interpretieren können.“

Buttiegieg meint übrigens auch, Abtreibung dürfe schon deshalb nicht für eine Echtheitsprüfung des Glaubens herangezogen werden, da Jesus nie darüber gesprochen habe.

Die Argumentation ist haarsträubend. Das Kleinkind im Mutterleib ist bereits ein lebendiger Mensch. Die Bibel lehrt, dass das menschliche Leben bei der Empfängnis beginnt und dass der Fötus zu diesem Zeitpunkt nach Gottes Ebenbild erschaffen wird. Psalm 139 spricht von Gottes Werk am ungeborenen Kind.

„Denn du bist es, der meine Nieren geschaffen, der mich im Leib meiner Mutter gewoben hat. Ich preise dich, dass ich so herrlich, so wunderbar geschaffen bin; wunderbar sind deine Werke, meine Seele weiß dies wohl. Mein Gebein war dir nicht verborgen, als ich im Dunkeln gemacht wurde, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde. Noch bevor ich geboren war, sahen mich deine Augen, in deinem Buch war alles verzeichnet, die Tage waren schon geformt, als noch keiner von ihnen da war.“

Ideen haben Konsequenzen. Es ist brandgefährlich, das Wort Gottes so schaurig zu verdrehen. In dem Fall wird die unrechtmäßige Tötung unschuldiger Menschen vermeintlich biblisch gerechtfertigt.

Tim Keller: Beten ohne Unterlass

Tim Keller beschreibt in einem Artikel seinen anhaltenden  Kampf um ein konsequentes Gebetsleben:

Wie viele andere Gläubige habe ich seit jeher versucht, mir jeden Morgen Zeit für Hingabe und Gebet zu nehmen. Und wie die meisten anderen Gläubigen habe ich es immer als Kampf empfunden, konsequent dran zu bleiben.

Stell dir meine Überraschung vor, als ich in Calvins Institutio auf eine Stelle stieß, wo er erklärt, dass es nicht ausreicht, nur einmal am Tag zu beten. Calvin verweist auf die Ermahnung, „Betet ohne Unterlass“ (1Thess 5,17) und sagt, dass jeder Christ danach streben sollte, beständig im Gebet zu verharren. Aber er fügt hinzu: „Da wir so schwach sind und   Hilfe brauchen, und so lustlos, dass wir angetrieben werden müssen, ist es sinnvoll, dass jeder von uns bestimmte Stunden zum Gebet einplanen sollte.“

Mehr: www.evangelium21.net.

[asa]3765509434[/asa]

Hans Joas: „Gefahr der moralischen Selbstgefälligkeit“

Der Religionssoziologe Hans Joas warnt vor der „Gefahr der moralischen Selbstgefälligkeit“. Der Autor des 2016 erschienenen Essays „Kirche als Moralagentur?“ kritisierte im DLF die Haltung „Ich habe die Moral ganz auf meiner Seite“.

Ein hochinteressantes Gespräch über Spuren des Religiösen in der Kultur, wenn man so will, auch über die Säkularisation der Religion, freilich aus der Sicht eines Schleiermacherianers:

Glänzendes System der Weltweisheit

Der Erlanger D. Thomasius schreibt in seiner Dogmengeschichte der Alten Kirche (Bd. 1, 1874, S. 85) über das 2. Jahrhundert:

„Es ist die religionsphilosophische Weltanschauung der Gebildeten jener Zeit des zu Ende gehenden Heidenthums, die in dem Gnosticismus an das Christenthum, von dessen Strahlen sie bereits berührt ist, herantritt, um es sich zu assimiliren; es sind die geistigen Mächte der außerchristlichen Welt, die das Christenthum in sich hereinziehen und umsetzen, umbilden möchten. Sie wollen es, seines geschichtlich-soteriologischen Charakters entkleidet, aus einer ethischen Heilsanstalt für die verlorene Welt in ein glänzendes System der Weltweisheit umsetzen, in der That aber verwandeln sie es in ein philosophisch-phantastisches Zerrbild, welches die sämmtlichen Grundlagen des Christenthums entweder ganz alterirt oder doch in ein falsches Licht stellt.“

Also: Nichts Neues unter Sonne!

Hate Speech anonym anzeigen?

Ich finde es furchtbar, wenn Menschen Hass verbreiten. Gleichzeitig bin ich ein leidenschaftlicher Verteidiger der Meinungsfreiheit, auch der Meinungsfreiheit des Andersdenkenden. Da gibt es natürlich oft Interessenskonflikte und Grauzonen. Hass wird man aber nicht los, indem man ihn verbietet. Er lebt weiter und sucht sich neue Räume. Fällt die Debatte über Wahrheitsansprüche unter den Tisch, stärkt das den Hass und potenziert oft Gewalt. Deshalb muss man sich mit den Argumenten und Ängsten, die hinter dem Hass stecken, auseinandersetzen.

