Dienstanweisung für einen Unterteufel

Satan, Beelzebub oder Luzifer – der Teufel hat viele Namen. Aber wer ist er – und was will er eigentlich von uns Menschen? Fragen, die seit Jahrhunderten diskutiert werden. Der Narnia-Autor C. S. Lewis hat einen ganz eigenen Ansatz gefunden, über den Teufel zu reden. In seinem Buch „Dienstanweisung für einen Unterteufel“ stellt er die Vorstellungen von Hölle und Dämonen gehörig auf den Kopf – und gibt einen Hinweis darauf, wie wir den Versuchungen des Bösen widerstehen können.

Der ERF hat eine Dokumentation über eines der brisantesten Werke des beliebten englischen Schriftstellers ausgestrahlt. Sie hilft beim Nachdenken über das Böse, freilich bin ich nicht wie Jospeph Goetz der Meinung, dass Menschen so frei sind wie Gott.

Hier:

VD: JO

Wie zuverlässig sind Gefühle?

201302081631.jpgDer 3L Verlag hat Evangelium21 freundlicherweise ein Kapitel aus Jonathan Edwards Klassiker Sind religiöse Gefühle zuverlässige Anzeichen für wahren Glauben? (Originaltitel: „Religious Affections”) als Auszug zur Verfügung gestellt.

Edwards warnt in dem Buch einerseits vor dem Exzess einer extremen Gefühlsbetontheit im christlichen Leben, die oftmals einer Form der Fleischlichkeit entspringt. Andererseits betont er aber auch, dass es eine Art von äußerlicher Praxis ohne inneres Erleben gibt, die aus der Sicht Gottes gar keinen Wert hat. Denn wie Edwards betont, kommt das Evangelium immer in Veränderungen unseres Charakters zum Ausdruck, die wiederum zu einem aufopferungsvollen und selbstlosen Dienst führen.

Hier das erste Kapitel aus dem Buch: Edwards_Sind_religioese_Gefuehle__(Auszug).pdf. Das gesamte Buch:

  • Jonathan Edwards: Sind religiöse Gefühle zuverlässige Anzeichen für wahren Glauben? (Die Puritaner, Band 13), Waldes: 3L Verlag, 264 S., 10,50 €.

gibt es hier.

Übrigens? Schon für die E21-Konferenz 2013 angemeldet? Informationen dazu unter: www.evangelium21.net.

Heidelberger Konferenz für „Reformierte Theologie“

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Die Heidelberger Konferenz für „Reformierte Theologie“ will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen. Das Thema der Konferenz 2013 ist der Heidelberger Katechismus, der 450 Jahre alt wird. Die Veranstalter haben herausragende Referenten gewinnen können, darunter Michael Horton und Joel Beere (zu  Horton siehe auch diesen Beitrag).

Die Konferenz geht vom 18.-21. Juli 2013. Konferenzsprache ist Englisch. Freunde der reformierten Theologie sollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung: www.heidelbergerkonferenz.info.

Birgit Kelle: Gender-Mainstream als Problem

Laut dem Gender-Mainstreaming-Konzept definiert sich das Geschlecht vor allem über die soziale Erziehung. Die Journalistin Birgit Kelle spricht sich öffentlich gegen den „Gender-Wahn“ aus und behauptet, dass es keine Wissenschaft sei, sondern eine wirre Ideologie, die uns die Politik von oben aufzwinge.

Das proMedienmagazin hat mit Frau Kelle gesprochen:

Die erklärungsbedürftige Familienstudie

Hedwig von Beverfoerde hat für die „Initiative Familienschutz“ zur umstrittenen Familienstudie Stellung bezogen. DER SPIEGEL hatte vor einigen Tagen einen Zwischenbericht der vom Familienministerium in Auftrag gegebenen Untersuchung veröffentlicht und damit eine öffentlichen Diskussion über die Zweckhaftigkeit der finanziellen Familienförderung angestoßen (vgl. dazu auch hier).

Ungenannte „Experten“ arbeiten derzeit im Auftrag des Finanzministeriums sowie des Familienministeriums an einer Studie zur Bewertung der Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen. Vor wenigen Tagen hat das Magazin DER SPIEGEL einen „internen Zwischenbericht“ der Studie veröffentlicht. Aus der sicheren Deckung vermeintlicher Wissenschaftlichkeit heraus wird darin die finanzielle Basis der Familien in Deutschland unter Beschuß genommen.

