Evangelium21

Vorträge der E21-Konferenz 2015

DSC 4974Wichtigster Auftrag der christlichen Gemeinde ist es, die frohe Botschaft von Jesu Christi zu verkündigen. Das betonte der Vorsitzende des Netzwerkes „Evangelium21“, Pastor Matthias Lohmann (München), auf der 5. Jahreskonferenz in Hamburg. Dabei ist es erforderlich, sowohl die Verlorenheit des Sünders als auch die Menschenliebe unseres Retters zu betonen. „Gott erlöst Menschen nicht um ihrer Werke willen, sondern allein aus Gnade“, sagte Pastor Lohmann in seiner Schlusspredigt. Die guten Werke folgen dem Glauben und sollten durch die Verkündigung des Evangeliums flankiert sein, so Lohmann weiter.

Die fünfte Jahreskonferenz von „Evangelium21“ wurde vom 9. bis 11. April erneut in den Räumen des „Gemeinde- und Missionswerks Arche“ in Hamburg veranstaltet. 800 Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen daran teil. Das Treffen stand unter dem Thema „Was ist der Auftrag der Gemeinde?“.

Mittschnitte fast aller Hauptvorträge können inzwischen auf der Internetseite von „Evangelium21“ heruntergeladen werden: www.evangelium21.net.

Apologetik

Bei Evangelium21 gibt es ein kurzes Interview zum Thema Apologetik.

E21: Könntest Du kurz definieren, was Du unter Apologetik verstehst?

RK: Das griechische Verb apologeomai bedeutet so viel wie „sich vor Gericht verteidigen“. Es ist so etwas wie Gerichtssprache. In einer klassischen gerichtlichen Verhandlung wurde der Angeklagte zuerst seiner Vergehen beschuldigt. Anschließend bekam der Beschuldigte die Gelegenheit, zu den Anklagepunkten Stellung zu nehmen. Der Versuch, die Anschuldigungen abzuweisen oder „wegzureden“, wurde apologia genannt. Apologetik ist also denkerische Rechtfertigung und Verteidigung der christlichen Hoffnung. Ihren besonderen Charakter gewinnt die Apologetik dadurch, dass sie Fragen (und Klagen) Andersdenkender aufgreift und für diese formal nachvollziehbar aus der christlichen Offenbarung heraus zu beantworten sucht.

Hier mehr: www.evangelium21.net.

P.S. Übrigens: Schon für die Konferenz mit Greg Gilbert im April 2015 angemeldet?

Spurgeon Konferenz 2014

Spurgeon CoverDer Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aus dem Wort (vgl. Röm 10,17). Die Spurgeon Konferenz, benannt nach Charles Haddon Spurgeon, „the Prince of Praechers“, möchte Predigern aufzeigen, wie sie Gottes Wort verstehen, auslegen und verkündigen können.

Die Vorträge, gehalten von David Jackmann, ehemaliger Präsident des „Proklamation Trust“ in London, und Dr. Michael Clark, Neutestamentler am Studienzentrum München, sollen dazu ermutigen, Gottes Wort kraftvoll zu verkündigen. In Gruppenarbeiten wird das Erlernte weiter vertieft und praktisch angewandt.

Die Konferenz findet zwischen dem 6. und 9. August 2014 in München statt. Sie wird in englischer Sprache abgehalten (aber ins Deutsche übersetzt).

Eine Anmeldung ist notwendig und kann hier erfolgen: www.bucer.de.

Ein Flyer mit weiteren Informationen kann hier heruntergeladen werden: spurgeon_web_d.pdf.

Wenn in Predigten das Evangelium fehlt

Hanniel hat einige Vorträge der Konferenz zusammengefasst. ideaOnline berichtet über die Evangelium21-Konferenz in Hamburg:

In vielen Predigten geht es nur noch um moralische Fragen und Ermutigung für die Zuhörer. Dadurch bleibt es bei einer menschenzentrierten Lehre. Die Botschaft von Jesus Christus fehlt aber immer häufiger. Das hat der Vorsitzende der Vereinigung „Evangelium 21“, Pastor Matthias Lohmann (München), auf deren Jahreskonferenz in Hamburg beklagt. An dem Treffen vom 24. bis 26. April in den Räumen des Hamburger „Gemeinde- und Missionswerks Arche“ nehmen rund 700 Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Laut Lohmann sind in vielen Gemeinden Begriffe wie Sünde und Hölle tabu. Die Vereinigung „Evangelium 21“ sei auch deshalb gegründet worden, um diese Themen ins Bewusstsein zurückzuholen.

Lohmann: „Die Hölle lediglich als schwierige Lebensumstände im Diesseits abzutun, ist eine grausame Lüge.“ Indem zentrale biblische Inhalte immer öfter ausgeblendet würden, bleibe die Botschaft von Jesu Sterben und Auferstehen für die Sünden der Menschheit immer mehr Zeitgenossen rätselhaft: „Für den durchschnittlichen Atheisten des 21. Jahrhunderts ist es eine absurde Botschaft, dass Christus für seine Sünden gestorben ist.“ Aber es sei lieblos, Menschen nicht davor zu warnen, „dass sie auf einem Weg sind, der sie ins Verderben führt“. Lohmann ermutigte dazu, „nie scheu oder zu vorsichtig zu sein, diese lebenswichtige Botschaft weiterzusagen“. Das gelte nicht nur für Pastoren, sondern für alle Christen. Sie sollten Wegweiser und Zeugen sein.

Mehr: www.idea.de

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