Hegels letztes Wort

Der Schriftsteller Ernst Jünger (1895–1998) begann nach dem Zweiten Weltkrieg damit, die letzten Worte Sterbender zu sammeln.  Nun wird diese Sammlung erstmals in einer Auswahl des Jünger-Kenners Jörg Magenau in einem bibliophilen Band mit dem Titel Letzte Worte herausgegeben.

Die FAZ hat in der Ausgabe Nr. 89 vom 17. April einige Zitate abgedruckt (S. 33). Besonders gefällt mir das Abschiedswort des deutschen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831):

Von allen meinen Schülern hat mich nur ein einziger verstanden. – Und der hat mich falsch verstanden.

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Schandor
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Schandor

Oder auch so: Von allen meinen Schülern hat mich nur ein einziger verstanden. Und der hat mich auch nicht verstanden. Ja wen wundert’s? Schreibt doch Schopi so schön (wenn auch ein wenig ungerecht): [Seit Kant] [war] das Publikum … genöthigt, einzusehen, daß das Dunkle nicht immer sinnlos ist: sogleich flüchtete sich das Sinnlose hinter den dunkeln Vortrag. Fichte war der Erste, der dies neue Privilegium ergriff und stark benutzte; Schelling that es ihm darin wenigstens gleich, und ein Heer hungeriger Skribenten ohne Geist und ohne Redlichkeit überbot bald Beide. Jedoch die größte Frechheit im Auftischen baaren Unsinns, im Zusammenschmieren sinnleerer,… Weiterlesen »

Schandor
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Schandor

@Hartmut

Ich versteh dich. 🙂

Schandor
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Schandor

@Hartmut

Eher nicht 😉

Sonst müsste ich aus Deiner Bibel zitieren:

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist –Moslems sind ausgenommen – kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! Ihr sollt aber nicht meinen, dass ihr mich nur unter diesem Namen anrufen müsst, denn wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen – wichtig ist nur, dass es ernst gemeint ist.

Apostelfaustsure 4,12ff.

Lieber Hartmut, Du hast Dir Deinen eigenen Christus gebastelt.