Initiativen zur Hassverfolgung, die nun in einigen Bundesländern zur Anwendung kommen, sehe ich sehr skeptisch. Denn sie können dafür missbraucht werden, bestimmte Meinungen, die nicht dem Mainstream entsprechen, als Mikroaggressionen oder gar Hetze einzustufen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Einige Bundesländer wollen anonyme Anzeigen gegen Hate Speech (dt. Hassreden) enorm erleichtern oder haben das bereits getan. Die SZ, die diese Entwicklung unterstützt, schreibt:

Der Schlüssel zum Erfolg, das zeigen alle Initiativen, liegt in einer radikal vereinfachten, internetbasierten Strafanzeige. Das bayerische Justizministerium hat einen Meldeweg via die Plattform „Bayerncloud“ geschaffen. Die Ansprechpartner in den zahlreichen teilnehmenden Medienhäusern verfügen über einen Zugangslink und ein Passwort, so können sie ein Formular hochladen und einen Screenshot des mutmaßlich strafbaren Posts beifügen. Das landet dann direkt bei einem der zwei zuständigen Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft München I. Das gibt es erst seit wenigen Wochen, das erste Verfahren wegen Volksverhetzung läuft – freilich gegen unbekannt. Angestoßen wurde es von der Zuschauerredaktion der ARD.

Nun ist es natürlich einerseits ein Vorteil, wenn die Entscheidung, was Hassrede ist und was nicht, nicht Medienhäusern, sondern Gerichten überlassen wird. Andererseits ist davon auszugehen, dass der Gesetzeskanon noch erweitert wird und Meinungen, die einer bestimmten Gruppe unliebsam sind, unter Strafe gestellt werden.

Das lässt sich mit einer Debatte illustrieren, die wir derzeit in der Schweiz erleben. Dort soll die Anti-Rassismus-Strafnorm auf Homo- und Bisexuelle ausgeweitet werden. Kurz: Wer sich kritisch zur Bisexualität äußert, muss mit einem Rassismusvorwurf rechnen (obwohl Bisexualität nun wirklich nichts mit Rassismus zu tun hat). Initiativen wie oben würden es kinderleicht machen, jemanden anonym anzuzeigen, der zwar Bisexualität toleriert, aber nicht affirmiert und das öffentlich so sagt. Auf diese Weise könnten Leute, die  sich etwa kritisch mit der „Ehe für alle“ auseinandersetzen, zum Schweigen gebracht werden.

Denken wir einmal an die Zeit zurück, in der es noch keine „Ehe für alle“ gab (es ist ja nicht so lang her). Wurde damals den Kämpfern für die Öffnung der Ehe das Wort verboten? Wurde jemand angezeigt, nur weil er die traditionelle Familie für idiotisch und prüde hielt? Nein. Die Befürworter der Familie haben ihre Position immer wieder verteidigt, oft auch gegen aggressive Druckmittel. Sollten wir es begrüßen, dass die Befürworter der „Ehe für alle“ sich nun gegen Kritik immunisieren, indem sie ihre Gegner als Rassisten einstufen und das Denunziantentum fördern? Hoffentlich nicht!

Ein kurzes Treffen mit Theo Lehmann

Zusammen mit einigen Studenten des Martin Bucer Seminars München habe ich vor wenigen Tagen Dr. Theo Lehmann besucht. Nun werden einige fragen: „Wer ist denn Theo Lehmann?“ Theo Lehmann war meiner Meinung nach der bekannteste lutherische Pfarrer und Jugendevangelist in der ehemaligen DDR. Seine sonntäglichen Gottesdienste in der Lutherkirche von Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) wurden über viele Jahre von ungefähr 3000 Leuten besucht. Seine klare Verkündigung, die oft mit einer Portion Humor gewürzt war, kam vor allem bei jungen Leuten blendend an. Als ich ihn 1988 auf dem Christival predigen hörte, staunte ich, wir gut es ihm im sächsischen Dialekt gelang, „eine Verbindung“ mit den Teilnehmern aufzubauen.

Vier Dinge aus unserem Treffen sind mir besondern hängengeblieben:

1. Obwohl Theo Lehmann durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR ausspioniert und durch aufwendige Maßnahmen unter Druck gesetzt wurde (so hat man etwa inoffizielle Mitarbeiter (IM) bei ihm in die Seelsorge oder in den katechetischen Unterricht geschickt), hat er das Evangelium immer mutig verkündigt. Das konnte nur gelingen, weil er sich darauf eingestellt hatte, einen Preis dafür zu bezahlen, wenn es erforderlich ist. Er war bereit, wenn es sein muss, um Christi willen zu leiden (vgl. Phil 1,29).