Die Studie basiert allerdings auf Grundlagen, die so grob fehlerhaft sind, daß man sowohl bezüglich des Inhalts als auch des Prozederes ihrer Veröffentlichung von einem interessegeleiteten Propagandamanöver sprechen muß. Das Fazit der „Studie“ überrascht deshalb nicht. Es ist ebenso simpel wie durchsichtig: Gelder, die den Familien direkt zukommen zur eigenverantwortlichen Verwendung, werden im Bericht fast durchgängig als „unwirksam“ beurteilt, während die Subventionierung außerhäuslicher Betreuung positive Bewertung erfährt.

Dazu die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde: „Das hat mit seriöser Evaluation nichts mehr zu tun.“

Hier die vollständige Pressemeldung: Pressemitteilung-Studie-Familienförderung.pdf.

Sexismus-Debatte: Adornos eiskalte Augen

Elisabeth Noelle-Neumann schreibt in ihren Erinnerungen (2006, S. 195) über Theodor W. Adorno:

Es gibt wenige Menschen, die ich so verabscheue, wie ich Adorno verabscheut habe. Er hatte eiskalte Augen, wie ich sie selten gesehen habe, und er hatte die Eigenschaft, sich bei Empfangen an mich heranzudrängen. Wenn man im Gedränge nicht leicht ausweichen konnte, drückte er sich an mich heran, umarmte mich sozusagen, ohne daß das in der Menge auffallen konnte und daß ich mich dagegen hatte wehren können. Es war widerwärtig.

Küstenmacher: Gottesbilder integrieren

Der evangelische Pfarrer und Autor „Tiki“ Küstenmacher fordert den Abschied von vertrauten Gottesbildern. „Ich habe keine persönliche Gottesvorstellung mehr“, sagte Küstenmacher, der auch zu den Autoren des Buches Gott 9.0 gehört (vgl. Gott 9.0 im O-Ton).

Verschiedene Gottesbilder, auch aus anderen Religionen, gelte es zu integrieren, sagte Küstenmacher. Alte Gottesvorstellungen müsse man loslassen, auch wenn Menschen dafür mit dem Tod drohen, sagte Küstenmacher. „Man muss Mohammed zeichnen!“ Die Zeit einer Sonderstellung der Kirchen sei vorbei. „Ich denke, wenn man den Geschmack der Freiheit gekostet hat, will man nicht wieder zurück“, sagte er.

Ich gehe mal davon aus, dass er Pfarrer bleiben wird.

Mehr: aktuell.evangelisch.de.

Gesellschaftstransformation 1724

Ein Zitat aus der ersten Ausgabe des Hamburger „Patrioten“ von 1724:

Es reicht nicht, ein guter Christ zu sein, man muß auch ein nützliches Glied der Gesellschaft sein.

Der 1724 in Hamburg gegründete Patriot war die bedeutendste deutsche moralische Wochenzeitschrift der Aufklärungsbewegung.

Der Kulturkampf um die Kindererziehung

Die Sozialstaatsutopien von Rot-Grün blühen, und so sollen die zukünftigen Steuerzahler vom ersten Lebensjahr an herangezogen werden – nicht von sorgenden Eltern, sondern vom bevormundenden Staat, der sich immer offensichtlicher zum „Volkserzieher“ entwickelt.

Ulf Poschardt hat für DIE WELT die sozialistische Wende in der Erziehungspolitik ungeschönt kommentiert:

Die Luft über den Kinderbetten ist wieder Kriegsgebiet. Vorbereitet wurde der Konflikt durch das Sturmgeschütz der Demokratie, den „Spiegel“. Der rechnete in einer zehnseitigen Titelgeschichte nicht nur mit der schwarz-gelben Familienpolitik ab, sondern redete (nicht sonderlich verklausuliert) einer rot-grünen Familienpolitikwende das Wort.

In der Kavallerie reiten rote und grüne Wahlkämpfer, die mit ihrem Kulturkampf um das Betreuungsgeld in beispielloser Art und Weise Würde und Ansehen jener Frauen (oder Väter) beschädigt haben, die, aufopferungsvoll und wie von Pädagogen und Psychologen empfohlen, für ihre Kinder da sind, wenn diese sie am dringendsten brauchen.

In dem Kulturkampf geht es nur vordergründig um eine Entwertung traditioneller Familienmodelle. Es geht vielmehr um einen alten sozialistischen Traum, der Erziehung vor allem als Aufgabe des Staates begreift.

Mehr: www.welt.de.

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