Experte: Religionsfreiheit muss LGBTQ+-Interessen untergeordnet werden

Family Research Council berichtet über einen Bericht, den Victor Madrigal-Borloz dem UN-Menschenrechtsrat vorgelegt hat Folgendes: 

Letzte Woche legte der Unabhängige Experte der Vereinten Nationen für sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, Victor Madrigal-Borloz, der 53. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates einen Bericht vor, in dem er argumentierte, dass Religionsfreiheit „nicht unvereinbar mit der Gleichstellung von LGBT-Personen“ sei. Liest man jedoch den Bericht von Madrigal-Borloz, so scheint es, dass sein Verständnis von „Vereinbarkeit“ bedeutet, dass lang gehegte religiöse Überzeugungen und Traditionen der LGBT-Ideologie untergeordnet werden müssen.

Fazit: „Nahezu jede Zeile des Berichts von Madrigal-Borloz ist beunruhigend. Er stellt ein kühnes Beharren darauf dar, dass die Religion der LGBT-Ideologie untergeordnet werden muss. Wenn man nur die Freiheit hat, bestimmte, von LGBT anerkannte religiöse Überzeugungen und Praktiken zu vertreten und auszuleben, dann hat man überhaupt keine Religionsfreiheit.“

Mehr: washingtonstand.com.

VD: PB

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6 Kommentare
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Sabine S
8 Monate zuvor

Als Experte kann sich jeder bezeichnen, also auch dieser kranke Typ mit seiner irren Forderung.

Johannes
8 Monate zuvor

Im Grunde ist das nur der Schlusspunkt einer Entwicklung, die vor gut 20 Jahren angefangen hat und deren Ergebnisse schon jetzt überall sichtbar sind. Mit unserem GG ist so etwas dem Buchstaben nach nicht vereinbar, aber die Politik wird vermutlich Mittel und Wege finden, diesen Weg zu vollenden, weil der Elefant im Raum nur von wenigen gesehen wird. Viele sehen hier keinen Gewissenskonflikt oder wollen ihn nicht sehen. Gerade einige große (Landes-) Kirchen sind doch Vorreiter darin, die echte Gewissenfreiheit in dieser Frage abzuschaffen.

Felixpe
8 Monate zuvor

Es ist doch ganz einfach: Die Religionsfreiheit ist eine gute Sache. Die Unterdrückung religiöser Gruppen ist niemals OK. Aber Religionsfreiheit muss notwendigerweise Grenzen haben. Wenn Religionsfreiheit missbraucht wird, um die Freiheit anderer Leute einzuschränken (z.B. LGBT), ist es in Wahrheit nur eine faule Ausrede, um die Tyrannei einer Gruppe über eine andere Gruppe zu rechtfertigen. Gegen dieses perverse Verständnis von »Freiheit« ist es richtig und wichtig, vorzugehen. Denn die Unterdrückung von Minderheiten ist nämlich auch nicht OK. Also Unterdrückung ist eigentlich niemals OK, egal mit welcher Ausrede.

Sonst könnten wir ja in Deutschland ja auch gleich das Kalifat einführen, weil die angebliche »Religionsfreiheit« von extremistischen Islamisten nicht angetastet werden darf.

Wenn z.B. eine Religion sagt, dass LGBT-Menschen Ungeziefer sind und dieses ausgerottet gehört, dann ist es sehr wohl nachvollziehbar, dies mit allen Mitteln zu bekämpfen. Erst Recht, wenn man selbst LGBT ist, allein schon aus reinem Eigeninteresse.

Chris
8 Monate zuvor

Ich frage mich, ob der Nutzer Felixpe den verlinkten Artikel überhaupt gelesen hat, denn das, was er schreibt, wird teils im Artikel erwähnt (und Gewalt ausdrücklich abgelehnt). Unabhängig vom Artikel ist das, was Felixpe schreibt, die übliche Vermischung von bestimmten Wendungen, Phrasen und Floskeln, die jeder in aufgeklärten Gesellschaften (wie Deutschland) erst einmal natürlich befürworten kann, die aber bei näherer Betrachtung einiges vermischen und somit vom eigentlichen Ziel der LGBTQIAP-Gemeinschaft ablenken sollen, nämlich davon, dass bereits die allerkleinste Gegenhaltung oder Gegenmeinung zuungunsten der LGBTQIAP-Gemeinschaft als Menschenrechtsverletzung angesehen und somit staatlicherseits unterbunden und strafrechtlich sanktioniert werden muss. Das wäre der Tod für jede freie Gesellschaft und ihre (in unserem Fall christlichen) Mitbürger. Es ist heute nämlich schon in den allermeisten westlichen Ländern so, dass Aufruf zum Mord/zur Tötung sowie Beleidigungen und Herabwürdigungen gegenüber Einzelpersonen oder Gruppen gesetzlich unter Strafe stehen, und zwar ganz unabhängig von irgendwelchen Religionen oder Religionsgemeinschaften. Für solche Fälle gibt es (in den westlichen oder westlich geprägten Staaten)… Weiterlesen »

Udo
8 Monate zuvor

„Während der gesamten ersten christlichen Jahrhunderte, als jede Art von Sexualpraktik, die in der Menschheit jemals bekannt war, in der antiken griechischen und römischen Gesellschaft weit verbreitet war, bestanden Christen wie Juden darauf, dass die ausgelebte Sexualität auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau zu beschränken sei. Heute wie damals denkt der Rest der Welt, das sei verrückt. Der Unterschied besteht leider darin, dass heute auch die halbe Kirche dasselbe denkt.“ („Freie Liebe: Über neue Sexualmoral“ von Bernhard Meuser, Zitat N.T. Wright S. 246)

Chris
8 Monate zuvor

Noch mal ein Nachtrag in der Nacht: Ich glaube, für die große Evangelische Kirche in Deutschland spielen solche möglichen Einschränkungen keine Rolle (mehr). Eben entdeckt auf YouTube (über einen Umweg bei soulsaver.de): https://www.youtube.com/watch?v=SJHrm0OMX3g Das ist ein kurzer Bericht über den CSD bei uns in Frankfurt am Main. Es geht darum, dass auch die EKD dort erstmals mit einem Wagen vertreten ist. Ich bin aus mehreren Gründen entsetzt: Der Pfarrer, den man in schriller Aufmachung ab Minute bzw. Sekunde 0:27 sieht, ist (inzwischen auch als Drag Queen) Nulf Schade-James. Diesen Pfarrer habe ich in der ersten Zeit nach meiner Bekehrung kennengelernt; zu dieser Zeit war ich nicht mal getauft; Freikirchen kannte ich noch nicht. Schon damals fiel mir eine kleine Regenbogenfahne in seinem Büro auf. Nach dem kurzen Gespräch, das ich mit ihm hatte, war für mich (ich bin ebenfalls schwul) völlig klar, dass ich dort nur ein einziges Mal gewesen sein werde. Richtig gruselig war das, allerdings nicht wegen der… Weiterlesen »

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