2. Was ihm große Not bereitet hat, war der Umgang mit dem Misstrauen, das durch die Spitzel in seinem engsten Umfeld gestreut wurde. Für ein gelingendes pastorales Leben braucht es Vertrauen. Genau das wusste die Stasi und hat deshalb dieses Vertrauen immer wieder untergraben. Er musste lernen, mit dieser Spannung zu leben.

3. Pfarrer Lehmann ist sehr bedrückt darüber, dass die Kirche in Deutschland ihr Mandat aufgegeben hat, missionarisch zu verkündigen. Es fehlen nicht nur Evangelisten, es fehlen auch Gemeinden, die noch ein Interesse daran haben, Evangelisationen durchzuführen. Da – so Lehmann – die Kirche wesensmäßig eine missionarische Kirche ist, zeigt diese Entwicklung, wie es um das geistliche Leben der Gemeinde Jesu bestellt ist.

4. Für Lehmann gehört es selbstverständlich dazu, in der evangelistischen Verkündigung über die Verlorenheit der Menschen zu sprechen. Nur wenn klar ist, dass die Menschen ohne Jesus in die Hölle kommen, könne das Evangelium verstanden werden. Das aber werde heute so deutlich kaum noch gesagt. Während er in der ehemaligen DDR nie dafür kritisiert worden war, das Thema „Hölle“ angesprochen zu haben, wären schon 1988 auf dem Christival etliche Leute auf ihn zugekommen, um sich darüber zu beschweren, dass er in seiner Predigt die Verlorenheit der Menschen ohne Gott so eindringlich angesprochen habe.

Theo Lehmann ist heute 85 Jahre alt. Er steht für eine Generation, die mutige und widerstandsfähige Leiter hervorgebracht hat. Es ist still geworden.

– – –

Der MDR hat kürzlich ein Porträt über Theo Lehmann publiziert: www.mdr.de.

Ehe für alle: „Habt ihr nicht gelesen…?“

Noch gibt es in der Schweiz keine „Ehe für alle“ (Efa). Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird im Nationalrat über eine Gesetzesvorlage diskutiert werden, die auf eine parlamentarische Initiative der Grünliberalen zurückgeht. Vieles deutet darauf hin, dass mit Ausnahme der SVP und der EVP alle Parteien für die Einführung der Efa stimmen werden. Die Reformierte Kirche in der Schweiz unterstützt die Öffnung der Ehe und will gleichgeschlechtlichen Paaren eine kirchliche Trauung ermöglichen, auch wenn die letzte Kompetenz bei den Kantonalkirchen liegen soll (vgl. hier).

Über 200 reformierte Amtsträger haben allerdings eine Erklärung unterschrieben, die auf ein sehr grundlegendes Problem der Debatten- und Entscheidungskultur verweist und das christliche Eheverständnis verteidigt. Ich zitiere:

Im Hören auf das Wort Gottes gemäss der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, im Wissen um unsere eigene Begrenztheit und in der Bereitschaft, uns durch das Zeugnis der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments und Gründe der Vernunft korrigieren zu lassen, unterzeichnen wir diese Erklärung, weil wir das Vorgehen und die Verlautbarungen kirchlicher Leitungsgremien rund um die kirchliche Diskussion zur «Ehe für alle» nicht akzeptieren.

1. Radikaler Bruch. Im radikalen Bruch mit der jüdisch-christlichen Tradition und der Gemeinschaft aller Konfessionen zu allen Zeiten und an allen Orten schlagen der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) sowie die Räte verschiedener Kantonalkirchen vor, die kirchliche Trauung auch für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen.

2. Kirche nicht über der Schrift. Wo die Grundlage einer solchen Entscheidung nicht die biblischen Schriften sind, wird der Boden der christlichen Theologie verlassen. Die Kirche steht unter der Schrift und nicht über ihr. Sie verliert ihre Legitimation, wo sie nicht die Schrift zum Massstab ihrer Entscheidungen macht.

3. Gesellschaftlicher Mainstream wird nicht hinterfragt. Wo die Kirche gegenüber dem Wort Gottes nicht mehr eine hörende und gehorsame Kirche ist, bestimmen Veränderungen im gesellschaftlichen Mainstream sowie staatliche Entscheidungen und Definitionen in einer unhinterfragten Selbstverständlichkeit die kirchlichen Entscheidungen. Der Schöpferwille Gottes kann niemals aus dem gesellschaftlichen Mainstream abgeleitet werden. Ein gesellschaftlicher Mainstream kann auch nicht als Rahmen benutzt werden, um die biblischen Schriften zu interpretieren.

4. Keine theologische Diskussion mehr. Anstelle einer echten theologischen Diskussion zwischen verschiedenen Auffassungen tritt ein zunehmend absolutes Auftreten derjenigen, die eine kirchliche «Ehe für alle» etablieren möchten.

Hier mehr zur Erklärung zur „Ehe für alle“ in der Kirche: mt194.ch.

VD: LZ

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner